• Das großartige Treffen dieses Jahr wird nächstes Jahr wiederholt. Wir treffen uns wieder im Sauerlandpark. Diesmal ist der Termin noch nicht fixiert. Also schau im Thread vorbei und gib Bescheid, ob und wann du teilnehmen willst und kannst. Ich will auch!

Fußball 1. Bundesliga 25/26 - 22. Spieltag

Freitag, 20:30 Uhr

Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund
Weder in Frankfurt noch in Dortmund fällt eine Einschätzung zur ersten Saisonhälfte schwer. Der BVB hat zwar als Zweiter überwintert, echte Titelchancen hat Schwarzgelb bei neun Punkten Rückstand auf die Bayern aber nicht. Spielerisch ließ die Kovac-Truppe zudem viele Wünsche offen. Auf der anderen Seite stehen sieben Punkte mehr im Vergleich zur Vorsaison und damit die beste Zwischenbilanz seit sieben Jahren. Nur eine Pleite (gegen die Bayern) setzte es in den letzten 23 Bundesliga-Partien. Die Eintracht auf der anderen Seite mischt zwar weiter im Europa-Rennen mit, nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Pflichtspielen 2025 war die Stimmung bei den Hessen aber getrübt. Zum Jahresstart kämpft die SGE als Siebter um den Anschluss an die Top sechs. Zwar hat man nur zwei Zähler weniger als im Vorjahr auf dem Konto, damals ging es aber auf Rang drei in die Winterpause. Der Freitagabend ist in dieser Saison derweil ein gutes Omen für den BVB. Beide Spiele hat Dortmund ohne Gegentor gewonnen. Die Eintracht dagegen verlor das bislang einzige Spiel am Freitag mit 1:3 gegen Leverkusen. Aber: Vor einem Jahr gelang freitags ein 2:0-Heimsieg über den BVB. - Bilanz: 32-21-51, 139:202 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

SC Freiburg - Hamburger SV
Der Sport-Club hat 2025 versöhnlich beendet. In Wolfsburg feierten die Freiburger den ersten Auswärtssieg seit September. Konstant besser läuft es im heimischen Breisgau, wo der SC seit zehn Pflichtspielen (sieben Siege) ungeschlagen ist. Vor allem deshalb hält sich Freiburg als Neunter in der oberen Tabellenhälfte. Die Duelle im heimischen Volkspark sind auch das größte Faustpfand von Ex-Dino HSV, der vier Punkte vor Stadtrivale St. Pauli und damit vor dem Relegationsplatz steht. Auswärts haben die Rothosen dagegen erst zwei Zähler eingesammelt und sind auf fremden Plätzen damit Schlusslicht der Liga. Vincenzo Grifo winkt derweil im SC-Trikot der nächste Meilenstein. Der Deutsch-Italiener hatte mit seinem Strafstoß-Tor in Wolfsburg Nils Petersen als erfolgreichsten SC-Torschützen in der Bundesliga überholt (70 Treffer). Gegen den HSV könnte Grifo nun seinen 100. Bundesliga-Sieg im Freiburger Trikot einfahren. Bislang ist das nur Christian Günter und Nicolas Höfler gelungen. - Bilanz: 8-14-14, 29:53 Tore

1. FC Union Berlin - 1. FSV Mainz 05
Das fünfte Pflichtspiel für Urs Fischer als Trainer von Mainz 05 wird ein ganz besonderes. Der Schweizer hatte mit Union Berlin eine furiose Erfolgsgeschichte geschrieben und stand insgesamt 224 Mal für die Eisernen an der Seitenlinie. Sein Ex-Klub hat mit 21 Zählern und Rang acht ein mehr als ordentliches Halbjahr gespielt. Ganz anders der FSV: Mit acht Pünktchen heftet den Rheinhessen die Rote Laterne an. Schlecht für die Mainzer: In den letzten neun Jahren stieg der Letzte der Winterpause immer ab. Gut für die Mainzer: 23/24 rettete man sich nach neun Punkten zum selben Zeitpunkt, 20/21 gelang der Klassenerhalt sogar nach nur sechs Zählern aus den ersten 15 Spielen. Bei den Eisernen hofft man dagegen erstmals auf drei Bundesliga-Siege in Folge seit dem Abschied von Urs Fischer. - Bilanz: 7-4-1, 23:11 Tore

1. FC Heidenheim - 1. FC Köln
Trotz der zwei Pleiten zum Jahresende haben die zwei Siege zuvor Heidenheim wieder in Reichweite zum rettenden Ufer gebracht. Als 17. ist man lediglich fünf Punkte hinter dem 11. aus Köln. Der erste Nicht-Abstiegsplatz ist drei Zähler entfernt. Rückkehrer Köln hat derweil insgesamt ziemlich stabile erste 15 Spieltage hinter sich. Allerdings wartet der Effzeh nun schon seit sechs Partien auf einen Dreier. Ein Faktor spielten beim Negativ-Lauf auch die Standards. Defensiv präsentieren sich die Geißböcke gerne mal anfällig, offensiv sorgt man bei ruhenden Bällen selbst kaum für Gefahr. Lediglich zwei Standard-Tore sind Liga-Tiefstwert - gemeinsam mit Heidenheim. Immerhin scheinen sich die Kölner am Samstag defensiv weniger Sorgen machen zu müssen. Brandgefährlich sind dagegen bei beiden Teams die Joker. Sieben Joker-Tore bedeuten Rang zwei für den Effzeh (hinter den Bayern mit neun). Mit sechs Joker-Treffern liegt Heidenheim auf Rang vier. Angesichts von insgesamt erst 13 erzielten Toren umso bemerkenswerter. - Bilanz: 1-1-0, 5:2 Tore

FC St. Pauli - RB Leipzig
Die Partie wurde abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. - Bilanz: 0-1-1, 0:2 Tore

Werder Bremen - TSG Hoffenheim
Die Partie wurde abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. - Bilanz: 12-10-10, 55:57 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

Bayer 04 Leverkusen - VfB Stuttgart
Im ersten Topspiel des Jahres empfängt der Dritte Leverkusen den Sechsten aus Stuttgart. Während die Werkself in den vergangenen drei Jahren immer mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet ist, spielte der VfB zuletzt ungern am Samstagabend. In den letzten vier Topspielen blieben die Schwaben sieglos. Zuletzt beim 4:4 gegen Union Berlin, als erstmals in der Bundesliga-Geschichte acht Tore in der ersten Halbzeit fielen. Bayer 04 ist für die Stuttgarter eine bittere Pille: In den letzten 15 Duellen setzte es für die Schwaben neun Niederlagen. Bei sechs Remis konnte der VfB kein einziges Aufeinandertreffen gewinnen! VfB-Coach Sebastian Hoeneß hat zudem keines seiner elf Pflichtspiele gegen Leverkusen gewinnen können (sieben Remis, vier Pleiten). Einen Jubilar könnte die Partie auch haben: Nationalspieler Jamie Leweling steht vor seinem 100. Pflichtspiel im VfB-Trikot. - Bilanz: 41-24-23, 156:113 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

Borussia Mönchengladbach - FC Augsburg
In Gladbach konnte man doch noch recht beruhigt in die Pause gehen. Zwar gingen die letzten beiden Spiele vor Weihnachten verloren. Davor sorgte eine Serie mit zehn Punkten aus vier Partien aber dafür, dass die Fohlen sich von den Abstiegsrängen lösen konnten. Gelöst ist beim FCA auch nach dem Trainerwechsel von Sandro Wagner zu Manuel Baum noch nicht viel. Die Fuggerstädter schafften es gerade so über dem Strich in die Winterpause. Statt dem "neuen, glänzenden" FCA bekommen wir wohl einmal mehr den klassischen: Abstiegskampf und graue Maus. Gemeinsam haben beide das effektive Ausnutzen der eigenen Großchancen. Gladbach steht mit 60 Prozent auf Rang vier, Augsburg ligaweit auf Rang drei (63%). Nur Mainz und die Bayern waren hier bislang besser. - Bilanz: 8-9-11, 42:42 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

