Steve Austin
Blasters Bester
Freitag, 20:30 Uhr
Eintracht Frankfurt - Arminia Bielefeld
An Bielefeld erinnert sich vor allem Makoto Hasebe gerne zurück, denn gegen die Arminia lief der Frankfurter Defensivallrounder zum ersten Mal in der Bundesliga auf. Das war am 2. Februar 2008, also vor fast exakt 14 Jahren - der Japaner steckte damals im Wolfsburger Trikot und bejubelte ein 1:0. Diesen Dienstag feierte Hasebe seinen 38. Geburtstag, damit ist er nicht nur der aktuell älteste Profi der Liga, sondern auch der fünfte "Oldie", der in diesem Alter für die SGE auflief - "gesetzter" kommt in der Bundesliga-Historie nur Werder Bremen mit sechs über 38-Jährigen daher. Beim Duell der Glasner-Elf gegen die Ostwestfalen am Freitagabend stehen sich die beiden laufstärksten Klubs gegenüber, die auch noch die meisten Zweikämpfen geführt haben. Allerdings weisen sie auch die schwächsten Quoten auf - die Eintracht gewinnt nur 46,5 Prozent, die Arminen 46,9 Prozent aller Mann-gegen-Mann-Duelle. - Bilanz: 12-11-6, 48:35 Tore
Samstag, 15:30 Uhr
1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund
Kevin Vogt und Dortmund - da wird der Defensivspezialist zur Angriffswaffe. Immerhin zwei seiner insgesamt drei Bundesligatreffer erzielte der TSG-Abwehrchef gegen den BVB. Andererseits ist das auch schon eine Weile her, denn sein letzter Treffer im Oberhaus datiert vom 18. Oktober 2014, als er im Kölner Dress einen Treffer zum 2:1-Sieg gegen die Schwarz-Gelben beisteuerte. Am Samstag dürfte Vogt aber wohl mehr mit Erling Haaland beschäftigt sein. Auch wenn der Norweger seit drei Auswärtspartien ohne Tor ist - für den 21-Jährigen eine bis dato beispiellose Flaute -, könnte er mit seinem nächsten Mehrpack im vereinsinternen Ranking mit Pierre-Emerick Aubameyang gleichziehen (22). Nur Lothar Emmerich (30) und Manni Burgsmüller (29) trafen häufiger mehrfach. - Bilanz: 7-10-10, 41:41 Tore
Borussia Mönchengladbach - 1. FC Union Berlin
Für Marvin Friedrich kommt es ziemlich schnell zu einem Wiedersehen mit seinen "eisernen" Teamkollegen. Gerade erst hatte der Abwehrspieler sein Debüt für die Gladbacher gegeben (1:2 gegen Bayer), da muss der 26-Jährige nach dreieinhalb Jahren und Rekordspieler-Status bei Union der Fischer-Elf als Gegner gegenübertreten. Etwas warm ums Herz dürfte es auch Max Kruse werden, denn der Zauberfuß der Köpenicker spielte 2013 bis 2015 zwei starke Saisons für die Fohlen. Auch die beiden Trainer haben eine gemeinsame Geschichte: Adi Hütter musste sich 2016 und 2017 in der Schweiz mit Bern jeweils mit dem Vize-Meistertitel begnügen, weil Urs Fischer mit Basel noch einen Tick stärker war. Erst als Fischer ging, holte Hütter 2018 mit den Young Boys den Titel. - Bilanz: 1-2-2, 7:7 Tore
SC Freiburg - VfB Stuttgart
Mit Freiburg und Stuttgart treffen zwei Teams aufeinander, die in der 2022-er-Tabelle ganz hinten stehen. Der SC und der VfB holten erst einen Punkt im neuen Jahr - die Streich-Elf mit ernüchternden 3:7, die Schwaben mit 0:2 Toren. Im direkten Duell haben die Breisgauer die Nase klar vorne, so wartet VfB-Coach Pellegrino Matarazzo gegen den SC gar auf seinen ersten Zähler seit der Rückrunde 2019. Auf dem Platz stehen die beiden Akteure mit den meisten gewonnen Zweikämpfen: Freiburgs Lucas Höler entschied 162 Duelle (starke Quote von 54 Prozent) für sich, Stuttgarts Wataru Endo 142 (59 Prozent). Sollten die Freiburger gegen Stuttgart zwei Tore erzielen, dann wären sie bei 400 Bundesliga-Toren unter Zehn-Jahre-Trainer Christian Streich angelangt. - Bilanz: 13-5-21, 53:68 Tore
