Fußball 1. Bundesliga 23/24 - 34. Spieltag

Freitag, 20:30 Uhr

SV Darmstadt 98 - 1. FC Köln
Der 1. FC Köln darf schon wieder den Spieltag eröffnen. Vergangene Woche ging es gegen den Rekordmeister aus München, zum Auftakt der 13. Runde wartet auf das Schlusslicht mit Darmstadt ein Konkurrent um den Klassenerhalt. Zwei Fakten belegen, warum dieses Duell im Keller stattfindet: Darmstadt hat mit 33 Gegentoren die löchrigste Defensive, die Kölner haben mit erst neun Toren die schwächste Offensive. Was dem FC Hoffnung machen könnte: Die Lilien mögen in der Bundesliga den Freitag nicht besonders: Erst einen Punkt holten die Südhessen zum Spieltags-Auftakt - passenderweise gegen die Kölner bei einem 0:0 in der Spielzeit 2015/16. - Bilanz: 0-2-6, 6:20 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

Bayern München - 1. FC Union Berlin
Bayern München und die Jagd nach Rekorden endet auch an diesem Wochenende nicht. Im Spiel gegen Union Berlin am Samstagnachmittag könnte die Tuchel-Elf eine Bestmarke aus den Siebziger Jahren einstellen. Damals trafen Gerd Müller & Co. von Oktober 1970 bis September 1974 in 64 Heimspielen nacheinander ins Schwarze. Die jüngeren Bayern stehen nun bei 63 Heimspielen mit Torjubel - und wer glaubt schon dran, dass Kane und Kollegen nun ausgerechnet gegen die Eisernen schwach werden? Allerdings kommen die Köpenicker mit Black-Box-Trainer Nenad Bjelica nach München, den ein bitterer Moment mit dem FC Bayern verbindet: Als FCK-Profi verschoss er im Viertelfinale des DFB-Pokals 2001/02 beim Elfmeterschießen (3:5) den einzigen Elfmeter der Roten Teufel. - Bilanz: 5-3-0, 19:6 Tore

RB Leipzig - 1. FC Heidenheim 1846
Leipzig gegen Heidenheim - diese beiden so unterschiedlichen Klubs eint der gemeinsame Aufstieg in der Saison 2013/14. Mit jeweils 79 Punkten verließ das Duo im Gleichschritt die 3. Liga, RB marschierte durch Richtung Bundesliga und Champions League, die Heidenheimer zogen erst 2023 als Aufsteiger ins Oberhaus nach. Dabei haben gerade die Sachsen beste Erfahrungen mit Liga-Neulingen: Auch nach 29 Duellen mit Aufsteigern ist RB immer noch ungeschlagen, in den jüngsten 13 Partien gelangen sogar ausnahmslos Siege. - Bilanz: 0-0-0, 0:0 Tore

Borussia Mönchengladbach - 1899 Hoffenheim
Auch Gladbach und Hoffenheim können auf eine gemeinsame Aufstiegssaison 2007/08 zurückblicken. Seitdem sind beide Vereine erstklassig und die Borussen sind vor allem gegen die Kraichgauer besonders torhungrig. Insgesamt 60 Mal netzten die Rheinländer gegen die TSG und damit so oft wie gegen keinen anderen Klub in diesem Zeitraum. Allerdings sollte sich die Seoane-Elf nicht darauf verlassen, dass sie vom Punkt erfolgreich sein könnte, denn TSG-Keeper Oliver Baumann parierte in dieser Spielzeit alle drei Elfmeter. - Bilanz: 10-11-9, 60:47 Tore

VfL Bochum - VfL Wolfsburg
Und auch beim Duell zwischen Bochum und Wolfsburg sind mögliche Strafstöße ein Thema, denn beide Stammkeeper sind echte Elfmeterkiller. Gegen Wolfsburgs Koen Casteels wurden nur 30 von 46 Strafstößen verwandelt (65,2 Prozent), eine noch bessere Ausbeute hat VfL-Keeper Manuel Riemann, gegen den nur 13 von 24 Elfmeter zum Torerfolg führten (54,2 Prozent). Bei keinem anderen aktuellen Bundesligakeeper, der mindestens zehn Elfmeter gegen sich hatte, ist die Quote so gut. - Bilanz: 9-3-12, 32:45 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

VfB Stuttgart - Werder Bremen
Am Samstagabend stehen sich der VfB Stuttgart und Werder Bremen gegenüber. Das nominelle Topspiel ist damit ein echter Klassiker der Bundesliga-Geschichte, denn mit dem 109. Aufeinandertreffen beider Klubs liegt diese Spielpaarung auf Platz drei - hinter Gladbach-Bayern (111) und Bayern-Bremen (113). Und noch ein Fakt macht dieses Duell zu etwas Besonderem. 34-mal trennten sich beide Klubs unentschieden, nur das Nordderby zwischen Bremen und dem jetzigen Zweitligisten HSV sah ein einziges Mal mehr keinen Sieger. - Bilanz: 38-34-36, 167:183 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

1. FSV Mainz 05 - SC Freiburg
Wie üblich nach einer Europapokal-Woche spielen die international aktiven Klubs gebündelt am Sonntag. Los geht es am Nachmittag mit dem vierten Spiel der Mainzer unter Trainer Jan Siewert und dem SC Freiburg. Feiert der Nachfolger von Bo Svensson seinen zweiten Sieg mit den Nullfünfern? Immerhin dürfen sich die Zuschauer aller Voraussicht nach auf Tore freuen, was allerdings nur bedingt an den Offensivqualitäten des FSV oder SC liegt. Vielmehr weisen die beiden Stammkeeper die schwächste Quote an abgewehrten Bällen aller Bundesliga-Torhüter auf. Der Mainzer Robin Zentner kommt auf eine Quote von 51,9 Prozent, sein Freiburger gegenüber Noah Atubolu auf 54,9 Prozent. - Bilanz: 14-7-7, 49:28 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

Bayer Leverkusen - Borussia Dortmund
Das tabellarische Topspiel steigt dann, wenn Spitzenreiter Bayer Leverkusen die Dortmunder Borussia empfängt. Seit Xabi Alonso die Werkself trainiert, blieb sie nur einmal im heimischen Stadion ohne Torerfolg. Diese bittere Pille musste Bayer gegen Dortmund beim 0:2 in der vergangenen Runde schlucken. Sollte den Dortmundern in Leverkusen ein Sieg gelingen (und die Bayern gegen Union gewinnen), könnte sich das Szenario vom 21. Spieltag der Saison 1993/94 wiederholen, als der BVB mit einem 1:0 die Leverkusener vom Thron der Bundesliga stürzte und für sie Platz 1 bis zum 34. Spieltag in weite Ferne rückte. - Bilanz: 30-22-36, 132:145 Tore

