• Das großartige Treffen dieses Jahr wird nächstes Jahr wiederholt. Wir treffen uns wieder im Sauerlandpark. Diesmal ist der Termin noch nicht fixiert. Also schau im Thread vorbei und gib Bescheid, ob und wann du teilnehmen willst und kannst. Ich will auch!

Fussballer/in und Trainer des Jahres

mcpete

Wohnzimmertisch
Belgrad/Hamburg - Michael Ballack hat völlig unverhofft sogar Kultfigur
Oliver Kahn übertrumpft und ist zum "Fußballer des Jahres" gewählt worden.
"Es freut mich riesig. Ich bin es noch nie gewesen. Ich denke, es ist nicht
nur eine Auszeichnung für mich, sondern auch für die Mannschaft und die
tollen Leistungen, die wir im letzten Jahr mit Leverkusen gebracht haben",
sagte der Neuzugang des FC Bayern München mit glänzenden Augen, als er am
Mittwoch in Belgrad von dem Ergebnis erfuhr.

Titel auch für Toppmöller und Prinz

Zusammen mit seinem Ex-Trainer Klaus Toppmöller, der zum "Trainer des
Jahres" gekürt wurde, entschädigte sich Ballack auch für die Unkenrufe des
"Ewigen Zweiten". Den Titel als "Fußballerin des Jahres" heimste erneut die
frühere Frankfurterin Birgit Prinz ein.

Deutlicher Vorsprung vor Kahn

Ballack setzte sich in der vom "Kicker" unter den Mitgliedern des Verbandes
Deutscher Sportjournalisten (VDS) durchgeführten Wahl überraschend deutlich
mit 433 Stimmen vor WM-Held Kahn durch, der 345 Stimmen erhielt und in den
beiden Vorjahren gewonnen hatte. "Den Olli zu schlagen, ist nicht ganz
einfach", so Ballack. "Er hat es absolut verdient", sagte Kahn vor dem
Champions-League-Qualifikationsspiel bei Partizan Belgrad anerkennend und
ohne Neid. "Nimmt man die Leistung über die gesamte Saison, war Ballack mit
Abstand der beste Spieler. Ob in Bundesliga, Champions League oder
Nationalelf - er hat immer überzeugt und die meisten Tore geschossen", lobte
Rudi Völler seinen Führungsspieler.

Toppis Fußball zum Verlieben

Der DFB-Teamchef selbst wurde Dritter in der Wertung der Trainer: Mit 161
Stimmen landete er hinter Toppmöller (396) und Meister-Coach Matthias Sammer
(Borussia Dortmund/163). "Klar, Toppmöller hat es verdient", urteilte
Völler. "Der Fußball, den Bayer Leverkusen in der vergangenen Saison gezeigt
hat, war sensationell. Das war Fußball zum Verlieben. Und wenn eine
Mannschaft so attraktiv spielt, dann ist das wesentlich ein Verdienst des
Trainers", brachte der ehemalige Bayer-Sportdirektor Völler seinen Respekt
für "Toppi" zum Ausdruck.

Erst die Familie, dann der Fußball

Der bescheidene Ballack widmete die Auszeichnung sofort seiner früheren
Mannschaft. "Als einzelner Spieler kann man nur glänzen, wenn man ein gutes
Team und einen guten Trainer hat. Und da möchte ich das Lob auch
weitergeben", sagte der 25-Jährige, der abseits vom Fußball aber bald noch
glücklicher sein wird. "Ich bin Vater, und wir bekommen bald ein zweites
Baby. Darauf freue ich mich riesig. Die Familie steht bei mir an erster
Stelle, dann erst kommt Fußball." (dpa)

Ergebnisse der Wahl:
Fußballer des Jahres
1. Michael Ballack (Bayer Leverkusen) 433 Stimmen; 2. Oliver Kahn (FC Bayern
München) 345; 3. Miroslav Klose (1. FC Kaiserslautern) 35; 4. Bernd
Schneider (Bayer Leverkusen) 21; 5. Marco Bode (Werder Bremen) 7; 6. Torsten
Frings (Werder Bremen) 6; 7. Christoph M
etzelder (Borussia Dortmund) 5; 8.
Martin Max (1860 München) 4; 9. Marcio Amoroso (Borussia Dortmund), Jan
Koller (Borussia Dortmund), Thomas Linke (FC Bayern München), Lucio (Bayer
Leverkusen), Ze Roberto (Bayer Leverkusen) alle 3.

Trainer des Jahres
1. Klaus Toppmöller (Bayer Leverkusen) 396 Stimmen; 2. Matthias Sammer
(Borussia Dortmund) 163; 3. Rudi Völler (DFB-Teamchef) 161; 4. Ralf Rangnick
(Hannover 96) 19; 5. Falko Götz (Hertha BSC) 17; 6. Ottmar Hitzfeld (FC
Bayern München) 15; 7. Eduard Geyer (FC Energie Cottbus), Hans Meyer
(Borussia Mönchengladbach) beide 13; 9. Jürgen Klopp (FSV Mainz 05) 12; 10.
Felix Magath (VfB Stuttgart) 11.

Fußballerin des Jahres
1. Birgit Prinz (1. FFC Frankfurt) 455 Stimmen; 2. Steffi Jones (1. FFC
Frankfurt) 70; 3. Nia Künzer (1. FFC Frankfurt) 27; 4. Conny Pohlers
(Turbine Potsdam) 11; 5. Renate Lingor (1. FFC Frankfurt), Sandra Smisek
(FSV Frankfurt) beide 10; 7. Claudia Müller (WSV Wolfsburg-Wendschott,
Ariane Hingst (Turbine Potsdam) beide 6; 9. Inka Grings (SC 07 Bad
Neuenahr), Bettina Wiegmann (Boston Breakers) beide 4.
 
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