Bundesliga 15/16 - 23. Spieltag

Steve Austin

Blasters Bester
Freitag, 20:30 Uhr

1. FC Köln - Hertha BSC
Am Freitagabend eröffnen Köln und Hertha BSC den 23. Spieltag. "Gerade zu Hause werden wir ganz anders in die Partie gehen. Wir werden Hertha keine Meter schenken", verspricht Flügelspieler Marcel Risse, "wir wissen, dass wir von der ersten Minute an zu 100 Prozent da sein müssen. Das werden wir gegen Berlin versuchen." Ob FC-Trainer Peter Stöger eine Dreier- oder Viererkette ins Rennen schickt, bleibt offen. Vor seinem 100. Bundesligaspiel steht Innenverteidiger Maroh. Gegner Hertha macht derzeit eine Durststrecke durch und ist seit fünf Ligaspielen ohne Sieg (0/4/1). Nun fällt mit Mittelfeldmann Darida (5. Gelbe) der lauffreudigste (13,1 Kilometer/90 Minuten) sowie mit Innenverteidiger Langkamp (Muskelfaserriss in der linken Wade) der zweikampfstärkste (69,1 Prozent gewonnene Duelle) Spieler der Berliner aus. Kann es vorne Kalou richten? Der Stürmer ist mit acht Treffern der torgefährlichste Spieler auf fremdem Rasen. - Bilanz: 23-10-18, 85:68 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

VfL Wolfsburg - Bayern München
Am Samstagnachmittag nimmt es Wolfsburg mit dem FC Bayern auf. Dabei kommt es zum Treffen der beiden zuverlässigsten Passmaschinen der Liga (VfL 83,8 Prozent, FCB 88,5 Prozent angekommene Zuspiele). Für die Wölfe gilt es, Liga-Top-Torjäger Lewandowski (22 Tore) an die Kette zu legen. Alleine im Hinspiel sorgte der 27-jährige Pole für eine Gala und stellte kurz nach seiner Einwechslung mit fünf Treffern vier Rekorde auf: Schnellster Hattrick der BL-Historie, schnellster Viererpack und Fünferpack sowie die meisten Jokertore in einem Spiel. Besonders gegen Wolfsburg trifft der Münchner Stürmer gerne: In zehn Spielen sammelte Lewandowski zwölf Scorerpunkte (neun Tore, drei Assists). Doch welche Rolle spielt die Frische? Während die Niedersachsen zwei freie Tage genossen, waren die Münchner in der Champions League (2:2 bei Juventus Turin) gefordert. Verzichten muss Bayern auf den gesperrten Rafinha (5. Gelbe). - Bilanz: 4-5-28, 33:83 Tore

VfB Stuttgart - Hannover 96
Mit Stuttgart und Hannover treffen sich die beste (13 Punkte) und die schlechteste (null) Rückrunden-Mannschaft. Der VfB ist nun schon seit acht Bundesligapartien ungeschlagen (5/3/0) und empfängt das Tabellenschlusslicht daher mit einer breiten Brust - allerdings auch ohne seinen Top-Torjäger Didavi (5. Gelbe). Bei 96 zeigt die Tendenz hingegen steil nach unten: Die Niedersachsen warten seit 441 Minuten auf ein Tor (Schütze: Hugo Almeida) und kassierten zuletzt acht (!) Niederlagen in Folge. Verliert Hannover erneut, wäre ein Vereinsnegativrekord in der Bundesliga eingestellt. 96-Coach Thomas Schaaf, der noch keinen einzigen Zähler holte, muss zudem auf die gesperrten Gülselam (5. Gelbe) und Hugo Almeida (Sperre nach TV-Beweis) verzichten. - Bilanz: 25-10-18, 91:76 Tore

