• Das großartige Treffen dieses Jahr wird nächstes Jahr wiederholt. Wir treffen uns wieder im Sauerlandpark. Diesmal ist der Termin noch nicht fixiert. Also schau im Thread vorbei und gib Bescheid, ob und wann du teilnehmen willst und kannst. Ich will auch!

Fußball 1. Bundesliga 25/26 - 18. Spieltag

Freitag, 20:30 Uhr

Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund
Weder in Frankfurt noch in Dortmund fällt eine Einschätzung zur ersten Saisonhälfte schwer. Der BVB hat zwar als Zweiter überwintert, echte Titelchancen hat Schwarzgelb bei neun Punkten Rückstand auf die Bayern aber nicht. Spielerisch ließ die Kovac-Truppe zudem viele Wünsche offen. Auf der anderen Seite stehen sieben Punkte mehr im Vergleich zur Vorsaison und damit die beste Zwischenbilanz seit sieben Jahren. Nur eine Pleite (gegen die Bayern) setzte es in den letzten 23 Bundesliga-Partien. Die Eintracht auf der anderen Seite mischt zwar weiter im Europa-Rennen mit, nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Pflichtspielen 2025 war die Stimmung bei den Hessen aber getrübt. Zum Jahresstart kämpft die SGE als Siebter um den Anschluss an die Top sechs. Zwar hat man nur zwei Zähler weniger als im Vorjahr auf dem Konto, damals ging es aber auf Rang drei in die Winterpause. Der Freitagabend ist in dieser Saison derweil ein gutes Omen für den BVB. Beide Spiele hat Dortmund ohne Gegentor gewonnen. Die Eintracht dagegen verlor das bislang einzige Spiel am Freitag mit 1:3 gegen Leverkusen. Aber: Vor einem Jahr gelang freitags ein 2:0-Heimsieg über den BVB. - Bilanz: 32-21-51, 139:202 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

SC Freiburg - Hamburger SV
Der Sport-Club hat 2025 versöhnlich beendet. In Wolfsburg feierten die Freiburger den ersten Auswärtssieg seit September. Konstant besser läuft es im heimischen Breisgau, wo der SC seit zehn Pflichtspielen (sieben Siege) ungeschlagen ist. Vor allem deshalb hält sich Freiburg als Neunter in der oberen Tabellenhälfte. Die Duelle im heimischen Volkspark sind auch das größte Faustpfand von Ex-Dino HSV, der vier Punkte vor Stadtrivale St. Pauli und damit vor dem Relegationsplatz steht. Auswärts haben die Rothosen dagegen erst zwei Zähler eingesammelt und sind auf fremden Plätzen damit Schlusslicht der Liga. Vincenzo Grifo winkt derweil im SC-Trikot der nächste Meilenstein. Der Deutsch-Italiener hatte mit seinem Strafstoß-Tor in Wolfsburg Nils Petersen als erfolgreichsten SC-Torschützen in der Bundesliga überholt (70 Treffer). Gegen den HSV könnte Grifo nun seinen 100. Bundesliga-Sieg im Freiburger Trikot einfahren. Bislang ist das nur Christian Günter und Nicolas Höfler gelungen. - Bilanz: 8-14-14, 29:53 Tore

1. FC Union Berlin - 1. FSV Mainz 05
Das fünfte Pflichtspiel für Urs Fischer als Trainer von Mainz 05 wird ein ganz besonderes. Der Schweizer hatte mit Union Berlin eine furiose Erfolgsgeschichte geschrieben und stand insgesamt 224 Mal für die Eisernen an der Seitenlinie. Sein Ex-Klub hat mit 21 Zählern und Rang acht ein mehr als ordentliches Halbjahr gespielt. Ganz anders der FSV: Mit acht Pünktchen heftet den Rheinhessen die Rote Laterne an. Schlecht für die Mainzer: In den letzten neun Jahren stieg der Letzte der Winterpause immer ab. Gut für die Mainzer: 23/24 rettete man sich nach neun Punkten zum selben Zeitpunkt, 20/21 gelang der Klassenerhalt sogar nach nur sechs Zählern aus den ersten 15 Spielen. Bei den Eisernen hofft man dagegen erstmals auf drei Bundesliga-Siege in Folge seit dem Abschied von Urs Fischer. - Bilanz: 7-4-1, 23:11 Tore

