Bundesliga 2012/2013 - 28. Spieltag

Steve Austin

Blasters Bester
Freitag, 20:30 Uhr

1899 Hoffenheim - Fortuna Düsseldorf
Bereits am Freitagabend steigt eine Partie mit Endspielcharakter: Hoffenheim (17.) und Düsseldorf (15.) treffen sich zum vorentscheidenden Kellerduell. Die TSG hat vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Neun Zähler beträgt der Abstand auf das rettende Ufer. Hier steht Düsseldorf. "Wir dürfen uns nicht einlullen lassen", mahnt Fortuna-Manager Wolf Werner und fordert Wachsamkeit. Bei den Kraichgauern brennt dagegen der Baum: Der Verein feuerte am Dienstag Trainer Markus Kurz sowie Manager Andreas Müller und setzte Markus Gisdol als Coach und Alexander Rosen als Manager ein. Nach dem fünften Trainerwechsel in nur 27 Monaten schlägt für 1899 nun die Stunde der Wahrheit. Eine Niederlage darf sich Hoffenheim nicht erlauben. - Bilanz: 0-1-0, 1:1 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

Borussia Dortmund - FC Augsburg
Am Samstagnachmittag empfängt der noch amtierende Meister Borussia Dortmund (2.) den FC Augsburg (16.). Der BVB war noch am Mittwochabend im spanischen Malaga (0:0) in der Champions League gefordert und muss jetzt den Schalter wieder auf Bundesliga umlegen. Die Augsburger profitieren davon, dass sich Düsseldorf und Hoffenheim tags zuvor gegenseitig die Punkte wegnehmen. So kann entweder der Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz (vier Punkte) vergrößert oder der Rückstand auf Rang 15 (fünf Zähler) verkleinert werden. Dafür bräuchten die Fuggerstädter aber etwas Zählbares aus Dortmund. "Dazu werden wir eine Top-Leistung brauchen", weiß FCA-Manager und Ex-Borusse Stefan Reuter. - Bilanz: 2-1-0, 7:1 Tore

Borussia Mönchengladbach - SpVgg Greuther Fürth
Schon viele Male in dieser Saison hatte Mönchengladbach (8.) die Europa-League-Plätze zum Greifen nahe. Aufgrund fehlender Konsanz laufen die Fohlen aber weiter hinterher und bleiben in der Rolle des "ewigen Jägers". "Wir wussten, dass es bis zum letzten Spieltag eng wird. Wir müssen jetzt das Heimspiel gegen Fürth gewinnen", weiß Rechtsverteidiger Jantschke. Borussen-Kapitän Daems (5. Gelbe) wird beim Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht fehlen. Dafür dürfte Arango, der nach der strapaziösen Länderspielreise für Venezuela zuletzt eine Pause bekommen hatte, zurückkehren. Wenig bis gar keine Hoffnung auf den Klassenerhalt gibt es beim Kleeblatt: Die Franken zeigten auch unter Coach Frank Kramer eklatante Abwehrschwächen und können dies in der Offensive nicht kompensieren. Der Neun-Punkte-Rückstand auf den Relegationsplatz ist wohl nicht mehr aufzuholen. - Bilanz: 1-0-0, 4:2 Tore

Bayer 04 Leverkusen - VfL Wolfsburg
Platz drei ist Leverkusen wohl nicht mehr zu nehmen. Trotzdem waren die vergangenen Tage turbulent: Der kicker verkündete, dass Trainer Sascha Lewandowski im Sommer in den Nachwuchsbereich der Werkself zurückkehren wird. Zum anderen brodeln Transfergerüchte um Schürrle (Chelsea) und Bender (Arsenal). Gegen Wolfsburg (12.) soll wieder das Sportliche in den Vordergrund rücken. Hier ist Kießling der Schlüsselspieler: Der Stürmer erzielte in dieser Saison schon neunmal das 1:0 und ist damit bester Führungstreffer-Schütze der Bundesliga. Beim VfL hängt nach wie vor viel von Spielmacher Diego ab. Ohne die Kreativität und Genialität des Brasilianers kommen die Wölfe nicht in Schwung. Kein Wunder, dass der 28-Jährige ganz besonders bewacht wird: Diego ist der am meisten gefoulte Spieler der Bundesliga (96 Fouls). - Bilanz: 16-4-11, 57:44 Tore