Hamburger SV - FC Ingolstadt 04
Hamburg möchte indes seine Bilanz gegen Aufsteiger ein wenig aufpolieren: Der HSV verlor die jüngsten drei Heimspiele gegen Aufsteiger zu Null. Nun kommt Ingolstadt in die Hansestadt. Was den Rothosen Hoffnung macht, ist die eigene Serie von drei Spielen ohne Niederlage (1/2/0). Der FCI würde dagegen seine Auswärtsausbeute gerne ein wenig aufhübschen: Seit acht Partien in der Ferne sind die Schanzer ohne Sieg, seit fünf Begegnungen torlos und seit vier Spielen ohne Punkt. Da die Oberbayern die Punkte derzeit aber zu Hause holen, rückt der Klassenerhalt in greifbare Nähe. "Natürlich ist es unser Ziel, in der Bundesliga zu bleiben. Aber warum sollen wir jetzt nicht auch nach oben schauen?", stellt Mittelfeldabräumer Roger eine rhetorische Frage. - Bilanz: 1-0-0, 1:0 Tore

Werder Bremen - SV Darmstadt 98
"Wir müssen die Null anpeilen", weiß Bremens Torwart Wiedwald vor dem Duell mit Darmstadt. Genau das gelang ihm und Werder aber schon lange nicht mehr: In allen 22 Ligaspielen kassierte die Schießbude der Bundesliga (44 Gegentreffer) mindestens ein Gegentor - saisonübergreifend sind es sogar schon 25 Partien ohne weiße Weste. Nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Begegnungen (1/2/2) spürt der SVW den heißen Atem von Verfolger Hoffenheim im Genick und ist nun zum Siegen verdonnert. Ausgerechnet im Weserstadion tat sich das heimschwächste Team mit dem Punkten aber schwer (1/3/6). Können das die Lilien für sich nutzen? Immerhin stellt der SV 98 die drittstärkste Auswärtstruppe (5/2/4). "Wir halten alle zusammen und jeder steckt sein Ego zurück", beschreibt Flügelspieler Sirigu die besondere Chemie bei den Hessen. Nach zwei Niederlagen in Folge muss der Aufsteiger aber aufpassen - bei einer dritten Pleite würde Bremen bis auf einen Punkt heranrücken. - Bilanz: 1-2-2, 9:10 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

FC Augsburg - Borussia Mönchengladbach
Am Sonntagnachmittag empfängt Augsburg Mönchengladbach. Der FCA ist zu Hause noch ungeschlagen gegen die Fohlen (2/2/0) und möchte diese Bilanz ausbauen. Bei der Borussia ist Trainer Andre Schubert nun genau eine Halbserie im Amt. In 17 Partien sammelte der Coach starke 35 Punkte (11/2/4, 41:26 Tore), muss nun aber auf Offensivkraft Stindl (5. Gelbe) verzichten. Immerhin hat Schubert mit Hofmann, Hrgota, Herrmann und Traoré noch namhafte, offensive Pfeile im Köcher. Für Gefahr aus der Tiefe sorgt der spielstarke Sechser Dahoud, der beim 1:0 gegen Köln zum Derbyhelden avancierte und bei den Gladbachern für einen Schub an Selbstvertrauen sorgte. "Natürlich habe ich mich über mein Tor gefreut, aber der Sieg war ein Verdienst der ganzen Mannschaft", so der Mittelfeldmann. - Bilanz: 4-3-2, 13:11 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

Borussia Dortmund - 1899 Hoffenheim
Am Sonntagabend verspricht die Paarung Dortmund gegen Hoffenheim vor allem Tore: Die zweitplatzierte Borussia stellt mit 54 Treffern die zweitbeste Offensive der Liga, mit Aubameyang den zweitbesten Torschützen (21 Treffer) und spielt mit durchschnittlich 169 die zweitmeisten Torchancen pro Spiel heraus. Doch der BVB kann auch defensiv: 54 Prozent gewonnene Zweikämpfe sind der Bestwert der Liga, Torwart Bürki kassierte seit 393 Minuten kein Gegentor. Die TSG tritt unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann sowohl offensiv (4:3 Tore) als auch erfolgreich (1/1/0) auf. "Das sind wieder die alten Hoffenheim-Tugenden, vorne draufgehen, schnell spielen, das tut uns gut und macht Spaß", freut sich Sechser Strobl. "Mit uns muss man wieder rechnen. Wir sind noch nicht abgestiegen, wie viele gedacht haben. Es ist wieder brutales Leben in der Mannschaft." Nagelsmann ließ in seinen zwei Spielen in zwei unterschiedlichen Systemen spielen (3-5-2 und 4-3-3) - welche Taktik heckt der 28-Jährige gegen Dortmund aus? - Bilanz: 5-6-4, 20:19 Tore