Sonntag, 19:30 Uhr

FC Augsburg - Eintracht Frankfurt
Seit Jess Thorup Augsburg trainiert, hat der FCA aufgehört zu verlieren. Fünfmal blieben die Fuggerstädter ungeschlagen und waren das in ihrer Bundesliga-Historie erst einmal über eine längeren Zeitraum - nämlich in der Hinrunde 2019/20, als man sogar sechs Spiele am Stück nicht verlor. Als die Augsburger noch zweitklassig waren, ging Stürmer Dino Toppmöller für den FCA auf Torejagd. Der aktuelle Eintracht-Coach blieb in seinen sechs Pflichtspielen der Saison 2008/09 allerdings ohne Torerfolg. - Bilanz: 7-8-7, 27:32 Tore
 
Freitag, 20:30 Uhr

1899 Hoffenheim - VfL Bochum
Der VfL hat einen kleinen Lauf und wird sich nun besonders freuen, am Freitagabend in Hoffenheim antreten zu dürfen. Bochum geht mit fünf Spielen ohne Niederlage im Rücken in den Spieltag, die längste Serie seit dem Wiederaufstieg 2021. Zudem erzielt der VfL im Schnitt gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten mehr Tore pro Spiel als gegen die TSG (2,13), die wiederum seit vier Spielen auf ein Erfolgserlebnis wartet (2 Niederlagen, 2 Remis) und zuhause erst vier Zähler sammelte - Ligatiefstwert. - Bilanz: 3-0-5, 13:17 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

1. FC Union Berlin - Borussia Mönchengladbach
Auf dem Sofa im eingeschneiten Hotelzimmer musste Union Berlin am vergangenen Wochenende den Absturz auf den letzten Tabellenplatz hinnehmen. Das dürfte nun aber vor allem beim kommenden Gegner für Bibbern sorgen. Denn zum vierten Mal in dieser Saison trifft Gladbach auf ein Schlusslicht, es gab magere drei Unentschieden und eine Niederlage - und das jeweilige Schlusslicht gab dabei jedes Mal die Rote Laterne ab. Gute Nachrichten also für die Eisernen, die mit vier Siegen in Serie ohnehin eine gute Bilanz gegen die Borussia vorzuweisen haben. Angesichts dieser Zahlen dürften sich die Fohlen auch über ein Unentschieden bereits freuen, und zwar gleich doppelt. Es wäre Remis Nummer 496 in der Bundesliga und damit ein neuer Rekord. - Bilanz: 5-2-1, 12:9 Tore

Eintracht Frankfurt - Bayern München
Witterungsbedingt hatten der FC Bayern München und Union Berlin am vergangenen Wochenende gezwungenermaßen spielfrei, Grund war das Schneechaos in der bayerischen Landeshauptstadt. Nun will Manuel Neuer am Samstagnachmittag mit etwas Verspätung den 250. Sieg im Bayern-Trikot feiern - nur Oliver Kahn (260) und Thomas Müller (326) gewannen im Verein häufiger. Traditionell ist Frankfurt allerdings kein leichtes Pflaster für den Rekordmeister, in der Mainmetropole stehen 16 Siegen 20 Niederlagen gegenüber. Die Bayern sind natürlich trotzdem klarer Favorit, die jüngsten sechs Bundesliga-Partien wurden allesamt gewonnen, und zwar mit einem Torverhältnis von 23:3. Bei Frankfurt geht der Trend in die andere Richtung, erstmals seit gut eineinhalb Jahren hat die Eintracht mal wieder zwei Spiele in Folge verloren. - Bilanz: 24-23-57, 127:212 Tore

VfL Wolfsburg - SC Freiburg
Zuhause hui, auswärts pfui. So lässt sich bislang die Saison des VfL Wolfsburg zusammenfassen, der vor eigenem Publikum 13 Zähler sammelte und auswärts derer nur drei - bei keinem anderen Klub gibt es eine größere Diskrepanz. Wie gut, dass die Wölfe nun Freiburg empfangen - wie blöd, dass drei der letzten vier Duelle mit dem Sport-Club verloren gingen. Ausnahme ist das 6:0 in der Vorsaison, die höchste SCF-Niederlage unter Trainer Christian Streich. Ein Offensivfeuerwerk sollten die Fans in Wolfsburg dieses Mal aber eher nicht erwarten. Der VfL hat sich in dieser Saison nur 56 Chancen erspielt - Negativwert, wenn man Union mit einem Spiel weniger ausklammert. Freiburg hat auswärts in sieben Partien erst fünf Tore erzielt. - Bilanz: 13-10-15, 62:52 Tore

Werder Bremen - FC Augsburg
Größere Chancen auf Tore bieten sich da eventuell an der Weser, was allerdings nicht zwingend in einer Stärke von Werder Bremen, sondern in einer Schwäche des FC Augsburg begründet liegt. Seit 20 Auswärtsspielen hat der FCA nicht mehr zu Null gespielt, also seit über einem Jahr nicht mehr. Im September 2022 gewann Augsburg mal mit 1:0 - ausgerechnet in Bremen. Was ebenfalls für Tore spricht: Nach zwei Remis in den ersten beiden Duellen zwischen beiden Teams folgten 20 Partien, die einen Sieger hervorbrachten (8-mal Bremen, 12-mal Augsburg). Die Norddeutschen bräuchten nach vier sieglosen Spielen dringend mal wieder einen Dreier, die Fuggerstädter sind auch nach sechs Spielen unter Coach Jess Thorup weiterhin ungeschlagen. - Bilanz: 8-2-12, 33:38 Tore

1. FC Heidenheim 1846 - SV Darmstadt 98
Kein anderes Duell zweier aktueller Bundesliga-Trainer gab es so oft wie dieses - wenn auch noch nie im Oberhaus. Frank Schmidt und Torsten Lieberknecht standen sich bereits in 18 Pflichtspielen an der Seitenlinie gegenüber, der Darmstadt-Coach hat einen Vorteil in der Bilanz (9S/4U/5N). Nun geht es für die beiden Aufsteiger um wichtige Zähler im Abstiegskampf. Die Lilien stehen erst recht unter Druck, sie haben seit sechs Spielen nicht mehr gewonnen und in den vergangenen fünf Partien nur zwei Tore erzielt. Vielleicht hilft der FCH nach, kein Verein hat bislang in der Saison mehr Elfmeter verursacht (8). - Bilanz: 0-0-0, 0:0 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

Borussia Dortmund - RB Leipzig
Verfolgerduell am Samstagabend: Borussia Dortmund hat sich am vergangenen Wochenende zu einem Remis gegen Spitzenreiter Leverkusen gemauert und will nun die eigene Heimstärke wieder unter Beweis stellen. Aus den vergangenen 22 Bundesliga-Heimspielen gab es 18 Siege und nur eine Niederlage. Leipzig kehrte gegen Heidenheim in die Erfolgsspur zurück, trifft nun aber auf den RB-Schreck schlechthin. In zehn Duellen legte Marco Reus fünf Tore auf und netzte selbst fünfmal, keinem anderen Spieler gelangen so viele Scorerpunkte gegen die Sachsen seit deren Aufstieg. Erobert RB aber die Dortmunder Festung, würde Leipzig Sieg Nummer 21 in diesem Kalenderjahr feiern und damit den Vereinsrekord von 2019 einstellen. - Bilanz: 7-2-5, 24:22 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