Werder Bremen - FC Schalke 04
Mit 52 Gegentreffern stellt Bremen (14.) nach wie vor die Schießbude der Liga. Zumindest Torwart Mielitz zeigte zuletzt aufsteigende Form und verhinderte Schlimmeres. So ist Werder zwar seit drei Spielen ungeschlagen, doch warten die Hanseaten mittlerweile seit nunmehr sechs Partien auf einen Sieg. Dieser soll im Heimspiel gegen Schalke (4.) eingefahren werden. Die Gelsenkirchener haben jedoch Selbstvertrauen getankt (3:0-Sieg gegen Hoffenheim) und wollen mehr. "Ich hoffe schon, dass wir es jetzt konstant durchziehen. Wir wollen noch Platz vier - mindestens", fordert S04-Kapitän Höwedes. - Bilanz: 38-18-31, 127:101 Tore

Eintracht Frankfurt - Bayern München
Meisterlich präsentierte sich Bayern München (1.) in den letzten Wochen und Monaten. Die beiden jüngsten Belege: Das 9:2-Schützenfest über den Hamburger SV und der souveräne 2:0-Erfolg im Champions-League-Viertelfinale gegen Juventus Turin. Dass die Super-Bayern am Saisonende die Schale in die Höhe stemmen, steht eigentlich fest. Jetzt geht es nur noch um den Zeitpunkt der Meisterschaft. Schon am Samstag könnte es soweit sein. Hierfür bräuchten die Münchner einen Auswärtssieg in Frankfurt (5.). Doch Vorsicht: Die Eintracht beendete die Negativserie von sechs sieglosen Spielen (3:2 in Fürth) und weiß wieder, wo das Tor steht. Vor allem das Mittelfeld mit Inui, Aigner und Meier, der seine 800-minütige Tor-Flaute beendete, zeigte sich endlich wieder gefährlich. "Wir wollen Sechster werden", gibt SGE-Coach Armin Veh als Ziel aus. - Bilanz: 21-20-42, 110:158 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

Hamburger SV - SC Freiburg
2:9! Der Hamburger SV (9.) holte sich am vergangenen Wochenende eine historische Pleite in München ab. "Wir haben uns nicht mal am männlichen Stolz gepackt gefühlt, haben Moral und Charakter vermissen lassen", bringt es Torwart Adler auf den Punkt. Jetzt müssen die Hanseaten vor dem eigenen Anhang am Samstagabend das Gegenteil beweisen. "Es geht erstmal nur um Wiedergutmachung", so Adler, "an Europa denkt jetzt keiner." Und das ist beim Spiel gegen Freiburg (7.) durchaus verwunderlich, immerhin hat Hamburg nur einen Zähler Rückstand auf Rang sechs, die Breisgauer sind sogar punktgleich. "Wir sind jetzt da oben drin, warum sollten wir nachlassen?", stellt der formstarke Kruse eine berechtigte rhetorische Frage. Der Sportclub hat seine Defensive wieder in den Griff bekommen und spielte nach zwei Spielen und zehn Gegentoren wieder zu null (2:0 gegen Gladbach). - Bilanz: 12-9-6, 45:23 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

1. FC Nürnberg - 1. FSV Mainz 05
Der 1. FC Nürnberg (11.) befindet sich in der "neutralen Zone" der Bundesliga. Weder nach oben (vier Punkte Rückstand auf das internationale Geschäft) noch nach unten (elf Zähler Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz) sind Ausreißer zu erwarten. Das Geheimrezept für die sorgenfreie Rückrunde heißt Routine: zuletzt liefen die Franken mit einem hohen Altersdurchschnitt von 27,94 Jahren auf. "Mir ist egal wer spielt. Wir reden eher darüber, dass wir zehn Spiele daheim unbesiegt sind und diese Serie am Sonntag gegen Mainz ausbauen wollen", so der 30-jährige Innenverteidger Nilsson. Der FSV (6.) ist mittendrin im Rennen um die Europa League und seit sieben Spielen ungeschlagen. Die Nullfünfer offenbarten in den letzten Wochen aber eine gewisse Abschlussschwäche und erzielten nur drei Treffer in den letzten vier Spielen. - Bilanz: 3-3-7, 15:20 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