1. FC Heidenheim - 1. FC Köln
Trotz der zwei Pleiten zum Jahresende haben die zwei Siege zuvor Heidenheim wieder in Reichweite zum rettenden Ufer gebracht. Als 17. ist man lediglich fünf Punkte hinter dem 11. aus Köln. Der erste Nicht-Abstiegsplatz ist drei Zähler entfernt. Rückkehrer Köln hat derweil insgesamt ziemlich stabile erste 15 Spieltage hinter sich. Allerdings wartet der Effzeh nun schon seit sechs Partien auf einen Dreier. Ein Faktor spielten beim Negativ-Lauf auch die Standards. Defensiv präsentieren sich die Geißböcke gerne mal anfällig, offensiv sorgt man bei ruhenden Bällen selbst kaum für Gefahr. Lediglich zwei Standard-Tore sind Liga-Tiefstwert - gemeinsam mit Heidenheim. Immerhin scheinen sich die Kölner am Samstag defensiv weniger Sorgen machen zu müssen. Brandgefährlich sind dagegen bei beiden Teams die Joker. Sieben Joker-Tore bedeuten Rang zwei für den Effzeh (hinter den Bayern mit neun). Mit sechs Joker-Treffern liegt Heidenheim auf Rang vier. Angesichts von insgesamt erst 13 erzielten Toren umso bemerkenswerter. - Bilanz: 1-1-0, 5:2 Tore

FC St. Pauli - RB Leipzig
Die Partie wurde abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. - Bilanz: 0-1-1, 0:2 Tore

Werder Bremen - TSG Hoffenheim
Die Partie wurde abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. - Bilanz: 12-10-10, 55:57 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

Bayer 04 Leverkusen - VfB Stuttgart
Im ersten Topspiel des Jahres empfängt der Dritte Leverkusen den Sechsten aus Stuttgart. Während die Werkself in den vergangenen drei Jahren immer mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet ist, spielte der VfB zuletzt ungern am Samstagabend. In den letzten vier Topspielen blieben die Schwaben sieglos. Zuletzt beim 4:4 gegen Union Berlin, als erstmals in der Bundesliga-Geschichte acht Tore in der ersten Halbzeit fielen. Bayer 04 ist für die Stuttgarter eine bittere Pille: In den letzten 15 Duellen setzte es für die Schwaben neun Niederlagen. Bei sechs Remis konnte der VfB kein einziges Aufeinandertreffen gewinnen! VfB-Coach Sebastian Hoeneß hat zudem keines seiner elf Pflichtspiele gegen Leverkusen gewinnen können (sieben Remis, vier Pleiten). Einen Jubilar könnte die Partie auch haben: Nationalspieler Jamie Leweling steht vor seinem 100. Pflichtspiel im VfB-Trikot. - Bilanz: 41-24-23, 156:113 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

Borussia Mönchengladbach - FC Augsburg
In Gladbach konnte man doch noch recht beruhigt in die Pause gehen. Zwar gingen die letzten beiden Spiele vor Weihnachten verloren. Davor sorgte eine Serie mit zehn Punkten aus vier Partien aber dafür, dass die Fohlen sich von den Abstiegsrängen lösen konnten. Gelöst ist beim FCA auch nach dem Trainerwechsel von Sandro Wagner zu Manuel Baum noch nicht viel. Die Fuggerstädter schafften es gerade so über dem Strich in die Winterpause. Statt dem "neuen, glänzenden" FCA bekommen wir wohl einmal mehr den klassischen: Abstiegskampf und graue Maus. Gemeinsam haben beide das effektive Ausnutzen der eigenen Großchancen. Gladbach steht mit 60 Prozent auf Rang vier, Augsburg ligaweit auf Rang drei (63%). Nur Mainz und die Bayern waren hier bislang besser. - Bilanz: 8-9-11, 42:42 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

