Crayfish
Fuddl
Tales of Arise (Playstation 5 Pro)
Von meiner Spielegruppe berichtete ich schon öfter. Seit unserem Abi treffen wir uns mehr oder minder regelmäßig, um Games durchzuspielen. Das hier war Nummer 69 in 24 Jahren. Dieses JRPG haben wir im Grunde nur zu zweit durchgezockt, aber seit heute Nachmittag können wir es zu den Akten legen (und mit "007 First Light" weitermachen). Das führt dazu, dass ich an einem Tag gleich zwei durchgespielte Spiele hier posten kann. Und dann auch noch zwei JRPGs.
"Tales of Arise" gibt sich dabei wesentlich behäbiger als "Star Ocean: The Second Story R", was vor allem an ausufernden Gesprächen und Zwischensequenzen liegt. Besonders im letzten Drittel des Spiels muss man sich minutenlange Konversationen reinziehen, die immer wieder das Geschehene wiederholen und kommentieren oder über die Beziehungen der Charaktere philosophieren. Wir waren irgendwann davon genervt und klickten uns flotter durch diese Gespräche. Gleiches gilt für die Kämpfe, die serientypisch in einer Arena ausgefochten werden. Jeder Knopf auf dem Pad lässt eine andere Attacke vom Stapel. Auf dem leichten Schwierigkeitsgrad muss man hier sehr selten taktisch vorgehen, wobei das im Effektgewitter ohnehin schwerfällt. Eigentlich wartet man nur darauf, bis sich die Attacken der Partiemitglieder aufgeladen haben und haut sie dann eben raus. Hier unterscheidet sich "Tales of Arise" von seinen Vorgängern, die etwas taktischer veranlagt waren.
Kurz zur komplizierten Story: Wir starten als namenloser Held mit Maske, der seine Erinnerung verloren und als Sklave gehalten wird. Natürlich verlassen wir nach einem Angriff auf den Stollen unsere Peiniger und schließen uns der Rebellion an. Schnell wird deutlich, dass zwei Planeten und zwei Rassen die großen Strippen zu ziehen scheinen, wobei die eine Rasse der anderen zu dienen hat. Mehrere Partiemitglieder später erfahren wir schließlich die Zusammenhänge und hoffen gegen Ende, dass alle Völker doch zufrieden miteinander leben können.
Technisch gibts einen zufriedenstellenden Animelook, der jedoch nicht darüber hinwegtäuscht, dass "Tales of Arise" ein eher belangloses JRPG ist. Es erfüllt nämlich nahezu jedes Klischee, das Kampfsystem ist zweckdienlich, aber kein Reißer und die Story plätschert etwas vor sich hin, anstatt dass sie einen fest in den Bann zieht. Unterm Strich ein routiniertes Spiel der "Tales of ..."-Reihe, das man sich als JRPG- und Animefan geben kann (wie üblich gibts auch Zeichentricksequenzen). Nach 34,5 Spielstunden auf leichtem Schwierigkeitsgrad waren wir durch.
Von meiner Spielegruppe berichtete ich schon öfter. Seit unserem Abi treffen wir uns mehr oder minder regelmäßig, um Games durchzuspielen. Das hier war Nummer 69 in 24 Jahren. Dieses JRPG haben wir im Grunde nur zu zweit durchgezockt, aber seit heute Nachmittag können wir es zu den Akten legen (und mit "007 First Light" weitermachen). Das führt dazu, dass ich an einem Tag gleich zwei durchgespielte Spiele hier posten kann. Und dann auch noch zwei JRPGs.
"Tales of Arise" gibt sich dabei wesentlich behäbiger als "Star Ocean: The Second Story R", was vor allem an ausufernden Gesprächen und Zwischensequenzen liegt. Besonders im letzten Drittel des Spiels muss man sich minutenlange Konversationen reinziehen, die immer wieder das Geschehene wiederholen und kommentieren oder über die Beziehungen der Charaktere philosophieren. Wir waren irgendwann davon genervt und klickten uns flotter durch diese Gespräche. Gleiches gilt für die Kämpfe, die serientypisch in einer Arena ausgefochten werden. Jeder Knopf auf dem Pad lässt eine andere Attacke vom Stapel. Auf dem leichten Schwierigkeitsgrad muss man hier sehr selten taktisch vorgehen, wobei das im Effektgewitter ohnehin schwerfällt. Eigentlich wartet man nur darauf, bis sich die Attacken der Partiemitglieder aufgeladen haben und haut sie dann eben raus. Hier unterscheidet sich "Tales of Arise" von seinen Vorgängern, die etwas taktischer veranlagt waren.
Kurz zur komplizierten Story: Wir starten als namenloser Held mit Maske, der seine Erinnerung verloren und als Sklave gehalten wird. Natürlich verlassen wir nach einem Angriff auf den Stollen unsere Peiniger und schließen uns der Rebellion an. Schnell wird deutlich, dass zwei Planeten und zwei Rassen die großen Strippen zu ziehen scheinen, wobei die eine Rasse der anderen zu dienen hat. Mehrere Partiemitglieder später erfahren wir schließlich die Zusammenhänge und hoffen gegen Ende, dass alle Völker doch zufrieden miteinander leben können.
Technisch gibts einen zufriedenstellenden Animelook, der jedoch nicht darüber hinwegtäuscht, dass "Tales of Arise" ein eher belangloses JRPG ist. Es erfüllt nämlich nahezu jedes Klischee, das Kampfsystem ist zweckdienlich, aber kein Reißer und die Story plätschert etwas vor sich hin, anstatt dass sie einen fest in den Bann zieht. Unterm Strich ein routiniertes Spiel der "Tales of ..."-Reihe, das man sich als JRPG- und Animefan geben kann (wie üblich gibts auch Zeichentricksequenzen). Nach 34,5 Spielstunden auf leichtem Schwierigkeitsgrad waren wir durch.
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