Hannover 96 - VfB Stuttgart
Auch am Sonntagabend geht es um Europa: Hannover (10.) scheint rein von der Tabellenposition schon abgeschlagen, hat aber nur zwei Zähler Rückstand. Das Punktekonto soll im eigenen Stadion gegen Stuttgart (13.) aufgestockt werden. Dabei vertrauen die Niedersachsen auf ihre Heimstärke (acht Siege, 27 Punkte, Rang vier). Der auswärtsstarke VfB (sechs Siege, 20 Punkte, Rang vier) muss dabei aber ohne die gesperrten Niedermeier (Gelb-Rot-Sperre) und Harnik (5. Gelbe) auskommen. - Bilanz: 18-7-22, 72:82 Tore
 
Freitag, 18:00 Uhr

1. FC Kaiserslautern - 1. FC Köln
"Gefühlte Bundesliga" heißt das Motto am Freitagabend auf dem restlos ausverkauften Betzenberg beim Aufstiegs-Thriller des Vierten 1. FC Kaiserslautern gegen den Dritten 1. FC Köln. Seit dem vergangenen Wochenende, als die Rheinländer den Pfälzern Rang drei abluchsten, liegt der Druck auf den Schultern der Roten Teufel. "Wir sind jetzt nicht mehr die Gejagten, wir sind jetzt die Jäger", konstatierte Klubchef Stefan Kuntz. Nur durch einen Dreier könnte der 1. FCK den Aufstieg wieder aus eigener Kraft schaffen. Doch gerade im wohl vorentscheidenden Duell der beiden Bundesliga-Absteiger gehen Trainer Franco Foda die "Sechser" aus. Zuletzt erwischte es Winter-Neuzugang Karl am Knie, auch dessen Stellvertreter Alushi und Zellner sind außer Gefecht. In der Schaltzentrale steht Foda also vor einem echten Problem, Köhler könnte eine Lösung darstellen. Frei von Personalsorgen ist Fodas Gegenüber Holger Stanislawski im "Relegationsgipfel". Torjäger Ujah hat seine Magen-Darm-Grippe überwunden und wird in das Sturmzentrum zurückkehren. Stanislawski redet - ähnlich wie Foda - die Bedeutung der Partie zwar klein, allerdings weiß er auch um die sich bietende Chance für den FC: "Wir haben uns eine Ausgangsposition geschaffen, aus der wir einen Big Point landen können", rechnete der 43-Jährige vor. Der psychologische Vorteil ist auf jeden Fall bei den Domstädtern, die durch eine Serie von 15 ungeschlagenen Spielen den zwischenzeitlichen Elf-Punkte-Rückstand auf die Roten Teufel aufholten. Doch Eichner ist sich der Tücken des Rollentauschs bewusst: "Auf einmal bist du Dritter und hast was zu verlieren", warnt der Verteidiger. - Bilanz: 1-3-1, 11:9 Tore

VfL Bochum - Erzgebirge Aue
Auch im Keller findet am Freitagabend mit dem Duell zwischen dem VfL Bochum und Erzgebirge Aue eine eminent wichtige Partie statt. Der Sieger würde sich im Kampf gegen den Abstieg Luft verschaffen, der Verlierer steckt weiterhin mittendrin im Schlamassel. Die Bochumer rutschten durch drei Niederlagen am Stück wieder auf den letzten Nicht-Abstiegsplatz zurück, zu allem Überfluss fallen gegen die Sachsen auch noch Lumb (Mittelfußprellung) und Tasaka (5. Gelbe) aus. Besonders das Fehlen des Japaners liegt Karsten Neitzel schwer im Magen, der Trainer sprach unter der Woche von "fast tragischen Zügen, denn Tasa hat das beste Eins-zu-Eins-Spiel". Aues Trainer Karsten Baumann kann sich dagegen über zwei wichtige Rückkehrer freuen. Innenverteidiger Paulus hat seine Rückenprobleme überwunden und steht in Bochum ebenso zur Verfügung wie Mittelfeldmann Munteanu, dessen Adduktorenprobleme abgeklungen sind. Die Fahrt nach Westen hat sich für die Sachsen bisher aber noch nie gelohnt, in drei Partien gelang kein einziger Treffer! - Bilanz: 4-0-3, 12:9 Tore

