Bundesliga 14/15 - 22. Spieltag

Steve Austin

Blasters Bester
Freitag, 20:30 Uhr

VfB Stuttgart - Borussia Dortmund
"Die Lage ist ernst, aber ich bin nach wie vor hoffnungsvoll, denn wir haben absolut die Qualität, unsere Ziele zu erreichen", flüchtet sich Stuttgarts Sportdirektor Robin Dutt in Durchhalteparolen. Sein VfB trägt nach wie vor die Rote Laterne der Bundesliga und kann selbst im Falle eines Sieges am heutigen Freitagabend gegen Dortmund die Abstiegsränge nicht verlassen. Trainer Huub Stevens muss auf den gesperrten Gentner (5. Gelbe) verzichten, dafür feiert wohl Neuzugang Serey Dié sein Startelfdebüt für die Schwaben, die seit fünf Spielen auf einen Sieg warten. Die Borussia hat sich mit zwei Siegen in Serie rehabilitiert. "Das ist ein Riesenschritt nach vorn", weiß Mittelfeldmann Sahin. "Wir müssen jetzt weitermachen und nachlegen. Wenn wir mal ins Rollen kommen, wissen wir, was wir für eine Qualität haben." - Bilanz: 38-24-31, 158:148 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

FC Schalke 04 - Werder Bremen
Ein Augenschmaus war Schalkes Beton-Fußball im 5-3-2-System zuletzt nicht. Vor allem in der Offensive geht den Knappen die Durchschlagskraft ab. Unter den drei Rückrundentreffern findet sich kein einziges Stürmertor. "Man muss die Chancen verwerten, die man kreiert", krittelt Maurer-Meister und Trainer Roberto di Matteo. Nun muss Königsblau gegen den Rückrunden-Spitzenreiter Bremen bestehen. Werder holte aus den vier Partien im Jahr 2015 die maximale Ausbeute von zwölf Punkten (9:4 Tore) und startete dadurch bis auf Rang acht durch. "Was wir installiert haben, produziert jetzt die Ergebnisse", schwärmt SVW-Coach Viktor Skripnik. Trotzdem blicken die Hanseaten weiter in den Rückspiegel. "Wir schauen nur auf den Klassenerhalt, haben brutal schwere Spiele vor uns", so Standardspezialist Junuzovic. - Bilanz: 34-19-38, 110:129 Tore

1. FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt
Ausgerechnet vor dem Rhein-Main-Derby am Samstagnachmittag gegen Frankfurt zog Mainz die Reißleine: Zwei Niederlagen in Folge und der damit verbundene Absturz auf Rang 14 waren zu viel - Trainer Kasper Hjulmand musste gehen. Für seinen Nachfolger, den bisherigen U-23-Coach Martin Schmidt, kommt es nun zur Feuertaufe. "Wir wollen dem Gegner weh tun, ich will Emotionalität, Leidenschaft, Feuer. Dafür stehe ich", so Schmidt. Der Gegner ist gewarnt: "Nach einem Trainerwechsel will sich jeder neu beweisen. Alle werden aggressiver spielen, das ist kein Vorteil für uns", sagt Frankfurts Top-Torjäger Meier. Seine Eintracht ist seit drei Partien ungeschlagen und konnte sich dabei vor allem auf Schlussmann Kevin Trapp verlassen. Fehlen wird der SGE hingegen der gesperrte Hasebe (5. Gelbe). - Bilanz: 3-7-3, 16:15 Tore

