• Das großartige Treffen dieses Jahr wird nächstes Jahr wiederholt. Wir treffen uns wieder im Sauerlandpark. Diesmal ist der Termin noch nicht fixiert. Also schau im Thread vorbei und gib Bescheid, ob und wann du teilnehmen willst und kannst. Ich will auch!

Intel-Chips in Apple-Computern: Ist IBM schon angezählt?

steve ist doch ausgefuchs ;) mal gucken wie es wirklich "ist" in der zukunft. da muss es hinter den kulissen echt gekracht haben ;) mit IBM
 
Diskutiert und spekuliert wurde darüber schon lange, jetzt ist es offiziell: Die Macintosh-Computer werden künftig mit Prozessoren von Intel anstelle der bislang genutzten Chips von IBM ausgestattet. Bereits Ende 2007 sollen alle Macs über entsprechende Intel-Chips verfügen.
 
btw: apple wird weiterhin das board layout entwickeln, weder wird osx nativ auf normalen Pcs laufen, noch Win ohne weiteres auf Macs (*freu*). ^^

Es geht auch garnicht um die jetzigen IBM CPUs, sondern darum, dass Intel die bessere Perspektive für die Zukunft hat. Bis Ende 2007 wird Intel technisch dem noch überlegenem G5 abhängen, da IBM nun bessere Einnhamequellen hat.

Entwickler können ab gestern im neuem DVKIT fa binaries mit PPC und x86 Unterstützung erstellen:

http://www.mactechnews.de/index.php?function=2&id=121


sen, die auf beiden Prozessoren funktionieren. Als erstes fällt bei der Installation auf, dass WebObjects samt Builder und den Launchern mitgeliefert wird, dies war bei Xcode 2.0 nicht der Fall. Außerdem müssen Sie bei der Installation beachten, dass man zur Erstellung von Fat-Binaries das Cross-Development SDK von 10.4 mit installieren muss. Zur Erstellung eines kleinen Testprojektes für beide Plattformen ist einfach im frisch erstellten Projekt das Cross Development Target auf "Mac OS X 10.4 Universal" anzulegen und unter Build die Architectures auf Intel und PowerPC ändern.

Xcode und GCC kompilieren dann für die PowerPC- und die Intel-Architektur ein Fat-Binary, welches auf beiden Architekturen ausführbar sein sollte. Um aber wirklich zu ermitteln, wie lange es dauern wird, ein bestehendes Projekt zu portieren, probieren wir dies am Beispiel von MacStammbaum von OnlyMac Software. Nach den obigen Einstellungen verlief die Kompilierung bis auf wenige Warnungen, die auf GCC 4.0 zurückzuführen sind, erfolgreich. Die Mac-Version linkte auch ohne Probleme, bei der x86-Version gab es Probleme. Da Macstammbaum für die .mac-Integration das .mac-Framework benutzt, welches momentan nicht für Intel vorliegt, konnte der Linker natürlich nicht funktionieren. Hätte man diesen Teil des Programmes allerdings auskommentiert, wäre es höchstwahrscheinlich auf Intel-Macs lauffähig gewesen. Die Portierung von Applikationen auf den neuen Prozessor scheint also nicht sehr komplex zu sein, besonders wenn die Applikationen nicht auf bestimmte Prozessor-Features wie eine bestimmte Byte-Order setzen. Es ist lobenswert, dass Apple direkt nach einer solchen Ankündigung die
 
Da erzählen sie seit Jahr und Tag, wie schlecht doch Intel-CPU sind und wie überlegen die PowerCPU doch seien. Wenn ich an diese albernen Vergleiche denke, die zeigen sollten, dass Intel-CPU angeblich nur ein Drittel der Leistung bringen. :D

Tja und jetzt ? *gg* Alles wie gehabt: Alles nur Geblubber und jetzt ist es sogar offiziell.

Ich bin mir aber sicher, dass bald die Masse der Apple-User Intel vergöttern wird. Jobs wird schon nen netten neuen Mythos erfinden, an den man glauben kann, wenn man denn will. :D

Sie wollen offenbar mit Gewalt zu Massenware werden. Ich find´s gut, denn dann werden die Preise langsam mal realistisch. Aber ihr Image wird sich nun nach und nach vollkommen verändern.

Bin mal gespannt, wann das erste XP auf den neuen Macs läuft. :)
 
Ach iwo,

die jetzige Geschwindigkeit der Powermacs stellt ja absolut nicht das Problem dar. Die sind immernoch mehr als konkurrenzfähig und durchaus lohnenswert. Doch das Problem würde sich in ein bis zwei Jahren einstellen, wenn IBM nicht mehr gewillt ist ein größeres Augenmerk auf die Forschung in diesem Bereich zu legen.
Bei den Powerbooks und iBooks hat es sich schon jetzt gezeigt, dass die Entwicklung des Prozessors stagniert, bei den Desktop-Rechnern wäre es entsprechend später der Fall.
Würde die Entwicklung der PPCs weiter gut voranschreiten wären sie, denke ich, auch später noch die bessere Wahl. Doch wenn IBM sich nicht in der Lage sieht dies zu leisten, muss man eben handeln.

