Fußball Bundesliga 21/22 - 17. Spieltag / 2. Bundesliga - 18. Spieltag

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Freitag, 20:30 Uhr

Bayern München - VfL Wolfsburg
Zum Jahresabschluss empfängt Herbst-/Wintermeister FC Bayern am Freitagabend den VfL Wolfsburg. Die Münchner schossen sich unter Woche mit einem überragenden Gnabry beim 5:0-Kantersieg beim VfB Stuttgart warm und thronen mit sechs Punkten Vorsprung an der Spitze. Vorfreude dürfte auch bei Top-Torjäger Lewandowski herrschen. Gegen keinen Klub traf er in der Bundesliga häufiger, 23-mal in 20 Partien. Die Niedersachsen dagegen stecken tief in der Krise, Geschäftsführer Jörg Schmadtke rief nach dem jüngsten 2:3 gegen Köln - der sechsten Pflichtspielpleite in Serie - den Abstiegskampf aus. - Bilanz: 38-6-4, 120:40 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

RB Leipzig - Arminia Bielefeld
Leipzig wartet nach dem 1:1 in Augsburg weiter auf den ersten Auswärtssieg. Vor der Heimpartie gegen den Tabellenvorletzten Bielefeld sorgt sich RB um Laimer und Simakan. Die Arminia meldete sich unter der Woche nach vier sieglosen Spielen mit einem 2:0-Erfolg gegen Bochum zurück. - Bilanz: 2-0-0, 3:1 Tore

Eintracht Frankfurt - 1. FSV Mainz 05
Super in Fahrt präsentiert sich derzeit Eintracht Frankfurt. Nach dem fulminanten 5:2-Sieg über Leverkusen am Sonntag folgte nun ein 3:2-Auswärtserfolg bei Borussia Mönchengladbach. Das Team von Oliver Glasner geht mit breiter Brust, aber ohne den gelb-rot-gesperrten Tuta ins Rhein-Main-Derby gegen den 1. FSV Mainz 05 am Samstag. Nicht nur geografisch, auch tabellarisch sind Frankfurt und Mainz derzeit Nachbarn. Mit jeweils 24 Punkten stehen die Vereine auf Platz sechs und sieben. Der FSV fegte zuletzt die Hertha mit 4:0 vom Platz und zeigte auch zuvor bei der 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern eine gute Leistung. - Bilanz: 7-10-9, 34:36 Tore

1899 Hoffenheim - Borussia Mönchengladbach
Während Hoffenheim nach dem 2:2 in Leverkusen vor der Partie gegen Gladbach weiter auf Champions-League-Kurs ist, steckt die Borussia böse in der Krise. Nach dem 2:3 gegen Frankfurt trennt die Hütter-Elf nur noch ein Punkt vom Abstiegsrelegationsplatz. Es war die vierte Niederlage in Folge für die Fohlen - mit insgesamt 17 Gegentoren! - Bilanz: 9-10-7, 43:47 Tore

VfL Bochum - 1. FC Union Berlin
Eben jene Bochumer wollen gegen Union, das gegen Freiburg nicht über ein torloses Remis hinauskam, schnellstmöglich in die Erfolgsspur zurück und den fünften Sieg im achten Heimspiel einfahren. VfL-Trainer Thomas Reis lockt bei entsprechendem Resultat mit zusätzlichem Urlaub. Für Unions Torwart Luthe ist es ein besonderes Spiel. Der Keeper hatte 2009 beim VfL Bochum seine Profikarriere begonnen. - Bilanz: 0-0-0, 0:0 Tore

SpVgg Greuther Fürth - FC Augsburg
Wie sich ein Heimsieg in der Bundesliga anfühlt, durfte die SpVgg Greuther Fürth am vergangenen Wochenende erstmals überhaupt erfahren, als die Franken Union Berlin mit 1:0 besiegten. Nun peilt der abgeschlagene Tabellenletzte, der in Dortmund 0:3 verlor, gegen Augsburg den nächsten Heim-Coup an. Aber: Dank einer Energieleistung in der zweiten Hälfte erkämpfte sich der FC Augsburg gegen Leipzig noch ein 1:1. Manager Stefan Reuter lobte die Nehmerqualitäten und die Joker. - Bilanz: 0-1-1, 2:4 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