FC Augsburg - Bayer 04 Leverkusen
Augsburg und Leverkusen stehen derzeit auf den beiden Europa-League-Plätzen. Das direkte Duell ist also ein Kampf um Europa. Beim FCA sucht Trainer Markus Weinzierl noch immer nach der Idealbesetzung fürs Sturmzentrum: Weder der bevorzugt auf dem Flügel eingesetzte Bobadilla noch die Alternativen Djurdjic, Ji, Matavz, Mölders oder Parker konnten in vorderster Front vollends überzeugen. Zudem sucht Weinzierl einen Rechtsverteidiger, weil Feulner (5. Gelbe) zum Zuschauen verdammt ist. In Leverkusen schrillen nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen so langsam die Alarmglocken. Vom einst gefürchteten Gegenpressing sowie Tempodribblings, überfallartigen Flankenläufen oder gefährlichen Standards ist bei Bayer nicht mehr viel zu sehen. Die Werkself sucht nach der Wende. Ausgerechnet jetzt muss Coach Roger Schmidt auf Innenverteidiger Spahic (Gelb-Rot-Sperre) verzichten. - Bilanz: 0-0-7, 6:19 Tore

SC Freiburg - TSG Hoffenheim
Im Abstiegskampf sind ruhende Bälle für Freiburg Trumpf: 52 Prozent seiner Tore (zwölf von 23 Treffern) erzielte der Sportclub nach Standards (ein Freistoß, zweimal nach Einwürfen, viermal nach Ecken, fünf Elfmeter). Auch im Heimspiel gegen Hoffenheim werden die Breisgauer sicherlich wieder etwas aushecken. Bei der TSG wurde die Talfahrt nach drei Niederlagen in Folge durch einen 2:1-Sieg gegen Stuttgart gestoppt. "Die Mannschaft hat ein Gesicht gezeigt, das ich so noch nicht kannte", staunte 1899-Coach Markus Gisdol. Seine Truppe überzeugte vor allem durch Kampf statt durch spielerische Mittel. Ist das auch die richtige Herangehensweise beim SCF? "Ich hebe den Zeigefinger: Nicht alles war vorher schlecht und nicht alles war gegen Stuttgart gut", so Gisdol. - Bilanz: 3-6-2, 19:17 Tore

SC Paderborn 07 - Bayern München
Paderborn gegen den FC Bayern - viel größer könnte zumindest die finanzielle Kluft zwischen zwei Bundesliga-Klubs kaum sein. Sportlich wusste der SCP in dieser Saison aber trotzdem schon zu überraschen. Erst am vergangenen Wochenende zeigten die Ostwestfalen wieder große Moral und beendeten eine zehn Spiele andauernde Sieglos-Serie in Hannover (2:1). Setzt das neue Kräfte frei? Der haushohe Favorit aus München rasierte indes den HSV in der Bundesliga (8:0), tat sich dann aber in der Champions League bei Schachtar Donezk unerwartet schwer (0:0). Wie kommen die Bayern in Paderborn aus den Startlöchern? - Bilanz: 0-0-1, 0:4 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

1. FC Köln - Hannover 96
Das Samstagabendspiel tragen die jeweils kriselnden Teams aus Köln und Hannover aus. Der FC wartet seit drei Spielen sowohl auf einen Sieg als auch auf einen eigenen Treffer. "Da gab es ein paar Angriffe, die wir nicht gut zu Ende gespielt haben. Das haben wir schon mal besser gemacht", krittelte Manager Jörg Schmadtke nach der Derbyniederlage in Gladbach (0:1). Gegner Hannover weiß zwar, wo das Tor steht, wartet aber dennoch seit mittlerweile schon fünf Partien auf einen Dreier. Zwei Niederlagen in Folge bringen die Niedersachsen gegen den Tabellennachbarn sogar unter Zugzwang. Trainer Tayfun Korkut muss seiner Elf neues Leben einhauchen - und kann dabei nicht auf Verteidiger Schulz (5. Gelbe) zurückgreifen. - Bilanz: 17-6-18, 61:55 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach
Hamburgs Charaktertest startet am Sonntagnachmittag. Nach dem historischen 0:8-Debakel bei den Bayern fordert Direktor Profifußball Peter Knäbel: "Es gibt nur eine Form der Wiedergutmachung: Ein positives Ergebnis gegen Mönchengladbach." Der HSV schien sich nach der Winterpause rehabilitiert zu haben, bekam nun aber den nächsten Schuss vor den Bug. "Wir müssen auf der Hut sein. In solchen Situationen wird sich dann immer gegenseitig zerpflückt. Das wollen wir nicht tun", so Klubboss Dietmar Baiersdorfer, der anmahnt, "trotzdem die Nerven zu behalten und zu versuchen, die Mannschaft wieder einzustellen auf das nächste Spiel." Die Borussia, die ohne Mittelfeldmann Xhaka (5. Gelbe) auskommen muss, richtet sich auf einen defensiven Gegner ein: "Langsam ist es keine Überraschung mehr, wenn die Mannschaften gegen uns nur kontern wollen. Dass die Gegner einfach nur verteidigen, zeigt, dass sie Respekt vor unserer Qualität haben", sagt Flügelflitzer Traoré. - Bilanz: 36-24-33, 143:146 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

