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Madrid (dpa) - Real Madrid feierte im Dauerregen seinen 100. Geburtstag, Miroslav Klose eine gelungene Premiere in der Weltauswahl. Beim 3:3 des Allstar-Teams gegen die «Königlichen» betrieb der zum Verkauf stehende Torjäger des 1. FC Kaiserslautern vor rund 65 000 Zuschauern und zahlreichen Club-Managern aus ganz Europa beste Eigenwerbung.
Zunächst unterstrich der zweitbeste Stürmer der Weltmeisterschaft in der 30. Minute mit einem herrlichen Flugkopfball zum 1:0 seine Qualitäten, dann verabschiedete er sich mit einer Hommage an die Gastgeber vom Bernabeu-Stadion: «Bei einem solchen Verein und in einem solchen Stadion zu spielen, wäre ein Traum. Es war ein wunderschönes Gefühl, hier zu sein.»
Trotz aller Huldigungen: Die «Königlichen» werden angesichts ihrer hochkarätig besetzten Offensiv-Abteilung mit «Weltfußballer» Ronaldo und Raul an der Spitze wohl kaum ihre Fühler nach Klose ausstrecken, obwohl der 24-Jährige vergleichsweise günstig zu haben ist. Für fünf Millionen Euro darf und will Klose vorzeitig aus seinem bis 2005 datierten Vertrag bei den Lauterern, die die Transferrechte an die Lotto Rheinland-Pfalz GmbH abgegeben haben. Vieles deutet darauf hin, dass dies zum Saisonende mit einem Wechsel zum FC Bayern München, Borussia Dortmund oder Hertha BSC geschehen wird. «Die WM 2006 ist in Deutschland», entgegnete Klose in Madrid auf die Frage, in welchem Land er seine sportliche Zukunft sieht. Zudem gebe es auch keine Angebote aus Spanien und Italien.
Einen Tapetenwechsel innerhalb der Bundesliga würde auch DFB-Teamchef Rudi Völler begrüßen. «Für Miro ist es besser, erst einmal in Deutschland zu bleiben», glaubt Völler. Dagegen habe Michael Ballack «alle Voraussetzungen, auch bei einem Topclub im Ausland aufzutrumpfen». Das bewies der zweite deutsche Spieler in der Weltauswahl mit einer herausragenden Leistung.
Erst als Brasiliens Weltmeister-Trainer Luiz Felipe Scolari zur Halbzeit seine erste Garnitur mit Ballack, Rivaldo, Paolo Maldini & Co. vom Feld nahm, wurde Real Madrid ein gleichwertiger Gegner. Die Real-Reservisten Santiago Solari (61.), Tote (66.) und Esteban Cambiasso (87.) machten aus dem 0:3-Rückstand noch ein versöhnliches Remis. Für die Weltauswahl hatten zuvor neben Klose der neue brasilianische Stern Kaka (43.) vom FC Sao Paolo und der Senegalese Aliou Cisse (48.) vom FC Birmingham getroffen.
Das Festspiel, an dem auf Geheiß des Weltverbandes überall sonst auf der Welt der Ball ruhen sollte, bildete den Abschluss der fast ein Jahr währenden Feierlichkeiten des erfolgreichsten Vereins der Welt. «Real Madrid ist zweifellos ein Mythos, ein ganz außergewöhnlicher Club», sagte FIFA-Präsident Joseph Blatter. Vielerorts wurde trotz des FIFA-Verbots aber doch gespielt. «Wegen Real bleibt nicht die Welt stehen», stellte die Zeitung «El País» trotzig fest.
Der am meisten umjubelte Mann war weder Zinedine Zidane noch Weltfußballer Ronaldo, sondern Plácido Domingo. Der Star-Tenor sollte vor dem Spiel die Jubiläumshymne des Komponisten Jos María Cano singen, musste sich wegen des R
egens jedoch bis zur Halbzeitpause gedulden. Mit dem Lied machte der Real-Edelfan den «Königlichen» so sehr Beine, dass diese aus einem 0:3 noch ein 3:3 machten. «Domingo war Reals bester Spieler», schrieb das Sportblatt «As».