FC Bayern München - VfL Wolfsburg
Wie schon zum Jahresabschluss 2025 wird der Rekordmeister auch zum Start in 2026 die letzte Partie des Spieltags am Sonntagabend austragen. Der VfL Wolfsburg ist zu Gast in der Allianz Arena. Während dem FC Bayern die nächste Meisterschaft schon sicher scheint, hoffen die Wölfe auf ein deutlich erfolgreicheres zweites Saison-Halbjahr. Mit nur 15 Punkten auf Rang 14 hinkt der VfL den eigenen Erwartungen weit hinterher. Es ist sogar die zweitschlechteste Bilanz zu diesem Zeitpunkt der eigenen Bundesliga-Geschichte. Die Münchner weisen dagegen sogar die beste Bilanz nach 15 Spieltagen in der gesamten Bundesliga-Historie auf! Als erstes Bundesliga-Team war der FCB 2025 in einem Kalenderjahr immer Tabellenführer. Platz eins nach der Hinrunde ist den Bayern längst nicht mehr zu nehmen. In 24 der bisherigen 27 Fällen stand am Ende auch die Meisterschaft. Trainer Vincent Kompany und Offensiv-Star Michael Olise stehen derweil vor ihrem 50. Bundesliga-Spiel. Unter Kompany holen die Bayern im Schnitt 2,5 Punkte. Der beste Punkteschnitt eines Bundesliga-Trainers überhaupt - gleichauf mit Pep Guardiola. - Bilanz: 45-7-4, 142:49 Tore
 
Abschluss der Hinrunde:

Dienstag, 18:30 Uhr

VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt
Der VfB Stuttgart hat zum Jahresauftakt nicht nur Angstgegner Leverkusen deutlich bezwingen können. Für die Schwaben war es in dieser Saison auch der erste Sieg gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte. Am frühen Dienstagabend soll gegen die Frankfurter Eintracht der zweite hinzukommen. Ob Trainer Sebastian Hoeneß dafür erneut auf eine Doppelspitze setzt? In Leverkusen harmonierten Deniz Undav und Jamie Leweling prächtig. Der eine, Undav, bereitete zwei Treffer vor und erzielte eines selbst. Der andere, Leweling, erzielte in seinem 100. VfB-Pflichtspiel seinen ersten Bundesliga-Doppelpack. Tore sollten in diesem Duell ohnehin garantiert sein. Gegen keinen anderen Bundesliga-Gegner schoss der VfB so viele Tore wie gegen die SGE (188). Andersherum gilt das ebenso. Die Eintracht hat schon 176 Mal im Oberhaus gegen die Schwaben getroffen. Was das Toreschießen angeht, ist die SGE in dieser Saison besonders breit aufgestellt. Winter-Neuzugang Younes Ebnoutalib gelang bei seinem Debüt gleich auch der erste Treffer. Er ist damit Eintracht-Torschütze 14. Auf der anderen Seite drückt der Schuh bei den Gästen defensiv. Mit 33 Gegentoren kassierte die SGE die zweitmeisten Gegentore (hinter Heidenheim und Wolfsburg). Die alte, neue Nummer eins Kaua Santos musste in fünf Liga-Einsätzen diese Saison immer mindestens zweimal hinter sich greifen (16 Gegentreffer). - Bilanz: 44-23-37, 188:176 Tore

Dienstag, 20:30 Uhr

Borussia Dortmund - Werder Bremen
Seit der Pleite in München an Spieltag sieben ist der BVB zwar ungeschlagen. Neben fünf Siegen musste Schwarzgelb dabei aber auch viermal die Punkte teilen. Insgesamt hat Dortmund schon sechsmal Remis gespielt (Liga-Höchstwert). Der Rückstand auf den Spitzenreiter ist damit schon auf elf Punkte angewachsen - ein spannendes Meisterrennen bekommen wir 25/26 sicher nicht! Ein Problem der Kovac-Truppe: Schon fünfmal gab der BVB eine Führung aus der Hand. Hätten daraus immer Siege resultiert, wären jetzt zehn Zähler mehr auf dem Konto. Von Führungen konnte Werder vor Weihnachten oft nur träumen. Magere zwei Pünktchen holte Grünweiß seit Spieltag elf. Vielleicht hilft gegen Dortmund Überzahl. In den letzten beiden Duellen flog jeweils ein BVB-Spieler vom Platz. Der BVB will sich dagegen auf die eigene Heimstärke stützen. Im Westfalenstadion ist die Borussia ungeschlagen, hat in sieben Partien erst vier Gegentore kassiert und spielte schon fünfmal zu Null. - Bilanz: 49-21-42, 182:178 Tore

1. FSV Mainz 05 - 1. FC Heidenheim
Kellergipfel in Rheinhessen! Schlusslicht Mainz empfängt den Vorletzten aus Heidenheim. Die Mainzer sind unter ihrem neuen Chefcoach Urs Fischer zwar noch ungeschlagen - in der Bundesliga aber auch ohne Sieg. Nicht mal eine 2:0-Führung bei Fischers Ex-Klub Union Berlin reichte für den ersehnten zweiten Saison-Dreier für den FSV. Schon dreimal gewonnen hat dagegen der FCH. In einem wilden Spiel gegen den 1. FC Köln gab es zum Jahresauftakt immerhin einen Punkt. Die Heidenheimer könnten zum Hinrunden-Abschluss den Sprung ans rettende Ufer schaffen. Die Mainzer dagegen hoffen mit Punkten gleichzuziehen. Bei einem Heimsieg würde man die rote Laterne an den FCH abgeben. Übrigens: Statistisch ist dieses Endspiel um Hinrunden-Platz 18 ziemlich wichtig. In den letzten neun Jahren stieg der Tabellenletzte nach der ersten Saisonhälfte immer ab. Der 17. konnte sich immerhin dreimal retten. In den letzten sieben Duellen zwischen Platz 17 und 18 gewann das Schlusslicht derweil viermal, nur einmal konnte der 17. siegen. - Bilanz: 1-1-2, 3:4 Tore

Mittwoch, 18:30 Uhr

VfL Wolfsburg - FC St. Pauli
Weiter geht es am Mittwoch zunächst in der Autostadt. Das Heulen der Wölfe in München war laut. Zwar gelang zwischenzeitlich der Ausgleich und es gab in Hälfte eins sogar eine Phase, in der der VfL näher an der Führung dran war. Dann aber wurden die Wolfsburger von den Bayern überrollt. 1:8 hieß es am Ende - die höchste VfL-Pleite in der Bundesliga! Dann schon lieber die Beine hochlegen, wie Pauli notgedrungen, weil das Duell gegen Leipzig wegen der Schneemassen nicht ausgetragen werden konnte. Tabellarisch ist es das zweite wegweisende Kellerduell zum Hinrundenabschluss. Die Gäste aus Hamburg stehen auf Relegationsplatz 16 und könnten mit einem Auswärtssieg mit dem 14. aus Wolfsburg gleichziehen. Die Hausherren wollen die schwächste Bundesliga-Hinrunde der eigenen Historie verhindern und brauchen dafür einen Heimsieg. Es wäre der erste Sieg im Oberhaus gegen die Kiezkicker im siebten Duell (zuvor fünf Remis, eine Pleite). Gleichzeitig ist es der Startschuss für Wolfsburger "Wochen der Wahrheit". Nach dem Duell mit Pauli geht es gegen Heidenheim, Mainz und Köln. - Bilanz: 0-5-1, 6:8 Tore

Mittwoch, 20:30 Uhr

1. FC Köln - FC Bayern München
Die Bayern in Köln. Das gab es diese Saison schon einmal. Im DFB-Pokal boten die Geißböcke dem Rekordmeister lange Zeit stark Paroli, gingen sogar in Führung. Dann drehten die Bayern auf und gewannen noch mit 4:1. Die Münchner spielen eine Saison auf historischem Rekordniveau. Schon jetzt hat man den Hinrunden-Torrekord pulverisiert (von 56 auf 63). Mit einem weiteren Sieg wäre es die beste Hinrunde der Liga-Historie. Die Kölner dagegen sind in eine Krise geschlittert und seit sieben Spielen ohne Sieg. Trainer Lukas Kwasniok wird bereits angezählt. Für den Effzeh steht in den kommenden Tagen ein ziemliches Kontrastprogramm im eigenen Stadion an: Zunächst kommt Spitzenreiter FCB, dann der aktuell Letzte aus Mainz. Gegen einen Tabellenführer haben die Kölner keines ihrer letzten 24 Bundesliga-Duelle gewonnen. - Bilanz: 23-24-53, 124:204 Tore