SpVgg Greuther Fürth - 1. FSV Mainz 05
Fürth hat in dieser Spielzeit schon so manchen Negativrekord aufgestellt, aber durch die drei ungeschlagenen Partien in Folge und dem jüngsten 2:2 in Bielefeld hat die SpVgg nun zumindest in einem Ranking den kommenden Gegner hinter sich gelassen: Nun wartet Mainz am längsten auf einen Punkt in der Fremde, denn die letzten vier Auswärtsspiele gingen für den FSV allesamt verloren. Anton Stach, ein Fürther Aufstiegsgarant, verließ die Franken gen Mainz und hat sich bei den Nullfünfern mittlerweile als Stammkraft etabliert - nun kehrt der 23-jährige Mittelfeldmann erstmals zurück. Historisch gesehen verbinden die Fürther mit Mainz Positives, denn in ihrem ersten Bundesligajahr 2012/13 feierten sie gegen Mainz ihren ersten von bisher fünf Bundesliga-Siegen - damals immerhin gegen den kommenden Welttrainer Thomas Tuchel. - Bilanz: 1-0-2, 1:6 Tore
Bayer Leverkusen - FC Augsburg
Seit dem vergangenen Spieltag ist klar: Patrik Schick ist der beste Torjäger der Bundesliga. Von allen Stürmern, die regelmäßig zum Einsatz kommen, ist der Tscheche mit seiner Torquote an den beiden Schwergewichten Lewandowski und Haaland vorbeigezogen. Schick trifft alle 70 Minuten, Bayerns Weltfußballer nur alle 71 und Haaland gar nur alle 72 Minuten. Am meisten profitiert Schick dabei von Florian Wirtz, der ihm schon sechs Treffer auflegte - Ligabestwert vor der Kombination Müller-Lewandowski (5). Leverkusens Youngster könnte mit seinem 54. Bundesliga-Einsatz am Samstagnachmittag den Rekord von Kai Havertz einstellen, denn kein Profi hatte unter 19 Jahren schon so viel Erfahrung im Oberhaus gesammelt. Beim FC Augsburg dagegen gilt der Spruch: 21-mal probiert und 21-mal ist nichts passiert. So oft versuchte der FCA schon seit dem Aufstieg 2011 einen Sieg gegen Bayer einzufahren, doch mehr als sieben Remis sprangen bisher nicht heraus - eine Rekord-Dursttrecke. - Bilanz: 14-7-0, 47:18 Tore
Samstag, 18:30 Uhr
VfL Bochum - 1. FC Köln
Das Topspiel am Samstagabend lautet Bochum gegen Köln. Der VfL blieb in dieser Saison schon achtmal ohne eigenes Tor (Negativwert der Liga), doch gegen den FC ist ein Treffer durchaus wahrscheinlich, denn die Baumgart-Elf schaffte es bisher nur einmal ohne Gegentreffer zu bleiben (1:0 zum Hinrunden-Abschluss gegen den VfB). Was aber für den Baumgart'schen Offensivstil spricht: Mit einem Sieg in Bochum hätte der Geißbock-Klub nach 20 Spieltagen schon mehr Dreier eingesammelt, als in der gesamten Vorsaison, als die Domstädter mit acht Siegen in die Relegation mussten. Die letzte Spielzeit der Bochumer im Oberhaus ist schon etwas länger her - 2009/10 stieg der Ruhrpottklub ab und konnte damals nur sechs Siege feiern. Aktuell hat der Aufsteiger schon einen Dreier mehr eingefahren. - Bilanz: 11-15-33, 61:101 Tore
Sonntag, 15:30 Uhr
RB Leipzig - VfL Wolfsburg