Hertha BSC - Borussia Dortmund
Dortmund konnte sich am Mittwoch gegen Fürth einmal mehr auf Haaland verlassen, der beim 3:0-Sieg einen Doppelpack schnürte. Die Borussen sind nach dem glanzlosen Arbeitssieg am frühen Samstagabend im Berliner Olympiastadion zu Gast. Die Hertha wurde zuletzt mit 0:4 in Mainz demontiert und steckt weiter tief im Abstiegskampf. - Bilanz: 18-18-32, 90:123 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

SC Freiburg - Bayer Leverkusen
Am Sonntag kommt es zum Spitzenspiel zwischen dem Fünften Freiburg und dem Dritten Leverkusen. Die Breisgauer liegen nur zwei Punkte hinter Bayer, wer geht auf einem Champions-League-Platz ins neue Jahr? Die Werkself, die vorne zwar den treffsicheren Schick in ihren Reihen weiß, hinten aber akute Mängel ausweist, muss auf den gelb-rot-gesperrten Diaby verzichten. - Bilanz: 10-13-19, 44:70 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

1. FC Köln - VfB Stuttgart
Das letzte Spiel des Jahres bestreiten der 1. FC Köln und der VfB Stuttgart. Die Rheinländer schnuppern nach dem 3:2-Sieg in Wolfsburg an den internationalen Fleischtöpfen, die Schwaben dagegen kamen gegen den FC Bayern mit 0:5 unter die Räder und stehen nur dank der besseren Tordifferenz vor dem Relegationsplatz. - Bilanz: 35-25-30, 145:149 Tore
 
Freitag, 18:30 Uhr

Holstein Kiel - FC St. Pauli
Nur eine Niederlage aus den vergangenen neun Spielen - der FC St. Pauli präsentierte sich zuletzt in Topform. Der als "Wintermeister" beendeten Hinrunde gab Trainer Timo Schultz eine 2+, wäre aber bereit, "eine Note höher zu gehen", wenn der Rückrunden-Auftakt gegen Kiel am Freitagabend gelingt. Für Störche-Coach Marcel Rapp geht es um einen Vereinsrekord: Mit einem Sieg hätte er elf Punkte aus den ersten fünf Heimspielen geholt. Bislang hält Markus Anfang die Bestmarke (zehn Zähler). - Bilanz: 5-1-5, 15:17 Tore

Fortuna Düsseldorf - SV Sandhausen
Dass Rapp den Anfang-Startrekord nicht schon eingestellt hat, liegt auch am SV Sandhausen. Die Kurpfälzer entführten am vergangenen Spieltag einen Punkt aus der Fördestadt, schafften damit aber nicht den Sprung aus der Abstiegszone. Den peilt das Team von Alois Schwartz ("Wir haben einige Dinge gesehen, die richtig gut waren") gegen Düsseldorf an, aber ohne den gesperrten Ritzmaier (5. Gelbe Karte). Nach zwei Partien ohne Niederlage gegen die Topteams Darmstadt und St. Pauli (vier Punkte) geht es für die Rheinländer dagegen um die Fortsetzung dieser Mini-Serie. Was Mut macht: In den vergangenen Direktvergleichen mit Sandhausen blieb Düsseldorf ohne Gegentor (3/1/0). - Bilanz: 7-2-4, 15:11 Tore

Samstag, 13:30 Uhr

SC Paderborn 07 - 1. FC Heidenheim 1846
Die kleine Heidenheimer Siegesserie (3/0/0) fand am vergangenen Spieltag in Karlsruhe ein ärgerliches Ende. Wiedergutmachung ist am Samstag in Paderborn gefragt. Gegen den SCP tat sich die Mannschaft von Frank Schmidt allerdings immer schwer. In sieben Anläufen gab es noch keinen Sieg, aber immerhin fünf Remis - für die Gastgeber, denen Hinrunden-Erfolgsgarant Platte weiter fehlt (Muskelfaserriss), die längste positive Serie gegen einen Ligakonkurrenten. - Bilanz: 2-5-0, 12:6 Tore