RB Leipzig - SC Freiburg
Gegen Freiburg starten die Bullen damit verspätet ins Jahr 2026. 2025 hatte für RBL mit zwei Pleiten böse geendet. Entsprechend steht Trainer Ole Werner mit seiner Truppe unter Zugzwang. Die Freiburger auf der anderen Seite hatten gegen den HSV zwar Schiedsrichter-Glück - am Ende standen aber drei Punkte und damit wieder Tuchfühlung zu den Europa-Plätzen. In Leipzig dürfte dem Sport-Club der dritte Sieg in Serie aber sicher schwer fallen. Seit elf Bundesliga-Duellen haben die Breisgauer gegen RBL nicht mehr gewonnen, in Leipzig sogar noch nie. Die letzten drei Aufeinandertreffen endeten alle 3:1 für RBL. Auf der anderen Seite sollten sich die Leipziger nie zu sicher sein. Freiburg konnte nach Rückstand schon dreimal gewinnen - Bundesliga-Höchstwert. Ein besonderes Spiel wird es für Leipzigs Österreicher Christoph Baumgartner, der in dieser Saison mit sechs Toren und sechs Assists aufblüht. Baumgartner steht vor seinem 200. Bundesliga-Einsatz. - Bilanz: 11-4-3, 39:17 Tore

TSG Hoffenheim - Borussia Mönchengladbach
In der verlängerten Winterpause wurde die TSG (neben Stuttgart) zu einer Art Gewinner des Jahresauftakts. Während die Hoffenheimer ein Nachholspiel in Bremen in der Hinterhand haben, konnte hinter den Bayern nur der VfB aus den Top Sieben gewinnen. Ein CL-Rang ist für die Kraichgauer damit in Reichweite. Die Heimschwäche hat Hoffenheim derweil längst abgelegt. Nach drei Heimpleiten in Serie folgten zuletzt vier Heimsiege in Serie - mit mindestens drei Toren pro Spiel. Die Gäste vom Niederrhein sind mittlerweile aber wieder ein äußerst unangenehmer Gegner. Drei der vier jüngsten Auswärtsspiele haben die Fohlen gewonnen - jeweils ohne Gegentor. Für TSG-Leihgabe Haris Tabokovic wird es sicher ein besonders Spiel. Für Hoffenheim erzielte er nur drei Tore in 22 Bundesliga-Einsätzen. Für Gladbach hat er diese Ausbeute schon verdreifacht. Der 31-Jährige ist hinter Harry Kane auf dem geteilten Platz zwei der Torjägerliste. - Bilanz: 10-12-12, 57:71 Tore

Donnerstag, 20:30 Uhr

FC Augsburg - 1. FC Union Berlin
Beendet wird die Hinrunde erst am Donnerstagabend. Dann empfängt der FCA in der Fuggerstadt die Eisernen aus Berlin-Köpenick. Union Berlin will sich mit weiteren Punkten in der oberen Tabellenhälfte festbeißen. Der FCA braucht Zähler, um über dem Strich zu bleiben. Die bessere Form haben die Eisernen, die im Heimduell gegen Mainz einen 0:2-Rückstand immerhin noch in ein 2:2 verwandeln konnten und so sieben Zähler aus den letzten drei Partien sammelten. Der FCA auf der anderen Seite holte in diesem Zeitraum nur einen Punkt. Im fünften Jahr in Folge haben die Augsburger das erste Spiel nach der Winterpause verloren. Immerhin: In den letzten vier Jahren wurde im zweiten Spiel gepunktet, zuletzt sogar dreimal dreifach. - Bilanz: 6-4-2, 17:10 Tore

Hamburger SV - Bayer 04 Leverkusen
Die Partie wurde abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. - Bilanz: 28-20-30, 94:115 Tore
 
Freitag, 20:30 Uhr

Werder Bremen - Eintracht Frankfurt
Der Start der Rückrunde steigt am Osterdeich. Und ist ein mehr oder weniger großer Krisengipfel. Werder wartet seit sechs Spielen auf einen Bundesliga-Sieg und holte in diesem Zeitraum nur zwei Pünktchen. Drei Treffer in sechs Partien sind zudem ein Armutszeugnis für die Offensive. In den letzten drei Spielen blieb der SVW sogar ganz ohne Tor, 27 Torschüsse blieben ohne Erfolg. Was waren das noch Zeiten, als die Grünweißen für begeisternden Offensivfußball standen! Begeistern dürfen sich die gegnerischen Offensiven derzeit an der Eintracht-Abwehr. Zum Jahresstart setzte es sechs Gegentreffer in zwei Partien. 36 Gegentreffer sind es insgesamt nach der Hinrunde - die Bilanz eines Abstiegskandidaten. In Frankfurt wird der Ton rauer! Zumal die SGE nur eines der letzten acht Pflichtspiele gewinnen konnte und im Vergleich zum Vorjahr nach der Hinrunde sieben Punkte weniger auf dem Konto hat. - Bilanz: 44-25-40, 169:164 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

1. FC Köln - 1. FSV Mainz 05
Im "Karnevalsduell" dürften die Kamellen fliegen. Oder weniger metaphorisch ausgedrückt: Köln gegen Mainz ist eines dieser "Sechs-Punkte-Spiele"! Der Effzeh will nach acht Bundesliga-Partien ohne Sieg und nur drei von möglichen 24 Punkten in diesem Zeitraum endlich wieder einen Dreier. Trainer Lukas Kwasniok braucht diesen auch, damit sein Job nicht in Gefahr gerät. Die Mainzer haben unter der Woche dagegen den ersten Liga-Sieg seit vier Monaten eingefahren. Unter Neu-Trainer Urs Fischer ist der FSV noch ungeschlagen. Fischers Bilanz gegen die Geißböcke spricht zusätzlich für die Rheinhessen. Der Schweizer hat in zehn Pflichtspielen gegen Köln sieben Siege und drei Remis eingefahren. Während der Effzeh mit Rang zwölf die schlechteste Saisonplatzierung aufweist, sind die Mainzer auf den Relegationsplatz geklettert. Ein Heimsieg - und die Kölner würden auf acht Punkte davonziehen. Ein Auswärtserfolg - und die Mainzer würden bis auf zwei Zähler heranrücken. Sechs-Punkte-Spiel eben! - Bilanz: 8-10-9, 28:38 Tore

Borussia Dortmund - FC St. Pauli
Zum Saisonstart hatte der BVB am Millerntor in letzter Minute noch eine Zwei-Tore-Führung verspielt. Für St. Pauli war es der Auftakt in einen richtig starten Start mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen. Bei den Kiez-Kickern folgte eine lange Durststrecke. Dortmund wiederum hatte immer wieder Probleme, eigene Führungen ins Ziel zu bringen, spielt insgesamt dennoch eine stabile Saison. Mit 36 Punkten hat der BVB die beste Hinrunde seit sieben Jahren gespielt und hat nur eines der letzten 25 Bundesliga-Spiele verloren (in München). Im eigenen Stadion ist die Borussia eine Macht. In acht Spielen setzte es nur vier Gegentore, sechsmal stand hinten die Null! Der letzte Pauli-Sieg über Dortmund ist schon über 36 Jahre her. Insgesamt gab es ohnehin erst zwei Hamburger Siege gegen den BVB. Dem gegenüber stehen 13 Niederlagen. Gegen keinen Klub verlor Pauli im Oberhaus häufiger und kassierten so viele Tore (40). Wenn nach Guirassys Jokertor am Dienstag jetzt auch noch der Knoten beim (eigentlichen) BVB-Knisper geplatzt ist. - Bilanz: 13-4-2, 40:18 Tore

Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach
Am Donnerstag hat der HSV grünes Licht gegeben. Das Duell gegen die Fohlen kann wie geplant steigen. Hoffen wir mal, dass es spektakulärer wird als die müde Nullnummer am Niederrhein zu Saisonbeginn. Im Volkspark müssen die Rothosen ihre Punkte sammeln. 14 der 16 Zähler holte der HSV im eigenen Stadion. Gladbach hofft dagegen auf ein anderes Auswärtsgesicht als beim jüngsten 1:5 gegen Hoffenheim. Trainer Eugen Polanski hatte im Anschluss die Mentalitätsfrage gestellt und verkündet, dass die Schönrederei vorbei sei. Die Hamburger sollten am Samstagnachmittag versuchen, gut zu starten. Gladbach ist eines der wenigen Teams, das vor der Pause (17) mehr Gegentreffer kassiert hat als in Durchgang zwei (12). Fun fact zum Spiel: Beide haben in der laufenden Spielzeit noch kein einziges Tor per Weitschuss erzielt. - Bilanz: 40-27-34, 155:154 Tore