VfB Stuttgart - Bayer Leverkusen
Das Spitzenspiel des 14. Spieltags findet am Sonntag statt, wenn der Tabellendritte den Ersten empfängt. Dabei stehen die beiden Offensiven im Fokus: Nur der FC Bayern kommt auf mehr Tore (43), Chancen (126) und Torschüsse (239) als Leverkusen (38/116/218) und Stuttgart (33/94/210). Bei den Schwaben hat da natürlich Serhou Guirassy (16 Tore und 3 Assists) regelmäßig seine Finger im Spiel, er blieb in dieser Saison in noch keinem Heimspiel ohne eigenen Treffer. Allerdings gewann der VfB nur eines der letzten 22 Duelle mit der Werkself. Falls Bayer 04 auch am Sonntag feiern sollte, hätten sie mit dem zwölften Sieg in der Hinrunde einen Vereinsrekord eingestellt. - Bilanz: 23-21-40, 107:149 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

1. FC Köln - 1. FSV Mainz 05
Nach dem Topspiel heißt es nochmal Abstiegskampf. Oder auch: Nach einem (hoffentlich) Offensiv-Spektakel nun Magerkost? Im Kellerduell Köln gegen Mainz treffen die beiden schwächsten Offensiven und die beiden Klubs mit der schwächsten Chancenverwertung der Liga aufeinander. Der FC generiert nur aus 15,6 Prozent seiner Chancen einen Treffer, bei Mainz sind es 21,2 Prozent. Zudem holten beide Teams in diesem Kalenderjahr gerade einmal acht Siege, nur Bremen hat unter allen ganzjährigen Bundesligisten weniger (7). Köln geht nach dem Erfolg gegen Darmstadt immerhin mit gesteigertem Selbstvertrauen in die Partie, Mainz kassierte in vier Spielen unter Trainer Jan Siewert nur zwei Gegentore und eine Niederlage. - Bilanz: 7-8-9, 26:37 Tore
 
„Die DFL-Geschäftsführung darf mit potenziellen Investoren über einen Einstieg verhandeln. Der entsprechende Antrag erhielt auf der Mitgliederversammlung am Montag nach kicker-Informationen die notwendige Mehrheit.“


Könnte ungemütlich werden in den Stadien.
 
Auch bemerkenswert: die Zweidrittel-Mehrheit wurde exakt erreicht und die Abstimmung kurzfristig auf geheim gesetzt. Dieser Verband ist so ein Shithole.

Zum Glück ist mein Verein in der 4. Liga.
 
Die 10 Nein-Vereine sind wohl:

St. Pauli
Lautern
Köln
Düsseldorf
Magdeburg
Union
Hertha
Freiburg
Nürnberg
Braunschweig

Enthalten haben sich Osnabrück und Augsburg.

Damit war wohl tatsächlich Kind das Zünglein an der Waage. Seine Weisung war mit Nein zu stimmen…
 
Freitag, 20:30 Uhr

Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen
Gladbach schielt weiterhin auf einen alleinigen Bundeliga-Rekord. Diesen müssen sich die Fohlen aktuell noch mit dem HSV teilen, wenn es um die meisten Remis im Oberhaus geht (495) - noch ein Unentschieden und die Borussia ist alleiniger Rekordhalter. Bremen, der Gegner am Freitagabend, ist übrigens dicht auf den Fersen (494). Im direkten Duell dieser beiden Teams ist eine Punkteteilung aber eher selten, nur 26 der insgesamt 106 Partien endeten unentschieden. Gladbach konnte zuletzt zwar kein Selbstvertrauen tanken (1:3 gegen Union Berlin), ist aber gegen Bremen seit elf Heimspielen ungeschlagen, traf in den vergangenen 20 Heimspielen gegen Bremen immer ins Tor und ist zudem seit neun Freitagabend-Heimspielen unbesiegt (6 Siege, 3 Remis). Werder hat am vergangenen Wochenende immerhin seiner Niederlagenserie ein Ende gesetzt - und dabei ein Kuriosum fortgesetzt. In noch keinem einzigen Spiel in dieser Saison haben die Norddeutschen eine ungerade Anzahl an Toren verbucht (5-mal torlos, 8-mal zwei Tore, 1-mal vier Tore), saisonübergreifend hält diese Serie sogar schon seit 15 Spielen an. Noch einmal und Bremen hätte einen ganz speziellen Bundesliga-Rekord aufgestellt. - Bilanz: 41-26-39, 180:163 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

1. FSV Mainz 05 - 1. FC Heidenheim 1846
Zum ersten Mal trifft am Samstagnachmittag Mainz 05 in einem Pflichtspiel auf Heidenheim. Dass diese Premiere in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt stattfindet, dürfte keinem der beiden Teams besonders gut schmecken: Mainz ist das schwächste Heimteam der Liga (4 Punkte, 1 Sieg/1 Unentschieden/4 Niederlagen), Heidenheim das schwächste Auswärtsteam (1 Punkt, 0/1/6). An der Einstellung dürfte das nicht liegen. Heidenheim setzt zu den meisten Sprints pro Spiel an (253), Mainz landet auf Rang 3 (244) - zudem treffen mit Leandro Barreiro (167,3 Kilometer insgesamt) und Lennard Maloney (166,4 km) die beiden laufstärksten Spieler der Liga aufeinander. Es dürfte eher an den Offensivleistungen gelegen haben. Heidenheim lag auswärts noch nie in Führung, Mainz erspielte sich bisher ligaweit die zweitwenigsten Chancen und erzielte die zweitwenigsten Tore (12, 5 davon zuhause). - Bilanz: 0-0-0, 0:0 Tore

VfL Bochum - 1. FC Union Berlin
So schnell kann es gehen. In der Hinrunde der Vorsaison grüßte Union Berlin von der Tabellenspitze, als Bochum und die Eisernen damals aufeinandertrafen. Der VfL war Letzter. Nun steht dieses Duell für beide Teams im Zeichen des Abstiegskampfes. Union gab mit dem Sieg gegen Gladbach in der Vorwoche (3:1) immerhin die Rote Laterne ab und kratzte in der Champions League gegen Real Madrid an einer Überraschung (2:3). Die Köpenicker haben als einziges Team neben Augsburg in dieser Saison aber noch nie zu null gespielt, setzt sich das gegen den VfL fort, bedeutet das einen neuen Vereinsnegativrekord. Die Serie von fünf Auswärtsniederlagen in Folge ist bereits einer. Und: Bochum hat in den vergangenen zwölf Heimspielen immer getroffen. - Bilanz: 1-1-2, 5:6 Tore

