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Enrico Pallazzo
Guest
Ich sollte mich mal bei der BILD bewerben 
Heute steht das wichtige EM-Qualifikationsspiel gegen Litauen an. Deutschland ist klarer Favorit. Ich denke es wird kein schönes Spiel. Die Litauer werden sich mit 10 Mann hinten reinstellen, und möglichst lange ein 0:0 halten wollen. Wenn den Deutschen kein frühes Tor gelingt, könnte es ein richtig langweiliges Spiel werden, zumal unserer Kreativabteilung mit Ballack der Denker und Lenker fehlt.
Nur einen kurzen Flüsterplausch benötigte es am Mittwoch Mittag, schon war Torsten Frings (26) von den neuen Planungen des Teamchefs informiert. Neue Situationen erfordern neue Überlegungen für das EM-Qualifikationsspiel gegen Litauen an diesem Samstag, Anpfiff 19 Uhr.
Betroffen ist davon vor allem Frings. Nach Michael Ballacks Ausfall wegen eines Innenbandrisses im Knie hatte Völler den Allrounder aus Dortmund für dessen Job im zentralen Mittelfeld ausgeguckt; voreilig. Den Ballack wird Frings nun nicht mehr geben, nachdem sich Jens Jeremies wegen seiner Knieverletzung am Dienstagabend aus dem Teamquartier verabschiedete. Es gebe "nur ganz wenige Spieler, die auf so vielen Positionen 100prozentig eingesetzt werden können wie Frings", meint Völler und lobt dessen Entwicklung hin zum Leistungsträger.
Wem so viel Nettes widerfährt, darf keine böse Miene machen. Also sagt Frings, obwohl er doch viel lieber in der Zentrale werkelt als auf der Außenbahn, dass ihm die zugewiesene Rolle "egal" sei. "Ich bin sowieso ein anderer Typ als Michael Ballack", nicht so torgefährlich wie jener, meint der Dortmunder, dafür stärker im direkten Duell, "das ist nicht Ballacks Stärke". Und überhaupt: Wichtig sei zweierlei, ein Sieg und "dass es auf keinen Fall ein Spiel wie gegen die Färöer gibt". Mit 2:1 stolperten die Kahn und Kollegen seinerzeit zu den so wichtigen drei Punkten.
Mit stark verändertem Personal - Andreas Hinkel vom VfB Stuttgart wurde noch berufen - und gezielter Taktik soll im dritten Qualifikationsspiel der dritte Dreier gesichert werden. "Wir müssen vor allem viel verschieben, verschieben", betont der Teamchef und meint damit insbesondere die Taktik. Aber auch die Nominierung der Startelf. Die ursprüngliche angedachte Viererkette verhindert die Verletzung Christoph Metzelders. Der Abwehrallrounder aus Dortmund klagt über Probleme in der rechten Achillessehne. "Ich habe das schon länger", sagte er am Mittwoch Nachmittag, als er auf eine weitere Untersuchung wartete. Da sogar ein Riss droht, wurde Metzelder vorsichtshalber aus der Auswahl gestrichen.
Zur körperlichen Pein kommt die seelische. Die Vertreter aus Dortmund haben das Aus in der Champions League und im Wettlauf um den Titel in der Bundesliga zu verdauen; die Leverkusener plagen existenzielle Sorgen - und die Spieler des FC Bayern sind rar geworden. Einzig Oliver Kahn bildet die Abordnung aus München.
Letztmals war es so gegen Finnland, am 6. Oktober 2001. Damals gehörte ebenfalls kein Feldspieler zur deutschen Elf. Das Spiel endete seinerzeit 0:0 und bedeutete, dass die Völlerianer
den WM-Bildungsumweg über die Ukraine gehen mussten. Er endete im Endspiel zu Yokohama
Quelle: Kicker.de

Heute steht das wichtige EM-Qualifikationsspiel gegen Litauen an. Deutschland ist klarer Favorit. Ich denke es wird kein schönes Spiel. Die Litauer werden sich mit 10 Mann hinten reinstellen, und möglichst lange ein 0:0 halten wollen. Wenn den Deutschen kein frühes Tor gelingt, könnte es ein richtig langweiliges Spiel werden, zumal unserer Kreativabteilung mit Ballack der Denker und Lenker fehlt.
Nur einen kurzen Flüsterplausch benötigte es am Mittwoch Mittag, schon war Torsten Frings (26) von den neuen Planungen des Teamchefs informiert. Neue Situationen erfordern neue Überlegungen für das EM-Qualifikationsspiel gegen Litauen an diesem Samstag, Anpfiff 19 Uhr.
Betroffen ist davon vor allem Frings. Nach Michael Ballacks Ausfall wegen eines Innenbandrisses im Knie hatte Völler den Allrounder aus Dortmund für dessen Job im zentralen Mittelfeld ausgeguckt; voreilig. Den Ballack wird Frings nun nicht mehr geben, nachdem sich Jens Jeremies wegen seiner Knieverletzung am Dienstagabend aus dem Teamquartier verabschiedete. Es gebe "nur ganz wenige Spieler, die auf so vielen Positionen 100prozentig eingesetzt werden können wie Frings", meint Völler und lobt dessen Entwicklung hin zum Leistungsträger.
Wem so viel Nettes widerfährt, darf keine böse Miene machen. Also sagt Frings, obwohl er doch viel lieber in der Zentrale werkelt als auf der Außenbahn, dass ihm die zugewiesene Rolle "egal" sei. "Ich bin sowieso ein anderer Typ als Michael Ballack", nicht so torgefährlich wie jener, meint der Dortmunder, dafür stärker im direkten Duell, "das ist nicht Ballacks Stärke". Und überhaupt: Wichtig sei zweierlei, ein Sieg und "dass es auf keinen Fall ein Spiel wie gegen die Färöer gibt". Mit 2:1 stolperten die Kahn und Kollegen seinerzeit zu den so wichtigen drei Punkten.
Mit stark verändertem Personal - Andreas Hinkel vom VfB Stuttgart wurde noch berufen - und gezielter Taktik soll im dritten Qualifikationsspiel der dritte Dreier gesichert werden. "Wir müssen vor allem viel verschieben, verschieben", betont der Teamchef und meint damit insbesondere die Taktik. Aber auch die Nominierung der Startelf. Die ursprüngliche angedachte Viererkette verhindert die Verletzung Christoph Metzelders. Der Abwehrallrounder aus Dortmund klagt über Probleme in der rechten Achillessehne. "Ich habe das schon länger", sagte er am Mittwoch Nachmittag, als er auf eine weitere Untersuchung wartete. Da sogar ein Riss droht, wurde Metzelder vorsichtshalber aus der Auswahl gestrichen.
Zur körperlichen Pein kommt die seelische. Die Vertreter aus Dortmund haben das Aus in der Champions League und im Wettlauf um den Titel in der Bundesliga zu verdauen; die Leverkusener plagen existenzielle Sorgen - und die Spieler des FC Bayern sind rar geworden. Einzig Oliver Kahn bildet die Abordnung aus München.
Letztmals war es so gegen Finnland, am 6. Oktober 2001. Damals gehörte ebenfalls kein Feldspieler zur deutschen Elf. Das Spiel endete seinerzeit 0:0 und bedeutete, dass die Völlerianer
den WM-Bildungsumweg über die Ukraine gehen mussten. Er endete im Endspiel zu Yokohama
Quelle: Kicker.de