TSG Hoffenheim - Bayer 04 Leverkusen
Weil das Duell in Hamburg kurzfristig abgesagt werden musste, hatte die Werkself unter der Woche frei. Die TSG dagegen fegte über Gladbach hinweg. Klub-Ikone Andrej Kramaric zeigte dabei eine Vintage-Leistung mit drei Toren. Übrigens: Vor fast genau zehn Jahren, am 23.1.2016, gab Kramaric bei einem 1:1-Heimremis sein Bundesliga-Debüt. Gegner damals? Richtig, Leverkusen! Wer hätte vor der Saison gedacht, dass das Aufeinandertreffen zum Rückrundenstart ein echtes Spitzenspiel ist. Hoffenheim ist die positive Überraschung der Saison und schnuppert als Fünfter - einen Platz und Punkt vor Bayer 04 - an der Champions League. Mit einem weiteren Sieg hätte man schon mehr Punkte auf dem Konto als in der kompletten Vorsaison! In Sinsheim fühlen sich die Leverkusener aber meist pudelwohl. Keine Mannschaft gewann gegen die TSG in der Bundesliga mehr Auswärtsspiele - 17. Die letzten vier Duelle im Kraichgau gingen alle an Bayer, dabei schoss Leverkusen immer mindestens drei Tore (14 insgesamt). Aber: Die TSG ist nach drei Heimpleiten zum Auftakt plötzlich richtig heimstark geworden. Die folgenden fünf Heimspiele wurden alle gewonnen, immer mit mindestens drei TSG-Treffern. - Bilanz: 8-6-21, 46:72 Tore

VfL Wolfsburg - 1. FC Heidenheim
Unter Trainer Daniel Bauer geht es für die Wölfe zart aufwärts. Zehn der 18 Hinrunden-Punkte wurden in den sieben Spielen unter Bauer geholt. Unter der Woche gelang ein glücklicher 2:1-Heimsieg über St. Pauli. Mit Heidenheim kommt der nächste Abstiegskandidat in die Autostadt. Der VfL würde sich mit einem weiteren Heimdreier ordentlich Luft auf die Abstiegszone verschaffen. Der FCH wiederum will die Rote Laterne abgeben, die man zum Hinrunden-Abschluss nach einer Pleite in Mainz verpasst bekam. Die Wölfe können erstmals seit Ende 2024 wieder zwei Heimspiele in Folge gewinnen. Müssen dafür aber den "Fluch" des Rückrundenstarts brechen. Zuletzt gab es am 18. Spieltag 2021 einen Sieg. Die Aussichten für den FCH sind derweil düster. In den letzten neun Saisons stieg der Hinrundenletzte immer ab. Dazu ist Heidenheim neben Pauli das einzige Team mit weniger Toren (16) als Spielen, hat mit 38 aber gleichzeitig die meisten Gegentreffer kassiert. - Bilanz: 3-1-1, 9:4 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

RB Leipzig - FC Bayern München
Nach zwei Pleiten zum Jahresende 2025 hat sich Leipzig verspätet mit einem Heimsieg über Freiburg zurückgemeldet. Die Hürde für den zweiten Heimsieg in Serie könnte aber nicht höher sein. Die Rekord-Bayern reisen nach Leipzig. Jene Bayern, die zum Saisonstart mit 6:0 über RBL hinwegfegten und seither 14 von den folgenden 16 Bundesliga-Partien gewannen (bei zwei Remis). Die Bayern haben bislang mehr als doppelt so oft getroffen wie RB (66 zu 32 Tore). Ein wenig Hoffnung auf ein positives Ergebnis darf Leipzig dennoch haben. Wie die Bayern blieb man achtmal in dieser Saison ohne Gegentor. Sieben der acht Heimspiele hat RBL gewonnen. Doch wie gesagt, die Hürde FCB ist nochmal mindestens eine Stufe höher als gegen den Rest der Liga. Manuel Neuer steht übrigens vor seinem 584. Pflichtspiel für den Rekordmeister und würde damit mit Franz Beckenbauer gleichziehen. Mit dem Kapitän im Tor haben die Bayern gegen Leipzig noch nie verloren (8 Siege, 3 Remis). Ohne Neuer gab es nur drei Siege in elf Duellen (5 Remis, 3 Niederlagen). - Bilanz: 2-7-10, 24:44 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

VfB Stuttgart - 1. FC Union Berlin
Die Schwaben sind 2026 bislang obenauf. Zum Ende der Hinrunde gelangen die ersten beiden Siege gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte (vs. Leverkusen & Frankfurt). Nur 03/04 und 23/24 hatte der VfB nach der Hinrunde mehr Punkte auf dem Konto als diese Saison. In diesen Spielzeiten landete man jeweils in den Top-Vier. Der Kurs geht also Richtung Königsklasse! Ein elementarer Faktor im VfB-Spiel ist aktuell Deniz Undav. Dem Stürmer gelangen schon zehn Saisontore - alle während der letzten zehn Spieltage. In diesem Zeitraum ist Undav sogar erfolgreicher als Super-Knipser Harry Kane! Gut läuft es aber auch für die Eisernen. Statt Abstiegskampf kann man sich diese Saison wieder höheren Tabellenregionen widmen. Während der Vorsprung auf die rote Zone elf Punkte beträgt, ist der Rückstand auf Europa mit sechs Zählern deutlich kleiner. Verlassen kann sich Trainer Steffen Baumgart aktuell auf sein Händchen. In den letzten vier Bundesliga-Spielen traf ein Union-Joker immer. Die letzten fünf Treffer wurden sogar alle von Einwechselspielern erzielt. Kurios: Nach 13 Spieltagen war der FCU noch das einizige Team ohne Jokertor. - Bilanz: 3-4-4, 18:18 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

FC Augsburg - SC Freiburg
Zum Spieltagsabschluss wird es grauer. Wobei beim FCA ziemlich sicher schon die Kontrolllampen angegangen sind. Eigentlich wollte man das Graue-Maus-Image mit Trainer Sandro Wagner ablegen und weiter oben angreifen. Die Realität: Wagner musste schnell wieder gehen, die Fuggerstädter kämpfen als 15. einmal mehr um den Klassenerhalt. Mit Manuel Baum ging es zurück zu den "alten Tugenden". Anders grau ist es im Breisgau. Der Sport-Club bleibt diese Saison wohl etwas unter den eigenen Möglichkeiten. Platz acht nach der Hinrunde ist dennoch kein Grund für allzu miese Stimmung in Freiburg. Diese Saison könnte es mit der Europa-Quali aber schwer werden. Im direkten Duell spricht einiges für die Hausherren, die in den letzten vier Heimspielen ungeschlagen blieben und acht Punkte holten. Freiburg dagegen kassierte fünf der sechs Saisonniederlagen in der Fremde. Hoffnungsträger beim SC ist Vincenzo Grifo, der nur noch ein Tor braucht, um Nils Petersen an der Spitze der meisten Pflichtspieltreffer für Freiburg einzuholen (104). Gegen Augsburg trifft Grifo dabei besonders gern. Gegen keinen Verein hat Grifo häufiger eingenetzt als gegen den FCA (achtmal). - Bilanz: 6-8-13, 32:49 Tore
 
Freitag, 20:30 Uhr

FC St. Pauli - Hamburger SV
Mit dem Stadtderby an der Elbe geht es feurig rein in den Spieltag. Im Hinspiel waren die Kiezkicker noch erfolgreich und feierten sich als "Nummer eins in Hamburg". In der Tabelle ist St. Pauli mittlerweile aber Schlusslicht, der HSV liegt als 14. mit fünf Punkten Vorsprung deutlich besser. Um die Rothosen nicht komplett enteilen zu lassen, muss Pauli die eigene Heimbilanz aufpolieren. Mit erst sieben Heimpunkten ist in dieser Saison nur Mainz (6) im eigenen Stadion schlechter. Auf der anderen Seite ist der HSV als einzig siegloses Team und mit nur zwei Punkten auf fremden Plätzen Letzter der Auswärtstabelle. Auf ein Offensivspektakel sollte man derweil nicht setzen. Es trifft mit Pauli die schwächste Offensive der Liga (16 Tore) auf die zweitschwächste mit dem HSV (17 Tore). Die jüngste Bilanz spricht für die Hausherren: Pauli hat nur drei der letzten elf Pflichtspiele gegen den großen Stadtrivalen verloren. - Bilanz: 3-6-8, 16:29 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

