Da ist sie wieder... die Zockunlust.

Ich habe den Initial-Post gelesen, der das Thema aufgemacht hat. Hätte ich weiter dort diskutieren wollen, hätte ich es machen können. Da mir aber die Leute "da" egal sind, diskutiere ich im Blaster.

Aber auch da "sehe" ich das anders. Es ist doch weltfremd. Eine Offerte führt zu einer Kauf-Anbahnung, dann kommt eine Art Entscheidungs-Szenario. DORT findet doch der größte Austausch statt.

Siehe Auto-Thread oder sonstige Ergüsse beim Thema Kaufentscheidung. Wenn ich nur meine Meinung sagen kann, wenn ich ein Produkt besitze, wird das ziemlich problematisch imho. Ich verstehe das Problem an der Sache, aber die andere Meinung ist genauso flawed.

Wenn ich also die Meinung haben kann, dass mir der ID4 in der Version X zu wenig Reichweite hat (hätte), dann kann ich durchaus auch sagen, dass mir Spiel X aufgrund des gesehenen wegen X oder Y nicht zusagt.

Wer das nicht haben will, kann ja einfach auf die reinen Scores in den Stores schauen, da muss man das Spiel ja besitzen. Ich bin ziemlich überzeugt, dass diese beiden Bubbles tendenziell sogar ähnlich ausfallen können.

Aber: Was ist die Motivation hinter dem Thread? Das ist der erste Post.

Krass auch: Scheinbar diskutieren Endkunden über Sport, obwohl sie gar nicht selbst auf dem Platz stehen.

Ich weiß nicht, wozu das führen soll? Bitte erst kaufen, sonst Klappe halten?
 
Ich bin vehement dafür, dass Game Designer das Gelaber von Gamern ignorieren und IHR Game machen. Und da sollte es Scheiß egal sein, ob das jetzt dem Markt entspricht oder nicht. Sind wir auch wieder bei der Schwierigkeitsgraddiskussion von FromSoftware.

Und auch hier: ES IST OK, dass dadurch Leute ausgeschlossen werden.

Und ich trenne hier Schwierigkeit und Accessibility.

Das würden Game Designer sicherlich gern machen. Nur die Publisher eben nicht. Bei den Corporates. Die wollen ja den safe bet und failen deswegen auch so hart. :D
 
Du musst doch - egal in welchem Bereich - in der Lage sein, Feedback zu filtern und einzuordnen. Wenn es zu dogmatisch durchziehst wird die Chance, dass das Ergebnis überzeugt geringer ausfallen. Gibt im UX / CX Bereich gerade genug Instrumente die die Chance erhöhen und Entwicklungs- als auch Vermarktungsrisiken minimieren. Zuhören gehört aber immer dazu.
 
Ich weiß auch nicht, was das soll. Beschweren, dass sich Leute beschweren.

Es gibt halt unterschiedliche Typen, manche sind extrem harmoniebedürftig, andere haben Spaß an seichten Konflikten... kann nur für mich sprechen:

Wenn da Typen sind, die andere Meinungen haben, aber gute Punkte oder ich sie generell respektiere, dann denke ich "Jo, haben ne andere Meinung!".. und bei einigen denke ich "Jo, ist ein Idiot!" ... ändert nichts an meiner Einstellung.

Wenn einige sich "ihr Ding" madig machen lassen durch Folks on the Internet, dann sollten sie das Problem eher bei sich suchen, oder eben eine passende, harmonische Bubble finden zum Bäuchlein streicheln.

"Hater" sind ja etwas anderes. Die haben meistens eine ganz konkrete Agenda, das merkt man aber auch schnell, kann man erst recht ignorieren.

Zwischen "mag ich nicht, auch wenn du es nicht nachvollziehen kannst" und "Mag ich nicht, und ich verstehe nicht, wie du es mögen kannst und gehe dich deswegen an" besteht ein großer Unterschied.
 
Wir müssen alle, in allen Bereichen - mich sowas von eingeschlossen - mal wieder entspannter werden. Hab heute zu meiner Frau schon gesagt: Wir haben mittlerweile alle einen an der Waffel. Zugeschissen mit Informationen aus allen Ecken, quantitativ und qualitativ fragwürdig mit AI on Top und dem individuellen Zwang sich mit diesem Informationsballast zu allem eine Meinung bilden zu müssen.
 
Die Gesellschaft hat sich lange eine Art "Basisdemokratie" gewünscht.

Vor nicht allzu vielen Jahren gab es da noch eine deutlich größere "Gleichschaltung". Man konnte halt aus der etwas mehr rechten oder linken Tageszeitung seine Infos holen oder RTL anstelle ZDF schauen... viele wollten mehr Facetten.

Jetzt haben wir in Deutschland bis zu 80 Millionen davon :). Da kommen wir auch nicht klar mit. Und "ein wenig kebbeln" ist eigentlich auch mal ganz gut – aber Internet ist halt toxic as fuck.
 
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