Steve Austin
Blasters Bester
Freitag, 20:30 Uhr
Fortuna Düsseldorf - FC Schalke 04
Fünf Spiele, neun Punkte, null Niederlagen und null Gegentore - Fortuna Düsseldorf entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Phänomen. Am heutigen Freitagabend versucht sich nun Schalke 04 daran, Fortunen-Keeper Giefer erstmals zu überwinden. Und die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt fiebert einer echten Toppartie entgegen - immerhin trifft der Fünfte auf den Vierten. Und nach den Teilausschlüssen in den ersten beiden Heimspielen wird die Düsseldorfer Arena gegen die Knappen mit 54 000 Zuschauern erstmals völlig aus den Nähten platzen. Trainer Norbert Meier kann aus dem Vollen schöpfen, bis auf Balogun (Faserriss) sind alle Spieler fit. Trotz der Erfolgsserie sieht sich die Fortuna als Außenseiter, will aber mutig spielen: "Wir werden uns nicht aus Respekt mit elf Mann ins Tor legen", kündigte Manager Wolf Werner an. Schalke erfüllte gegen Mainz (3:0) seine Pflicht, doch der eigene Anhang war mit der Darbietung nicht zufrieden und äußerte seinen Unmut. "Mit allem Respekt: Wer da pfeift, ist ahnungslos", sagte Trainer Huub Stevens deutlich. Der Niederländer hofft besonders darauf, dass bei seinem Landsmann Huntelaar der Knoten platzt. "Ich hätte natürlich nichts dagegen, mit einem Tor deren Serie zu brechen", sagte der Torschützenkönig, der allerdings in den vergangenen vier Pflichtspielen leer ausging. - Bilanz: 9-10-17, 52:61 Tore
Samstag, 15:30 Uhr
Hamburger SV - Hannover 96
Am Samstagnachmittag ist der Hamburger SV besonders heiß auf einen Sieg gegen Hannover 96. Mit gutem Grund, steigt doch am Abend die große Gala zum 125. Vereinsjubiläum. Gegenüber dem 2:2 in Gladbach kann Trainer Thorsten Fink wieder auf Abräumer Jiracek zählen, der seine Rotsperre abgesessen hat. Der späte Ausgleich im Westen sorgte für viel Frust beim "Bundesliga-Dino", der sich für seine beste Saisonleistung nicht belohnte: "Dieses 2:2 fühlt sich an wie ein 0:6", umschrieb Jansen die Gefühlslage. Büßen soll nun Hannover 96, das aber während der 90 Minuten zwischen dem "großen" und dem "kleinen" HSV definitiv keine Geschenke verteilen wird. Die Roten hatten mit dem 4:1 gegen Nürnberg die richtige Antwort auf das 1:3 in Hoffenheim parat, der Kreuzbandriss Andreasens trübte aber die Stimmung. "Diese Diagnose ist schlimm für Leon, der eine ewig lange Verletzungsgeschichte hinter sich hat", sagte Trainer Mirko Slomka. - Bilanz: 19-15-14, 73:64 Tore
Werder Bremen - Bayern München
An der Tabellenspitze thront derweil der FC Bayern München, der mit dem 3:0 über Wolfsburg seinen Startrekord auf fünf Siege mit 17:2 Toren schraubte. Mit ein Verdienst von Nationalspieler Schweinsteiger und Neueinkauf Mandzukic, die fast nach Belieben treffen. Der Rekordmeister ist derzeit dermaßen gut unterwegs, dass sich Sportvorstand Matthias Sammer veranlasst sah, auf die Euphoriebremse treten zu müssen. Er wolle den Start nach Maß "nicht negativ reden", sagte der Ex-DFB-Sportdirektor, "aber wenn wir leichtsinnig werden, kann es ganz schnell nach unten gehen". Zumal mit dem Gastspiel bei Werder ein heißes Duell für die Bayern ansteht, nirgends sonst in der Republik verloren sie so häufig wie in Bremen (19-mal)! Zwar siegte das Team von Trainer Thomas Schaaf 2:1 in Freiburg, gegen die Bayern muss aber eine Leistungssteigerung her: "Das war eines der schwächsten Spiele, die wir gemacht haben", sagte Hunt zu der wenig schmackhaften Fußball-Kost im Breisgau. Gegen die Bayern wird der beim SCF geschonte Gebre Selassie wieder beginnen. - Bilanz: 26-25-41, 116:158 Tore
