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Sklaventreiber
Seit dem Nachmittag ist Nintendos neue Switch 2 bei uns im Einsatz – getestet mit Mario Kart World, Cyberpunk 2077, Bravely Default und Fast Fusion. Der erste Eindruck fällt gemischt aus: technisch stark, emotional ambivalent.
Unboxing & Hardware
Der erste Kontakt mit der Konsole beginnt ernüchternd: Das Unboxing fällt – wie schon bei früheren Nintendo-Produkten – eher schlicht aus. In einer Zeit, in der das Auspacken Teil des Gesamterlebnisses ist, bleibt Nintendo hinter dem Standard zurück. Gerade bei einem Gerät dieser Preisklasse hätte man hier mehr inszenieren dürfen.
Dafür überzeugt die Hardware beim Anfassen: Die Switch 2 wirkt deutlich wertiger als ihre Vorgängerin. Größe, Gewicht und Materialwahl vermitteln ein solides Gefühl – auch wenn der erste Eindruck etwas trügt: Die neue Switch ist spürbar schwerer, und gerade kleinere Hände dürften mit der Ergonomie zu kämpfen haben. Die kantigen Schultertasten etwa liegen nicht optimal in der Hand. In meinem Fall führte das – auch durch eine bestehende Handproblematik – zu spürbaren Ermüdungserscheinungen. Ein weiterer Wermutstropfen, der neue und im Vergleich zum Vorgänger verbesserte Screen hinkt erwartungsgemäß sichtbar der Switch OLED Version hinterher.
Ein weiterer Wermutstropfen: Die typische Nintendo-Leichtigkeit, das verspielte, familienfreundliche Gefühl, scheint ein Stück weit verloren gegangen. Die Switch 2 fühlt sich erwachsener an – aber vielleicht auch ernster, fast schon fremd. Einer Kinderhand würde ich das Gerät in dieser Form nur ungern überlassen. Auch das neue Dock hinterlässt keinen allzu hochwertigen Eindruck: klapprig, wenig wertig.
Leistung & Spiele
Dafür spielt die Switch 2 ihre Stärken dort aus, wo es zählt: bei der Performance. Cyberpunk 2077 läuft erstaunlich flüssig, sieht beeindruckend aus und muss sich grafisch nicht hinter der aktuellen Konsolengeneration verstecken.
Mario Kart World überzeugt mit einer offenen Spielwelt, die trotz aller Neuerungen den typischen Charme und Spielspaß der Reihe bewahrt. Jede Strecke, die wir bislang gefahren sind, war durchweg unterhaltsam.
Auch Fast Fusion weiß zu begeistern – mit Tempo, Dynamik und stimmigem Gameplay. Bravely Default hingegen profitiert weniger von der neuen Hardware. Im mobilen Modus atmosphärisch dicht, wirkt es am TV doch etwas grobschlächtig und visuell aus der Zeit gefallen.
Fazit
Die Switch 2 ist ein starkes Stück Hardware – leistungsfähig, solide verarbeitet und bereit für große Titel. Doch bei allem Fortschritt stellt sich die Frage: Um welchen Preis?
Nintendo war immer mehr als reine Technik. Es ging um Emotion, Verspieltheit, um eine gewisse Magie. Ein Stück davon scheint mit der Switch 2 verloren gegangen zu sein. Bleibt zu hoffen, dass dieser Weg kein Abgesang auf das Nintendo-Prinzip wird. Vielleicht braucht es künftig wieder kürzere Produktlebenszyklen – und vor allem: mutige, bunte Ideen, die Spaß machen und überraschen. Denn genau das war bislang der Kern von „Big N“.
(Wer sich jetzt fragen sollte, ob ich auf einmal wieder(?) ordentlich schreiben gelernt habe. Meinen Ursprungsbeitrag hab ich von Meister Georg-Peter T. korrigieren und anpassen lassen)
Seit dem Nachmittag ist Nintendos neue Switch 2 bei uns im Einsatz – getestet mit Mario Kart World, Cyberpunk 2077, Bravely Default und Fast Fusion. Der erste Eindruck fällt gemischt aus: technisch stark, emotional ambivalent.
