Steve Austin
Blasters Bester
Freitag, 20:30 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - Bayern München
Fürth gegen Bayern - mehr Underdog gegen Top-Favorit zum Einstieg in den 6. Spieltag am Freitagabend geht nicht. Die SpVgg ist Letzter, die Münchner Erster, die Mittelfranken haben einen Kader mit der Erfahrung von nur 485 Bundesliga-Spielen (Liga-Tiefstwert), die Profis des Rekordmeisters bringen es auf 3236 Einsätze (Höchstwert). Und dann wäre da auch noch der Torvergleich - Fürth drei, Bayern 20. SpVgg-Trainer Stefan Leitl, gebürtiger Münchner und als Spieler mit FC-Bayern-Vergangenheit, fordert trotzdem viel Mut und Physis, schließlich sei man ein "anderes Kaliber als der FC Barcelona". Als die Fürther erstmals in der Bundesliga waren - nämlich 2012/13 - durften sie gleich zum Auftakt gegen die Bayern ran (0:3). Damals noch nicht im Bayern-Dress: Golden-Shoe-Träger Robert Lewandowski. In seinem siebten Jahr in München winkt dem Goalgetter der nächste Rekord - 15 Spiele in Folge traf er bisher, macht er auch in Fürth ein Tor, zieht er mit - na klar - Gerd Müller (1969/70) gleich. - Bilanz: 0-0-2, 0:5 Tore
Samstag, 15:30 Uhr
RB Leipzig - Hertha BSC
Auf der einen Seite sind die Leipziger ein Albtraum für Hertha BSC, doch noch nie gingen die Berliner in ein Duell mit RB, bei dem sie in der Tabelle vor den Sachsen standen. 25 von möglichen 30 Punkten holte Leipzig gegen den Hauptstadtklub, der nur im Dezember 2017 mal den Platz als Sieger verließ. Damals durfte sich Davie Selke als Matchwinner fühlen, der Stürmer hat aktuell genau 100 Bundesligaspiele für die beiden Klubs absolviert (79 für Hertha, 21 für RB). Apropos Aktualität: Die Dardai-Elf erfüllte zuletzt das Pflichtprogramm gegen die beiden Aufsteiger Bochum und Fürth makellos, die Marsch-Elf indes wartet noch immer auf den zweiten Dreier und "dümpelt" im hinteren Mittelfeld umher. - Bilanz: 8-1-1, 33:11 Tore
Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln
Zwei Urgesteine der Bundesliga treffen mal wieder aufeinander und könnten nach Siegen gleichziehen: Die Eintracht jubelte im Oberhaus bereits 650. Mal, der erste deutsche Meister von 1964 steht bei bisher 649 Siegen, in der ewigen Tabelle liegen sie auf den Rängen acht und neun. Gegenwärtig gehören die Hessen und die Rheinländer zu den laufstärksten Teams der Liga - die SGE-Profis spulten bisher wie Bielefeld 118,2 Kilometer pro Partie ab, dahinter rangiert der FC mit 117,2 Kilometern. Vornehmlich auf den beiden Außenbahnen herrscht Betrieb, mit 111 geschlagenen Flanken ist die Baumgart-Elf Spitzenreiter in dieser Kategorie, die Frankfurter liegen mit 94 Hereingaben dahinter. Der drängendste Fakt für Frankfurt lautet aber: Sieben Pflichtspiele unter Oliver Glasner und noch kein einziger Dreier. Besonders wurmen dürfte den Neu-Trainer, dass seine Elf zuletzt drei Führungen aus der Hand gab und jetzt insgesamt schon viermal in Serie 1:1 spielte. Aufbruchsstimmung sieht anders aus. - Bilanz: 31-27-32, 139:149 Tore
Bayer Leverkusen - 1. FSV Mainz 05