FC Bayern München - VfL Wolfsburg
Wie schon zum Jahresabschluss 2025 wird der Rekordmeister auch zum Start in 2026 die letzte Partie des Spieltags am Sonntagabend austragen. Der VfL Wolfsburg ist zu Gast in der Allianz Arena. Während dem FC Bayern die nächste Meisterschaft schon sicher scheint, hoffen die Wölfe auf ein deutlich erfolgreicheres zweites Saison-Halbjahr. Mit nur 15 Punkten auf Rang 14 hinkt der VfL den eigenen Erwartungen weit hinterher. Es ist sogar die zweitschlechteste Bilanz zu diesem Zeitpunkt der eigenen Bundesliga-Geschichte. Die Münchner weisen dagegen sogar die beste Bilanz nach 15 Spieltagen in der gesamten Bundesliga-Historie auf! Als erstes Bundesliga-Team war der FCB 2025 in einem Kalenderjahr immer Tabellenführer. Platz eins nach der Hinrunde ist den Bayern längst nicht mehr zu nehmen. In 24 der bisherigen 27 Fällen stand am Ende auch die Meisterschaft. Trainer Vincent Kompany und Offensiv-Star Michael Olise stehen derweil vor ihrem 50. Bundesliga-Spiel. Unter Kompany holen die Bayern im Schnitt 2,5 Punkte. Der beste Punkteschnitt eines Bundesliga-Trainers überhaupt - gleichauf mit Pep Guardiola. - Bilanz: 45-7-4, 142:49 Tore
 
Abschluss der Hinrunde:

Dienstag, 18:30 Uhr

VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt
Der VfB Stuttgart hat zum Jahresauftakt nicht nur Angstgegner Leverkusen deutlich bezwingen können. Für die Schwaben war es in dieser Saison auch der erste Sieg gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte. Am frühen Dienstagabend soll gegen die Frankfurter Eintracht der zweite hinzukommen. Ob Trainer Sebastian Hoeneß dafür erneut auf eine Doppelspitze setzt? In Leverkusen harmonierten Deniz Undav und Jamie Leweling prächtig. Der eine, Undav, bereitete zwei Treffer vor und erzielte eines selbst. Der andere, Leweling, erzielte in seinem 100. VfB-Pflichtspiel seinen ersten Bundesliga-Doppelpack. Tore sollten in diesem Duell ohnehin garantiert sein. Gegen keinen anderen Bundesliga-Gegner schoss der VfB so viele Tore wie gegen die SGE (188). Andersherum gilt das ebenso. Die Eintracht hat schon 176 Mal im Oberhaus gegen die Schwaben getroffen. Was das Toreschießen angeht, ist die SGE in dieser Saison besonders breit aufgestellt. Winter-Neuzugang Younes Ebnoutalib gelang bei seinem Debüt gleich auch der erste Treffer. Er ist damit Eintracht-Torschütze 14. Auf der anderen Seite drückt der Schuh bei den Gästen defensiv. Mit 33 Gegentoren kassierte die SGE die zweitmeisten Gegentore (hinter Heidenheim und Wolfsburg). Die alte, neue Nummer eins Kaua Santos musste in fünf Liga-Einsätzen diese Saison immer mindestens zweimal hinter sich greifen (16 Gegentreffer). - Bilanz: 44-23-37, 188:176 Tore

Dienstag, 20:30 Uhr

Borussia Dortmund - Werder Bremen
Seit der Pleite in München an Spieltag sieben ist der BVB zwar ungeschlagen. Neben fünf Siegen musste Schwarzgelb dabei aber auch viermal die Punkte teilen. Insgesamt hat Dortmund schon sechsmal Remis gespielt (Liga-Höchstwert). Der Rückstand auf den Spitzenreiter ist damit schon auf elf Punkte angewachsen - ein spannendes Meisterrennen bekommen wir 25/26 sicher nicht! Ein Problem der Kovac-Truppe: Schon fünfmal gab der BVB eine Führung aus der Hand. Hätten daraus immer Siege resultiert, wären jetzt zehn Zähler mehr auf dem Konto. Von Führungen konnte Werder vor Weihnachten oft nur träumen. Magere zwei Pünktchen holte Grünweiß seit Spieltag elf. Vielleicht hilft gegen Dortmund Überzahl. In den letzten beiden Duellen flog jeweils ein BVB-Spieler vom Platz. Der BVB will sich dagegen auf die eigene Heimstärke stützen. Im Westfalenstadion ist die Borussia ungeschlagen, hat in sieben Partien erst vier Gegentore kassiert und spielte schon fünfmal zu Null. - Bilanz: 49-21-42, 182:178 Tore