FC Augsburg - Borussia Dortmund
Dortmund und der BVB - das ist ein schlechtes Pflaster für Augsburgs neuen Trainer Jess Thorup. Als er in der Vorsaison das letzte Mal in Dortmund zu Gast war, kassierte er mit seinem damaligen Arbeitgeber, dem FC Kopenhagen, in der Gruppenphase der Champions League eine 0:3-Pleite - zwölf Tage später war er arbeitslos. Auch für den FCA ist die jüngste BVB-Bilanz düster (nur 1 Punkt aus den vergangenen 5 Spielen), doch der BVB ist aktuell nicht in Topform. Die Schwarz-Gelben sammelten in den vergangenen sechs Ligaspielen nur einen Dreier bei zwei Remis und drei Niederlagen, auswärts wartet man seit drei Spielen auf einen Sieg. Immerhin: Gegen die Teams, die in der Tabelle hinter dem BVB stehen, zu denen auch Augsburg gehört, holte die Mannschaft von Edin Terzic bislang sieben Siege und drei Remis. Nur gegen die Top-Teams schwächelt der BVB, aus den Spielen gegen die ersten Vier der Liga gab es nur einen Punkt. - Bilanz: 3-6-15, 31:61 Tore

SV Darmstadt 98 - VfL Wolfsburg
Drei Grad, stark bewölkt - das ist einerseits die Wettervorhersage für den kommenden Samstag in Darmstadt, andererseits könnte man die grauen Aussichten auch auf das aktuelle Klima beim SV Darmstadt und dem VfL Wolfsburg beziehen. Hier treffen die beiden aktuell formschwächsten Teams der Bundesliga aufeinander, die Lilien holten an den vergangenen fünf Spieltagen nur zwei Punkte bei 4:7 Toren, Wolfsburg im selben Zeitraum vier Punkte bei 5:11 Toren. Dadurch rutschte Darmstadt auf den letzten Tabellenplatz ab, was wiederum Hoffnung für das Spiel gegen die Wölfe machen könnte. Das jeweilige Bundesliga-Schlusslicht hat nämlich seit acht Spielen nicht mehr verloren, die längste Serie dieser Art seit 2000/01. Und der VfL? Der hat sein letztes Duell mit einem Tabellenletzten verloren: das bittere 1:2 gegen Hertha am letzten Spieltag der Vorsaison, mit dem Wolfsburg das internationale Geschäft verspielte. - Bilanz: 1-1-2, 4:4 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

RB Leipzig - 1899 Hoffenheim
Zwar hat die hervorragende Auswärtsbilanz der Hoffenheimer zuletzt ein paar Risse bekommen, dennoch: Schon jetzt hat die TSG mehr Auswärtspunkte geholt (16) als in der kompletten Vorsaison (13). Egal, ob zuhause oder auswärts, Hoffenheim hat zudem in dieser Saison immer getroffen, saisonübergreifend sogar schon in 18 Spielen in Folge. Mit einem Treffer in Leipzig am Samstagabend könnte die TSG einen Vereinsrekord einstellen. Aber: In den vergangenen drei Gastspielen bei RB blieb Hoffenheim torlos. Vor eigenem Publikum hat Leipzig zudem einen Lauf, ist seit elf Heimspielen ungeschlagen (9 Siege, 2 Remis) und stellt mit 34 Treffern die drittbeste Offensive der Liga. Die Fans dürfen sich also auf Tore einstellen. - Bilanz: 8-3-3, 22:18 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

SC Freiburg - 1. FC Köln
Den Anheizer für die beiden späten Topspiele am Sonntag geben der SC Freiburg und der 1. FC Köln. Die Bilanz spricht dabei eine eindeutige Sprache, und zwar für die Breisgauer. Der Sport-Club hat gegen Köln nur eines der vergangenen 13 Heimspiele verloren, unter Trainer Christian Streich hat der SCF zehn von 15 Duellen mit Köln gewonnen (1 Remis, 4 Niederlagen) und gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte ist Freiburg seit 33 Spielen ungeschlagen (23 Siege, 10 Remis). Der Effzeh sollte dennoch nicht hoffnungslos in den Süden reisen, der Trend zeigte zuletzt in die richtige Richtung. Aus den vergangenen fünf Bundesliga-Spielen gab es nur eine Niederlage gegen Bayern, zudem hielt das Team von Steffen Baumgart zuletzt zweimal die Null. - Bilanz: 15-6-13, 48:46 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

Bayer Leverkusen - Eintracht Frankfurt
Nach 13 Spieltagen gab es zwei ungeschlagene Teams in der Bundesliga: Bayern und Leverkusen. Die eine Serie hat Eintracht Frankfurt mit der 5:1-Gala am vergangenen Wochenende beendet, nun muss die Werkself als einzig verbliebenes Team ohne Niederlage in dieser Saison bangen. Und noch eine Statistik könnte Bayer 04 Angst machen: In den vergangenen elf Duellen mit der Eintracht wechselten sich Sieg und Niederlage jeweils ab - solch eine Serie gab es zuvor im deutschen Oberhaus noch nie - und das letzte Spiel ging an Leverkusen. Eigentlich wäre Frankfurt jetzt also an der Reihe. Andererseits hat während dieser Serie immer der Gastgeber gewonnen, das ist nun erneut Leverkusen, das in der aktuellen Spielzeit bislang auch den besten Fußball zeigte. Seit Dezember 2014 gab es in diesem Duell übrigens kein Remis mehr, Tore sind so gut wie garantiert: In 76 Spielen zwischen diesen beiden Teams gab es noch nie eine Nullnummer. - Bilanz: 35-13-28, 136:111 Tore

Sonntag, 19:30 Uhr

Bayern München - VfB Stuttgart
Nach dem Spitzenreiter sind am Sonntagabend die beiden Verfolger zum nächsten Spitzenspiel gefragt, wenn der Tabellenzweite, der FC Bayern, den Tabellendritten, den VfB Stuttgart, empfängt und sich der beste Torjäger der Bundesliga (Harry Kane, 18 Treffer) mit dem zweitbesten (Serhou Guirassy, 16) in einer der traditionsreichsten Paarungen der Bundesliga-Historie (109. Begegnung) duelliert. Der VfB ist seit vier Spielen ungeschlagen, überzeugte auch gegen Leverkusen in der Vorwoche (1:1) und gegen den BVB im Pokal (2:0). Die Schwaben sind also Topspiel-erprobt und müssen sich nicht verstecken. Bayern wiederum gewann die vergangenen vier Heimspiele mit 22:2 Toren - und stolperte dann über Frankfurt. Die Reaktion nach einer Bayern-Pleite in der Bundesliga sah die letzten fünf Male immer gleich aus: ein Sieg des Rekordmeisters am nächsten Spieltag. Das letzte Mal, dass das nicht klappte, war in der Rückrunde der Saison 2021/22. Damals folgte auf eine 1:3-Niederlage in Mainz nur ein 2:2 - zuhause gegen Stuttgart. - Bilanz: 68-22-18, 227:121 Tore
 
Der letzte Fußball in diesem Jahr.

Dienstag, 18:30 Uhr

Werder Bremen - RB Leipzig
- Bilanz: 2-1-9, 12:26 Tore

Dienstag, 20:30 Uhr

Borussia Dortmund - 1. FSV Mainz 05
- Bilanz: 20-9-5, 59:31 Tore

1899 Hoffenheim - SV Darmstadt 98
- Bilanz: 1-2-1, 3:3 Tore

Mittwoch, 18:30 Uhr

1. FC Union Berlin - 1. FC Köln
- Bilanz: 6-2-0, 12:5 Tore

Mittwoch, 20:30 Uhr

Bayer Leverkusen - VfL Bochum
- Bilanz: 26-13-17, 96:78 Tore

Eintracht Frankfurt - Borussia Mönchengladbach
- Bilanz: 36-29-33, 150:149 Tore

VfL Wolfsburg - Bayern München
- Bilanz: 4-7-41, 44:132 Tore

VfB Stuttgart - FC Augsburg
- Bilanz: 9-2-9, 25:36 Tore

1. FC Heidenheim 1846 - SC Freiburg
- Bilanz: 0-0-0, 0:0 Tore
 
Uefa hat Monopol, Super League darf durchgeführt werden, bla bla.