1. FSV Mainz 05 - Bayer Leverkusen
Gleichzeitig fordert Mainz Leverkusen. Spannend dürfte sein, welcher Kilometertacho höher dreht. In den jüngsten sieben Partien lief die Werkself jeweils mehr als der Gegner, nun geht es für Bayer aber zum laufstärksten Team der Liga (118,8 km/Spiel). In Sachen Torproduktion ist bei den Nullfünfern viel von Jairo abhängig. Der 22-jährige Spanier war an acht der letzten zehn FSV-Treffer direkt beteiligt (vier Tore, vier Vorlagen). Ein Mittel, Leverkusen zu knacken, könnten aber auch Standards sein: Acht der letzten neun Gegentore kassierte die Werkself nach einem ruhenden Ball. Bei Bayer steht Flügelflitzer Bellarabi vor seinem 100. Bundesliga-Spiel. - Bilanz: 7-4-8, 25:28 Tore

Sonntag, 19:30 Uhr

Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04
Zur ungewohnten Anstoßzeit um 19.30 Uhr am späteren Sonntagabend beschließen Frankfurt und Schalke den 23. Spieltag. Noch nie fand eine Bundesligapartie um diese Zeit statt - Sonntag um 19.45 Uhr, 20.00 Uhr oder 20.15 Uhr gab es schon. Die Eintracht gerät nach vier Spielen ohne Sieg (0/2/2) immer tiefer in den Abstiegskampf. Ein Befreiungsschlag würde der SGE gut tun. Allerdings spielte Frankfurt in dieser Saison als einziges Team bereits fünfmal 0:0. Gegen eine Nullnummer spricht eine Schalker Statistik: In den jüngsten 14 Partien trafen die Knappen immer, das ist derzeit die längste Torserie der Liga. Zudem haben die Königsblauen mit Fährmann eine zuverlässige Größe zwischen den Pfosten: Gegen seinen Ex-Klub Frankfurt ist der Torwart in vier Duellen noch unbesiegt, dreimal blieb er sogar ohne Gegentor. Darf Fährmann in seinem 100. Bundesligaspiel also erneut feiern? - Bilanz: 29-22-32, 123:126 Tore
 
Freitag, 18:30 Uhr

1. FC Union Berlin - Karlsruher SC
Mit einem Interimscoach auf der Trainerbank empfängt Union Karlsruhe an der Alten Försterei. Für den erkrankten Sascha Lewandowski wird der bisherige Co André Hofschneider einspringen. Sein Gegenüber, KSC-Coach Markus Kauczinski muss Ersatz für Linksverteidiger Sallahi (Gelb-Rot-Sperre) finden. Die Badener sind seit fünf Partien ungeschlagen (3/2/0) und zeigten sich in den letzten Wochen als unbequemer Gegner - selbst in Unterzahl beim 2:2 gegen Braunschweig. Deshalb kann Karlsruhe "bei Union Berlin jetzt selbstbewusst auftreten", so Kauczinski. - Bilanz: 4-6-7, 24:24 Tore

SC Paderborn 07 - RB Leipzig
Paderborn ist nun schon seit zehn Spielen sieglos (0/5/5), das rettende Ufer gerät in immer weitere Ferne. Ausgerechnet jetzt muss der SCP (16.) gegen den Spitzenreiter Leipzig liefern. Laut 07-Präsident Wilfried Finke steht Trainer Stefan Effenberg auch im Falle einer Niederlage nicht zur Debatte: "Wir halten an ihm fest. Dafür nehmen wir notfalls auch den Abstieg in Kauf." Ob Effenbergs Veränderungen, wie der Torwartwechsel von Kruse zu Heuer Fernandez oder die Systemumstellung vom 4-4-2 auf 4-1-4-1 oder die neue Taktik mit Konterfußball statt Ballbesitz gegen RasenBallsport aufgehen wird, bleibt abzuwarten. Die "Roten Bullen" sind laut Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick momentan "on fire" und dieser zeigt sich von der "Wucht und Synchronizität" seines Ensembles beeindruckt. Immerhin feierte RB sieben Siege in den letzten acht Begegnungen (7/0/1) und marschiert mit großen Schritten Richtung Bundesliga. - Bilanz: 0-0-1, 0:2 Tore