1. FSV Mainz 05 - 1. FC Heidenheim
Kellergipfel in Rheinhessen! Schlusslicht Mainz empfängt den Vorletzten aus Heidenheim. Die Mainzer sind unter ihrem neuen Chefcoach Urs Fischer zwar noch ungeschlagen - in der Bundesliga aber auch ohne Sieg. Nicht mal eine 2:0-Führung bei Fischers Ex-Klub Union Berlin reichte für den ersehnten zweiten Saison-Dreier für den FSV. Schon dreimal gewonnen hat dagegen der FCH. In einem wilden Spiel gegen den 1. FC Köln gab es zum Jahresauftakt immerhin einen Punkt. Die Heidenheimer könnten zum Hinrunden-Abschluss den Sprung ans rettende Ufer schaffen. Die Mainzer dagegen hoffen mit Punkten gleichzuziehen. Bei einem Heimsieg würde man die rote Laterne an den FCH abgeben. Übrigens: Statistisch ist dieses Endspiel um Hinrunden-Platz 18 ziemlich wichtig. In den letzten neun Jahren stieg der Tabellenletzte nach der ersten Saisonhälfte immer ab. Der 17. konnte sich immerhin dreimal retten. In den letzten sieben Duellen zwischen Platz 17 und 18 gewann das Schlusslicht derweil viermal, nur einmal konnte der 17. siegen. - Bilanz: 1-1-2, 3:4 Tore

Mittwoch, 18:30 Uhr

VfL Wolfsburg - FC St. Pauli
Weiter geht es am Mittwoch zunächst in der Autostadt. Das Heulen der Wölfe in München war laut. Zwar gelang zwischenzeitlich der Ausgleich und es gab in Hälfte eins sogar eine Phase, in der der VfL näher an der Führung dran war. Dann aber wurden die Wolfsburger von den Bayern überrollt. 1:8 hieß es am Ende - die höchste VfL-Pleite in der Bundesliga! Dann schon lieber die Beine hochlegen, wie Pauli notgedrungen, weil das Duell gegen Leipzig wegen der Schneemassen nicht ausgetragen werden konnte. Tabellarisch ist es das zweite wegweisende Kellerduell zum Hinrundenabschluss. Die Gäste aus Hamburg stehen auf Relegationsplatz 16 und könnten mit einem Auswärtssieg mit dem 14. aus Wolfsburg gleichziehen. Die Hausherren wollen die schwächste Bundesliga-Hinrunde der eigenen Historie verhindern und brauchen dafür einen Heimsieg. Es wäre der erste Sieg im Oberhaus gegen die Kiezkicker im siebten Duell (zuvor fünf Remis, eine Pleite). Gleichzeitig ist es der Startschuss für Wolfsburger "Wochen der Wahrheit". Nach dem Duell mit Pauli geht es gegen Heidenheim, Mainz und Köln. - Bilanz: 0-5-1, 6:8 Tore