Ein Fakt, der überrascht: Mit Leipzig und Wolfsburg duellieren sich die beiden laufschwächsten Teams der Bundesliga. RB kommt auf einen Schnitt pro Partie von 112,3, der VfL nur auf 111,5 Kilometer - von intensivem Pressingverhalten sind beide Vereine im Vergleich zum Vorjahr deutlich entfernt. Immerhin kann VfL-Coach Florian Kohfeldt aus seiner persönlichen Bilanz gegen Domenico Tedesco Selbstvertrauen ziehen, denn alle drei Duelle mit Bremen gewann er gegen dessen Schalker. Die aktuelle Ausbeute der beiden neuen Coaches sieht allerdings den Leipziger klar vorne: So verbesserte sich der Punkteschnitt von RB unter Tedesco (2,0 Punkte/Spiel, an den ersten 14 Spieltagen nur 1,3) deutlich, unter Kohfeldt sank die Ausbeute der Wolfsburger ebenso dramatisch (0,8 Punkte/Spiel, an den ersten neun Spieltagen 1,4). Sollte sich dieser Trend fortsetzen und RB gegen Wolfsburg gewinnen, dann hätten die Sachsen im 190. Bundesligaspiel ihren 100. Sieg (48 Remis, 42 Niederlagen) eingefahren. Nur Bayern erreichte diese Marke früher, benötigte lediglich 185 Spiele (beim 2:1 gegen Bremen im November 1970). - Bilanz: 3-5-3, 13:10 Tore
Sonntag, 17:30 Uhr
Hertha BSC - Bayern München
Allein wenn man sich die Zahlen von Robert Lewandowski anschaut, könnte man bei Hertha BSC auf die Idee kommen, lieber Kraft zu sparen. Denn der Bayern-Mittelstürmer hat bisher 23 Treffer erzielt und damit zwei mehr als die gesamte Hertha-Elf. Zwar erzielte der 33-Jährige in insgesamt 19 Partien gegen die Hauptstädter "nur" 15 Tore, doch zehn davon in den vergangenen fünf Duellen. Je älter desto besser ist das Motto für den abermaligen Weltfußballer, der nach seinem 30. Geburtstag nun schon 120 Tore verbuchen konnte - mit seinem Dreierpack in Köln setzte er sich vom treffsicheren Oldie Manni Burgsmüller (117) ab. Und was könnte den Berlinern Mut machen. Eventuell ihr Trainer Tayfun Korkut, denn in der Saison 2017/18 feierte er mit Aufsteiger Stuttgart einen 4:1-Sieg beim Rekordmeister - nebenbei beendete er damit Bayerns Rekordserie von 32 Siegen am Stück gegen den Aufsteiger. - Bilanz: 10-20-43, 78:169 Tore
Eintracht Frankfurt - Arminia Bielefeld
An Bielefeld erinnert sich vor allem Makoto Hasebe gerne zurück, denn gegen die Arminia lief der Frankfurter Defensivallrounder zum ersten Mal in der Bundesliga auf. Das war am 2. Februar 2008, also vor fast exakt 14 Jahren - der Japaner steckte damals im Wolfsburger Trikot und bejubelte ein 1:0. Diesen Dienstag feierte Hasebe seinen 38. Geburtstag, damit ist er nicht nur der aktuell älteste Profi der Liga, sondern auch der fünfte "Oldie", der in diesem Alter für die SGE auflief - "gesetzter" kommt in der Bundesliga-Historie nur Werder Bremen mit sechs über 38-Jährigen daher. Beim Duell der Glasner-Elf gegen die Ostwestfalen am Freitagabend stehen sich die beiden laufstärksten Klubs gegenüber, die auch noch die meisten Zweikämpfen geführt haben. Allerdings weisen sie auch die schwächsten Quoten auf - die Eintracht gewinnt nur 46,5 Prozent, die Arminen 46,9 Prozent aller Mann-gegen-Mann-Duelle. - Bilanz: 12-11-6, 48:35 Tore
Samstag, 15:30 Uhr
1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund
Kevin Vogt und Dortmund - da wird der Defensivspezialist zur Angriffswaffe. Immerhin zwei seiner insgesamt drei Bundesligatreffer erzielte der TSG-Abwehrchef gegen den BVB. Andererseits ist das auch schon eine Weile her, denn sein letzter Treffer im Oberhaus datiert vom 18. Oktober 2014, als er im Kölner Dress einen Treffer zum 2:1-Sieg gegen die Schwarz-Gelben beisteuerte. Am Samstag dürfte Vogt aber wohl mehr mit Erling Haaland beschäftigt sein. Auch wenn der Norweger seit drei Auswärtspartien ohne Tor ist - für den 21-Jährigen eine bis dato beispiellose Flaute -, könnte er mit seinem nächsten Mehrpack im vereinsinternen Ranking mit Pierre-Emerick Aubameyang gleichziehen (22). Nur Lothar Emmerich (30) und Manni Burgsmüller (29) trafen häufiger mehrfach. - Bilanz: 7-10-10, 41:41 Tore