1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart
Mächtig auf die Mütze bekamen der 1. FC Nürnberg (1:4 in Hannover) und der VfB Stuttgart (0:3 gegen Hoffenheim). Im direkten Duell bietet sich nun für beide die Chance zur Rehabilitation. "Ich will von den Spielern keine Erklärungen haben. Ich will am Samstag auf dem Platz eine Antwort sehen", forderte Club-Trainer Dieter Hecking von seiner Mannschaft. Der 48-Jährige kündigte Umstellungen an: "So ein Spiel bleibt nicht ohne Folgen - auch wegen der Konkurrenzsituation im Kader". Die Chance für Gebhart, der gegen seine Ex-Kollegen beginnen könnte. Die Stimmungslage bei den Schwaben ist sogar noch schlechter, der VfB Platz legte den schlechtesten Saison-Start der Vereinsgeschichte hin. "Katastrophe, wir haben einen Scheiß zusammengespielt, das war echt traurig", nahm Kapitän Tasci kein Blatt vor den Mund. Vor der Reise ins Frankenland zog Bruno Labbadia die Zügel an: "Wir werden mit den Spielern hart ins Gericht gehen" so der Trainer. Beim 1. FCN kann Labbadia wieder auf den gegen Hoffenheim gesperrten Harnik zählen. - Bilanz: 17-14-29, 67:103 Tore
1899 Hoffenheim - FC Augsburg
Besagte Hoffenheimer wollen ihre Erfolgsserie gegen den FC Augsburg weiter ausbauen. Zwei Siege in Folge nahmen Coach Markus Babbel aus der Schusslinie. Eigentlich hat der 40-Jährige keinen Grund zu personellen Änderungen. Bei Schlusslicht Augsburg bewahren die Verantwortlichen trotz des schlechten Starts die Ruhe. "Wir sind überzeugt von Markus Weinzierl", stärkte Klubboss Walther Seinsch dem neuen Coach den Rücken. Zumal in der Vorsaison dem damaligen Aufsteiger erst im neunten Spiel der erste Sieg gelang, am Ende glückte der Klassenerhalt souverän. Sportchef Manfred Paula will dieses Mal nicht so lange warten: "Wir brauchen Punkte in Hoffenheim", forderte der 47-Jährige. - Bilanz: 1-1-0, 4:2 Tore
Bayer Leverkusen - SpVgg Greuther Fürth
Bayer Leverkusen kommt bisher nicht so richtig aus den Startblöcken, selbst beim zähen 3:1 in Augsburg konnte die Werkself nicht überzeugen. Das Trainerduo hat andere Ansprüche, will schönen Fußball spielen lassen, der auch noch erfolgreich ist. Teamchef Sami Hyypiä muss auf Reinartz (Adduktorenprobleme) verzichten, dafür dürfte Hosogai beginnen. Der Aufsteiger aus Fürth wollte seine Bundesliga-Debütsaison eigentlich "frech und mutig" angehen, beim 0:2 gegen Düsseldorf präsentierte sich das Team von Mike Büskens aber total verunsichert. "Es gibt keinen Grund, so passiv zu spielen", wunderte sich der Trainer nach der Niederlage. Nun geht es wieder in die Fremde, wo das Kleeblatt noch ohne Niederlage ist. - Bilanz: 0-0-0
Samstag, 18:30 Uhr
Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach
Am Samstagabend steigt dann das Borussen-Duell zwischen Dortmund und Mönchengladbach. Eine besondere Partie für Dortmunds Reus, dessen Stern in den letzten drei Jahren bei den Fohlen aufging. Nach jeweils drei Gegentoren in Hamburg und in Frankfurt hat BVB-Coach Jürgen Klopp noch an einigen Stellen zu schrauben, um die Gegentor-Flut in den Griff zu bekommen. "Es ist meine Aufgabe, das zu regeln", nahm sich Klopp selbst in die Pflicht. Sollte Sven Bender seine Grippe rechtzeitig überwinden, wäre er eine Alternative neben Kapitän Kehl. Beim Gegner Mönchengladbach fehlen mit Reus die Leichtigkeit und der Zauber der vergangenen Saison. "Marco Reus, das ist vorbei. Ich möchte nicht mehr über die Vergangenheit reden", stellte Trainer Lucien Favre klar. Die Realität heißt aber fünf Pflichtspiele ohne Sieg. Immerhin zeigte das Team beim 2:2 gegen den HSV Moral und rettete in letzter Sekunde in Unterzahl noch den einen Punkt. Verzichten muss Favre auf Stranzl, der gegen die Hanseaten vom Platz flog. - Bilanz: 27-27-26, 130:136 Tore
Sonntag, 15:30 Uhr
Eintracht Frankfurt - SC Freiburg
Findet der Höhenflug der Frankfurter Eintracht auch am Sonntagnachmittag gegen den SC Freiburg eine Fortsetzung? Die Adler lieferten trotz der ersten Punktverluste beim 3:3 gegen Meister Dortmund einmal mehr eine überragende Partie ab. Aus einem qualitativ hochwertigen Kollektiv hat sich besonders Rode in den Vordergrund gespielt. Klub-Boss Heribert Bruchhagen adelte Rode bereits als besten Eintracht-Spieler der vergangenen zehn Jahre. Begehrlichkeiten der Konkurrenz wischte Sportdirektor Bruno Hübner mit dem Hinweis auf das bis Juni 2014 datierte Arbeitspapier beiseite: "Da sind wir nicht kompromissbereit", so Hübner deutlich. Freiburg musste mit dem 1:2 gegen Bremen die erste Heimniederlage unter Trainer Christian Streich hinnehmen, der nach Abpfiff deutlich angefressen war. Wegen seiner Verbalattacken gegen Referee Thorsten Kinhöfer droht ihm nun sogar eine Strafe. Jedoch richtet er den Blick wieder auf eigene Versäumnisse: "Wir dürfen dieses Spiel nicht verlieren", so der SCF-Coach. Um die eigenen Fehler abzustellen, wird nun bis Sonntag "hart gearbeitet, wie immer". - Bilanz: 9-1-8, 27:21 Tore
Sonntag, 17:30 Uhr
VfL Wolfsburg - 1. FSV Mainz 05
Den Abschluss des Spieltags bestreiten der VfL Wolfsburg und der 1. FSV Mainz 05. Die "Wölfe" müssen den schwachen Saisonstart teuer bezahlen, Trainer Felix Magath machte seinen Ruf als "Quälix" alle Ehre und erhöhte als Reaktion auf das müde 0:3 in München mitten unter der englischen Woche das Trainingspensum. Ein Fragezeichen steht hinter einem Einsatz von Naldo, der sich gegen den Rekordmeister eine Rippenprellung zuzog. "Ich hoffe, dass Naldo die Schmerzen aushält und spielen kann", äußerte Magath. Die Mainzer sehen sich zwar selbst im Aufwind, doch die Rheinhessen leiden unter mangelnder Torgefahr: "Es fehlt das Salz in der Suppe", monierte Trainer Thomas Tuchel nach dem 0:3 auf Schalke. Aber vielleicht ist bereits in Niedersachsen mehr Würze zu erwarten - 2:2, 4:3 und 3:3 lauteten die letzten drei Ergebnisse der Mainzer in Wolfsburg. - Bilanz: 6-3-3, 23:23 Tore