Florian Wirtz wird immer mehr das Gesicht von Bayer Leverkusen. Der Jung-Nationalspieler sprühte zuletzt vor Spielfreude und entdeckte zudem seinen Torriecher. In den vergangenen vier Pflichtspielen traf er immer, in der Bundesliga ist der 18-Jährige insgesamt bei neun Treffern angekommen. Einer fehlt noch und er spielt in einer Liga mit Lukas Podolski. Der "Kölsche" Jungspund hatte als erster und bisher einziger vor seinem 19. Geburtstag zweistellig getroffen. Allerdings könnte das gegen die Mainzer ein hartes Brett werden für Wirtz & Co., denn die Nullfünfer haben bisher erst zwei Gegentore zugelassen, das letzte am 2. Spieltag in Bochum. Vier mal ohne Gegentor - dass schaffte der FSV bisher nur im April 2012. - Bilanz: 15-5-10, 46:38 Tore
1. FC Union Berlin - Arminia Bielefeld
Wenn Union gegen Bielefeld spielt, dann keimen Erinnerungen auf. Zum Beispiel an den 7. November 2020, als die Eisernen ihren bislang höchsten Bundesligasieg feierten. Oder an den 7. März dieses Jahres, als Arminen-Coach Frank Kramer recht überraschend auf der Bundesliga-Bühne auftauchte und die frühere Union-Trainer-"Legende" Uwe Neuhaus (2007-2014) auf der Alm ablöste (0:0). Und auch Max Kruse verbindet mit Bielefeld Schönes. Der Union-Zehner feierte für Werder Bremen am 29. September 2007 sein Bundesliga-Debüt - und zugleich seinen höchsten Sieg. Sollte den Köpenickern gegen die Ostwestfalen zwei Tore gelingen, wäre die Fischer-Elf in ihrem dritten Bundesligajahr beim 100. Treffer im Oberhaus angelangt. - Bilanz: 1-1-0, 5:0 Tore
1899 Hoffenheim - VfL Wolfsburg
Hoffenheim und Wolfsburg sind mittlerweile feste Institutionen in der Bundesliga - nur Rekordmeister FC Bayern, der BVB und der Werksklub aus Leverkusen sind länger ohne Unterbrechung in der Bundesliga als die TSG (seit 2007) und der VfL (1997). Ein Wiedersehen der besonderen Art feiern auch Jacob Bruun Larsen und Lukas Nmecha, denn das Duo spielte in der vergangenen Spielzeit noch zusammen bei RSC Anderlecht. Die Kraichgauer hoffen einmal mehr auf den Knotenlöser bei Andrej Kramaric, denn der kroatische Angreifer wartet noch immer auf seinen ersten Treffer in dieser Spielzeit - und das, obwohl der Vize-Weltmeister schon 18-mal aufs Tor schoss. So viele erfolglose Versuche feuerte bisher niemand ab. Schon gar nicht Wout Weghorst, der besonders gerne gegen Hoffenheim trifft. Der Niederländer jubelte bisher über sieben Treffer gegen die TSG - sechs davon erzielte der Sturmtank in Sinsheim. - Bilanz: 7-7-12, 40:52 Tore
Samstag, 18:30 Uhr
Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund
Am 5. Spieltag kehrte Oliver Glasner nach Wolfsburg zurück, am 6. Spieltag ist Marco Rose wieder in Gladbach. Während der Frankfurter Coach den VfL als gefeierter CL-Teilnehmer verließ, erlebte Rose bei den Fohlen eine Rückrunde zum Vergessen, ehe er seinen Dienst bei der Borussia vom Borsigplatz antrat. Seine Rückkehr am Samstagabend in den Borussia Park dürfte entsprechend emotional ausfallen. Immerhin in der Liga konnte er damals noch gegen Dortmund eine elf Bundesligaspiele währende Niederlagenserie stoppen - im Januar gewann Gladbach 4:2 gegen den BVB, vor allem für Gladbachs Kapitän Lars Stindl dürfte dieser Sieg in bester Erinnerung sein, denn 17 seiner insgesamt 20 Borussen-Duelle verlor er. Natürlich wird auch in diesem Duell viel von BVB-Torjäger Erling Haaland abhängen. Der Norweger traf in 48 Bundesligaspielen schon 47-mal ins Schwarze. Damit rangiert der 21-jährige beim BVB auf Augenhöhe mit Ewerthon und Frank Mill - auch wenn die beiden dafür 119 bzw. 187 Spiele benötigten. - Bilanz: 30-28-40, 155:172 Tore
Sonntag, 15:30 Uhr
VfL Bochum - VfB Stuttgart