VfR Aalen - FC Ingolstadt 04
Im dritten Freitagsspiel stehen sich der VfR Aalen und der FC Ingolstadt gegenüber. Beide Vereine konnten im Jahr 2013 bisher nicht an die Vorstellungen aus der Hinrunde anknüpfen, Aalen wartet weiter auf den ersten Dreier. Allerdings ist das Punktepolster so groß, dass nach unten nichts mehr passieren dürfte - nach oben allerdings auch nicht. Mit dieser Situation im tristen Mittelfeld kommt der Aufsteiger aus der Ostalb deutlich besser zurecht als die Schanzer, bei denen Sportchef Thomas Linke Trainer Thomas Oral gegen aufkeimende Kritik verteidigen muss. - Bilanz: 0-0-1, 0:2 Tore

Samstag, 13:00 Uhr

Jahn Regensburg - FSV Frankfurt
Am Samstagnachmittag steht der Kampf gegen den Abstieg im Mittelpunkt. Besonders unter Druck steht Jahn Regensburg. Das Schlusslicht ist gegen den FSV Frankfurt fast schon zum Siegen verdammt, alles andere als drei Punkte könnte bereits das Aus bedeuten. Trainer Franz Smuda, der das Ruder beim Jahn noch nicht rumreißen konnte, bangt noch um Angreifer Koke, der an einem Muskelfaserriss leidet. Die Hessen haben erstmals in ihrer Geschichte in der eingleisigen Zweiten Liga die "magische Marke" von 40 Punkten erreicht. Einer der Garanten dafür ist Yelen. Der Ex-Rostocker, der die komplette Hinrunde wegen einer Sprunggelenkverletzung verpasste, erzielte in den letzten vier Partien fünf Tore und sorgte dafür, dass der FSV weiterhin ein bisschen vom Relegationsrang träumen kann. - Bilanz: 0-0-1, 1:3 Tore

Dynamo Dresden - FC St. Pauli
Keine Zeit zu Träumen hat Dynamo Dresden. Die Sachsen stecken mitten im Abstiegskampf und benötigen gegen den FC St. Pauli dringend drei Punkte. Trotz dreier Niederlagen in Folge verschwendet Trainer Peter Pacult keinen Gedanken an den Abstieg: "Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass wir mit derartigen Leistungen die Klasse halten", so der Österreicher nach dem 1:2 in Braunschweig. Gegen die Hamburger dürfte Taktgeber Fiel wieder in die Startelf rücken. Die Kiez-Kicker haben nur eine der letzten fünf Partien verloren und sich ins Mittelfeld verabschiedet. Ein Sieg in Dresden wäre wohl gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt. Verzichten muss Trainer Michael Frontzeck auf Routinier Ebbers, der sich einen Muskelfaserriss zuzog. - Bilanz: 1-0-2, 4:6 Tore

Sonntag, 13:30 Uhr

1860 München - Energie Cottbus
Mit mindestens einem Auge schielt 1860 München noch auf Rang drei. Sollte der Sprung auf den Relegationsplatz aber tatsächlich noch gelingen, muss die chronische Heimschwäche ad acta gelegt werden. Der letzte Heimsieg datiert vom 27. November 2012 (1:0) über Paderborn, seitdem gelang kein Dreier mehr vor heimischem Publikum. Am Sonntagmittag greift Trainer Alexander Schmidt gegen Energie Cottbus deshalb in die Trickkiste und ändert den planmäßigen Ablauf. So werden die Löwen wie bei Auswärtsspielen im Hotel nächtigen. Und noch eine Option hält sich Schmidt offen: "Kann sein, dass wir in den grünen Auswärtstrikots auflaufen", sagte der 44-Jährige. Die Hoffnungen Cottbus' auf die Rückkehr in das Oberhaus sind spätestens nach dem 1:1 gegen Aalen vor Wochenfrist auf ein Minimum gesunken. Verzichten muss Trainer Rudi Bommer auf Angreifer Sörensen. Gut möglich, dass Bommer zudem den formschwachen Mittelstürmer Sanogo zunächst auf der Bank belässt. - Bilanz: 4-2-5, 17:11 Tore