Borussia Mönchengladbach - 1. FC Union Berlin
Für Marvin Friedrich kommt es ziemlich schnell zu einem Wiedersehen mit seinen "eisernen" Teamkollegen. Gerade erst hatte der Abwehrspieler sein Debüt für die Gladbacher gegeben (1:2 gegen Bayer), da muss der 26-Jährige nach dreieinhalb Jahren und Rekordspieler-Status bei Union der Fischer-Elf als Gegner gegenübertreten. Etwas warm ums Herz dürfte es auch Max Kruse werden, denn der Zauberfuß der Köpenicker spielte 2013 bis 2015 zwei starke Saisons für die Fohlen. Auch die beiden Trainer haben eine gemeinsame Geschichte: Adi Hütter musste sich 2016 und 2017 in der Schweiz mit Bern jeweils mit dem Vize-Meistertitel begnügen, weil Urs Fischer mit Basel noch einen Tick stärker war. Erst als Fischer ging, holte Hütter 2018 mit den Young Boys den Titel. - Bilanz: 1-2-2, 7:7 Tore
SC Freiburg - VfB Stuttgart
Mit Freiburg und Stuttgart treffen zwei Teams aufeinander, die in der 2022-er-Tabelle ganz hinten stehen. Der SC und der VfB holten erst einen Punkt im neuen Jahr - die Streich-Elf mit ernüchternden 3:7, die Schwaben mit 0:2 Toren. Im direkten Duell haben die Breisgauer die Nase klar vorne, so wartet VfB-Coach Pellegrino Matarazzo gegen den SC gar auf seinen ersten Zähler seit der Rückrunde 2019. Auf dem Platz stehen die beiden Akteure mit den meisten gewonnen Zweikämpfen: Freiburgs Lucas Höler entschied 162 Duelle (starke Quote von 54 Prozent) für sich, Stuttgarts Wataru Endo 142 (59 Prozent). Sollten die Freiburger gegen Stuttgart zwei Tore erzielen, dann wären sie bei 400 Bundesliga-Toren unter Zehn-Jahre-Trainer Christian Streich angelangt. - Bilanz: 13-5-21, 53:68 Tore
SpVgg Greuther Fürth - 1. FSV Mainz 05
Fürth hat in dieser Spielzeit schon so manchen Negativrekord aufgestellt, aber durch die drei ungeschlagenen Partien in Folge und dem jüngsten 2:2 in Bielefeld hat die SpVgg nun zumindest in einem Ranking den kommenden Gegner hinter sich gelassen: Nun wartet Mainz am längsten auf einen Punkt in der Fremde, denn die letzten vier Auswärtsspiele gingen für den FSV allesamt verloren. Anton Stach, ein Fürther Aufstiegsgarant, verließ die Franken gen Mainz und hat sich bei den Nullfünfern mittlerweile als Stammkraft etabliert - nun kehrt der 23-jährige Mittelfeldmann erstmals zurück. Historisch gesehen verbinden die Fürther mit Mainz Positives, denn in ihrem ersten Bundesligajahr 2012/13 feierten sie gegen Mainz ihren ersten von bisher fünf Bundesliga-Siegen - damals immerhin gegen den kommenden Welttrainer Thomas Tuchel. - Bilanz: 1-0-2, 1:6 Tore
Bayer Leverkusen - FC Augsburg
Seit dem vergangenen Spieltag ist klar: Patrik Schick ist der beste Torjäger der Bundesliga. Von allen Stürmern, die regelmäßig zum Einsatz kommen, ist der Tscheche mit seiner Torquote an den beiden Schwergewichten Lewandowski und Haaland vorbeigezogen. Schick trifft alle 70 Minuten, Bayerns Weltfußballer nur alle 71 und Haaland gar nur alle 72 Minuten. Am meisten profitiert Schick dabei von Florian Wirtz, der ihm schon sechs Treffer auflegte - Ligabestwert vor der Kombination Müller-Lewandowski (5). Leverkusens Youngster könnte mit seinem 54. Bundesliga-Einsatz am Samstagnachmittag den Rekord von Kai Havertz einstellen, denn kein Profi hatte unter 19 Jahren schon so viel Erfahrung im Oberhaus gesammelt. Beim FC Augsburg dagegen gilt der Spruch: 21-mal probiert und 21-mal ist nichts passiert. So oft versuchte der FCA schon seit dem Aufstieg 2011 einen Sieg gegen Bayer einzufahren, doch mehr als sieben Remis sprangen bisher nicht heraus - eine Rekord-Dursttrecke. - Bilanz: 14-7-0, 47:18 Tore