Alt gegen Jung, das ist das Motto beim Duell zwischen Bochum und Stuttgart am Sonntagnachmittag. Der Aufsteiger setzte bislang die im Schnitt älteste Mannschaft ein (28,3 Jahre), der VfB die jüngste (24,8 Jahre). Was beiden Teams gemein ist, ist ihre geringe Lauffreude. Die Mannschaft von Thomas Reis lief bisher im Schnitt 108,2, die Matarazzo-Elf 110,3 Kilometer pro Partie - damit zieren sie das Tabellenende in dieser Kategorie. Mental müssen sich die Bochumer von der 0:7-Klatsche in München erholen, der VfB wartet nach dem furiosen Auftakt gegen Fürth (5:1) seither auf den zweiten Dreier. Noch deutlich länger nach einen Treffer sehnt sich Bochums Robert Tesche. Der Bochumer Mittelfeldspieler erzielte sein letztes Bundesliga-Tor am 23. September 2011 als HSV-Profi in Stuttgart (2:1). Eine längere Durststrecke hat kein anderer Bundesliga-Profi aufzuweisen. - Bilanz: 15-16-33, 80:113 Tore
Sonntag, 17:30 Uhr
SC Freiburg - FC Augsburg
Freiburg im Dreisamstadion - das wird gegen den FC Augsburg das letzte Mal sein für den SCF. 360 Heimspiele haben die Breisgauer dann in ihrer alten Spielstätte absolviert und bisher eine positive Bilanz - 148 Siege, 95 Remis und 116 Niederlagen. Sollten die Zuschauer ein Spiel mit vier Toren sehen, dann erlebt das Dreisamstadion sein 1000. Bundesligator (davon 528 für Freiburg), ehe die Streich-Elf in das neue Europa-Park-Stadion umzieht. Mit Augsburg verbindet den Freiburger Trainer noch etwas besonderes, denn gegen den FCA debütierte der 56-Jährige am 10. Januar 2012, also vor fast zehn Jahren, mit einem 1:0 als Nachfolger von Marcus Sorg. Seither hat er 291 weitere Bundesligaspiele mit dem SC hingelegt. Von den aktuellen Trainern der Bundesliga kann da nur der aktuelle FCA-Coach Markus Weinzierl ranschmecken, der 201-mal im Oberhaus auf der Bank saß. - Bilanz: 7-7-4, 30:24 Tore
SpVgg Greuther Fürth - Bayern München
Fürth gegen Bayern - mehr Underdog gegen Top-Favorit zum Einstieg in den 6. Spieltag am Freitagabend geht nicht. Die SpVgg ist Letzter, die Münchner Erster, die Mittelfranken haben einen Kader mit der Erfahrung von nur 485 Bundesliga-Spielen (Liga-Tiefstwert), die Profis des Rekordmeisters bringen es auf 3236 Einsätze (Höchstwert). Und dann wäre da auch noch der Torvergleich - Fürth drei, Bayern 20. SpVgg-Trainer Stefan Leitl, gebürtiger Münchner und als Spieler mit FC-Bayern-Vergangenheit, fordert trotzdem viel Mut und Physis, schließlich sei man ein "anderes Kaliber als der FC Barcelona". Als die Fürther erstmals in der Bundesliga waren - nämlich 2012/13 - durften sie gleich zum Auftakt gegen die Bayern ran (0:3). Damals noch nicht im Bayern-Dress: Golden-Shoe-Träger Robert Lewandowski. In seinem siebten Jahr in München winkt dem Goalgetter der nächste Rekord - 15 Spiele in Folge traf er bisher, macht er auch in Fürth ein Tor, zieht er mit - na klar - Gerd Müller (1969/70) gleich. - Bilanz: 0-0-2, 0:5 Tore
Samstag, 15:30 Uhr
RB Leipzig - Hertha BSC
Auf der einen Seite sind die Leipziger ein Albtraum für Hertha BSC, doch noch nie gingen die Berliner in ein Duell mit RB, bei dem sie in der Tabelle vor den Sachsen standen. 25 von möglichen 30 Punkten holte Leipzig gegen den Hauptstadtklub, der nur im Dezember 2017 mal den Platz als Sieger verließ. Damals durfte sich Davie Selke als Matchwinner fühlen, der Stürmer hat aktuell genau 100 Bundesligaspiele für die beiden Klubs absolviert (79 für Hertha, 21 für RB). Apropos Aktualität: Die Dardai-Elf erfüllte zuletzt das Pflichtprogramm gegen die beiden Aufsteiger Bochum und Fürth makellos, die Marsch-Elf indes wartet noch immer auf den zweiten Dreier und "dümpelt" im hinteren Mittelfeld umher. - Bilanz: 8-1-1, 33:11 Tore
Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln
Zwei Urgesteine der Bundesliga treffen mal wieder aufeinander und könnten nach Siegen gleichziehen: Die Eintracht jubelte im Oberhaus bereits 650. Mal, der erste deutsche Meister von 1964 steht bei bisher 649 Siegen, in der ewigen Tabelle liegen sie auf den Rängen acht und neun. Gegenwärtig gehören die Hessen und die Rheinländer zu den laufstärksten Teams der Liga - die SGE-Profis spulten bisher wie Bielefeld 118,2 Kilometer pro Partie ab, dahinter rangiert der FC mit 117,2 Kilometern. Vornehmlich auf den beiden Außenbahnen herrscht Betrieb, mit 111 geschlagenen Flanken ist die Baumgart-Elf Spitzenreiter in dieser Kategorie, die Frankfurter liegen mit 94 Hereingaben dahinter. Der drängendste Fakt für Frankfurt lautet aber: Sieben Pflichtspiele unter Oliver Glasner und noch kein einziger Dreier. Besonders wurmen dürfte den Neu-Trainer, dass seine Elf zuletzt drei Führungen aus der Hand gab und jetzt insgesamt schon viermal in Serie 1:1 spielte. Aufbruchsstimmung sieht anders aus. - Bilanz: 31-27-32, 139:149 Tore
Bayer Leverkusen - 1. FSV Mainz 05
Florian Wirtz wird immer mehr das Gesicht von Bayer Leverkusen. Der Jung-Nationalspieler sprühte zuletzt vor Spielfreude und entdeckte zudem seinen Torriecher. In den vergangenen vier Pflichtspielen traf er immer, in der Bundesliga ist der 18-Jährige insgesamt bei neun Treffern angekommen. Einer fehlt noch und er spielt in einer Liga mit Lukas Podolski. Der "Kölsche" Jungspund hatte als erster und bisher einziger vor seinem 19. Geburtstag zweistellig getroffen. Allerdings könnte das gegen die Mainzer ein hartes Brett werden für Wirtz & Co., denn die Nullfünfer haben bisher erst zwei Gegentore zugelassen, das letzte am 2. Spieltag in Bochum. Vier mal ohne Gegentor - dass schaffte der FSV bisher nur im April 2012. - Bilanz: 15-5-10, 46:38 Tore
1. FC Union Berlin - Arminia Bielefeld
Wenn Union gegen Bielefeld spielt, dann keimen Erinnerungen auf. Zum Beispiel an den 7. November 2020, als die Eisernen ihren bislang höchsten Bundesligasieg feierten. Oder an den 7. März dieses Jahres, als Arminen-Coach Frank Kramer recht überraschend auf der Bundesliga-Bühne auftauchte und die frühere Union-Trainer-"Legende" Uwe Neuhaus (2007-2014) auf der Alm ablöste (0:0). Und auch Max Kruse verbindet mit Bielefeld Schönes. Der Union-Zehner feierte für Werder Bremen am 29. September 2007 sein Bundesliga-Debüt - und zugleich seinen höchsten Sieg. Sollte den Köpenickern gegen die Ostwestfalen zwei Tore gelingen, wäre die Fischer-Elf in ihrem dritten Bundesligajahr beim 100. Treffer im Oberhaus angelangt. - Bilanz: 1-1-0, 5:0 Tore
1899 Hoffenheim - VfL Wolfsburg
Hoffenheim und Wolfsburg sind mittlerweile feste Institutionen in der Bundesliga - nur Rekordmeister FC Bayern, der BVB und der Werksklub aus Leverkusen sind länger ohne Unterbrechung in der Bundesliga als die TSG (seit 2007) und der VfL (1997). Ein Wiedersehen der besonderen Art feiern auch Jacob Bruun Larsen und Lukas Nmecha, denn das Duo spielte in der vergangenen Spielzeit noch zusammen bei RSC Anderlecht. Die Kraichgauer hoffen einmal mehr auf den Knotenlöser bei Andrej Kramaric, denn der kroatische Angreifer wartet noch immer auf seinen ersten Treffer in dieser Spielzeit - und das, obwohl der Vize-Weltmeister schon 18-mal aufs Tor schoss. So viele erfolglose Versuche feuerte bisher niemand ab. Schon gar nicht Wout Weghorst, der besonders gerne gegen Hoffenheim trifft. Der Niederländer jubelte bisher über sieben Treffer gegen die TSG - sechs davon erzielte der Sturmtank in Sinsheim. - Bilanz: 7-7-12, 40:52 Tore