Erzgebirge Aue - 1. FC Nürnberg
Nach dem 0:0 am 1. Spieltag prophezeite der damalige Auer Coach Aleksey Shpilevski dem Gegner aus Nürnberg eine Endplatzierung in den Top-Drei. Zum Rückrunden-Auftakt ist der Club davon tatsächlich gar nicht so weit entfernt (zwei Punkte bis Platz drei), Shpilevski allerdings schon längst Geschichte im Erzgebirge. Denn Aue steckt in der Abstiegszone fest, kassierte zuletzt drei Niederlagen in Serie - und muss nun gegen den FCN ohne Shpilevskis Nach-Nachfolger und Interimstrainer Pavel Dotchev auskommen, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat. - Bilanz: 2-3-8, 14:22 Tore

FC Ingolstadt 04 - Dynamo Dresden
Apropos Abstiegszone: Dort befindet sich seit Monaten auch der FC Ingolstadt. Auch die Schanzer wechselten (gleich zweimal) den Trainer. Das ersehnte Erfolgserlebnis wollte aber auch unter Rüdiger Rehm bei dessen Debüt am vergangenen Spieltag nicht gelingen. Klappt es gegen vom Derbysieg in Aue euphorisierte Dresdner? Seit acht Begegnungen wartet der FCI jedenfalls im eigenen Stadion auf einen Sieg, es hapert vor allem offensiv: In keiner Partie gelang mehr als ein Tor. - Bilanz: 4-5-2, 15:14 Tore

Samstag, 20:30 Uhr

Hamburger SV - FC Schalke 04
Satte 55 Heimspiele hat der Hamburger SV in seiner Geschichte schon gegen Schalke 04 bestritten. Die Knappen sind gern gesehene Gäste im Volksparkstadion, 120 Tore gelangen dem HSV gegen S04 (nur gegen dessen Lokalrivale Dortmund zeigte man sich noch treffsicherer, 126). Nun geht es darum, ähnlich offensivlustig den vierten Heimsieg in Serie zu schaffen und die Aufstiegsambitionen gegen einen direkten Konkurrenten und Tabellennachbarn zu unterstreichen. Doch Vorsicht: Auch Schalkes Formkurve zeigte - trotz dem weiter fehlenden Toptorschützen Terodde - nach oben. - Bilanz: 1-0-0, 3:1 Tore

Sonntag, 13:30 Uhr

Hannover 96 - Werder Bremen
76-mal duellierten sich Hannover 96 und Werder Bremen - nur dreimal davon in der 2. Liga. Ein Sieg gelang den Niedersachsen im Unterhaus noch nicht. Womöglich im vierten Anlauf? Für Interimstrainer Christoph Dabrowski käme ein Dreier gelegen, ist die Zukunft des eigentlich als U-23-Coach angestellten Ex-Profis doch noch immer unklar. Beim SV Werder Bremen ist die langfristige Perspektive hingegen längst geklärt: Ole Werner feierte zum Einstand zwei Siege und würde nur allzu gerne den dritten einfahren - sicher wäre dann auch die Spitzengruppe wieder in greifbarer Nähe für die Werderaner. - Bilanz: 0-2-1, 1:4 Tore

Jahn Regensburg - SV Darmstadt 98
Ein weiteres Topspiel an diesem Spieltag liefern sich Jahn Regensburg und Darmstadt 98. Es dürfte nicht nur aufgrund der Tabellensituation (2. gegen 5.) intensiv zur Sachen gehen: Regensburg - das auf die gesperrten Gimber und Otto verzichten muss - führt die meisten Zweikämpfe in der 2. Liga (117 im Schnitt), die Lilien begehen die meistens Fouls pro Partie (13,8). "Im letzten Spiel vor Weihnachten gilt es nochmal alle Kräfte zu mobilisieren", verlangt SSV-Verteidiger Saller. - Bilanz: 5-6-2, 16:15 Tore

Karlsruher SC - Hansa Rostock
Die Qual der Wahl hat KSC-Trainer Christian Eichner vor dem Heimspiel gegen Rostock am Sonntag. Der von ihm zum "Unterschiedspieler" ernannte Choi steht nach Gelbsperre wieder zur Verfügung, doch dessen Vertreter Batmaz avancierte beim 3:2 gegen Heidenheim zum Matchwinner. Eventuell gibt der Fitnesszustand des Doppeltorschützen, der umgeknickt und zur Pause ausgewechselt worden war, den Ausschlag? Seine Einsatzfähigkeit ist noch unklar. Bei den Gästen geht der Blick indes nach unten: Vier Spiele ohne Sieg heißt, dass die Abstiegszone fünf Punkte nahegekommen ist. - Bilanz: 4-3-2, 16:14 Tore
 
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