Steve Austin
Blasters Bester
Freitag, 20:30 Uhr
1899 Hoffenheim - Fortuna Düsseldorf
Bereits am Freitagabend steigt eine Partie mit Endspielcharakter: Hoffenheim (17.) und Düsseldorf (15.) treffen sich zum vorentscheidenden Kellerduell. Die TSG hat vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Neun Zähler beträgt der Abstand auf das rettende Ufer. Hier steht Düsseldorf. "Wir dürfen uns nicht einlullen lassen", mahnt Fortuna-Manager Wolf Werner und fordert Wachsamkeit. Bei den Kraichgauern brennt dagegen der Baum: Der Verein feuerte am Dienstag Trainer Markus Kurz sowie Manager Andreas Müller und setzte Markus Gisdol als Coach und Alexander Rosen als Manager ein. Nach dem fünften Trainerwechsel in nur 27 Monaten schlägt für 1899 nun die Stunde der Wahrheit. Eine Niederlage darf sich Hoffenheim nicht erlauben. - Bilanz: 0-1-0, 1:1 Tore
Samstag, 15:30 Uhr
Borussia Dortmund - FC Augsburg
Am Samstagnachmittag empfängt der noch amtierende Meister Borussia Dortmund (2.) den FC Augsburg (16.). Der BVB war noch am Mittwochabend im spanischen Malaga (0:0) in der Champions League gefordert und muss jetzt den Schalter wieder auf Bundesliga umlegen. Die Augsburger profitieren davon, dass sich Düsseldorf und Hoffenheim tags zuvor gegenseitig die Punkte wegnehmen. So kann entweder der Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz (vier Punkte) vergrößert oder der Rückstand auf Rang 15 (fünf Zähler) verkleinert werden. Dafür bräuchten die Fuggerstädter aber etwas Zählbares aus Dortmund. "Dazu werden wir eine Top-Leistung brauchen", weiß FCA-Manager und Ex-Borusse Stefan Reuter. - Bilanz: 2-1-0, 7:1 Tore
Borussia Mönchengladbach - SpVgg Greuther Fürth
Schon viele Male in dieser Saison hatte Mönchengladbach (8.) die Europa-League-Plätze zum Greifen nahe. Aufgrund fehlender Konsanz laufen die Fohlen aber weiter hinterher und bleiben in der Rolle des "ewigen Jägers". "Wir wussten, dass es bis zum letzten Spieltag eng wird. Wir müssen jetzt das Heimspiel gegen Fürth gewinnen", weiß Rechtsverteidiger Jantschke. Borussen-Kapitän Daems (5. Gelbe) wird beim Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht fehlen. Dafür dürfte Arango, der nach der strapaziösen Länderspielreise für Venezuela zuletzt eine Pause bekommen hatte, zurückkehren. Wenig bis gar keine Hoffnung auf den Klassenerhalt gibt es beim Kleeblatt: Die Franken zeigten auch unter Coach Frank Kramer eklatante Abwehrschwächen und können dies in der Offensive nicht kompensieren. Der Neun-Punkte-Rückstand auf den Relegationsplatz ist wohl nicht mehr aufzuholen. - Bilanz: 1-0-0, 4:2 Tore
Bayer 04 Leverkusen - VfL Wolfsburg
Platz drei ist Leverkusen wohl nicht mehr zu nehmen. Trotzdem waren die vergangenen Tage turbulent: Der kicker verkündete, dass Trainer Sascha Lewandowski im Sommer in den Nachwuchsbereich der Werkself zurückkehren wird. Zum anderen brodeln Transfergerüchte um Schürrle (Chelsea) und Bender (Arsenal). Gegen Wolfsburg (12.) soll wieder das Sportliche in den Vordergrund rücken. Hier ist Kießling der Schlüsselspieler: Der Stürmer erzielte in dieser Saison schon neunmal das 1:0 und ist damit bester Führungstreffer-Schütze der Bundesliga. Beim VfL hängt nach wie vor viel von Spielmacher Diego ab. Ohne die Kreativität und Genialität des Brasilianers kommen die Wölfe nicht in Schwung. Kein Wunder, dass der 28-Jährige ganz besonders bewacht wird: Diego ist der am meisten gefoulte Spieler der Bundesliga (96 Fouls). - Bilanz: 16-4-11, 57:44 Tore
Werder Bremen - FC Schalke 04