Samstag, 18:30 Uhr
Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund
Am 5. Spieltag kehrte Oliver Glasner nach Wolfsburg zurück, am 6. Spieltag ist Marco Rose wieder in Gladbach. Während der Frankfurter Coach den VfL als gefeierter CL-Teilnehmer verließ, erlebte Rose bei den Fohlen eine Rückrunde zum Vergessen, ehe er seinen Dienst bei der Borussia vom Borsigplatz antrat. Seine Rückkehr am Samstagabend in den Borussia Park dürfte entsprechend emotional ausfallen. Immerhin in der Liga konnte er damals noch gegen Dortmund eine elf Bundesligaspiele währende Niederlagenserie stoppen - im Januar gewann Gladbach 4:2 gegen den BVB, vor allem für Gladbachs Kapitän Lars Stindl dürfte dieser Sieg in bester Erinnerung sein, denn 17 seiner insgesamt 20 Borussen-Duelle verlor er. Natürlich wird auch in diesem Duell viel von BVB-Torjäger Erling Haaland abhängen. Der Norweger traf in 48 Bundesligaspielen schon 47-mal ins Schwarze. Damit rangiert der 21-jährige beim BVB auf Augenhöhe mit Ewerthon und Frank Mill - auch wenn die beiden dafür 119 bzw. 187 Spiele benötigten. - Bilanz: 30-28-40, 155:172 Tore
Sonntag, 15:30 Uhr
VfL Bochum - VfB Stuttgart
Alt gegen Jung, das ist das Motto beim Duell zwischen Bochum und Stuttgart am Sonntagnachmittag. Der Aufsteiger setzte bislang die im Schnitt älteste Mannschaft ein (28,3 Jahre), der VfB die jüngste (24,8 Jahre). Was beiden Teams gemein ist, ist ihre geringe Lauffreude. Die Mannschaft von Thomas Reis lief bisher im Schnitt 108,2, die Matarazzo-Elf 110,3 Kilometer pro Partie - damit zieren sie das Tabellenende in dieser Kategorie. Mental müssen sich die Bochumer von der 0:7-Klatsche in München erholen, der VfB wartet nach dem furiosen Auftakt gegen Fürth (5:1) seither auf den zweiten Dreier. Noch deutlich länger nach einen Treffer sehnt sich Bochums Robert Tesche. Der Bochumer Mittelfeldspieler erzielte sein letztes Bundesliga-Tor am 23. September 2011 als HSV-Profi in Stuttgart (2:1). Eine längere Durststrecke hat kein anderer Bundesliga-Profi aufzuweisen. - Bilanz: 15-16-33, 80:113 Tore
Sonntag, 17:30 Uhr
SC Freiburg - FC Augsburg
Freiburg im Dreisamstadion - das wird gegen den FC Augsburg das letzte Mal sein für den SCF. 360 Heimspiele haben die Breisgauer dann in ihrer alten Spielstätte absolviert und bisher eine positive Bilanz - 148 Siege, 95 Remis und 116 Niederlagen. Sollten die Zuschauer ein Spiel mit vier Toren sehen, dann erlebt das Dreisamstadion sein 1000. Bundesligator (davon 528 für Freiburg), ehe die Streich-Elf in das neue Europa-Park-Stadion umzieht. Mit Augsburg verbindet den Freiburger Trainer noch etwas besonderes, denn gegen den FCA debütierte der 56-Jährige am 10. Januar 2012, also vor fast zehn Jahren, mit einem 1:0 als Nachfolger von Marcus Sorg. Seither hat er 291 weitere Bundesligaspiele mit dem SC hingelegt. Von den aktuellen Trainern der Bundesliga kann da nur der aktuelle FCA-Coach Markus Weinzierl ranschmecken, der 201-mal im Oberhaus auf der Bank saß. - Bilanz: 7-7-4, 30:24 Tore