VfL Wolfsburg - Hertha BSC
Die letzte Begegnung des 22. Spieltags steigt am Sonntagabend in Wolfsburg. In der Autostadt überstahlt Stürmer Dost derzeit alles: Vier Tore erzielte der 1,96 Meter große Niederländer beim 5:4-Schützenfest in Leverkusen. "Es ist der Wahnsinn", so der 25-Jährige, der sich auf Rang vier der Torjägerliste vorgeschoben hat. "Aber über die Kanone denke ich jetzt überhaupt nicht nach. Wenn es so weiterläuft, dann kommt sie von alleine." Schießt der Sturmtank auch die Hertha ab? Berlin kassierte die erste Niederlage unter dem neuen Coach Pal Dardai (0:2 gegen Freiburg). "Jetzt spüre ich, wie es ist zu verlieren. Damit muss man gut umgehen. Das war nicht die Leistung, die wir wollten. Wir müssen das analysieren und nach vorn schauen." Gegen den spielstarken VfL wird die Alte Dame die Beine in die Hand nehmen müssen, allerdings machte Dardai auch kein Geheimnis um die läuferischen und konditionellen Defizite seiner Mannschaft. - Bilanz: 10-7-14, 40:46 Tore
 
Freitag, 18:30 Uhr

SpVgg Greuther Fürth - SV Sandhausen
Am Freitagabend will die SpVgg Greuther Fürth ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Die Kleeblättler (13.) haben den Abstiegskampf offensichtlich angenommen und präsentierten sich zuletzt zweikampfstark. Beim 1:0-Sieg auf St. Pauli am Montag beendeten die Franken die Sieglos- (acht Spiele ohne Dreier) und Torlos-Serie (sechs Spiele ohne Treffer). Im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Sandhausen (14.) will Fürth weiter Vollgas geben: "Wir dürfen uns nicht blenden lassen und uns ausruhen. Es gibt keinen Grund dafür. Jetzt darf der Weg erst beginnen", mahnt Trainer Frank Kramer. Doch Vorsicht vor dem SVS: Die Kurpfälzer eroberten am vergangenen Wochenende die Festung von Spitzenreiter Ingolstadt (3:1). "Wir haben im Abstiegskampf ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft hat gezeigt, welch großes Potenzial in ihr steckt", lobte Geschäftsführer Otmar Schorck. Sandhausen muss allerdings ohne den gesperrten Innenverteidiger Olajengbesi (5. Gelbe) auskommen. - Bilanz: 2-0-1, 5:2 Tore

VfR Aalen - FC Ingolstadt 04
"Wir haben ohne Leidenschaft gespielt. Ohne Eier. So steigen wir ab, das ist sicher", fand Aalens Kapitän Leandro klare Worte nach dem 0:1 in Kaiserslautern. Seit fünf Spielen wartet der VfR auf einen Sieg und ist deshalb auf Rang 17 abgerutscht. Mittelfeldmann Chessa richtet den Blick lieber nach vorne, auf das anstehende Heimspiel gegen Spitzenreiter Ingolstadt: "Es geht von vorne los. Da müssen wir etwas holen." Der FCI verlor parallel erst zum zweiten Mal in dieser Spielzeit (1:3 gegen Sandhausen). Von schlechter Stimmung ist an der Schanz deswegen aber keine Spur: "Ich denke, dass es ein Rückschlag zur richtigen Zeit war. Und vor allem haben wir immer noch fünf Punkte Vorsprung. Wir müssen jetzt den Kopf hoch nehmen. Wir sind zu 100 Prozent positiv gestimmt und werden hochkonzentriert Richtung Aalen arbeiten", verspricht Linksverteidiger Danilo. - Bilanz: 1-1-3, 3:9 Tore