Fortuna Düsseldorf - FC Schalke 04
Fünf Spiele, neun Punkte, null Niederlagen und null Gegentore - Fortuna Düsseldorf entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Phänomen. Am heutigen Freitagabend versucht sich nun Schalke 04 daran, Fortunen-Keeper Giefer erstmals zu überwinden. Und die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt fiebert einer echten Toppartie entgegen - immerhin trifft der Fünfte auf den Vierten. Und nach den Teilausschlüssen in den ersten beiden Heimspielen wird die Düsseldorfer Arena gegen die Knappen mit 54 000 Zuschauern erstmals völlig aus den Nähten platzen. Trainer Norbert Meier kann aus dem Vollen schöpfen, bis auf Balogun (Faserriss) sind alle Spieler fit. Trotz der Erfolgsserie sieht sich die Fortuna als Außenseiter, will aber mutig spielen: "Wir werden uns nicht aus Respekt mit elf Mann ins Tor legen", kündigte Manager Wolf Werner an. Schalke erfüllte gegen Mainz (3:0) seine Pflicht, doch der eigene Anhang war mit der Darbietung nicht zufrieden und äußerte seinen Unmut. "Mit allem Respekt: Wer da pfeift, ist ahnungslos", sagte Trainer Huub Stevens deutlich. Der Niederländer hofft besonders darauf, dass bei seinem Landsmann Huntelaar der Knoten platzt. "Ich hätte natürlich nichts dagegen, mit einem Tor deren Serie zu brechen", sagte der Torschützenkönig, der allerdings in den vergangenen vier Pflichtspielen leer ausging. - Bilanz: 9-10-17, 52:61 Tore
Samstag, 15:30 Uhr
Hamburger SV - Hannover 96
Am Samstagnachmittag ist der Hamburger SV besonders heiß auf einen Sieg gegen Hannover 96. Mit gutem Grund, steigt doch am Abend die große Gala zum 125. Vereinsjubiläum. Gegenüber dem 2:2 in Gladbach kann Trainer Thorsten Fink wieder auf Abräumer Jiracek zählen, der seine Rotsperre abgesessen hat. Der späte Ausgleich im Westen sorgte für viel Frust beim "Bundesliga-Dino", der sich für seine beste Saisonleistung nicht belohnte: "Dieses 2:2 fühlt sich an wie ein 0:6", umschrieb Jansen die Gefühlslage. Büßen soll nun Hannover 96, das aber während der 90 Minuten zwischen dem "großen" und dem "kleinen" HSV definitiv keine Geschenke verteilen wird. Die Roten hatten mit dem 4:1 gegen Nürnberg die richtige Antwort auf das 1:3 in Hoffenheim parat, der Kreuzbandriss Andreasens trübte aber die Stimmung. "Diese Diagnose ist schlimm für Leon, der eine ewig lange Verletzungsgeschichte hinter sich hat", sagte Trainer Mirko Slomka. - Bilanz: 19-15-14, 73:64 Tore
Werder Bremen - Bayern München
An der Tabellenspitze thront derweil der FC Bayern München, der mit dem 3:0 über Wolfsburg seinen Startrekord auf fünf Siege mit 17:2 Toren schraubte. Mit ein Verdienst von Nationalspieler Schweinsteiger und Neueinkauf Mandzukic, die fast nach Belieben treffen. Der Rekordmeister ist derzeit dermaßen gut unterwegs, dass sich Sportvorstand Matthias Sammer veranlasst sah, auf die Euphoriebremse treten zu müssen. Er wolle den Start nach Maß "nicht negativ reden", sagte der Ex-DFB-Sportdirektor, "aber wenn wir leichtsinnig werden, kann es ganz schnell nach unten gehen". Zumal mit dem Gastspiel bei Werder ein heißes Duell für die Bayern ansteht, nirgends sonst in der Republik verloren sie so häufig wie in Bremen (19-mal)! Zwar siegte das Team von Trainer Thomas Schaaf 2:1 in Freiburg, gegen die Bayern muss aber eine Leistungssteigerung her: "Das war eines der schwächsten Spiele, die wir gemacht haben", sagte Hunt zu der wenig schmackhaften Fußball-Kost im Breisgau. Gegen die Bayern wird der beim SCF geschonte Gebre Selassie wieder beginnen. - Bilanz: 26-25-41, 116:158 Tore