1. FC Nürnberg - SpVgg Greuther Fürth
Am Freitagabend steigt das älteste Derby im deutschen Fußball: Der 1. FC Nürnberg trifft zum 260. Mal auf die SpVgg Greuther Fürth. Wie so oft geht der Club (3.) als Favorit ins Frankenderby gegen das Kleeblatt (11.), doch in der Vergangenheit lehrten die Weiß-Grünen die Rot-Schwarzen das Fürchten: Von den jüngsten sieben Pflichtspielen gegen die SpVgg in der Bundesliga, der 2. Bundesliga und im DFB-Pokal konnten die Nürnberger nicht ein einziges gewinnen (drei Unentschieden, vier Niederlagen). Der letzte Derbysieg des FCN war am 23. November 2008 (2:1). Das letzte Duell entschied Fürth in der Hinrunde mit 3:2 für sich. Siegtorschütze Freis wurde in der Nachspielzeit zum Derbyhelden (90.+2). Seitdem verlief der jeweilige Saisonverlauf unterschiedlich: Nürnberg ist seit zwölf Spielen ungeschlagen (6/6/0), das Kleeblatt holte hingegen nur einen Sieg aus den letzten sieben Partien (1/2/4). - Bilanz: 9-9-5, 34:28 Tore

Samstag, 13:00 Uhr

SC Freiburg - 1. FC Kaiserslautern
Freiburg bewies zuletzt, dass es nicht nur spielerisch überzeugen, sondern auch kämpfen kann. Ein bisschen von beidem wird der Sportclub am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern brauchen, um zu bestehen. Immerhin kommt mit den Roten Teufeln die zweitbeste Auswärtstruppe der Liga ins Schwarzwaldstadion. Allerdings werden die Pfälzer mit einer stark verändert Startelf auflaufen, denn mit Halfar (Gelb-Rote Karte), Jenssen und Vucur (beide 5. Gelbe) fehlen gleich drei Stammkräfte gesperrt. Während es für den SCF darum geht, Rang zwei zu verteidigen, möchte der FCK den Anschluss ans Verfolgerfeld herstellen. "Es wird sehr, sehr schwer, noch oben anzugreifen", weiß Lauterns Rechtsverteidiger Zimmer. - Bilanz: 5-1-1, 14:7 Tore

TSV 1860 München - Fortuna Düsseldorf
Ein Kellerkrimi ist das Duell zwischen 1860 München (17.) und Düsseldorf (15.). Vor allem bei den Löwen ist die Lage bedrohlich: Seit sieben Runden konnte der TSV kein Spiel mehr gewinnen (0/2/5). Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt drei Zähler, zum rettenden Ufer sogar schon sieben Zähler. Gewinnt nun die Fortuna, könnten die Gäste vorerst davonziehen. "Ein ganz wichtiges Spiel", erwartet F95-Linksverteidiger Schmitz und hofft auf ein heißes Duell in München: "Da wird's richtig zur Sache gehen. 1860 kämpft, um zu überleben. Wenn wir die Partie gewinnen, können wir den Abstand auf die Münchner vergrößern." Verzichten müssen die Giesinger auf den verletzten Adlung (Sprunggelenks-OP), bei Düsseldorf fehlt Bellinghausen gesperrt (5. Gelbe). - Bilanz: 3-4-4, 12:17 Tore

VfL Bochum - SV Sandhausen
Nach nur zwei Remis in Folge schaffte es Bochum nicht, den Anschluss an die begehrten Aufstiegsränge herzustellen. "Einfach zu wenig", nennt es VfL-Kapitän Fabian angesichts der angemeldeten Aufstiegsambitionen. Der Revierklub muss nun im Heimspiel gegen Sandhausen liefern. Der SVS konnte nur eines seiner letzten Spiele gewinnen (1/2/4) und verabschiedete sich deshalb aus dem Aufstiegsrennen. Nun gilt es, den Abwärtstrend zu stoppen. Diese Mission müssen die Kurpfälzer aber ohne den gesperrten Innenverteidiger Roßbach (Rote Karte) angehen. - Bilanz: 2-3-2, 7:5 Tore