Mit 52 Gegentreffern stellt Bremen (14.) nach wie vor die Schießbude der Liga. Zumindest Torwart Mielitz zeigte zuletzt aufsteigende Form und verhinderte Schlimmeres. So ist Werder zwar seit drei Spielen ungeschlagen, doch warten die Hanseaten mittlerweile seit nunmehr sechs Partien auf einen Sieg. Dieser soll im Heimspiel gegen Schalke (4.) eingefahren werden. Die Gelsenkirchener haben jedoch Selbstvertrauen getankt (3:0-Sieg gegen Hoffenheim) und wollen mehr. "Ich hoffe schon, dass wir es jetzt konstant durchziehen. Wir wollen noch Platz vier - mindestens", fordert S04-Kapitän Höwedes. - Bilanz: 38-18-31, 127:101 Tore
Eintracht Frankfurt - Bayern München
Meisterlich präsentierte sich Bayern München (1.) in den letzten Wochen und Monaten. Die beiden jüngsten Belege: Das 9:2-Schützenfest über den Hamburger SV und der souveräne 2:0-Erfolg im Champions-League-Viertelfinale gegen Juventus Turin. Dass die Super-Bayern am Saisonende die Schale in die Höhe stemmen, steht eigentlich fest. Jetzt geht es nur noch um den Zeitpunkt der Meisterschaft. Schon am Samstag könnte es soweit sein. Hierfür bräuchten die Münchner einen Auswärtssieg in Frankfurt (5.). Doch Vorsicht: Die Eintracht beendete die Negativserie von sechs sieglosen Spielen (3:2 in Fürth) und weiß wieder, wo das Tor steht. Vor allem das Mittelfeld mit Inui, Aigner und Meier, der seine 800-minütige Tor-Flaute beendete, zeigte sich endlich wieder gefährlich. "Wir wollen Sechster werden", gibt SGE-Coach Armin Veh als Ziel aus. - Bilanz: 21-20-42, 110:158 Tore
Samstag, 18:30 Uhr
Hamburger SV - SC Freiburg
2:9! Der Hamburger SV (9.) holte sich am vergangenen Wochenende eine historische Pleite in München ab. "Wir haben uns nicht mal am männlichen Stolz gepackt gefühlt, haben Moral und Charakter vermissen lassen", bringt es Torwart Adler auf den Punkt. Jetzt müssen die Hanseaten vor dem eigenen Anhang am Samstagabend das Gegenteil beweisen. "Es geht erstmal nur um Wiedergutmachung", so Adler, "an Europa denkt jetzt keiner." Und das ist beim Spiel gegen Freiburg (7.) durchaus verwunderlich, immerhin hat Hamburg nur einen Zähler Rückstand auf Rang sechs, die Breisgauer sind sogar punktgleich. "Wir sind jetzt da oben drin, warum sollten wir nachlassen?", stellt der formstarke Kruse eine berechtigte rhetorische Frage. Der Sportclub hat seine Defensive wieder in den Griff bekommen und spielte nach zwei Spielen und zehn Gegentoren wieder zu null (2:0 gegen Gladbach). - Bilanz: 12-9-6, 45:23 Tore
Sonntag, 15:30 Uhr
1. FC Nürnberg - 1. FSV Mainz 05
Der 1. FC Nürnberg (11.) befindet sich in der "neutralen Zone" der Bundesliga. Weder nach oben (vier Punkte Rückstand auf das internationale Geschäft) noch nach unten (elf Zähler Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz) sind Ausreißer zu erwarten. Das Geheimrezept für die sorgenfreie Rückrunde heißt Routine: zuletzt liefen die Franken mit einem hohen Altersdurchschnitt von 27,94 Jahren auf. "Mir ist egal wer spielt. Wir reden eher darüber, dass wir zehn Spiele daheim unbesiegt sind und diese Serie am Sonntag gegen Mainz ausbauen wollen", so der 30-jährige Innenverteidger Nilsson. Der FSV (6.) ist mittendrin im Rennen um die Europa League und seit sieben Spielen ungeschlagen. Die Nullfünfer offenbarten in den letzten Wochen aber eine gewisse Abschlussschwäche und erzielten nur drei Treffer in den letzten vier Spielen. - Bilanz: 3-3-7, 15:20 Tore
Sonntag, 17:30 Uhr
Hannover 96 - VfB Stuttgart
Auch am Sonntagabend geht es um Europa: Hannover (10.) scheint rein von der Tabellenposition schon abgeschlagen, hat aber nur zwei Zähler Rückstand. Das Punktekonto soll im eigenen Stadion gegen Stuttgart (13.) aufgestockt werden. Dabei vertrauen die Niedersachsen auf ihre Heimstärke (acht Siege, 27 Punkte, Rang vier). Der auswärtsstarke VfB (sechs Siege, 20 Punkte, Rang vier) muss dabei aber ohne die gesperrten Niedermeier (Gelb-Rot-Sperre) und Harnik (5. Gelbe) auskommen. - Bilanz: 18-7-22, 72:82 Tore