Mittwoch, 20:30 Uhr

1. FC Köln - FC Bayern München
Die Bayern in Köln. Das gab es diese Saison schon einmal. Im DFB-Pokal boten die Geißböcke dem Rekordmeister lange Zeit stark Paroli, gingen sogar in Führung. Dann drehten die Bayern auf und gewannen noch mit 4:1. Die Münchner spielen eine Saison auf historischem Rekordniveau. Schon jetzt hat man den Hinrunden-Torrekord pulverisiert (von 56 auf 63). Mit einem weiteren Sieg wäre es die beste Hinrunde der Liga-Historie. Die Kölner dagegen sind in eine Krise geschlittert und seit sieben Spielen ohne Sieg. Trainer Lukas Kwasniok wird bereits angezählt. Für den Effzeh steht in den kommenden Tagen ein ziemliches Kontrastprogramm im eigenen Stadion an: Zunächst kommt Spitzenreiter FCB, dann der aktuell Letzte aus Mainz. Gegen einen Tabellenführer haben die Kölner keines ihrer letzten 24 Bundesliga-Duelle gewonnen. - Bilanz: 23-24-53, 124:204 Tore

RB Leipzig - SC Freiburg
Gegen Freiburg starten die Bullen damit verspätet ins Jahr 2026. 2025 hatte für RBL mit zwei Pleiten böse geendet. Entsprechend steht Trainer Ole Werner mit seiner Truppe unter Zugzwang. Die Freiburger auf der anderen Seite hatten gegen den HSV zwar Schiedsrichter-Glück - am Ende standen aber drei Punkte und damit wieder Tuchfühlung zu den Europa-Plätzen. In Leipzig dürfte dem Sport-Club der dritte Sieg in Serie aber sicher schwer fallen. Seit elf Bundesliga-Duellen haben die Breisgauer gegen RBL nicht mehr gewonnen, in Leipzig sogar noch nie. Die letzten drei Aufeinandertreffen endeten alle 3:1 für RBL. Auf der anderen Seite sollten sich die Leipziger nie zu sicher sein. Freiburg konnte nach Rückstand schon dreimal gewinnen - Bundesliga-Höchstwert. Ein besonderes Spiel wird es für Leipzigs Österreicher Christoph Baumgartner, der in dieser Saison mit sechs Toren und sechs Assists aufblüht. Baumgartner steht vor seinem 200. Bundesliga-Einsatz. - Bilanz: 11-4-3, 39:17 Tore

TSG Hoffenheim - Borussia Mönchengladbach
In der verlängerten Winterpause wurde die TSG (neben Stuttgart) zu einer Art Gewinner des Jahresauftakts. Während die Hoffenheimer ein Nachholspiel in Bremen in der Hinterhand haben, konnte hinter den Bayern nur der VfB aus den Top Sieben gewinnen. Ein CL-Rang ist für die Kraichgauer damit in Reichweite. Die Heimschwäche hat Hoffenheim derweil längst abgelegt. Nach drei Heimpleiten in Serie folgten zuletzt vier Heimsiege in Serie - mit mindestens drei Toren pro Spiel. Die Gäste vom Niederrhein sind mittlerweile aber wieder ein äußerst unangenehmer Gegner. Drei der vier jüngsten Auswärtsspiele haben die Fohlen gewonnen - jeweils ohne Gegentor. Für TSG-Leihgabe Haris Tabokovic wird es sicher ein besonders Spiel. Für Hoffenheim erzielte er nur drei Tore in 22 Bundesliga-Einsätzen. Für Gladbach hat er diese Ausbeute schon verdreifacht. Der 31-Jährige ist hinter Harry Kane auf dem geteilten Platz zwei der Torjägerliste. - Bilanz: 10-12-12, 57:71 Tore

Donnerstag, 20:30 Uhr

FC Augsburg - 1. FC Union Berlin
Beendet wird die Hinrunde erst am Donnerstagabend. Dann empfängt der FCA in der Fuggerstadt die Eisernen aus Berlin-Köpenick. Union Berlin will sich mit weiteren Punkten in der oberen Tabellenhälfte festbeißen. Der FCA braucht Zähler, um über dem Strich zu bleiben. Die bessere Form haben die Eisernen, die im Heimduell gegen Mainz einen 0:2-Rückstand immerhin noch in ein 2:2 verwandeln konnten und so sieben Zähler aus den letzten drei Partien sammelten. Der FCA auf der anderen Seite holte in diesem Zeitraum nur einen Punkt. Im fünften Jahr in Folge haben die Augsburger das erste Spiel nach der Winterpause verloren. Immerhin: In den letzten vier Jahren wurde im zweiten Spiel gepunktet, zuletzt sogar dreimal dreifach. - Bilanz: 6-4-2, 17:10 Tore