Leverkusen führt verdient die Tabelle an, Stuttgart auf Platz 3.

Unabhängig von Sympathien offenbart sich hier das größte Problem am Fußball. Im Fußball gehts nicht um Sport. Im Fußball gehts ums Geld verschieben.
Stuttgart wird vermutlich schon in der Winterpause leeergekauft. Von Leverkusen wird spätestens im Sommer nichts mehr übrig bleiben. Da werden nicht nur Spieler gehen, sogar der Trainerstab wird weggekauft.

Bayern hat zum letzten Mal gegen einen Aufsteiger verloren, als ich noch sehen konnte. Da stand noch Olli Kahn im Tor.

Der Sport besteht nur noch aus Korruption. Und da Geld der Haupttreiber von Korruption ist, muss Geld eben aus der Gleichung gestrichen werden.


Ich würde einen radikalen Systemwechsel begrüßen nach Vorbild der USA. Aber da müsste vermutlich die Politik die Rahmenbedingungen setzen, was nicht passieren wird, Korruption und so.

Gründung Super League. Da sollen die Bayerns, Reals usw. tun was sie wollen. Darunter die nationalen Ligen, aber die Bayerns, Reals usw. dürfen nicht mehr mit der 1. Mannschaft daran teilnehmen. Dafür dürfen die 2. Mannschaften bis in die Bundesliga aufsteigen.
Alle Teams in der SL bekommen das selbe Geld, für die BL gilt das selbe. Für Transfers an sich darf kein Geld mehr fließen. Das eingenommene Geld darf nur für den Betrieb und Löhne ausgegeben werden.
Transfers über Picks. Die SL Klubs bedienen sich an den nationalen Ligen, dafür gibts Ausgleichszahlungen. 5 Picks pro Klub sollten ja dicke reichen.
In der SL wie auch in den nationalen Ligen würden alle mit den selben Waffen kämpfen. Vereine wie Freiburg oder Union hätten mit guter Arbeit tatsächlich die Chance auf den Titel, würden nicht zwangsläufig nach der ersten guten Saisonhälfte leergekauft.

Als Bonus dann noch nen europäischen Pokalwettbewerb, bei dem die Teams aus der SL gegen die nationalen Meister / Topteams der letzten Saison spielen.

Aber das wird ja alles nicht passieren, weil im Fußball geht es nicht um Sport, sondern ums Geld verschieben. Und wir alle hängen uns an den letzten Strohhalm, weil Saarbrücken eben doch Bayern schlagen konnte.

Schießt Bayern mehr oder weniger als 50 Tore in den 6 Duellen gegen die Aufsteiger? DAs ist hier die Frage.
 
Ich würde einen radikalen Systemwechsel begrüßen nach Vorbild der USA. Aber da müsste vermutlich die Politik die Rahmenbedingungen setzen, was nicht passieren wird, Korruption und so.
Das amerikanische System ist bis ins Mark asozial. Auf dem Rücken der High School und College Athlethen werden Millarden (!!!) verdient, die werden aber nicht (ich meine nicht schlecht, sondern tatsächlich NICHT) bezahlt. Ein paar wenige werden Profis und haben ausgesorgt. Alle anderen tragen entweder körperliche Schäden davon oder haben zumindest ihre akademische Ausbildung vernachlässigt. Wer mal College Athlethen kennengelernt hat weiß was ich meine.

Die Clubs sind in der Hand von Milliardären, die den jeweiligen Ort des "Franchises" erpressen und sich von den Städten die Stadien bauen lassen. Sonst gehen sie halt. An allen Stellen wird den Leuten so viel Geld ausgesaugt, wie es nur irgendwie möglich ist. Das ganze System ist so kaputt, dass sich niemand normale Karten leisten kann, weshalb in den Stadien auf großen Bildschirmen angezeigt wird, wann man klatschen oder singen muss. Weil es keine Fankultur mehr gibt.

Salary Cap / Draft ok. Alles andere ist in den USA um den Faktor 1000 schlimmer als hier. Aber beides ist weder mit dem DFB, der UEFA noch der Fifa zu machen.

Der Sport ist verloren. Jede Reform, die das Gefühl von "damals" wiederbringen könnte, ist einfach nicht realitisch.
 
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Es geht wieder weiter:

Freitag, 20:30 Uhr

Bayern München - 1899 Hoffenheim
Wenn die Bundesliga am Freitagabend mit dem Heimspiel des FC Bayern München gegen die TSG Hoffenheim aus der Winterpause zurückkehrt, dürfen die Zuschauer eine torreiche Partie erwarten - schließlich treffen die Teams mit den längsten Torserien aufeinander: Der FCB traf in den jüngsten 42 Spielen immer, die Serie der TSG hat seit 20 Partien Bestand. Vieles spricht für den Rekordmeister, der die Allianz-Arena noch einmal in Gedenken an Franz Beckenbauer erstrahlen lässt. Zuletzt 2001/02 verloren die Münchner zum Hinrunden-Abschluss, außerdem gab es in 15 Duellen vor heimischem Publikum erst eine Niederlage gegen die TSG. Und auch Top-Torschütze Harry Kane möchte seinen Teil zu einem Sieg beitragen - dem Engländer (21 Tore) fehlt noch ein Treffer zum Hinrunden-Rekord Robert Lewandowskis. - Bilanz: 19-7-4, 70:28 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

RB Leipzig - Eintracht Frankfurt
Apropos Serien: Gleich zwei davon möchte RB Leipzig verteidigen. 14 Mal standen sich die Sachsen und Eintracht Frankfurt in der Bundesliga gegenüber, noch nie konnte die Gastmannschaft gewinnen (sieben Heimsiege, sieben Remis). In dieser Saison und seit insgesamt zwölf Heimspielen ist RB ungeschlagen. Spielt man auch gegen die SGE mindestens remis, winkt die Einstellung des Vereinsrekords aus der Spielzeit 2019/20. Für Frankfurt um die Neuzugänge Donny van de Beek und Sasa Kalajdzik geht es darum, mit einem Sieg den Abstand auf RB auf sechs Punkte zu verkürzen. - Bilanz: 4-7-3, 16:17 Tore

SC Freiburg - 1. FC Union Berlin
Als sich der SC Freiburg und Union Berlin zuletzt gegenüberstanden, ging es für beide Teams am 32. Spieltag der Vorsaison um den Einzug in die Champions League. Die Köpenicker machten dank eines Doppelpacks und zwei Vorlagen von Sheraldo Becker beim 4:2-Sieg einen entscheidenden Schritt in Richtung Königsklasse - ein halbes Jahr später heißt die Realität Abstiegskampf. Becker wartet seither auf einen Torerfolg, Union hat bereits elf Punkte Rückstand auf den Achten aus dem Breisgau, der zudem seit fünf Heimspielen ungeschlagen ist. - Bilanz: 2-2-4, 11:14 Tore

1. FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg
Viel zu lachen hatte der 1. FSV Mainz 05 in der bisherigen Hinserie nicht. Unter Jan Siewert zeigte die Formkurve zumindest ein wenig nach oben, gegen den ebenfalls kriselnden VfL Wolfsburg weisen die Rheinhessen allerdings eine erschreckende Bilanz auf. In acht der jüngsten zehn Duelle mit Wolfsburg blieb Mainz torlos, sieben der jüngsten neun Begegnungen verlor man. Brisant: Gegen Wölfe-Stammkeeper Koen Casteels ist man seit 677 Minuten torlos, dessen Vertreter Pavao Pervan schenkte man in zwei Begegnungen 2021 je drei Tore ein. Niko Kovac ist somit gut beraten, am Samstag erneut auf den scheidenden Belgier zu setzen. - Bilanz: 8-11-15, 41:58 Tore

1. FC Köln - 1. FC Heidenheim 1846
Vor Weihnachten traf es den 1. FC Köln gleich doppelt hart. Nach drei Niederlagen in Serie trennte man sich von Trainer Steffen Baumgart, wenig später wurde die Transfersperre der Rheinländer bestätigt, die nun unter Neu-Coach Timo Schultz auf die Wende hoffen. Der 46-Jährige muss dabei ausgerechnet auf eine Serie seines Vorgängers bauen: Unter Baumgart verloren die Kölner keines ihrer neun Spiele gegen einen Aufsteiger (fünf Siege, vier Remis). Nun hofft der Neuling gegen den dienstältesten Trainer Frank Schmidt auf einen positiven Jahresauftakt mit dem Tabellenvorletzten. - Bilanz: 0-0-0, 0:0 Tore

FC Augsburg - Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusens Victor Boniface (10 Tore) kann seine Jagd nach Toren am Samstagnachmittag in Augsburg derweil nicht fortsetzen. Zwar weilt der Nigerianer nicht wie erwartet beim Afrika-Cup, fehlt der Werkself dafür allerdings aufgrund einer Adduktoren-OP - und das sogar bis Anfang April. Beim FC Augsburg wollen die Leverkusener dennoch ihre Tabellenführung verteidigen, haben allerdings schlechte Erinnerungen an die Gastgeber. Nach 22 Begegnungen ohne Sieg konnte der FCA im Vorjahr beide Spiele gegen die in dieser Saison noch ungeschlagenen Rheinländer gewinnen. - Bilanz: 2-7-15, 22:53 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

SV Darmstadt 98 - Borussia Dortmund
Hinter Köln auf dem letzten Platz rangieren die punktgleichen Darmstädter, die am Samstagabend Borussia Dortmund empfangen. Der BVB kann trotz eines enttäuschenden Dezembers (kein Sieg bei vier Remis und zwei Niederlagen) dem Duell eigentlich positiv entgegenblicken. Schließlich hat man seit elf Spielen nicht gegen ein Schlusslicht verloren. Jedoch: Die letzte Niederlage setzte es im Februar 2017 gegen den späteren Absteiger aus Darmstadt (1:2), der gegen die Dortmunder im eigenen Stadion eine ausgeglichene Bilanz vorweisen kann (zwei Siege, zwei Niederlagen). - Bilanz: 2-2-4, 8:20 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

VfL Bochum - Werder Bremen
Schon in der Abschlusstabelle der Vorsaison fühlten sich der VfL Bochum (14.) und der SV Werder Bremen (13.) Seite an Seite wohl, nun treffen die beiden Teams am Sonntagnachmittag erneut als Tabellennachbarn auf ebenjenen Plätzen aufeinander. Aus Bremer Sicht geht es gegen den Lieblingsgegner, gegen den man zuletzt fünf Siege in Serie feiern konnte - Bochum gewann nur eines der vergangenen 19 Spiele gegen Werder. Zudem war der VfL in der Vorsaison das einzige Team, das gegen Werder ohne Torerfolg blieb. Was den Gastgebern Hoffnung machen darf: In den letzten fünf Bundesliga-Spielzeiten startete man mit einem Sieg ins neue Jahr. - Bilanz: 10-15-43, 69:141 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

Borussia Mönchengladbach - VfB Stuttgart
Schlechte Vorzeichen hat auch Borussia Mönchenglach gegen den VfB Stuttgart. Wenn die Fohlen gegen die Schwaben am Sonntagabend beschließen, droht die nächste Niederlage gegen ein Top-Team - gegen ein Team, das zum Zeitpunkt der Partie auf einem Europapokalplatz stand, holte der VfL bislang noch keinen Punkt. Dabei könnte sich die Mannschaft von Gerardo Seoane in ähnlichen Gefilden bewegen wie die Gäste. Nach Führung gab die Borussia 17 Punkte her (Liga-Höchstwert) - genau diese Punkte fehlen dem 12. auf Stuttgarts Platz drei. - Bilanz: 30-30-42, 136:166 Tore
 
Samstag, 15:30 Uhr

1. FC Köln - Borussia Dortmund
Mit einem 3:0 gegen Darmstadt hat sich Borussia Dortmund aus der Winterpause zurückgemeldet, nun steht in Köln die nächste Pflichtaufgabe an. Timo Schultz und der FC kämpfen derweil ums Überleben in der Bundesliga, das jüngste 1:1 gegen Heidenheim war ein großer Stimmungsdämpfer. Es gibt jedoch Hoffnung für die Geißböcke: Dortmund gewann nur zwei seiner jüngsten acht Gastspiele in Köln (drei Remis, drei Niederlagen), seit drei Partien ist der BVB in der Domstadt sieglos (zwei Remis, eine Niederlage). Aber: Köln verlor in dieser Saison alle fünf Duelle mit den Teams, die aktuell unter den ersten fünf der Tabelle stehen. - Bilanz: 29-25-41, 134:163 Tore

SV Darmstadt 98 - Eintracht Frankfurt
Der vollgepackte Samstag hat auch noch ein Derby zu bieten - Eintracht Frankfurt gastiert beim Lokalrivalen Darmstadt 98. Die Lilien sind aktuell Letzter, warten seit Anfang Oktober auf einen Sieg. Mit der Rolle des klaren Favoriten geht die SGE aber selten gut um, nur drei der jüngsten neun Duelle mit einem Schlusslicht konnte Frankfurt gewinnen. Ein Remis erscheint derweil als unwahrscheinlich, noch nie trennten sich Frankfurt und Darmstadt in der Bundesliga unentschieden - bei ausgeglichener Bilanz. Torsten Lieberknecht schaute gegen die Eintracht allerdings immer ins Leere, Darmstadts Trainer gewann noch nie ein Pflichtspiel gegen Frankfurt. Als Spieler verzeichnete er in vier Pflichtspielduellen ein Remis und drei Niederlagen, als Trainer verlor er alle sechs Duelle mit der SGE. - Bilanz: 3-0-6, 7:13 Tore