1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart
Mächtig auf die Mütze bekamen der 1. FC Nürnberg (1:4 in Hannover) und der VfB Stuttgart (0:3 gegen Hoffenheim). Im direkten Duell bietet sich nun für beide die Chance zur Rehabilitation. "Ich will von den Spielern keine Erklärungen haben. Ich will am Samstag auf dem Platz eine Antwort sehen", forderte Club-Trainer Dieter Hecking von seiner Mannschaft. Der 48-Jährige kündigte Umstellungen an: "So ein Spiel bleibt nicht ohne Folgen - auch wegen der Konkurrenzsituation im Kader". Die Chance für Gebhart, der gegen seine Ex-Kollegen beginnen könnte. Die Stimmungslage bei den Schwaben ist sogar noch schlechter, der VfB Platz legte den schlechtesten Saison-Start der Vereinsgeschichte hin. "Katastrophe, wir haben einen Scheiß zusammengespielt, das war echt traurig", nahm Kapitän Tasci kein Blatt vor den Mund. Vor der Reise ins Frankenland zog Bruno Labbadia die Zügel an: "Wir werden mit den Spielern hart ins Gericht gehen" so der Trainer. Beim 1. FCN kann Labbadia wieder auf den gegen Hoffenheim gesperrten Harnik zählen. - Bilanz: 17-14-29, 67:103 Tore
1899 Hoffenheim - FC Augsburg
Besagte Hoffenheimer wollen ihre Erfolgsserie gegen den FC Augsburg weiter ausbauen. Zwei Siege in Folge nahmen Coach Markus Babbel aus der Schusslinie. Eigentlich hat der 40-Jährige keinen Grund zu personellen Änderungen. Bei Schlusslicht Augsburg bewahren die Verantwortlichen trotz des schlechten Starts die Ruhe. "Wir sind überzeugt von Markus Weinzierl", stärkte Klubboss Walther Seinsch dem neuen Coach den Rücken. Zumal in der Vorsaison dem damaligen Aufsteiger erst im neunten Spiel der erste Sieg gelang, am Ende glückte der Klassenerhalt souverän. Sportchef Manfred Paula will dieses Mal nicht so lange warten: "Wir brauchen Punkte in Hoffenheim", forderte der 47-Jährige. - Bilanz: 1-1-0, 4:2 Tore
Bayer Leverkusen - SpVgg Greuther Fürth
Bayer Leverkusen kommt bisher nicht so richtig aus den Startblöcken, selbst beim zähen 3:1 in Augsburg konnte die Werkself nicht überzeugen. Das Trainerduo hat andere Ansprüche, will schönen Fußball spielen lassen, der auch noch erfolgreich ist. Teamchef Sami Hyypiä muss auf Reinartz (Adduktorenprobleme) verzichten, dafür dürfte Hosogai beginnen. Der Aufsteiger aus Fürth wollte seine Bundesliga-Debütsaison eigentlich "frech und mutig" angehen, beim 0:2 gegen Düsseldorf präsentierte sich das Team von Mike Büskens aber total verunsichert. "Es gibt keinen Grund, so passiv zu spielen", wunderte sich der Trainer nach der Niederlage. Nun geht es wieder in die Fremde, wo das Kleeblatt noch ohne Niederlage ist. - Bilanz: 0-0-0
Samstag, 18:30 Uhr
Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach
Am Samstagabend steigt dann das Borussen-Duell zwischen Dortmund und Mönchengladbach. Eine besondere Partie für Dortmunds Reus, dessen Stern in den letzten drei Jahren bei den Fohlen aufging. Nach jeweils drei Gegentoren in Hamburg und in Frankfurt hat BVB-Coach Jürgen Klopp noch an einigen Stellen zu schrauben, um die Gegentor-Flut in den Griff zu bekommen. "Es ist meine Aufgabe, das zu regeln", nahm sich Klopp selbst in die Pflicht. Sollte Sven Bender seine Grippe rechtzeitig überwinden, wäre er eine Alternative neben Kapitän Kehl. Beim Gegner Mönchengladbach fehlen mit Reus die Leichtigkeit und der Zauber der vergangenen Saison. "Marco Reus, das ist vorbei. Ich möchte nicht mehr über die Vergangenheit reden", stellte Trainer Lucien Favre klar. Die Realität heißt aber fünf Pflichtspiele ohne Sieg. Immerhin zeigte das Team beim 2:2 gegen den HSV Moral und rettete in letzter Sekunde in Unterzahl noch den einen Punkt. Verzichten muss Favre auf Stranzl, der gegen die Hanseaten vom Platz flog. - Bilanz: 27-27-26, 130:136 Tore
Sonntag, 15:30 Uhr
Eintracht Frankfurt - SC Freiburg
Findet der Höhenflug der Frankfurter Eintracht auch am Sonntagnachmittag gegen den SC Freiburg eine Fortsetzung? Die Adler lieferten trotz der ersten Punktverluste beim 3:3 gegen Meister Dortmund einmal mehr eine überragende Partie ab. Aus einem qualitativ hochwertigen Kollektiv hat sich besonders Rode in den Vordergrund gespielt. Klub-Boss Heribert Bruchhagen adelte Rode bereits als besten Eintracht-Spieler der vergangenen zehn Jahre. Begehrlichkeiten der Konkurrenz wischte Sportdirektor Bruno Hübner mit dem Hinweis auf das bis Juni 2014 datierte Arbeitspapier beiseite: "Da sind wir nicht kompromissbereit", so Hübner deutlich. Freiburg musste mit dem 1:2 gegen Bremen die erste Heimniederlage unter Trainer Christian Streich hinnehmen, der nach Abpfiff deutlich angefressen war. Wegen seiner Verbalattacken gegen Referee Thorsten Kinhöfer droht ihm nun sogar eine Strafe. Jedoch richtet er den Blick wieder auf eigene Versäumnisse: "Wir dürfen dieses Spiel nicht verlieren", so der SCF-Coach. Um die eigenen Fehler abzustellen, wird nun bis Sonntag "hart gearbeitet, wie immer". - Bilanz: 9-1-8, 27:21 Tore
Sonntag, 17:30 Uhr
VfL Wolfsburg - 1. FSV Mainz 05
Den Abschluss des Spieltags bestreiten der VfL Wolfsburg und der 1. FSV Mainz 05. Die "Wölfe" müssen den schwachen Saisonstart teuer bezahlen, Trainer Felix Magath machte seinen Ruf als "Quälix" alle Ehre und erhöhte als Reaktion auf das müde 0:3 in München mitten unter der englischen Woche das Trainingspensum. Ein Fragezeichen steht hinter einem Einsatz von Naldo, der sich gegen den Rekordmeister eine Rippenprellung zuzog. "Ich hoffe, dass Naldo die Schmerzen aushält und spielen kann", äußerte Magath. Die Mainzer sehen sich zwar selbst im Aufwind, doch die Rheinhessen leiden unter mangelnder Torgefahr: "Es fehlt das Salz in der Suppe", monierte Trainer Thomas Tuchel nach dem 0:3 auf Schalke. Aber vielleicht ist bereits in Niedersachsen mehr Würze zu erwarten - 2:2, 4:3 und 3:3 lauteten die letzten drei Ergebnisse der Mainzer in Wolfsburg. - Bilanz: 6-3-3, 23:23 Tore