FC Bayern München - FC Augsburg
Der FCA kann einem fast schon leidtun. Feierte Ex-Coach Sandro Wagner die Hinspiel-Niederlage gegen die Bayern nach starker Leistung noch ab und sah keinen großen Qualitätsunterschied, dürfte selbst Wagner mittlerweile einen eklatanten erkannt haben. Wagner ist aber ohnehin längst Geschichte in der Fuggerstadt. Unter Nachfolger Manuel Baum läuft es derzeit aber auch nicht viel besser. Seit fünf Spielen warten die Augsburger auf einen Sieg. Dass es nun nach München geht, macht die Lage nicht viel besser. Der Ligaprimus spielt in einer eigenen Liga. Selbst bei Rückständen kann man sich fast schon sicher sein, dass noch eine Tor-Gala folgt. Diese FCB-Offensive pulverisiert alle Bundesliga-Rekorde. Nur so zum Vergleich: Robert Lewandowski, Arjen Robben und Franck Ribery kamen zusammen nach 18 Spieltagen gemeinsam maximal auf 37 Scorer. Harry Kane, Michael Olise und Luis Diaz liegen jetzt schon bei 66 (40 Tore, 26 Vorlagen!). - Bilanz: 23-2-4, 73:27 Tore

Bayer 04 Leverkusen - Werder Bremen
Krisenstimmung hier, Krisenstimmung da! Sowohl Leverkusen als auch Bremen hat 2026 noch kein Spiel gewonnen. Die Werkself kassierte zwei Bundesliga-Pleiten und musste sich nun auch in der Champions League geschlagen geben. Es ist die erste (noch kleinere) Krise unter Trainer Kasper Hjulmand, die nicht ausarten sollte. Ansonsten kann Bayer 04 die Königsklassen-Quali bald abschreiben. Dafür muss Leverkusen dringend wieder treffsicherer werden. 24 Torschüsse gab man in den beiden Bundesliga-Partien 2026 ab, nur Aleix Garcia traf - per Elfmeter. Klasse ist an der Weser aktuell auch nicht viel. Werder wartet seit sieben Spielen auf einen Sieg! Zuletzt gegen Frankfurt kassierte der SVW den 3:3-Ausgleich in der Nachspielzeit. Die Bilanz gegen Leverkusen macht Grünweiß aber Hoffnung. Aktuell ist kein Bundesligist gegen Bayer länger ungeschlagen - Werder seit drei Partien (1 Sieg, 2 Remis). In acht der letzten zehn Bundesliga-Duellen in Leverkusen konnten die Bremer zudem punkten. - Bilanz: 25-36-28, 147:134 Tore

Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim
Aller schlechten Dinge sind vier. Zumindest bei der Eintracht. Oder besser gesagt: viermal drei. Unglaublich, aber bittere SGE-Realität: Die Frankfurter haben in allen vier Pflichtspielen 2026 jeweils drei Gegentore kassiert. Am Mittwoch in der Champions League in Baku, womit die Eintracht keine Chance mehr auf die K.o.-Runde hat. Auch nach dem Aus von Trainer Dino Toppmöller bleibt die löchrige Defensive die größte SGE-Sorge. In der Bundesliga kassiert Frankfurt vor allem in der Schlussviertelstunde gerne Treffer. 13 Gegentore in den letzten 15 Minuten sind die meisten der Liga und zwei Drittel der gesamten Gegentore (39). Sorgenfrei kann man aktuell im Kraichgau agieren. Die TSG ist und bleibt das Überraschungsteam der Saison. Nach zwei Siegen 2026 liegen die Hoffenheimer mit Rang drei und einem Spiel weniger auf Champions-League-Kurs. Neben einer seit der Länderspielpause im Oktober stabilen Defensive (nur 9 Gegentore in den letzten 12 Spielen, viermal zu null) besticht die TSG durch ihre Laufstärke. 123,5 Kilometer pro Spiel ist Platz zwei hinter den Bayern. 184 Sprints und 763 intensive Läufe pro Spiel sind jeweils Liga-Bestwert. Die größte Hoffnung für die Eintracht-Anhänger ist derweil die jüngste Bilanz. Frankfurt holte 13 von möglichen 15 Punkten in den letzten fünf Aufeinandertreffen mit Hoffenheim. - Bilanz: 14-9-10, 54:45 Tore

1. FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg
Ein Sieg, ein Remis und eine Pleite. Rheinhessen und Wölfe haben 2026 jeweils schon alles erlebt. Die Mainzer wollen im direkten Duell weiter ans rettende Ufer aufschließen. Die Wolfsburger sich endgültig von der Abstiegszone lösen. Dass angesichts von zehn Punkten Rückstand auf Platz sechs noch etwas in Richtung Europa geht, ist aber kaum vorstellbar. Der FSV hat zuletzt zwar gegen Heidenheim erstmals nach 13 sieglosen Bundesliga-Heimspielen im eigenen Stadion gewonnen, liegt mit sechs Heimpunkten aber immer noch auf dem letzten Platz der Heimtabelle. Fun fact: Mainzer Abwehrspieler kommen auf vier Saisontore - und damit doppelt so viele wie die eigenen Stürmer. - Bilanz: 9-14-16, 51:67 Tore

1. FC Heidenheim - RB Leipzig
Auch Leipzig musste am eigenen Leib spüren, dass eine Führung gegen die Bayern noch längst keine Formel für Punkte gegen den Rekordmeister ist. Am Ende hieß es 1:5 - und die dritte Pleite aus den letzten vier Spielen war besiegelt. Die lange so stabilen Bullen sind aus den CL-Rängen geflogen, haben im Vergleich zum VfB aber immerhin noch ein Spiel in der Hinterhand. Gut für RBL, dass es jetzt gegen Heidenheim geht. Im Duell mit dem FCH verlor Leipzig nur eines der elf Pflichtspiele - und das noch zu Zweitliga-Zeiten 2015. Während Leipzig gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte eine negative Bilanz hat (3 Siege, 1 Remis, 5 Niederlagen), punktet man gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte fast makellos (7 Siege, 1 Remis). Heidenheim geht als 16. in den Spieltag. Noch ein wenig Fußball-Romantik zum Spiel: FCH-Coach Frank Schmidt ist seit über 18 Jahren im Amt - und damit länger als alle anderen 17 Bundesliga-Cheftrainer zusammen. Schmidt stand in seiner Geburtsstadt schon knapp zwei Jahre vor der Vereinsgründung von RB Leipzig (Mai 2009) an der Heidenheimer Seitenlinie. - Bilanz: 0-1-4, 4:9 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

1. FC Union Berlin - Borussia Dortmund
Obwohl die Ergebnisse von Borussia Dortmund in der Bundesliga meist stimmen, hängt beim BVB der Haussegen schief. In der Champions League scheint man mit einer miserablen Vorstellung bei den Spurs die Chance auf die direkte Achtelfinal-Teilnahme verspielt zu haben. Immerhin liegt Schwarzgelb in der Liga auf Vizemeister-Kurs. Und seien wir ehrlich: In dieser Saison ist hinter den Bayern auch nicht mehr drin. Die Dortmunder Offensive ist - zumindest in der Bundesliga - derzeit das Frankfurter Gegenstück: In allen drei Partien traf man genau dreimal. Bemerkenswert: neun Spieler haben die BVB-Tore erzielt. Kerzengrade hängt der Haussegen in Berlin-Köpenick. Trainer Steffen Baumgart hat seinen Vertrag kürzlich verlängert. Die Eisernen spielen mit Platz neun endlich mal wieder eine sorgenfreie Saison, in der man den Blick eher nach oben als nach unten richten darf. Zumal das heiße Baumgart-Händchen weiter lodert. Die letzten sechs Union-Tore wurde ausnahmslos von Jokern erzielt. Eine solche Serie von Toren von Einwechselspielern gab es in der Bundesliga erst einmal. Und zwar im Herbst 2018 beim BVB. - Bilanz: 4-0-9, 14:34 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

Borussia Mönchengladbach - VfB Stuttgart
Nur die Bayern (13) haben in den letzten fünf Spielen mehr Punkte geholt als der VfB (11, wie Dortmund). Die Schwaben sind in Topform und greifen nach der Rückkehr in die Champions League - auch wenn das jüngste 1:1 gegen Union Berlin ein kleiner Dämpfer war. Die wankelmütigen Fohlen könnten für die Schwaben jetzt genau richtig kommen. Gegen keinen anderen Klub hat Stuttgart in der Bundesliga häufiger gewonnen (45 Mal). Gleiches gilt für die 16 Auswärtssiege in Gladbach - die Borussia verlor gegen keine Mannschaft im eigenen Stadion häufiger. Rechnen darf man bei Spielen mit VfB-Beteiligung mit Toren in den letzten 15 Minuten. Zehn eigene Treffer gelangen in der Schlussviertelstunde. Der VfB musste aber auch schon elf Gegentore (von 26 insgesamt) schlucken. Dazu kassierten die Schwaben die meisten Joker-Gegentreffer der Liga (11). Am Sonntag ist es auch ein Duell der wichtigen Torjäger. Gladbachs Haris Tabakovic hat mit neun Toren 39 Prozent der Fohlen-Treffer erzielt. Deniz Undav traf schon zehnmal und liegt bei 30 Prozent der VfB-Tore. Mit ihrem Anteil sind die beiden Ligaspitze. - Bilanz: 32-30-45, 142:176 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