Sonntag, 13:30 Uhr

MSV Duisburg - FC St. Pauli
Am Sonntag hofft auch Tabellenschlusslicht Duisburg auf Zählbares, doch auch Gegner St. Pauli braucht die Punkte im Aufstiegsrennen. Der MSV wartet seit sechs Partien auf einen Dreier (0/2/4), sodass die Mission Klassenerhalt immer mehr zu scheitern droht. Trotzdem betont Coach Ilia Guev, der auf den gesperrten Holland (Rote Karte) verzichten muss, Woche für Woche gebetsmühlenartig, dass "die Mannschaft lebt". Doch kann sie auch dreifach punkten? Auch für die Hamburger ist die Begegnung eine Reifeprüfung. Immerhin ließen die Kiez-Kicker zuletzt immer dann wichtige Punkte gegen vermeintlich kleinere Mannschaften liegen, als die Aufstiegsränge in greifbarer Nähe waren. "Im Unterbewusstsein ist es eine kleine Kopfsache", diagnostiziert Innenverteidiger Sobiech. Auch Trainer Ewald Lienen erkennt, dass "uns das A-Wort nicht guttut". - Bilanz: 5-3-9, 18:26 Tore

Eintracht Braunschweig - FSV Frankfurt
Im Verfolgerfeld des Zweitliga-Aufstiegsrennens findet sich nach wie vor Braunschweig. Die Eintracht verpasste es in den letzten Wochen allerdings, den Druck zu erhöhen. Die Niedersachsen präsentierten sich zu inkonstant. "Wir sind eine junge Mannschaft und müssen aus Fehlern lernen", fordert Mittelfeldmann Boland. Wollen die Löwen noch ein Wörtchen mitreden, im Kampf um Rang drei, sollte gegen den Lieblingsgegner FSV Frankfurt ein Sieg her. In den bisherigen sieben Duellen ging der BTSV viermal als Sieger vom Feld (4/3/0). Doch Vorsicht: Die Bornheimer schwangen sich jüngst schon in St. Pauli (3:1) zum Favoritenschreck auf. Mit einer Chancenverwertung von 31,1 Prozent glänzen die Hessen durch Effektivität und sind daher nicht zu unterschätzen. Der FSV muss auf Angreifer Schahin (5. Gelbe) verzichten. - Bilanz: 4-3-0, 13:4 Tore

1. FC Heidenheim 1846 - Arminia Bielefeld
Zwar wartet Heidenheim seit drei Spielen auf einen Sieg (0/2/1), doch durfte sich der FCH nach der Aufholjagd beim 2:2 in Kaiserslautern zumindest als "moralischer Sieger" fühlen. "Es spricht absolut für die Moral und die Stabilität der Mannschaft, dass wir in der letzten Minute dann noch einmal so zurückkommen", sagte der starke Linksverteidiger Feick. Tugenden, die auch gegen Bielefeld zum Erfolg führen? Bei der Arminia fehlt mit Kapitän Klos (5. Gelbe) der Top-Torjäger (sieben Treffer). Für ihn könnte Winter-Neuzugang Voglsammer in die Startelf rücken. Pikant: Der Stürmer kam im Januar aus Heidenheim und würde an alter Wirkungsstätte nur zu gerne einen eindrucksvollen Leistungsnachweis hinterlassen. - Bilanz: 0-1-0, 0:0 Tore
 
Die Jungs haben super gekämpft. Klares Tor ab erkannt. War kein Abseits. Und dann halt ne dumme Standort Sitution für die Blech Büchsen. Fehlte mal wieder das Glück.
 
Vier Spiele gegen die beiden Aufsteiger und nicht ein Sieg... Die Bilanz eines Absteigers
 
Harte Entscheidung aber imho vertretbar. Von hinten in die Beine ohne Chance auf den Ball, kann auch anders ausgehen.
 
Zurück
Oben