Unboxing & Hardware
Der erste Kontakt mit der Konsole beginnt ernüchternd: Das Unboxing fällt – wie schon bei früheren Nintendo-Produkten – eher schlicht aus. In einer Zeit, in der das Auspacken Teil des Gesamterlebnisses ist, bleibt Nintendo hinter dem Standard zurück. Gerade bei einem Gerät dieser Preisklasse hätte man hier mehr inszenieren dürfen.
Dafür überzeugt die Hardware beim Anfassen: Die Switch 2 wirkt deutlich wertiger als ihre Vorgängerin. Größe, Gewicht und Materialwahl vermitteln ein solides Gefühl – auch wenn der erste Eindruck etwas trügt: Die neue Switch ist spürbar schwerer, und gerade kleinere Hände dürften mit der Ergonomie zu kämpfen haben. Die kantigen Schultertasten etwa liegen nicht optimal in der Hand. In meinem Fall führte das – auch durch eine bestehende Handproblematik – zu spürbaren Ermüdungserscheinungen. Ein weiterer Wermutstropfen, der neue und im Vergleich zum Vorgänger verbesserte Screen hinkt erwartungsgemäß sichtbar der Switch OLED Version hinterher.
Ein weiterer Wermutstropfen: Die typische Nintendo-Leichtigkeit, das verspielte, familienfreundliche Gefühl, scheint ein Stück weit verloren gegangen. Die Switch 2 fühlt sich erwachsener an – aber vielleicht auch ernster, fast schon fremd. Einer Kinderhand würde ich das Gerät in dieser Form nur ungern überlassen. Auch das neue Dock hinterlässt keinen allzu hochwertigen Eindruck: klapprig, wenig wertig.
Leistung & Spiele
Dafür spielt die Switch 2 ihre Stärken dort aus, wo es zählt: bei der Performance. Cyberpunk 2077 läuft erstaunlich flüssig, sieht beeindruckend aus und muss sich grafisch nicht hinter der aktuellen Konsolengeneration verstecken.
Mario Kart World überzeugt mit einer offenen Spielwelt, die trotz aller Neuerungen den typischen Charme und Spielspaß der Reihe bewahrt. Jede Strecke, die wir bislang gefahren sind, war durchweg unterhaltsam.
Auch Fast Fusion weiß zu begeistern – mit Tempo, Dynamik und stimmigem Gameplay. Bravely Default hingegen profitiert weniger von der neuen Hardware. Im mobilen Modus atmosphärisch dicht, wirkt es am TV doch etwas grobschlächtig und visuell aus der Zeit gefallen.
Fazit
Die Switch 2 ist ein starkes Stück Hardware – leistungsfähig, solide verarbeitet und bereit für große Titel. Doch bei allem Fortschritt stellt sich die Frage: Um welchen Preis?
Nintendo war immer mehr als reine Technik. Es ging um Emotion, Verspieltheit, um eine gewisse Magie. Ein Stück davon scheint mit der Switch 2 verloren gegangen zu sein. Bleibt zu hoffen, dass dieser Weg kein Abgesang auf das Nintendo-Prinzip wird. Vielleicht braucht es künftig wieder kürzere Produktlebenszyklen – und vor allem: mutige, bunte Ideen, die Spaß machen und überraschen. Denn genau das war bislang der Kern von „Big N“.
(Wer sich jetzt fragen sollte, ob ich auf einmal wieder(?) ordentlich schreiben gelernt habe. Meinen Ursprungsbeitrag hab ich von Meister Georg-Peter T. korrigieren und anpassen lassen)
Ich versuch bis zum Erscheinen der OLED - Variante nicht in spontane Kauflust zu verfallen. Heißt dann sicherlich noch mind 2 Jahre warten, aber bei der Switch zock ich noch immer auf der Launchkonsole, so dass der techn Sprung in meinem Fall noch etwas mehr ausmachen sollte.

Am Meckern, aber dennoch stellt man sich das Gerät wie so ein Junkie auf Cold-Turkey daheim hin. Da ihr/wir nichts lernen, sollte Nintendo das Gerät für 1000 Euro verkaufen und 50 Euro fürs Upgrade Package verlangen.