1. FC Heidenheim 1846 - VfL Wolfsburg
Auf einem sehr starken neunen Rang beendete der 1. FC Heidenheim die Hinrunde als Neuling in der Bundesliga. Die Ostälbler sind aktuell extrem unangenehm zu bespielen, was am Samstag der VfL Wolfsburg zu spüren bekommt. Auf dem Schlossberg dürfte das Spieltempo hoch sein, denn es treffen zwei Sprinter-Teams aufeinander. Mit 249 Sprints pro Spiel absolvierte Heidenheim ligaweit bisher die meisten, Wolfsburg folgt mit 244 pro Spiel auf Rang drei. Der direkte Vergleich geht derweil klar an die Autostädter: Der VfL gewann alle vier Pflichtspiele gegen den FCH. Neben der Hinrundenpartie (2:0) setzten sich die Wölfe noch dreimal im DFB-Pokal durch. - Bilanz: 0-0-1, 0:2 Tore

SC Freiburg - 1899 Hoffenheim
Am Samstag stehen sich zwei Tabellennachbarn gegenüber - Freiburg (7.) empfängt Hoffenheim (8.). Für die TSG ging beim 0:3 in München eine Rekordserie zu Ende, erstmals nach 20 Spielen blieben die Kraichgauer ohne eigenes Tor. Das galt zuletzt auch für den SCF, der gegen Union Berlin nicht über ein 0:0 hinauskam. Beide Teams wollen ins internationale Geschäft, mit einem Dreier könnte Freiburg die Frankfurter Eintracht überholen. Zudem wird Christian Streich gegen Hoffenheim zum 371. Mal in der Bundesliga an der Seitenlinie stehen und mit Winfried Schäfer gleichziehen, der so oft beim KSC auf der Bank saß. Nur noch Thomas Schaaf und Otto Rehhagel kommen auf mehr Spiele. - Bilanz: 10-11-6, 46:40 Tore

VfL Bochum - VfB Stuttgart
Thomas Letsch gegen den VfB Stuttgart - ein unangenehmes Pflaster für den Bochumer Coach. Am 1. Spieltag setzte sich der VfB mit einem 5:0 gegen den VfL direkt an die Tabellenspitze. In der Vorsaison holten die Schwaben nur gegen Bochum zwei Siege und erzielten nur gegen Bochum sieben Tore - alle drei Duelle unter Letsch gingen somit an Stuttgart, bei 3:12 Toren. Ein Lieblingsgegner also für den Tabellendritten, der seit 13 Spielen gegen Bochum ungeschlagen ist - so lange wie gegen keinen anderen Bundesligisten. Die letzte Niederlage gegen den VfL war das 0:2 am 33. Spieltag 2004/05 unter Matthias Sammer. Zwei Mutmacher für den Klub aus dem Pott gibt es aber dennoch: Seit fünf Heimspielen ist Bochum unbesiegt und verlor nur eine der jüngsten elf Partien an der Castroper Straße. In den jüngsten 14 Heimspielen traf der VfL zudem stets ins Schwarze - die längste Bochumer Torserie dieser Art seit 20 Jahren. - Bilanz: 15-18-36, 84:126 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

RB Leipzig - Bayer Leverkusen
Der Kracher des Spieltags findet am Samstagabend in Leipzig statt - RB hat es mit Tabellenführer Bayer Leverkusen zu tun. Die Werkself marschiert weiterhin vorneweg, zuletzt gab es einen Last-Minute-Erfolg in Augsburg. Leipzig verpatzte derweil den Wiederauftakt, verlor mit 0:1 gegen Frankfurt. Bereits zwölf Punkte liegen zwischen RB und Bayer 04, was die starke Saison der Leverkusener sowie die Titel-Ambitionen unterstreicht. Die beste Punktausbeute nach 17 Spieltagen, mit der eine Mannschaft nicht Meister wurde, waren die 42 Punkte von Dortmund 2018/19. Mit Voraussicht auf das Topspiel bei RB hatte Xabi Alonso in Augsburg bereits auf Abwehrchef Jonathan Tah verzichtet, dem Nationalspieler drohte eine Gelbsperre. Auch Florian Wirtz dürfte in die Startelf zurückkehren - und steht zudem vor einem Jubiläum: Der Youngster verdiente sich in der Bundesliga 49 Scorerpunkte (19 Tore, 30 Assists). Die Marke von 50 erreichten seit Erfassung der Vorlagen bislang nur Jadon Sancho, Kai Havertz und Erling Haaland vor ihrem 21. Geburtstag. Aber auch Bayerns Jamal Musiala steht vor seinem 50. Scorerpunkt. - Bilanz: 7-4-4, 24:21 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

Bayern München - Werder Bremen
Apropos Bayern: In München steigt am Sonntag das Traditionsduell der Bundesliga. Zum 114. Mal kommt es im Oberhaus zum Aufeinandertreffen zwischen Bayern und Bremen - kein anderes Duell gab es so oft. Etwas zu holen für den SVW aber schon lange nicht mehr, in den jüngsten 24 Begegnungen feierte der Rekordmeister 23 Siege. Seit 28 Spielen ist Bayern gegen Bremen zudem unbesiegt, das ist die längste Ungeschlagen-Serie eines Teams gegen einen Verein in der Bundesligageschichte. Oft wurde es auch unangenehm für die Werderaner, in den jüngsten elf Heimspielen gegen Bremen schossen die Münchner 50 Tore - im Schnitt 4,5 pro Partie. Es spricht also nicht viel für den SVW. - Bilanz: 61-26-26, 234:128 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

Borussia Mönchengladbach - FC Augsburg
Den 18. Spieltag schließt Borussia Mönchengladbach mit einem Heimspiel gegen den FC Augsburg ab. Im Hinspiel ließen es beide Teams ordentlich krachen, das 4:4 war die torreichste Partie der Saison zusammen mit Bayerns 8:0-Sieg über Darmstadt. Die höchste tabellarische Brisanz genießt das Duell nicht, beide Teams befinden sich im Niemandsland. Tore sind aber derweil nahezu garantiert: Gladbach traf in den jüngsten elf Heimspielen gegen Augsburg stets ins Schwarze. Überhaupt blieb bei diesem Duell nur einmal das jeweilige Heimteam torlos. - Bilanz: 8-9-8, 40:35 Tore

abgesagt und noch ohne Termin

1. FSV Mainz 05 - 1. FC Union Berlin
Der geplante Auftakt des 18. Spieltags in der Bundesliga fällt dem Wetter zum Opfer: Das Heimspiel des 1. FSV Mainz 05 gegen Co-Sorgenkind Union Berlin wurde am Donnerstag abgesagt. Beide Teams müssen also tatenlos zusehen, wie sich die Konkurrenz im Keller womöglich absetzen kann. - Bilanz: 1-2-6, 8:19 Tore
 