SC Freiburg - 1. FC Köln
Zum Abschluss ein Duell, das praktisch im Niemandsland der Tabelle stattfindet. Beim Sport-Club dürfte man darüber eher enttäuscht sein, auch wenn Platz acht ordentlich ist und eine Rest-Hoffnung auf Europa bleibt. Beim Effzeh dürfte man darüber extrem glücklich sein. Die Sieglos-Serie endete zuletzt gegen Mainz. Mit dem Dreier gegen das Keller-Kind beträgt der Abstand auf die rote Zone wieder sieben Punkte, die Kölner sind guter Zehnter. Steigt dieses Duell im Breisgau, spricht die Bilanz deutlich für die Freiburger. Nur eines der letzten 18 Pflichtspiele ging gegen Köln zu Hause verloren. Seit sieben Bundesliga-Heimspielen ist der SC zudem ungeschlagen. Kurios: 2026 ging der SC immer mit einem 0:0 in die Pause. Alle fünf Gegentreffer schluckte man in den ersten acht Minuten nach Wiederanpfiff. Wichtige Fakten zu dieser Partie: Freiburg hat schon acht Tore nach Ecken und 15 nach Standards insgesamt erzielt. Beides Ligabestwert. Die Kölner haben mit Abstand die meisten Gegentore nach ruhenden Bällen kassiert (13). Sieben Gegentore nach Ecken sind ebenfalls der schlechteste Wert der Liga. - Bilanz: 16-7-14, 51:50 Tore
 
Freitag, 20:30 Uhr

1. FC Köln - VfL Wolfsburg
Für Geißböcke und Wölfe ein wegweisendes Duell. Mit 19 Punkten nach 19 Spieltagen weist der VfL die schwächste Zwischenbilanz der eigenen Bundesliga-Geschichte auf. Beim Effzeh lief es zuletzt auch nicht besser. Sechs Punkte aus den letzten zehn Bundesliga-Spieltagen sind Liga-Tiefstwert. Die Wolfsburger haben schon sieben Mal eine Führung verspielt (3 Remis, 4 Pleiten). Dabei traf man schon achtmal in den ersten 15 Minuten (Liga-Bestwert). Die Kölner holen dagegen Rückstände gerne mal auf - besonders gerne sehr spät. Allerdings ist der VfL ein Angstgegner: Nur 22 Prozent der Duelle konnte der Effzeh gewinnen - selbst gegen Bayern mehr (23 Prozent). Was zudem für die Wölfe spricht: In den letzten sieben Spielen zwischen FC und VfL blieb das Auswärtsteam immer ungeschlagen und gewann fünfmal. - Bilanz: 8-12-17, 47:71 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

Eintracht Frankfurt - Bayer 04 Leverkusen
Die Eintracht wartet seit sieben Pflichtspielen auf einen Sieg. Als Achter geraten die Europa-Plätze langsam aber sicher außer Reichweite. Allerdings braucht auch Bayer 04 dringend den nächsten Dreier. Nach zwei Pleiten zum Jahresstart gelang zuletzt ein 1:0 über kriselnde Bremer. Der sechste Platz ist aber sicher nicht der Anspruch in Leverkusen - die CL-Quali soll es sein. Schlecht für die Frankfurter: Leverkusen gewann die letzten sechs Bundesliga-Duelle mit 20:5 Toren. Auch schlecht: Die Defensive bleibt die große Schwäche mit jetzt schon 42 Gegentreffern (24/25 waren es 49 in der kompletten Saison). Gerade bei Kontern ist die Eintracht anfällig: Acht Gegentore nach Gegenstößen sind Liga-Höchstwert. 14 Gegentreffer nach Ballverlusten ebenfalls. - Bilanz: 28-13-40, 115:153 Tore

FC Augsburg - FC St. Pauli
Bayern-Bezwinger Augsburg will im Keller-Duell nachlegen. Kurios: In dieser Bundesliga-Saison hatte der FCA alle Spiele nach Rückstand verloren - ehe man ausgerechnet in München ein 0:1 in ein 2:1 drehen konnte. Das Selbstvertrauen dürfte groß sein, zumal die Augsburger seit fünf Heimspielen ungeschlagen sind. Doch reicht das gegen den Bayern-Bezwinger-Fluch? Die letzte Mannschaft, die gegen den FCB gewann, war der VfL Bochum. Im Anschluss gingen die folgenden fünf Partien verloren und der VfL stieg als Tabellenletzter ab. Auf der anderen Seite können die Fuggerstädter in den nächsten drei Spielen einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gehen. Mit St. Pauli, Mainz und Heidenheim warten die Schlusslichter der Tabelle. St. Paulis Chance könnte die Augsburger Standard-Schwäche sein. Die drei Gegentore in den letzten beiden Spielen kassierte der FCA nach Ecken. Fünf der neun Gegentreffer unter Wagner-Nachfolger Manuel Baum erfolgten nach Standards. Ein Trumpf für die Kiez-Kicker könnte auch das Tempo von Ricky-Jade Jones sein. Der 23-jährige Engländer stellte beim 0:0 im Derby gegen den HSV den Schnelligkeits-Saisonrekord mit 36,46 km/h auf. - Bilanz: 1-1-1, 5:4 Tore

RB Leipzig - 1. FSV Mainz 05
Die Leipziger haben es mit einem 1:1 gegen St. Pauli im Nachholspiel verpasst, an Hoffenheim auf Platz drei dranzubleiben und sind jetzt punktgleich mit dem VfB auf Rang fünf. Entsprechend eng geht es für RBL im Kampf um die CL-Rückkehr zu. Von Königsklassen-Fußball sind die Mainzer weit entfernt. In den letzten fünf Spielen hat der FSV aber besser gepunktet (8) als der kommende Gegner (7). Unter Urs Fischer sind die Rheinhessen zumindest auf den Relegationsrang geklettert. Am Samstag trifft jedoch Heimstärke auf Auswärtsschwäche. RBL hat sieben der neun Heimspiele gewonnen, Mainz keine der letzten sieben Auswärtspartien (5 Pleiten). Fischer hat den Mainzern seine Spielphilosophie derweil schon eingeimpft: Der Ballbesitz ging von 48 auf 43 Prozent zurück. Durchschnittlich steht der letzte Mainzer Verteidiger jetzt 1,9 Meter tiefer (34m vor dem eigenen Tor, zuvor 35,9m). Zudem kann der FSV auf seine Standard-Stärke setzen: Neun der 21 Saisontore wurden nach ruhendem Ball erzielt (43 Prozent, nur Freiburg hat mit 48 Prozent einen höheren Anteil). - Bilanz: 9-4-6, 42:26 Tore

TSG Hoffenheim - 1. FC Union Berlin
Die TSG ist das heißeste Team der Liga! Nach vier Siegen in Serie winkt den Hoffenheimern Königsklassen-Fußball 26/27. Wer hätte das vor einigen Monaten gedacht, als Trainer Christian Ilzer kurz vor dem Aus stand? Die Eisernen auf der anderen Seite warten zwar seit vier Spielen auf einen Sieg, haben dabei aber auch nur einmal verloren und stehen als Neunter sehr stabil da. Hoffenheim hat nach drei Heimpleiten zu Saisonstart die letzten sechs Heimspiele gewonnen. Nummer sieben wäre Einstellung des Vereinsrekords (damals unter Julian Nagelsmann). Allerdings hat Union Berlin die letzten beiden Duelle in Sinsheim jeweils ohne Gegentor für sich entschieden (1:0 und 4:0). Auswärts hat der FCU nur eins der letzten fünf Spiele verloren. Die Zuschauer dürfen so oder so darauf hoffen, das einiges los sein wird. In 13 Duellen gab es nie ein 0:0, dafür aber sieben Elfmeter und fünf Platzverweise - vier davon in den TSG-Heimspielen. - Bilanz: 5-2-6, 23:22 Tore

Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach
Seit neun Spielen wartet Werder mittlerweile auf einen Sieg. In der Tabelle ging es für die Bremer seither runter bis auf Rang 15, die Abstiegszone ist nur noch drei Zähler entfernt. Kein Wunder, dass die Stimmung an der Weser mies ist und einige Fans bereits eine Online-Petition gestartet haben, um die Freistellung von Sportchef Clemens Fritz zu fordern. Der genießt aber offenbar noch Rückendeckung vom Klub und stellte sich seinerseits nach der Pleite im Nachholspiel gegen Hoffenheim hinter Trainer Horst Steffen. Viele Niederlagen darf sich der SVW-Coach aber sicher nicht mehr leisten. Deutlich besser läuft es bei der Borussia auch nicht. Nur eines der letzten sechs Bundesliga-Spiele konnte gewonnen werden. Zuletzt blieben die Fohlen erstmals unter Trainer Eugen Polanski zweimal in Folge ohne eigenes Tor. Werder sollte sich vor dem Duell an das Hinspiel erinnern, als man in Gladbach mit 4:0 gewann. Die Fohlen hoffen dagegen auf eine Revanche, sollten dafür aber u.a. auch die Elfmeterquote verbessern. Zwar bekam man diese Saison schon sechs Strafstöße zugesprochen (Liga-Höchstwert), verwandelte aber nur drei. - Bilanz: 40-28-43, 174:192 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

Hamburger SV - FC Bayern München
Fast schon standesgemäß schickten die Bayern die Rothosen im Hinspiel mit 5:0 wieder zurück an die Elbe. Bekommt der HSV jetzt im eigenen Volkspark den bajuwarischen Zorn nach der ersten Bundesliga-Pleite zu spüren? 0:0 dürfte das Duell ziemlich sicher nicht ausgehen. Nach zwei Nullnummern in Folge gegen Gladbach und Pauli wäre ein drittes 0:0 in Serie ein Novum für den HSV, der seit fünf Bundesliga-Partien auf einen Sieg wartet. Die Bayern haben keines der letzten 20 Pflichtspiele gegen den HSV verloren (17 Siege, 3 Remis). Zuletzt schafften die Hamburger 2014 einen Punktgewinn gegen die Bayern. Dennoch macht die eigene Heimstärke zumindest etwas Hoffnung. 15 der 18 Zähler holte der Aufsteiger im eigenen Stadion, wo man auch 13 der 17 Saisontore erzielte. Für Bayern-Coach Vincent Kompany dürfte das Spiel ein besonderes sein. Der Belgier kickte einst für die Rothosen, für die er sein letztes Spiel ausgerechnet bei einem 2:2 in München absolvierte. Ein gewisser Thomas Müller feierte damals sein Debüt. - Bilanz: 19-22-66, 101:252 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

VfB Stuttgart - SC Freiburg
In den Sonntag starten wir mit dem Duell der beiden Europa-League-Teilnehmer, die beide ähnlich gut drauf sind. Der VfB holte aus den letzten fünf Spielen starke elf Punkte, der Sport-Club immerhin zehn. In der Tabelle liegen die Schwaben auf Rang fünf, punktgleich mit dem Vierten Leipzig. Der Badener folgen auf Platz sieben und versuchen, die Fünf-Punkte-Lücke auf Europa noch zu schließen. Für die Freiburger wäre es die vierte Europa-Quali in fünf Jahren. Der VfB könnte dagegen zum dritten Mal in Folge europäisch spielen - das gelang zuletzt vor 16 Jahren. Zwei der heißesten Spieler in diesem Baden-Württemberg-Derby sind Jamie Leweling auf Stuttgarter Seite und Igor Matanovic bei den Freiburgern. DFB-Star Leweling will jetzt auch mal im eigenen Stadion treffen, nachdem er in den letzten drei Auswärtspartien immer netzte und dabei alle seine vier Saisontore erzielte. Matanovic auf der anderen Seite ist nach einem schweren ersten Halbjahr im Breisgau aufgeblüht und hat 2026 schon drei Treffer auf dem Konto. - Bilanz: 24-5-18, 83:65 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

Borussia Dortmund - 1. FC Heidenheim
Die Heidenheimer sind mal wieder seit sechs Spielen ohne Sieg. Betrachtet man die Tabelle der letzten fünf Spieltage, ist nur Werder Bremen genauso schlecht. Der BVB auf dern anderen Seite führt die Formtabelle gemeinsam mit Hoffenheim an (vier Siege, ein Remis). Nach der ersten Bayern-Pleite wittern einige bei Schwarzgelb sogar noch eine kleine Chance im Meisterrennen. Dafür ist ein Dreier gegen den Tabellenletzten aber absolute Pflicht. Bemerkenswert: Die Dortmunder Stärke ist diese Saison vor allem die Defensive. Erst 17 Gegentreffer sind knapp hinter den Bayern (16) der zweitbeste Wert. Zehn Spiele ohne Gegentor sogar Ligaspitze. Beim FCH sieht das ganz anders aus. 42 Gegentreffer sind auch hier der letzte Platz (wie Frankfurt), dazu gab es noch kein einziges Zu-Null-Spiel. 39,4 xGoals für den Gegner und 290 gegnerische Torschüsse sind ebenfalls die schlechtesten Bundesliga-Werte. Es spricht eigentlich alles für einen Dortmunder Heimsieg. Womöglich setzt der BVB auch eine Serie aus 2026 fort: In allen vier Bundesliga-Partien wurden exakt drei Tore erzielt. - Bilanz: 3-2-0, 10:5 Tore
 
Freitag, 20:30 Uhr

1. FC Union Berlin - Eintracht Frankfurt
Mit markigen Worten und klaren Ansagen hat Albert Riera die SGE in seinen Bann gezogen. Am Freitagabend feiert der Toppmöller-Nachfolger sein Bundesliga-Debüt an der Alten Försterei. Damit sich die spanische Euphorie am Main hält, sollte direkt ein Dreier her. Das gelang der Eintracht seit acht Pflichtspielen nicht mehr. Union Berlin wartet zwar ebenfalls seit fünf Spielen auf einen Sieg. Mit einem Heimerfolg könnte man im Bestfall sogar an der Eintracht vorbeiziehen. Der Freitagabend in Berlin-Köpenick spricht eher für die Eisernen. Union hat keines der letzten zehn Bundesliga-Freitagsheimspiele verloren. Diese Saison schlug man auf eigenem Platz freitagabends schon Gladbach und Leipzig jeweils mit 3:1. Aber: Die einzige Bundesliga-Heimniederlage am Freitagabend setzte es 2019 gegen die Eintracht. Im direkten Duell war der FCU zuletzt klar besser: Zwei Union-Siege und zwei Remis gab es in der Bundesliga. Das Hinrunden-Duell endete spektakulär mit 4:3 für die Eisernen. - Bilanz: 5-3-5, 20:23 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

1. FC Heidenheim - Hamburger SV
Das Schlusslicht Heidenheim empfängt durchaus euphorisierte Hamburger, die zwar seit sechs Spielen auf einen Sieg warten, vergangenen Samstagabend aber Primus Bayern ein Remis abtrotzten. Ohnehin gingen während der Sieglos-Serie nur zwei Duelle verloren. Der FCH wartet dagegen schon seit sieben Partien auf einen Dreier und hat in diesem Zeitraum nur zwei Remis verbucht. Ein Heimsieg über die Rothosen ist fast schon Pflicht, will man sich die Chance auf den Klassenerhalt wahren. Der HSV ist mit mageren drei Punkten Letzter der Auswärtstabelle und hat als einziges Bundesliga-Team in der Fremde noch nicht gewinnen können. Dazu konnte der HSV in neun Auswärtsspielen erst vier Tore erzielen. Auf der anderen Seite wartet Heidenheim seit sieben Pflichtspielen auf einen Sieg gegen den HSV (2 Remis, 5 Niederlagen). Luka Vuskovic ist mit vier Toren bester HSV-Torschütze und torgefährlichster Verteidiger der Liga. Nebenbei ist der 18-Jährige mit 69 Prozent gewonnener Duelle auch mit Abstand der zweikampfstärkste Spieler der Bundesliga. - Bilanz: 0-0-1, 1:2 Tore

FC St. Pauli - VfB Stuttgart
Wirklich erfolgreich war für St. Pauli nur der Saisonstart. Nach sieben Zählern aus den ersten drei Spielen folgten zehn Bundesliga-Spiele ohne Sieg mit neun Pleiten. Mittlerweile warten die Kiez-Kicker wieder seit sechs Bundesliga-Partien auf einen Dreier. Die 0:2-Pleite am 4. Spieltag in Stuttgart war ein Wendepunkt: Inklusive dieses Duells gab es in 17 Bundesliga-Spielen nur einen Sieg für Pauli. Als Tabellenvierter liegen die Schwaben drei Punkte vor dem Fünften aus Leipzig und damit voll auf Champions-League-Kurs. Sieben Bundesliga-Spiele ohne Niederlage haben den Stuttgartern eine formidable Ausgangsposition verschafft. Auswärts hat der VfB derweil die letzten drei Duelle für sich entschieden und dabei immer mindestens dreimal getroffen. Torjäger Deniz Undav traf sogar in den letzten fünf Auswärtsspielen immer. Die Schwaben treffen auch besonders gerne aus der Ferne. Sechs Weitschusstore sind Bundesliga-Spitze. - Bilanz: 3-4-12, 14:32 Tore