1899 Hoffenheim - Fortuna Düsseldorf
Bereits am Freitagabend steigt eine Partie mit Endspielcharakter: Hoffenheim (17.) und Düsseldorf (15.) treffen sich zum vorentscheidenden Kellerduell. Die TSG hat vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Neun Zähler beträgt der Abstand auf das rettende Ufer. Hier steht Düsseldorf. "Wir dürfen uns nicht einlullen lassen", mahnt Fortuna-Manager Wolf Werner und fordert Wachsamkeit. Bei den Kraichgauern brennt dagegen der Baum: Der Verein feuerte am Dienstag Trainer Markus Kurz sowie Manager Andreas Müller und setzte Markus Gisdol als Coach und Alexander Rosen als Manager ein. Nach dem fünften Trainerwechsel in nur 27 Monaten schlägt für 1899 nun die Stunde der Wahrheit. Eine Niederlage darf sich Hoffenheim nicht erlauben. - Bilanz: 0-1-0, 1:1 Tore
Samstag, 15:30 Uhr
Borussia Dortmund - FC Augsburg
Am Samstagnachmittag empfängt der noch amtierende Meister Borussia Dortmund (2.) den FC Augsburg (16.). Der BVB war noch am Mittwochabend im spanischen Malaga (0:0) in der Champions League gefordert und muss jetzt den Schalter wieder auf Bundesliga umlegen. Die Augsburger profitieren davon, dass sich Düsseldorf und Hoffenheim tags zuvor gegenseitig die Punkte wegnehmen. So kann entweder der Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz (vier Punkte) vergrößert oder der Rückstand auf Rang 15 (fünf Zähler) verkleinert werden. Dafür bräuchten die Fuggerstädter aber etwas Zählbares aus Dortmund. "Dazu werden wir eine Top-Leistung brauchen", weiß FCA-Manager und Ex-Borusse Stefan Reuter. - Bilanz: 2-1-0, 7:1 Tore
Borussia Mönchengladbach - SpVgg Greuther Fürth
Schon viele Male in dieser Saison hatte Mönchengladbach (8.) die Europa-League-Plätze zum Greifen nahe. Aufgrund fehlender Konsanz laufen die Fohlen aber weiter hinterher und bleiben in der Rolle des "ewigen Jägers". "Wir wussten, dass es bis zum letzten Spieltag eng wird. Wir müssen jetzt das Heimspiel gegen Fürth gewinnen", weiß Rechtsverteidiger Jantschke. Borussen-Kapitän Daems (5. Gelbe) wird beim Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht fehlen. Dafür dürfte Arango, der nach der strapaziösen Länderspielreise für Venezuela zuletzt eine Pause bekommen hatte, zurückkehren. Wenig bis gar keine Hoffnung auf den Klassenerhalt gibt es beim Kleeblatt: Die Franken zeigten auch unter Coach Frank Kramer eklatante Abwehrschwächen und können dies in der Offensive nicht kompensieren. Der Neun-Punkte-Rückstand auf den Relegationsplatz ist wohl nicht mehr aufzuholen. - Bilanz: 1-0-0, 4:2 Tore
Bayer 04 Leverkusen - VfL Wolfsburg
Platz drei ist Leverkusen wohl nicht mehr zu nehmen. Trotzdem waren die vergangenen Tage turbulent: Der kicker verkündete, dass Trainer Sascha Lewandowski im Sommer in den Nachwuchsbereich der Werkself zurückkehren wird. Zum anderen brodeln Transfergerüchte um Schürrle (Chelsea) und Bender (Arsenal). Gegen Wolfsburg (12.) soll wieder das Sportliche in den Vordergrund rücken. Hier ist Kießling der Schlüsselspieler: Der Stürmer erzielte in dieser Saison schon neunmal das 1:0 und ist damit bester Führungstreffer-Schütze der Bundesliga. Beim VfL hängt nach wie vor viel von Spielmacher Diego ab. Ohne die Kreativität und Genialität des Brasilianers kommen die Wölfe nicht in Schwung. Kein Wunder, dass der 28-Jährige ganz besonders bewacht wird: Diego ist der am meisten gefoulte Spieler der Bundesliga (96 Fouls). - Bilanz: 16-4-11, 57:44 Tore
Werder Bremen - FC Schalke 04