Zunächst unterstrich der zweitbeste Stürmer der Weltmeisterschaft in der 30. Minute mit einem herrlichen Flugkopfball zum 1:0 seine Qualitäten, dann verabschiedete er sich mit einer Hommage an die Gastgeber vom Bernabeu-Stadion: «Bei einem solchen Verein und in einem solchen Stadion zu spielen, wäre ein Traum. Es war ein wunderschönes Gefühl, hier zu sein.»
Trotz aller Huldigungen: Die «Königlichen» werden angesichts ihrer hochkarätig besetzten Offensiv-Abteilung mit «Weltfußballer» Ronaldo und Raul an der Spitze wohl kaum ihre Fühler nach Klose ausstrecken, obwohl der 24-Jährige vergleichsweise günstig zu haben ist. Für fünf Millionen Euro darf und will Klose vorzeitig aus seinem bis 2005 datierten Vertrag bei den Lauterern, die die Transferrechte an die Lotto Rheinland-Pfalz GmbH abgegeben haben. Vieles deutet darauf hin, dass dies zum Saisonende mit einem Wechsel zum FC Bayern München, Borussia Dortmund oder Hertha BSC geschehen wird. «Die WM 2006 ist in Deutschland», entgegnete Klose in Madrid auf die Frage, in welchem Land er seine sportliche Zukunft sieht. Zudem gebe es auch keine Angebote aus Spanien und Italien.
Einen Tapetenwechsel innerhalb der Bundesliga würde auch DFB-Teamchef Rudi Völler begrüßen. «Für Miro ist es besser, erst einmal in Deutschland zu bleiben», glaubt Völler. Dagegen habe Michael Ballack «alle Voraussetzungen, auch bei einem Topclub im Ausland aufzutrumpfen». Das bewies der zweite deutsche Spieler in der Weltauswahl mit einer herausragenden Leistung.
Erst als Brasiliens Weltmeister-Trainer Luiz Felipe Scolari zur Halbzeit seine erste Garnitur mit Ballack, Rivaldo, Paolo Maldini & Co. vom Feld nahm, wurde Real Madrid ein gleichwertiger Gegner. Die Real-Reservisten Santiago Solari (61.), Tote (66.) und Esteban Cambiasso (87.) machten aus dem 0:3-Rückstand noch ein versöhnliches Remis. Für die Weltauswahl hatten zuvor neben Klose der neue brasilianische Stern Kaka (43.) vom FC Sao Paolo und der Senegalese Aliou Cisse (48.) vom FC Birmingham getroffen.
Das Festspiel, an dem auf Geheiß des Weltverbandes überall sonst auf der Welt der Ball ruhen sollte, bildete den Abschluss der fast ein Jahr währenden Feierlichkeiten des erfolgreichsten Vereins der Welt. «Real Madrid ist zweifellos ein Mythos, ein ganz außergewöhnlicher Club», sagte FIFA-Präsident Joseph Blatter. Vielerorts wurde trotz des FIFA-Verbots aber doch gespielt. «Wegen Real bleibt nicht die Welt stehen», stellte die Zeitung «El País» trotzig fest.
Der am meisten umjubelte Mann war weder Zinedine Zidane noch Weltfußballer Ronaldo, sondern Plácido Domingo. Der Star-Tenor sollte vor dem Spiel die Jubiläumshymne des Komponisten Jos María Cano singen, musste sich wegen des R
egens jedoch bis zur Halbzeitpause gedulden. Mit dem Lied machte der Real-Edelfan den «Königlichen» so sehr Beine, dass diese aus einem 0:3 noch ein 3:3 machten. «Domingo war Reals bester Spieler», schrieb das Sportblatt «As».