1. FSV Mainz 05 - FC Augsburg
Ein Duell im Abstiegskampf zweier formstarker Teams. Die Mainzer stehen zwar auf dem Relegationsrang, haben aber drei der letzten vier Spiele gewonnen - darunter zuletzt ein 2:1-Sieg in Leipzig. Die Augsburger sind nicht nur seit vier Spielen ungeschlagen. Der FCA hat auch den Bayern-Bezwinger-Fluch gebrochen und nach dem 2:1 in München einen enorm wichtigen 2:1-Erfolg über St. Pauli folgen lassen. Hatten die Fuggerstädter zuvor nach Rückstand in dieser Saison immer verloren, drehte man jetzt zweimal in Folge ein 0:1 in einen Sieg. Während auch die Mainzer zuletzt zweimal einen Rückstand in einen Dreier umwandelten, ist das Duell ein waschechtes "Sechs-Punkte-Spiel". Gewinnt Mainz, rücken die Nullfünfer bis auf einen Zähler an den FCA ran. Gewinnen die Augsburger, beträgt der Vorsprung schon satte sieben Punkte. - Bilanz: 14-3-12, 48:39 Tore

SC Freiburg - Werder Bremen
Nach zehn sieglosen Bundesliga-Spielen musste Horst Steffen gehen. Anders als in Frankfurt hält sich die Euphorie beim neuen Trainer in Bremen merklich in Grenzen. Ob das Sympathieträger Thioune nicht gerecht wird, sollte sich in den kommenden Wochen zeigen. Sein Einstand mit Duellen in Freiburg und gegen die Bayern könnte definitiv einfacher sein. Der Sport-Club erlebt zwar wieder eine solide Saison, der Rückstand auf die Europa-Ränge ist mit acht Punkten aber schon mächtig. Angstgegner ist Werder für die Freiburger schon lange nicht mehr. Zunächst gewann Bremen 19 der ersten 27 Bundesliga-Duelle. Seither konnte der SVW von den folgenden 22 Partien nur noch fünf für sich entscheiden. Sechs der letzten sieben Aufeinandertreffen gewann Freiburg. Dort steht Matthias Ginter vor einem Meilenstein. Der Weltmeister von 2014 kann am Samstag sein 400. Bundesliga-Spiel absolvieren. Er wäre der einzige Feldspieler von den aktuellen Bundesliga-Profis, die diese Schallmauer geknackt haben. - Bilanz: 15-10-24, 67:93 Tore

VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund
Mit 19 Punkten rangiert der VfL knapp über dem Strich und spielt die punktemäßig schlechteste Saison der eigenen Bundesliga-Historie. Schwarzgelb ist dagegen zu diesem Zeitpunkt so gut wie seit sieben Jahren nicht mehr und ist jetzt 13 Bundesliga-Spiele ungeschlagen. Der Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern ist zuletzt auf sechs Zähler zusammengeschrumpft. Weil die Münchner am Sonntag nach Sinsheim müssen und Dortmund den FCB noch im eigenen Stadion empfängt, hat Nico Schlotterbeck mutig den Meisterschaftskampf ausgerufen. Sein Trainer gibt sich da deutlich vorsichtiger und schaut lieber in den Rückspiegel. Sieht Niko Kovac darin Duelle gegen seinen Ex-Klub, darf er lächeln. Dortmund hat 18 der letzten 21 Bundesliga-Duelle gegen die Wölfe gewonnen. Nur eines ging verloren - und da war Kovac noch VfL-Trainer. Freuen auf das Duell in Wolfsburg werden sich auch Serhou Guirassy, Karim Adeyemi und Maxi Beier. Alle drei trafen gegen keinen Bundesliga-Klub öfter als gegen den VfL. - Bilanz: 10-11-36, 58:124 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

Borussia Mönchengladbach - Bayer 04 Leverkusen
Nach drei Pleiten zum Jahresstart hat die Werkself jetzt dreimal in Folge gewonnen. Der Rückstand auf Platz vier beträgt zwar schon fünf Punkte, Bayer 04 hat aber ein Nachholspiel beim HSV in der Hinterhand. Zunächst geht es an den Niederrhein zum kleinen Rheinderby, wo die strauchelnden Fohlen warten. Weil man seit vier Partien ohne Sieg dasteht, ist die Borussia zurück im akuten Abstiegskampf. Eugen Polanski gerät langsam aber sicher unter Druck. Im Hinspiel hatte der Ex-Profi noch sein Debüt gegeben. Gladbach holte ein beachtliches Remis in Leverkusen. Die bittere Wahrheit: Noch kein einziges Duell gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte konnte diese Saison gewonnen werden. Auch unter Polanski ist die Gesamtbilanz negativ: Nur 20 Punkte aus 17 Bundesliga-Spielen und dabei sieben Niederlagen bei nur fünf Siegen stehen zu Buche. Mit nur neun Punkten ist die Borussia Letzter der Heimtabelle. Dass Leverkusen gegen Gladbach seit zwölf Bundesliga-Duellen ungeschlagen ist macht die Aussicht nicht besser. Zumal Bayer die letzten sechs Bundesliga-Partien in Gladbach allesamt gewann. Die Fohlen haben noch nie sieben Heimspiele in Serie gegen einen Bundesliga-Klub verloren. - Bilanz: 22-29-36, 124:167 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

1. FC Köln - RB Leipzig
Die aufgekommene Trainerdiskussion in Köln hat Lukas Kwasniok mit zwei Siegen aus den letzten drei Spielen im Keim erstickt - vorerst. Denn über ein sicheres Polster verfügt der Tabellenzehnte auf die Abstiegsränge noch nicht. Dennoch sind die Klassenerhalts-Aussichten in Müngersdorf wieder rosig - passend vor dem Rosenmontag in zehn Tagen. Ob es gegen die Leipziger mit weiteren Punkten klappt? RBL hat in der Bundesliga in 33 Duellen noch nie gegen einen Aufsteiger verloren! Dazu konnte der Effzeh nur 13 Prozent aller Pflichtspiel-Duelle gegen Leipzig gewinnen - selbst gegen die Bayern ist die Siegquote höher. Die Formkurve in Leipzig zeigt aber bedrohlich nach unten. Zwei der letzten drei Spiele gingen verloren. Nach 22 Zählern aus den ersten zehn Spieltagen gab es an den folgenden zehn nur noch 14 Punkte. Grund dafür ist auch, dass Leipzig Führungen gerne verspielt. Das passierte diese Saison schon sechsmal - nur Wolfsburg häufiger. In vier der letzten sechs Partien war das der Fall. Vier Pleiten nach Führungen sind zudem negative Ligaspitze. - Bilanz: 2-5-8, 16:36 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

FC Bayern München - TSG Hoffenheim
Nach der ersten Bundesliga-Pleite gegen Augsburg erlitt der FCB in Hamburg mit dem 2:2-Remis die vierten Punktverluste dieser Saison. Kurios: Immer stand der Gegner vor dem Spieltag in der unteren Tabellenhälfte. Der Abstand auf den BVB beträgt vor dem Spieltag nur noch sechs Punkte. Drei sieglose Bundesliga-Partien gab es derweil unter Trainer Vincent Kompany noch nie. In den letzten beiden Duellen hatten die Bayern jeweils Führungen nicht über die Ziellinie gebracht. Wie das geht, demonstriert die TSG derzeit eindrucksvoll. Alle fünf Spiele 2026 konnte Hoffenheim gewinnen. Mit einem sechsten Erfolg in der Allianz Arena würde man nicht nur einen Vereinsrekord aufstellen, sondern auch bis auf sechs Zähler an die Bayern heranrücken. Besonders bemerkenswert: Seit dem 7. Spieltag - also aus den letzten 14 Spielen - hat Hoffenheim (35) mehr Punkte geholt als der FCB (33)! Im Duell der laufstärksten Teams der Liga sollten die Bayern besonders auf die formstarke TSG-Ikone Andrej Kramaric Acht geben. Der 34-jährige Kroate traf schon achtmal gegen die Bayern - Bestwert unter allen aktiven Bundesliga-Spielern. - Bilanz: 23-7-5, 88:33 Tore
 
Zurück
Oben