Erzgebirge Aue - SV Darmstadt 98
Im Jahr 2015 ist der FC Erzgebirge Aue (15.) noch ungeschlagen und holte sieben von neun möglichen Punkten - ein Senkrechtstart in Richtung Klassenverbleib. "So selbstbewusst wie wir auftreten, so spielt und kämpft kein Absteiger", sagt Veilchen-Trainer Tomislav Stipic. "Wir haben es geschafft, die neuen Spieler so zu berühren, dass sie aktuell in der Lage sind, für den FC Erzgebirge zu sterben. Sie hauen alles raus, was geht." Nun kommt mit Darmstadt ein Aufstiegskandidat (4.) nach Aue. Die Lilien sind seit zwölf (!) Spielen ohne Niederlage. Zum erklärten Saisonziel von 40 Zählern fehlen nur noch fünf Punkte. - Bilanz: 0-0-1, 0:2 Tore

Samstag, 13:00 Uhr

Karlsruher SC - VfL Bochum
Mittendrin im Aufstiegsrennen ist der Karlsruher SC. "Es gibt Momente, in denen wir über den Aufstieg reden. Wir wollen lange vorne dranbleiben und sind uns darüber im Klaren, dass es ein langer Weg wird." Die nächste Station auf diesem Weg ist die Partie gegen Bochum am Samstag. Dabei muss KSC-Coach Markus Kauczinski auf Rechtsverteidiger Valentini (5. Gelbe) verzichten. Klingmann wird wohl für ihn einspringen. Der VfL feierte nach sechs Spielen ohne Dreier zuletzt wieder einen Sieg gegen Braunschweig (3:2), der die Blau-Weißen mit Selbstvertrauen betankt haben dürfte. Für Bochum, das ohne Stürmer Sestak (5. Gelbe) auskommen muss, spricht zudem die direkte Bilanz gegen Karlsruhe: Keines der letzten acht Begegnungen verlor der VfL gegen den KSC (drei Siege, fünf Unentschieden). - Bilanz: 3-6-4, 16:16 Tore

1860 München - FC St. Pauli
Nach sieben sieglosen Partien (vier Niederlagen) war der Kredit von Münchens Trainer Markus von Ahlen aufgebraucht: Der bisherige U-21-Coach Torsten Fröhling wird den TSV 1860 fortan betreuen. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein (1991-1997) wird der Neue sein Debüt geben: "Das ist natürlich ganz witzig, dass das jetzt so ist. Bei St. Pauli hatte ich eine sehr schöne Zeit", so Fröhling, der seine Spieler in die Pflicht nimmt: "Ich will 100 Prozent haben. Der absolute Wille muss da sein. Wir müssen uns jetzt alle dem einen Ziel unterordnen: Gemeinsam erfolgreich zu sein! Wenn sich einer nicht unterordnet, dann bekommt er ein Problem mit mir." Schlusslicht St. Pauli geht ebenfalls mit mächtig Druck in das Kellerduell. "Das ist eine sehr, sehr schwierige Situation", weiß Hamburgs Außenverteidiger Schachten. Die Kiez-Kicker brauchen vor allem neue Ideen. Beim 0:1 gegen Fürth agierten die Hanseaten fast ausschließlich mit hohen Bällen in den Strafraum. - Bilanz: 5-2-8, 18:23 Tore