Gruß
Moe :)
 
Ich pack das mal hier rein:)

IBM will Details zum Cell-Prozessor bekanntgeben


IBM dürften zwar die finanzielle Auswirkungen durch den Wechsel von Apple weg von PowerPC-CPUs hin zu Intel-Prozessoren nicht besonders belasten, aber der Konzern scheint zumindest in der Öffentlichkeit einen Imageverlust zu befürchten. So will man nun offensichtlich mit Informationen zur eigenen Technik und neuen Wunderdingen, die durch IBMs Prozessorarchitektur möglich werden, gegensteuern -- und verspricht detaillierte Informationen und Sourcecode für Entwickler, die für den Cell-Prozessor entwickeln wollen, der unter anderem in Sonys Playstation 3 eingesetzt werden soll.

Einen direkten Kommentar zu Apples Entscheidung für Intel gibt es von IBM zwar nicht, aber immerhin erklärte der Konzern, man bewege sich mit der PowerPC-Architektur energisch über den PC hinaus. Dies zeigten auch die Erfolge mit den Spielesystemen der nächsten Generation, die Sony, Microsoft und Nintendo angekündigt hätten. IBM konzentriere sich auf die Möglichkeiten mit dem höchsten Nutzen für die Firma, und die Richtung, die man mit der Power-Architektur einschlage, stimme mit dieser Strategie überein. So wundert es eigentlich nicht, dass dieser Tage bei IBM die Propagandatrommel für den Cell-Prozessor gerührt wird -- während es dagegen um die Xbox-360-CPU verblüffend still bleibt. Womöglich reklamiert Microsoft hier Exklusivrechte -- was wiederum einer der IBM-Deals gewesen sein könnte, die Steve Jobs auf die Palme brachten und zur Abkehr des Apple-CEOs von IBM beitrugen.

Mit dem Cell-Prozessor dagegen will IBM auch in der Öffentlichkeit punkten: Gerade wurde bekannt, dass IBM auf dem LinuxTag eine Cell-Workstation unter Linux zeigen und Programmierern erklären will, wie Linux auf die CPU portiert wurde. Zudem setzt IBM setzt für die Verbreitung seines neuen Super-Chips neben Linux auf die Offenlegung der Spezifikationen und der Architekturdetails des Prozessors.

"Je größer die Entwicklergemeinde ist, umso erfolgreicher wird das Projekt sein", sagte IBM-Manager Jim Kahle laut dpa. Nähere technische Details des Mehrkernprozessors will das Unternehmen heute auf einer Konferenz in Barcelona veröffentlichen. Die technischen Details des Prozessors sowie zugehörige Quelltexte für die Nutzung der insgesamt neun Prozessor-Cores sollen Soft- und Hardware-Entwicklern zur freien Verfügung gestellt werden, teilte IBM mit. Damit will IBM die breite Nutzung des Chips forcieren. Noch in diesem Sommer sollen weitere Dokumentationen sowie die auf Cell angepasste Version von Linux veröffentlicht werden.

Den Cell-Prozessor will zum Beispiel Sony in seiner nächsten Spielekonsole PlayStation 3 nutzen, die im Frühjahr 2006 auf den Markt kommen soll. IBM sowie die Mitentwickler Sony und Toshiba erhoffen sich vor allem, im Bereich der digitalen Unterhaltung mit dem neuen Chip das Quasimonopol des Chipherstellers Intel zu brechen. Cell umfasst eine 64-Bit-Power-CPU -- ein vereinfachter Power5 mit Doppelkern -- sowie acht so genannte Synergistic Processing Units (SPU) aus jeweils einem Power-basierten Core. Diese erste massive Nutzung von integrierten Prozessorkernen verschafft dem Chip eine extrem hohe arithmetische Rechenleistung.

Heise
 
Original geschrieben von Justus Jonas
Da erzählen sie seit Jahr und Tag, wie schlecht doch Intel-CPU sind und wie überlegen die PowerCPU doch seien. Wenn ich an diese albernen Vergleiche denke, die zeigen sollten, dass Intel-CPU angeblich nur ein Drittel der Leistung bringen. :D

Tja und jetzt ? *gg* Alles wie gehabt: Alles nur Geblubber und jetzt ist es sogar offiziell.

Ich bin mir aber sicher, dass bald die Masse der Apple-User Intel vergöttern wird. Jobs wird schon nen netten neuen Mythos erfinden, an den man glauben kann, wenn man denn will. :D

Sie wollen offenbar mit Gewalt zu Massenware werden. Ich find´s gut, denn dann werden die Preise langsam mal realistisch. Aber ihr Image wird sich nun nach und nach vollkommen verändern.