Hamburger SV - Bayer 04 Leverkusen
Die Partie wurde abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. - Bilanz: 28-20-30, 94:115 Tore
 
Freitag, 20:30 Uhr

Werder Bremen - Eintracht Frankfurt
Der Start der Rückrunde steigt am Osterdeich. Und ist ein mehr oder weniger großer Krisengipfel. Werder wartet seit sechs Spielen auf einen Bundesliga-Sieg und holte in diesem Zeitraum nur zwei Pünktchen. Drei Treffer in sechs Partien sind zudem ein Armutszeugnis für die Offensive. In den letzten drei Spielen blieb der SVW sogar ganz ohne Tor, 27 Torschüsse blieben ohne Erfolg. Was waren das noch Zeiten, als die Grünweißen für begeisternden Offensivfußball standen! Begeistern dürfen sich die gegnerischen Offensiven derzeit an der Eintracht-Abwehr. Zum Jahresstart setzte es sechs Gegentreffer in zwei Partien. 36 Gegentreffer sind es insgesamt nach der Hinrunde - die Bilanz eines Abstiegskandidaten. In Frankfurt wird der Ton rauer! Zumal die SGE nur eines der letzten acht Pflichtspiele gewinnen konnte und im Vergleich zum Vorjahr nach der Hinrunde sieben Punkte weniger auf dem Konto hat. - Bilanz: 44-25-40, 169:164 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

1. FC Köln - 1. FSV Mainz 05
Im "Karnevalsduell" dürften die Kamellen fliegen. Oder weniger metaphorisch ausgedrückt: Köln gegen Mainz ist eines dieser "Sechs-Punkte-Spiele"! Der Effzeh will nach acht Bundesliga-Partien ohne Sieg und nur drei von möglichen 24 Punkten in diesem Zeitraum endlich wieder einen Dreier. Trainer Lukas Kwasniok braucht diesen auch, damit sein Job nicht in Gefahr gerät. Die Mainzer haben unter der Woche dagegen den ersten Liga-Sieg seit vier Monaten eingefahren. Unter Neu-Trainer Urs Fischer ist der FSV noch ungeschlagen. Fischers Bilanz gegen die Geißböcke spricht zusätzlich für die Rheinhessen. Der Schweizer hat in zehn Pflichtspielen gegen Köln sieben Siege und drei Remis eingefahren. Während der Effzeh mit Rang zwölf die schlechteste Saisonplatzierung aufweist, sind die Mainzer auf den Relegationsplatz geklettert. Ein Heimsieg - und die Kölner würden auf acht Punkte davonziehen. Ein Auswärtserfolg - und die Mainzer würden bis auf zwei Zähler heranrücken. Sechs-Punkte-Spiel eben! - Bilanz: 8-10-9, 28:38 Tore

Borussia Dortmund - FC St. Pauli
Zum Saisonstart hatte der BVB am Millerntor in letzter Minute noch eine Zwei-Tore-Führung verspielt. Für St. Pauli war es der Auftakt in einen richtig starten Start mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen. Bei den Kiez-Kickern folgte eine lange Durststrecke. Dortmund wiederum hatte immer wieder Probleme, eigene Führungen ins Ziel zu bringen, spielt insgesamt dennoch eine stabile Saison. Mit 36 Punkten hat der BVB die beste Hinrunde seit sieben Jahren gespielt und hat nur eines der letzten 25 Bundesliga-Spiele verloren (in München). Im eigenen Stadion ist die Borussia eine Macht. In acht Spielen setzte es nur vier Gegentore, sechsmal stand hinten die Null! Der letzte Pauli-Sieg über Dortmund ist schon über 36 Jahre her. Insgesamt gab es ohnehin erst zwei Hamburger Siege gegen den BVB. Dem gegenüber stehen 13 Niederlagen. Gegen keinen Klub verlor Pauli im Oberhaus häufiger und kassierten so viele Tore (40). Wenn nach Guirassys Jokertor am Dienstag jetzt auch noch der Knoten beim (eigentlichen) BVB-Knisper geplatzt ist. - Bilanz: 13-4-2, 40:18 Tore

Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach
Am Donnerstag hat der HSV grünes Licht gegeben. Das Duell gegen die Fohlen kann wie geplant steigen. Hoffen wir mal, dass es spektakulärer wird als die müde Nullnummer am Niederrhein zu Saisonbeginn. Im Volkspark müssen die Rothosen ihre Punkte sammeln. 14 der 16 Zähler holte der HSV im eigenen Stadion. Gladbach hofft dagegen auf ein anderes Auswärtsgesicht als beim jüngsten 1:5 gegen Hoffenheim. Trainer Eugen Polanski hatte im Anschluss die Mentalitätsfrage gestellt und verkündet, dass die Schönrederei vorbei sei. Die Hamburger sollten am Samstagnachmittag versuchen, gut zu starten. Gladbach ist eines der wenigen Teams, das vor der Pause (17) mehr Gegentreffer kassiert hat als in Durchgang zwei (12). Fun fact zum Spiel: Beide haben in der laufenden Spielzeit noch kein einziges Tor per Weitschuss erzielt. - Bilanz: 40-27-34, 155:154 Tore

TSG Hoffenheim - Bayer 04 Leverkusen
Weil das Duell in Hamburg kurzfristig abgesagt werden musste, hatte die Werkself unter der Woche frei. Die TSG dagegen fegte über Gladbach hinweg. Klub-Ikone Andrej Kramaric zeigte dabei eine Vintage-Leistung mit drei Toren. Übrigens: Vor fast genau zehn Jahren, am 23.1.2016, gab Kramaric bei einem 1:1-Heimremis sein Bundesliga-Debüt. Gegner damals? Richtig, Leverkusen! Wer hätte vor der Saison gedacht, dass das Aufeinandertreffen zum Rückrundenstart ein echtes Spitzenspiel ist. Hoffenheim ist die positive Überraschung der Saison und schnuppert als Fünfter - einen Platz und Punkt vor Bayer 04 - an der Champions League. Mit einem weiteren Sieg hätte man schon mehr Punkte auf dem Konto als in der kompletten Vorsaison! In Sinsheim fühlen sich die Leverkusener aber meist pudelwohl. Keine Mannschaft gewann gegen die TSG in der Bundesliga mehr Auswärtsspiele - 17. Die letzten vier Duelle im Kraichgau gingen alle an Bayer, dabei schoss Leverkusen immer mindestens drei Tore (14 insgesamt). Aber: Die TSG ist nach drei Heimpleiten zum Auftakt plötzlich richtig heimstark geworden. Die folgenden fünf Heimspiele wurden alle gewonnen, immer mit mindestens drei TSG-Treffern. - Bilanz: 8-6-21, 46:72 Tore

VfL Wolfsburg - 1. FC Heidenheim
Unter Trainer Daniel Bauer geht es für die Wölfe zart aufwärts. Zehn der 18 Hinrunden-Punkte wurden in den sieben Spielen unter Bauer geholt. Unter der Woche gelang ein glücklicher 2:1-Heimsieg über St. Pauli. Mit Heidenheim kommt der nächste Abstiegskandidat in die Autostadt. Der VfL würde sich mit einem weiteren Heimdreier ordentlich Luft auf die Abstiegszone verschaffen. Der FCH wiederum will die Rote Laterne abgeben, die man zum Hinrunden-Abschluss nach einer Pleite in Mainz verpasst bekam. Die Wölfe können erstmals seit Ende 2024 wieder zwei Heimspiele in Folge gewinnen. Müssen dafür aber den "Fluch" des Rückrundenstarts brechen. Zuletzt gab es am 18. Spieltag 2021 einen Sieg. Die Aussichten für den FCH sind derweil düster. In den letzten neun Saisons stieg der Hinrundenletzte immer ab. Dazu ist Heidenheim neben Pauli das einzige Team mit weniger Toren (16) als Spielen, hat mit 38 aber gleichzeitig die meisten Gegentreffer kassiert. - Bilanz: 3-1-1, 9:4 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