Sonntag, 13:30 Uhr

Fortuna Düsseldorf - 1. FC Nürnberg
Ohne die zuletzt gesperrten Innenverteidiger Bruno Soares und Tah offenbarte Düsseldorf beim 2:3 gegen Aue ungeahnte Defensivmängel, vor allem bei schnell vorgetragenen Angriffen. Damit die Gegentorflut in der heimischen Esprit-Arena eingedämmt wird (zehn Gegentore in den letzten vier Heimspielen), vertraut Fortuna-Trainer Oliver Reck am Sonntag wohl auf das besagte Rückkehrer-Duo. Doch reicht das, um den 1. FC Nürnberg zu stoppen? Der Club zeigte sich im Heimspiel gegen Berlin ungewohnt torfreudig (3:1). "Das ist ein Fortschritt", meint FCN-Coach René Weiler, "die Mannschaft hat bewiesen, dass sie eine Partie auch über die Athletik entscheiden kann." - Bilanz: 3-1-1, 7:6 Tore

1. FC Union Berlin - 1. FC Heidenheim
Union Berlin will zu Hause an der Alten Försterei wieder aufblühen: In den letzten drei Heimspielen ernteten die Eisernen neun Punkte und schossen jeweils zwei Tore. Die Achillesferse der Hauptstädter, die auf Angreifer Polter (5. Gelbe) verzichten müssen, sind aber gegnerische Standards: Elf der insgesamt 33 Gegentore kassierten die Ost-Berliner nach Freistößen oder Eckbällen. Zielt Gegner Heidenheim darauf ab? "Wir sind nicht chancenlos", sagt FCH-Trainer Frank Schmidt, der den dritten Sieg in dieser Saison gegen Union eintüten will (2:1 im DFB-Pokal, 3:1 in der Hinrunde). Hauptbaustelle der Schwaben ist der verschwenderische Umgang mit hochkarätigen Torchancen. "Wir agieren manchmal zu umständlich, uns fehlt in entscheidenden Momenten die Konsequenz", so Schmidt. - Bilanz: 0-0-1, 1:3 Tore

FSV Frankfurt - 1. FC Kaiserslautern
Mit Frankfurt und Kaiserslautern treffen zwei Teams aufeinander, die im Jahr 2015 noch ohne Punktverlust sind. Das, soviel steht fest, wird sich nach diesem Spieltag ändern. Der FSV überraschte mit Siegen gegen Nürnberg (2:1) sowie in Leipzig (1:0) und katapultierte sich somit ins Mittelfeld des Tableaus. "Das ist eine tolle Ausbeute", freut sich Sportchef Uwe Stöver. Die Roten Teufel räumten Braunschweig (2:0) und Aalen (1:0) aus dem Weg und sind bereits seit drei Spielen siegreich und sogar ohne Gegentor. Dabei wusste der FCK zwar nicht sonderlich zu glänzen, punktet dafür aber konstant - die Mischung für einen Aufstieg im Sommer? Die Lauterer jedenfalls arbeiten hart dafür. Beim 1:0-Sieg gegen Aalen liefen die Pfälzer stolze 123 Kilometer. - Bilanz: 1-2-6, 7:17 Tore

Montag, 20:15 Uhr

Eintracht Braunschweig - RasenBallsport Leipzig
Am Montag hoffen Braunschweig und Leipzig auf die ersten Punkte im Jahr 2015. Beide Mannschaften sind mit je zwei Niederlagen gestartet. "Das ist total enttäuschend", sagt BTSV-Mittelfeldmann Boland, "vor der Winterpause haben wir definitiv besser Fußball gespielt." Deshalb schiebt die Eintracht vorerst die Aufstiegsgedanken beiseite: "Wir sollten jetzt realistisch bleiben und von Spiel zu Spiel denken, um das ganze wieder in das richtige Fahrwasser zu lenken", fordert der Gelb-gesperrte Verteidiger Correia. Bei den "Roten Bullen" hat der Effekt des Trainerwechsels von Alexander Zorniger zu Achim Beierlorzer bei dessen Debüt augenscheinlich nicht durchgeschlagen (0:1 gegen Frankfurt). Geht RasenBallsport erneut leer aus, könnte dieser sogar komplett verpuffen. RB holte nur einen Sieg aus den letzten sieben Spielen und droht, im Niemandsland der Tabelle zu versumpfen. Kann Beierlorzer in Braunschweig das Ruder herumreißen? - Bilanz: 0-0-1, 1:3 Tore
 