Mit 52 Gegentreffern stellt Bremen (14.) nach wie vor die Schießbude der Liga. Zumindest Torwart Mielitz zeigte zuletzt aufsteigende Form und verhinderte Schlimmeres. So ist Werder zwar seit drei Spielen ungeschlagen, doch warten die Hanseaten mittlerweile seit nunmehr sechs Partien auf einen Sieg. Dieser soll im Heimspiel gegen Schalke (4.) eingefahren werden. Die Gelsenkirchener haben jedoch Selbstvertrauen getankt (3:0-Sieg gegen Hoffenheim) und wollen mehr. "Ich hoffe schon, dass wir es jetzt konstant durchziehen. Wir wollen noch Platz vier - mindestens", fordert S04-Kapitän Höwedes. - Bilanz: 38-18-31, 127:101 Tore
Eintracht Frankfurt - Bayern München
Meisterlich präsentierte sich Bayern München (1.) in den letzten Wochen und Monaten. Die beiden jüngsten Belege: Das 9:2-Schützenfest über den Hamburger SV und der souveräne 2:0-Erfolg im Champions-League-Viertelfinale gegen Juventus Turin. Dass die Super-Bayern am Saisonende die Schale in die Höhe stemmen, steht eigentlich fest. Jetzt geht es nur noch um den Zeitpunkt der Meisterschaft. Schon am Samstag könnte es soweit sein. Hierfür bräuchten die Münchner einen Auswärtssieg in Frankfurt (5.). Doch Vorsicht: Die Eintracht beendete die Negativserie von sechs sieglosen Spielen (3:2 in Fürth) und weiß wieder, wo das Tor steht. Vor allem das Mittelfeld mit Inui, Aigner und Meier, der seine 800-minütige Tor-Flaute beendete, zeigte sich endlich wieder gefährlich. "Wir wollen Sechster werden", gibt SGE-Coach Armin Veh als Ziel aus. - Bilanz: 21-20-42, 110:158 Tore
Samstag, 18:30 Uhr
Hamburger SV - SC Freiburg
2:9! Der Hamburger SV (9.) holte sich am vergangenen Wochenende eine historische Pleite in München ab. "Wir haben uns nicht mal am männlichen Stolz gepackt gefühlt, haben Moral und Charakter vermissen lassen", bringt es Torwart Adler auf den Punkt. Jetzt müssen die Hanseaten vor dem eigenen Anhang am Samstagabend das Gegenteil beweisen. "Es geht erstmal nur um Wiedergutmachung", so Adler, "an Europa denkt jetzt keiner." Und das ist beim Spiel gegen Freiburg (7.) durchaus verwunderlich, immerhin hat Hamburg nur einen Zähler Rückstand auf Rang sechs, die Breisgauer sind sogar punktgleich. "Wir sind jetzt da oben drin, warum sollten wir nachlassen?", stellt der formstarke Kruse eine berechtigte rhetorische Frage. Der Sportclub hat seine Defensive wieder in den Griff bekommen und spielte nach zwei Spielen und zehn Gegentoren wieder zu null (2:0 gegen Gladbach). - Bilanz: 12-9-6, 45:23 Tore
Sonntag, 15:30 Uhr
1. FC Nürnberg - 1. FSV Mainz 05
Der 1. FC Nürnberg (11.) befindet sich in der "neutralen Zone" der Bundesliga. Weder nach oben (vier Punkte Rückstand auf das internationale Geschäft) noch nach unten (elf Zähler Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz) sind Ausreißer zu erwarten. Das Geheimrezept für die sorgenfreie Rückrunde heißt Routine: zuletzt liefen die Franken mit einem hohen Altersdurchschnitt von 27,94 Jahren auf. "Mir ist egal wer spielt. Wir reden eher darüber, dass wir zehn Spiele daheim unbesiegt sind und diese Serie am Sonntag gegen Mainz ausbauen wollen", so der 30-jährige Innenverteidger Nilsson. Der FSV (6.) ist mittendrin im Rennen um die Europa League und seit sieben Spielen ungeschlagen. Die Nullfünfer offenbarten in den letzten Wochen aber eine gewisse Abschlussschwäche und erzielten nur drei Treffer in den letzten vier Spielen. - Bilanz: 3-3-7, 15:20 Tore
Sonntag, 17:30 Uhr
Hannover 96 - VfB Stuttgart
Auch am Sonntagabend geht es um Europa: Hannover (10.) scheint rein von der Tabellenposition schon abgeschlagen, hat aber nur zwei Zähler Rückstand. Das Punktekonto soll im eigenen Stadion gegen Stuttgart (13.) aufgestockt werden. Dabei vertrauen die Niedersachsen auf ihre Heimstärke (acht Siege, 27 Punkte, Rang vier). Der auswärtsstarke VfB (sechs Siege, 20 Punkte, Rang vier) muss dabei aber ohne die gesperrten Niedermeier (Gelb-Rot-Sperre) und Harnik (5. Gelbe) auskommen. - Bilanz: 18-7-22, 72:82 Tore

Also mein Kommentar: So eine Verf..kte Sch..ße. 