Freitag, 20:30 Uhr

Eintracht Frankfurt - 1. FSV Mainz 05
Unter unterschiedlichen Vorzeichen wird der 19. Spieltag mit dem Rhein-Main-Derby am Freitagabend eröffnet: Denn Eintracht Frankfurt ist seit sieben Partien gegen den 1. FSV Mainz 05 ungeschlagen - die SGE weist aktuell gegen keinen anderen Bundesligisten eine solche Serie auf. Dagegen warten die Rheinhessen aktuell seit sieben Spielen auf einen Dreier - nur Schlusslicht Darmstadt (11) wartet länger. FSV-Talent Brajan Gruda droht ein neuer Negativrekord: Der 19-Jährige kam bisher in der Bundesliga 17-mal zum Einsatz, ohne dabei einen Sieg zu feiern (0/8/9). Kein anderer Spieler kam öfter im Oberhaus zum Zug, ohne je gewonnen zu haben. - Bilanz: 9-13-9, 42:40 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

FC Augsburg - Bayern München
Am Samstagnachmittag gilt es für den FC Bayern München, beim "Angstgegner" FC Augsburg einen Niederlagen-Hattrick zu verhindern. Die vergangenen beiden Gastspiele in der Fuggerstadt verlor der deutsche Rekordmeister (1:2; 0:1) - bei keinem anderen Verein wartet der FCB derzeit länger auf etwas Zählbares. Für Coach Thomas Tuchel ist es auch eine Rückkehr zu seinen Wurzeln, er ist vor den Toren Augsburgs geboren und war jahrelang in verschiedenen Funktionen für den FCA tätig. Dieser bog jüngst in Gladbach erneut einen Rückstand in einen Sieg um - zum vierten Mal in dieser Saison, in der er mit 15 Punkten nach Rückständen den Bestwert hält. - Bilanz: 4-2-19, 22:61 Tore

VfB Stuttgart - RB Leipzig
Elfmal standen sich der VfB Stuttgart und RB Leipzig in einem Pflichtspiel gegenüber - noch nie konnten die Schwaben die Sachsen in die Knie zwingen. Klappt es nun im zwölften Anlauf? Beide Teams setzten mit je zwei Niederlangen den Start ins neue Jahr in den Sand, der VfB vermisst schmerzlich Guirassy, der mit Guinea beim Afrika-Cup weilt. Mit dem Torjäger holte Stuttgart in 14 Spielen im Schnitt 2,43 Punkte, ohne ihn in vier Partien bisher keinen einzigen. Leipzig dagegen ist nicht so sehr von einem Spieler abhängig. Für RB trafen bereits 14 Akteure in dieser Saison und damit so viele wie bei keinem anderen aktuellen Bundesligisten. - Bilanz: 0-2-9, 4:23 Tore

Werder Bremen - SC Freiburg
Nach dem Coup beim FC Bayern (1:0) soll es für den SV Werder Bremen nun auch endlich gegen den SC Freiburg mit einem Sieg klappen. Seit fünf Partien warten die Hanseaten auf einen Dreier gegen die Breisgauer, die letzten drei Partien gingen samt und sonders verloren - gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten weist der SVW eine solche Niederlagenserie auf. Mit Ole Werner (4. Mai 1988, 35 Jahre alt) trifft der jüngste Bundesligacoach auf den ältesten: Christian Streich wurde am 11. Juni 1965 geboren (58 Jahre alt) und hat bisher alle drei vorangegangenen Partien gegen Werner gewonnen. - Bilanz: 23-10-12, 90:57 Tore

VfL Wolfsburg - 1. FC Köln
Geht es rein nach der Statistik, steht der Gewinner der Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln bereits vor dem Anpfiff fest: Denn in den letzten fünf Partien siegte jeweils das Auswärtsteam. Sollten die Geißböcke in der Autostadt gewinnen, könnten sie einen Liga-Bestwert einstellen, an dem sie selbst beteiligt waren: Dass bei einer Paarung sechsmal hintereinander die jeweilige Gastmannschaft gewann, gab es bislang nur von 2008 bis 2011 bei der Partie Stuttgart gegen Köln. - Bilanz: 17-10-8, 67:43 Tore

1899 Hoffenheim - 1. FC Heidenheim 1846
Die Angst des Tormanns beim Elfmeter: Dieses aus der Literatur bekannte Bonmot gilt weder für Hoffenheims Keeper Baumann noch für Heidenheims Torhüter Müller. Denn die beiden sind die einzigen zwei aktuellen Bundesligatorhüter, gegen die bereits je drei Elfmeter verschossen wurden. Dennoch hat die TSG nur eine ihrer vergangenen neun Partien für sich entschieden, Heidenheim dagegen ist seit fünf Spielen ungeschlagen. - Bilanz: 1-0-0, 3:2 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

Bayer Leverkusen - Borussia Mönchengladbach
Im Abendspiel empfängt der souveräne Spitzenreiter Bayer Leverkusen Borussia Mönchengladbach. Beide Teams sollten dabei möglichst keine Ecken gegen sich zulassen, denn das Duo traf bisher am häufigsten nach Eckbällen: Leverkusen schlug schon neunmal zu, die Fohlen gar zehnmal. In einem anderen Punkt unterscheiden sich beide Teams dagegen diametral: Denn während Leverkusen nach eigener Führung noch keinen einzigen Punkt hergab und somit jeweils einen Sieg feiern konnte, gab Gladbach bereits 20 Zähler aus der Hand - Liga-Tiefstwert! Bei der Werkself könnte Schick ein doppeltes Jubiläum feiern: Der Tscheche steht vor seiner 100. Bundesliga-Partie und seinem 50. Tor. - Bilanz: 34-27-22, 160:120 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

1. FC Union Berlin - SV Darmstadt 98
Den Sonntag eröffnen der 1. FC Union Berlin und der SV Darmstadt 98, die im Kellerduell gegenüberstehen. Die Eisernen belegen vor dem 19. Spieltag mit 14 Punkten den 15. und damit letzten Nichtabstiegsplatz, die Lilien sind Letzter (11 Zähler). Mit einem Sieg würde Union einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Und die Vorzeichen stehen nicht schlecht, verloren die Köpenicker doch vor eigenem Publikum noch nie gegen einen Aufsteiger (6/2/0). Darmstadt bietet sich mit einem Dreier die Chance, mit dem 1. FC Union nach Punkten gleichzuziehen. Eine Niederlage würde für die Hoffnungen auf einen Klassenerhalt auf direktem Weg einen kräftigen Rückschlag bedeuten. - Bilanz: 1-0-0, 4:1 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

Borussia Dortmund - VfL Bochum
Zum Abschluss steigt das "kleine" Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Bochum. Der BVB hat nur eine seiner letzten 13 Partien am Sonntag verloren (8/4/1), allerdings auch nur eines seiner jüngsten fünf Duelle gegen die Bochumer gewonnen (1/3/1). Andererseits startete Dortmund mit zwei Siegen ins neue Jahr und wird entsprechend mit breiter Brust antreten. Die Schwarz-Gelben hoffen auch darauf, dass bei Reus der Knoten platzt: Der langjährige Kapitän hat für den BVB noch nie gegen Bochum getroffen! - Bilanz: 25-23-17, 109:92 Tore
 
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