Ein paar bristante Schmanckerl sind auch diesen Spieltag wieder mit dabei :sabber: Wird wieder so ein alles oder nichts Spieltag im Tippspiel :zahn:
 
Ich bin sicher Veh hatte geahnt, dass es die ganze Saison so weiter geht. Daher der freiwillige Rücktritt, denn sowas will sich ja niemand freiwillig antun.
 
Stuttgart fehlt vorne ein Stürmer, der auch mal aus wenig Chancen etwas macht. Nur mit einer defensiven Grundordnung gehts halt nicht
 
In Stuttgart ist halt leider keiner aus den Erfahrungen der letzten Saison schlau geworden und ist aufgewacht. Mir gehts nicht in den Kopf rein, dass man in der Winterpause keinen vernünftigen Transfer gestemmt hat. Völlig zurecht steht man auf Platz 18, und es sind mindestens 3 Punkte Rückstand auf den Vorletzten vor den restlichen Spielen heute und morgen. Der März wird der Monat der Wahrheit. Ich sehe schwarz für den Klassenverbleib.
 
Was ich nicht verstehe und was man den Spielern vorwerfen kann und muss: selbst wenn es spielerisch nicht reicht, dann muss körperlich und von der Einstellung mehr kommen. Bei Stuttgart ist einfach kein Wille erkennbar, wirkt wie eine lustlose Söldnertruppe.
 
Dauert es eine Saison länger, bis der HSV seine Uhr abbauen darf. Da sind einfach 3 Vereine noch mieser. Etwas Hoffnung habe ich aber, dass Freiburg sich noch freispielt.
 
Wenn die Buli heute nachmittag / morgen für Dortmund spielt können es nächste Woche nur noch wenige Punkte für den BVB zum CL Qualiplatz sein, da geht es dann im direkten Duell gegen Schalke.



Für Stuttgart ist es 5 vor 12. Wenn da noch was gehen soll brauchen sie vermutlich frisches Blut, gesternn haben sie immerhin mal wieder 2 Tore geschossen. Schätze, dieses Jahr wird man schon 33 Punkte brauchen um auf Platz 16 zu landen, da müssen sie ihre Punkte in den verbleibenden 12 Spielen mal eben fast verdoppeln. Zur Zeit seh ich das nicht kommen, die Mannschaft ist irgendwie am Boden.
 
@Sheriff
Wenn Dortmund jetzt richtig ins Rollen kommt, dann könnten die wirklich noch den Weg nach Europa packen. Und Klopp rehabilitiert sich. Den habe ich schon weg gesehen :D
 
Dortmund ist noch nicht ganz über'n Berg, aber so lange die Top 5, 6 so rummurksen kannst halt selbst zur Mitte der Saison eine Aufholjagd von Platz 18 starten.



Der allgemein bekannte BVB-Dusel. Wenn alle anderen nicht wollen, wird man es halt selbst :D In dem Fall zwar kein Meister, aber CL Quali zählt auch ;)
 
Aufholjagden in der Rückrunde waren früher die Spezialität der Stuttgarter. Die Tage scheinen ewig zurück zu liegen :(.

Leverkusen strauchelt auch ziemlich. Nur 4 Punkte seit der Winterpause.

Bremen in Schalke.....das war früher mal so ne Art Hassspiel?! @Enrico Pallazzo
Aber Toni und Mladen sind längst weg ;)
 
eigentlich haben wir gegen Schalke seit Jahren nix gerissen, aber eigentlich habe ich für heute ein gutes Gefühl. Werder ist gut drauf und ausgeruht, Schalke stolpert eher durch die Rückrunde und von Mittwoch ausgepowert. Ich tippe auf einen Auswärtssieg
 
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