MSV Duisburg - SV Sandhausen
Durch drei Siege am Stück hat sich der MSV Duisburg der gröbsten Sorgen im Abstiegskampf entledigt. Ein weiterer Dreier gegen den direkten Konkurrenten SV Sandhausen, und die Zebras könnten für eine weitere Saison in der Zweiten Liga planen. Trainer Kosta Runjaic kann neben seinem Führungsspieler Sukalo aller Voraussicht nach auch auf Jovanovic zählen. Der Torjäger stieg nach seiner Fußprellung bereits wieder in das Training ein. Sandhausen schöpft nach nur einer Niederlage aus den letzten vier Partien wieder Hoffnung, besonders das 1:1 gegen den Aufstiegs-Kandidaten 1. FC Kaiserslautern machte Mut. "Wir haben über 90 Minuten eine sehr ordentliche Leistung gezeigt", lobte Trainer Hans-Jürgen Boysen. In Duisburg wird aber der gelbgesperrte Achenbach fehlen, Kandziora wird den Außenverteidiger ersetzen. - Bilanz: 1-0-0, 2:0 Tore

SC Paderborn 07 - 1. FC Union Berlin
Mit dem SC Paderborn und dem 1. FC Union Berlin treffen sich zwei Nachbarn im Mittelfeld der Tabelle. Die Ostwestfalen basteln bereits eifrig an einem schlagkräftigen Kader für die kommende Saison, zuletzt schloss sich Hünemeier dem SCP an. Die Eisernen lecken noch ihre Wunden nach dem 0:3 beim FSV Frankfurt, wodurch sie sich endgültig aus dem Rennen um Rang drei verabschiedeten. - Bilanz: 5-0-2, 15:10 Tore

Montag, 20:15 Uhr

Hertha BSC - Eintracht Braunschweig
Auch Hertha BSC und Eintracht Braunschweig haben wohl nichts mehr mit der Vergabe von Rang drei zu tun. Zum Glück für beide, denn sowohl für die Hauptstädter als Tabellenführer als auch für die Niedersachsen als Zweite scheint der Aufstieg angesichts des Punktepolsters so gut wie sicher. Alleine die Frage nach der Zweitliga-Meisterschaft erscheint noch offen. Einen Fingerzeig über das beste Team im Unterhaus könnte am Montagabend im direkten Duell fallen. Erster gegen Zweiter, normalerweise würde diese Partie elektrisieren. Tatsächlich gehen die Karten weg wie warme Semmeln, über 40.000 Tickets brachten die Berliner bereits unter das Volk. Doch intern ist der Fokus bereits auf die Zukunft gerichtet: "Die beiden Klubs, die jetzt oben stehen, lassen sich das nicht mehr nehmen", sagte Manager Michael Preetz bereits vor der Partie. Und so beschäftigt Hertha vor allem eine Frage: Bleibt Ronny oder nicht? Dem Brasilianer liegt ein unterschriftsreifes Angebot, noch aber ziert er sich, sein am Saisonende auslaufendes Arbeitspapier zu verlängern. Die Eintracht aus Braunschweig hat sich mit zwei Siegen in Folge selbst aus ihrer Mini-Krise befreit: "Entscheidend ist, dass wir schnell wieder gepunktet haben", bringt Boland das zurückgekehrte Selbstvertrauen auf den Punkt. Der Mittelfeldspieler selbst war maßgeblich beteiligt an der Wende und gab gegen Dresden (2:1) nach einer Verbannung auf die Bank die richtige Antwort. Zwar fehlen Trainer Torsten Lieberknecht gegen Hertha weiterhin mit Kruppke und Reichel zwei verletzte Schlüsselspieler, doch verlassen können sich die Löwen auf ihre Fans: Rund 8500 von ihnen werden die gut 230 Kilometer lange Reise in die Hauptstadt am Montag in Angriff nehmen. - Bilanz: 3-6-4, 18:19 Tore
 
Schöne Duelle in der zweiten Liga, hätte allerdings lieber Klautern - Köln am Montag abend geschaut.