Samstag, 18:30 Uhr
VfL Bochum - 1. FC Köln
Das Topspiel am Samstagabend lautet Bochum gegen Köln. Der VfL blieb in dieser Saison schon achtmal ohne eigenes Tor (Negativwert der Liga), doch gegen den FC ist ein Treffer durchaus wahrscheinlich, denn die Baumgart-Elf schaffte es bisher nur einmal ohne Gegentreffer zu bleiben (1:0 zum Hinrunden-Abschluss gegen den VfB). Was aber für den Baumgart'schen Offensivstil spricht: Mit einem Sieg in Bochum hätte der Geißbock-Klub nach 20 Spieltagen schon mehr Dreier eingesammelt, als in der gesamten Vorsaison, als die Domstädter mit acht Siegen in die Relegation mussten. Die letzte Spielzeit der Bochumer im Oberhaus ist schon etwas länger her - 2009/10 stieg der Ruhrpottklub ab und konnte damals nur sechs Siege feiern. Aktuell hat der Aufsteiger schon einen Dreier mehr eingefahren. - Bilanz: 11-15-33, 61:101 Tore
Sonntag, 15:30 Uhr
RB Leipzig - VfL Wolfsburg
Ein Fakt, der überrascht: Mit Leipzig und Wolfsburg duellieren sich die beiden laufschwächsten Teams der Bundesliga. RB kommt auf einen Schnitt pro Partie von 112,3, der VfL nur auf 111,5 Kilometer - von intensivem Pressingverhalten sind beide Vereine im Vergleich zum Vorjahr deutlich entfernt. Immerhin kann VfL-Coach Florian Kohfeldt aus seiner persönlichen Bilanz gegen Domenico Tedesco Selbstvertrauen ziehen, denn alle drei Duelle mit Bremen gewann er gegen dessen Schalker. Die aktuelle Ausbeute der beiden neuen Coaches sieht allerdings den Leipziger klar vorne: So verbesserte sich der Punkteschnitt von RB unter Tedesco (2,0 Punkte/Spiel, an den ersten 14 Spieltagen nur 1,3) deutlich, unter Kohfeldt sank die Ausbeute der Wolfsburger ebenso dramatisch (0,8 Punkte/Spiel, an den ersten neun Spieltagen 1,4). Sollte sich dieser Trend fortsetzen und RB gegen Wolfsburg gewinnen, dann hätten die Sachsen im 190. Bundesligaspiel ihren 100. Sieg (48 Remis, 42 Niederlagen) eingefahren. Nur Bayern erreichte diese Marke früher, benötigte lediglich 185 Spiele (beim 2:1 gegen Bremen im November 1970). - Bilanz: 3-5-3, 13:10 Tore
Sonntag, 17:30 Uhr
Hertha BSC - Bayern München
Allein wenn man sich die Zahlen von Robert Lewandowski anschaut, könnte man bei Hertha BSC auf die Idee kommen, lieber Kraft zu sparen. Denn der Bayern-Mittelstürmer hat bisher 23 Treffer erzielt und damit zwei mehr als die gesamte Hertha-Elf. Zwar erzielte der 33-Jährige in insgesamt 19 Partien gegen die Hauptstädter "nur" 15 Tore, doch zehn davon in den vergangenen fünf Duellen. Je älter desto besser ist das Motto für den abermaligen Weltfußballer, der nach seinem 30. Geburtstag nun schon 120 Tore verbuchen konnte - mit seinem Dreierpack in Köln setzte er sich vom treffsicheren Oldie Manni Burgsmüller (117) ab. Und was könnte den Berlinern Mut machen. Eventuell ihr Trainer Tayfun Korkut, denn in der Saison 2017/18 feierte er mit Aufsteiger Stuttgart einen 4:1-Sieg beim Rekordmeister - nebenbei beendete er damit Bayerns Rekordserie von 32 Siegen am Stück gegen den Aufsteiger. - Bilanz: 10-20-43, 78:169 Tore