Bin mal gespannt, wann das erste XP auf den neuen Macs läuft. :)

öhm, das ist so nicht richtig :D. König gefährliches Halbwissen ;)

1. Im Moment sind im Workstationbereich die G5 Powermacs natürlich schneller als Intel Xeons usw. Jedenfalls bei Nichtservern und nicht in Verbindung mit MySQL :D

2. Der G3, und G4 waren fast doppelt so schnell wie der P2 und P3 pro Mhz. Das ist keine Propaganda sondern Fakt.

3. Es geht um die "Zukunft" im Jahr 2007. Dort wird es Seitens IBM keine Revolution mehr geben. Apple hatte schon mit Motorola das Problem, dass sie keine G3/G4 mehr weiterentwickelt haben. Das will man sich nun ersparen. Der PPC IST eindeutig das bessere System sagen viele, und das Engagement von MS uns Nintendo zeigt das doch ebenfalls. Nur will IBM eben nicht für Apple den Finger krumm machen, deswegen reagiert Apple und sichert so seine Zukunft.

4. in 2006 und 2007 wären die G5 nicht mehr mit den neuen CPUs von Intel konkurrenzfähig, weil IBM keine Anstrengungen zeigt. Apple hat nun 1,5 Jahre auf IBM gewartet, die haben es nicht geschafft, also vertraut Apple IBM nimmer. Und das zu recht imo.

5. Warum sollte man sich XP auf nen Apple ziehen? Dafür gibts doch nun wirklich keinen Grund.

6. Apple und MS haben sich wohl geeinigt, dass man verhindert, dass die x86er Version von OSX auf normalen PCs laufen wird. Das wäre eine eindeutige Gefährdung für MS, vor allem im Hinblick auf Longhorn. So bekommt Apple den Exchange Server und ein besseres VPC :D und Apple hält sich aus dem OS Bereich mit fremden PCs raus :D
 
Apple-Schwenk: IBM war ahnungslos


Erst drei Tage vor der öffentlichen Bekanntgabe habe Steve Jobs den Partner IBM von dem Schwenk hin zur Intel-Plattform berichtet -- das berichtet die New York Times in ihrer Samstagsausgabe. Ganz genau überbrachte er sein "Goodbye, Seriously" am Freitag, dem 4. Juni, um 3 Uhr nachmittags. Zu der Zeit brodelte schon längst die Gerüchteküche hoch und IBM-Manager hätten zuvor häufig versucht, Jobs telefonisch zu erreichen -- vergeblich. Nach dem New-York-Times-Bericht wollte IBM für die Weiterentwicklung des PowerPC-Chips Apple stärker zur Kasse bitten, das war Jobs offenbar zu viel. Sony-Chef Idei und Playstation-Entwicklungsleiter Kutaragi wollte ihn alternativ zum Cell-Chip überreden, doch vom dem hält der Apple-Chef nicht viel, der wäre weniger effizient als der PowerPC. An den Prozessor, der für Microsofts Xbox 360 vorgesehen ist, kam Jobs offenbar nicht heran, hier hat sich wahrscheinlich Microsoft exklusive Rechte gesichert. Apple-Mitgründer Wozniak hat Apples Schwenk hin zu Intel vorausgesehen, spätestens als Jobs Kenntnis von Intels Roadmap bekam, die für die Nachfolgegeneration des Pentium 4 ein deutlich besseres Power-per-Watt-Verhältnis offeriert, als die Roadmaps der anderen Prozessorhersteller.

Heise
 
Das mit Cell war imo ein Fehler seitens Apple. Der PPC ist immernoch den alten ISA x86 CPUs technologisch weit überlegen imo, doch hat IBM lange geschludert (leider) und nun MS als Hauptkunde. Nunja, die Cell als Co CPU wäre bestimmt schon interessant, allerdings auch teuer.

und ich denke apple wollte einfach mal "ruhe", und immer gelichauf mit der Wintel welt sein. Seit dem G3 waren sie bei Release immer viel performanter, dann aber konnte weder Motorola noch IBM dann diesen Vorsprung weiter ausbauen. Jetzt wird der IBM G5 (ein beschränkter PPC4 mit Altivec) noch wohl die 3Ghz erreichen, aber dennoch.

Mit Cell gäbe es wieder so eine komplizierte, nicht kompatible Plattform, von der man nun garnicht sagen kann wie lange es sie geben wird und wie gut sie sein wird.

Im Grunde hätten vor Jahren einfach ALLE auf PPC wechseln sollen, dann hätten wir die beste Technik in allen Computersystemen ;)
 
Irgenwie habe ich das Gefühl das M$ bei der Xbox360-2 wieder auf Intel setzen wird und IBM bald weg vom Fenster ist! ;)
Intel will ja aufjedenfall Monopol im Multimedia-Geschäft aufbauen.
Aber mal abwarten....:)
 
Apple wird schon wissen, was sie tun, die haben ja auch Insider-Informationen, von denen wir als Normalo-User nunmal keine Ahnung haben.
 
Zurück
Oben