Bremen steigt ab
 
Werder wird nicht absteigen. Dabei fände ich es gut. Sie brauchen diesen Schnitt als Neuaufbau. Der Lack ist ab und sich immer durchwurschteln bringt auf Dauer nix.
 
Uh, da ist Köln aber ganz schön durch die Mangel genommen worden :D
 
Soll keiner sagen, ich melde mich nur bei Siegen. ;) Also mein Kommentar: So eine Verf..kte Sch..ße. :zahn:

Aber langsam von vorne.
Ich habe von Anfang an nicht mit einem Sieg gerechnet. Wann hat der FC schon mal was auf dem Betzenberg geholt? Hatte ja auch auf die bisherge Bilanz verwiesen. Drauf gehofft hatte ich natürlich dennoch. Was heute aber abging passt auf keine Kuhhaut.

Mich nervte bereits die defensive Aufstellung. Warum nicht mal den Gegner mit Pressing und Offensive auf dem Betzenberg schocken? Damit allerdings nicht genug. Die Spieler völlig zaghaft, geradezu lethargisch. Immer zu spät, kaum Ordnung und dementsprechend jedesmal zu spät am Ball. Folgerichtig dumme Fouls, die mit gelben Karten zurecht geahndet wurden. Erst nach dem 2:0 hat die Mannschaft versucht (!!!) mitzuspielen. Mehr schlecht als recht.

Ergo war die Niederlage in der Höhe nicht verdient, sondern noch zu niedrig. Was bleibt, ist die Erkenntnis, das man wieder der Jäger ist. :D ...leider mit dem deutlich schwereren Restprogramm.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Mut macht die tolle Unterstützung der Fans. Selbst nach dem zweiten Tor waren über Sky meist nur die Kölner zu hören. Wahnsinn, wieviele da mitgereist sind und gut für Stimmung gesorgt haben.
 
Mach dir nix draus.

Wenn ich mir anschaue wie viele Tore die Teams geschossen haben, die um Platz 3 kämpfen weiß ich jetzt schon, dass die in der nächsten Saison in Liga 1 maximal um Platz 16 kämpfen.

Aber ich kann mich auch täuschen..
 
Ganz ehrlich, Köln hat imo überhaupt nichts in der ersten Liga verloren. Die sollten lieber noch ein weiteres Jahr für den Aufbau nutzen. Für Lautern gilt eigentlich das gleiche. Glaube aber eh nicht, dass sich einer der beiden gegen Augsburg in der Relegation durchsetzen kann.
 
Klar, um die Meisterschaft nächste Saison geht es nicht. ;) Aber der Relegationsplatz bringt eine Mehreinnahme von 1-1,5 Mio. €. Und dann hat man immerhin die Chance auf den Aufstieg.

Wenn es dieses Jahr nicht direkt klappt (was eh fast utopisch ist), wird der FC einige Jahre in der 2. Liga bleiben müssen. Kann ich aber mit leben. Aber Aufbau wird's dann nur seeeeehr langsam geben. Nächste Saison wird man eine neue Mannschaft aufbauen müssen. Neben den ausgeliehenen Spielern wird man zumindest auch Clemens abgeben müssen. Evtl. Auch noch Horn.
 
Mist...der Hoffenheimer Dorfclub hats nach vielen Versuchen wieder mal zu 3 Punkten gebracht. Hoffe die reißen das Ruder wieder rum und verlieren noch ein paar Mal :D
 
FSV :luxhello:

....und jetzt bin ich völlig tiefenentspannt. Es fehlen die 2 wichtigsten Spieler gegen die Millionentruppe. Alles andere als eine Niederlage wäre eine Sensation.
 
Genau. Mit einem Sieg wäre man save gewesen. So wird es vielleicht nochmal richtig eng. Aber ist auch egal, ich setze diese Saison emotional irgendwie aus. ;)
 
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