RB Leipzig - FC Bayern München
Nach zwei Pleiten zum Jahresende 2025 hat sich Leipzig verspätet mit einem Heimsieg über Freiburg zurückgemeldet. Die Hürde für den zweiten Heimsieg in Serie könnte aber nicht höher sein. Die Rekord-Bayern reisen nach Leipzig. Jene Bayern, die zum Saisonstart mit 6:0 über RBL hinwegfegten und seither 14 von den folgenden 16 Bundesliga-Partien gewannen (bei zwei Remis). Die Bayern haben bislang mehr als doppelt so oft getroffen wie RB (66 zu 32 Tore). Ein wenig Hoffnung auf ein positives Ergebnis darf Leipzig dennoch haben. Wie die Bayern blieb man achtmal in dieser Saison ohne Gegentor. Sieben der acht Heimspiele hat RBL gewonnen. Doch wie gesagt, die Hürde FCB ist nochmal mindestens eine Stufe höher als gegen den Rest der Liga. Manuel Neuer steht übrigens vor seinem 584. Pflichtspiel für den Rekordmeister und würde damit mit Franz Beckenbauer gleichziehen. Mit dem Kapitän im Tor haben die Bayern gegen Leipzig noch nie verloren (8 Siege, 3 Remis). Ohne Neuer gab es nur drei Siege in elf Duellen (5 Remis, 3 Niederlagen). - Bilanz: 2-7-10, 24:44 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

VfB Stuttgart - 1. FC Union Berlin
Die Schwaben sind 2026 bislang obenauf. Zum Ende der Hinrunde gelangen die ersten beiden Siege gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte (vs. Leverkusen & Frankfurt). Nur 03/04 und 23/24 hatte der VfB nach der Hinrunde mehr Punkte auf dem Konto als diese Saison. In diesen Spielzeiten landete man jeweils in den Top-Vier. Der Kurs geht also Richtung Königsklasse! Ein elementarer Faktor im VfB-Spiel ist aktuell Deniz Undav. Dem Stürmer gelangen schon zehn Saisontore - alle während der letzten zehn Spieltage. In diesem Zeitraum ist Undav sogar erfolgreicher als Super-Knipser Harry Kane! Gut läuft es aber auch für die Eisernen. Statt Abstiegskampf kann man sich diese Saison wieder höheren Tabellenregionen widmen. Während der Vorsprung auf die rote Zone elf Punkte beträgt, ist der Rückstand auf Europa mit sechs Zählern deutlich kleiner. Verlassen kann sich Trainer Steffen Baumgart aktuell auf sein Händchen. In den letzten vier Bundesliga-Spielen traf ein Union-Joker immer. Die letzten fünf Treffer wurden sogar alle von Einwechselspielern erzielt. Kurios: Nach 13 Spieltagen war der FCU noch das einizige Team ohne Jokertor. - Bilanz: 3-4-4, 18:18 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

FC Augsburg - SC Freiburg
Zum Spieltagsabschluss wird es grauer. Wobei beim FCA ziemlich sicher schon die Kontrolllampen angegangen sind. Eigentlich wollte man das Graue-Maus-Image mit Trainer Sandro Wagner ablegen und weiter oben angreifen. Die Realität: Wagner musste schnell wieder gehen, die Fuggerstädter kämpfen als 15. einmal mehr um den Klassenerhalt. Mit Manuel Baum ging es zurück zu den "alten Tugenden". Anders grau ist es im Breisgau. Der Sport-Club bleibt diese Saison wohl etwas unter den eigenen Möglichkeiten. Platz acht nach der Hinrunde ist dennoch kein Grund für allzu miese Stimmung in Freiburg. Diese Saison könnte es mit der Europa-Quali aber schwer werden. Im direkten Duell spricht einiges für die Hausherren, die in den letzten vier Heimspielen ungeschlagen blieben und acht Punkte holten. Freiburg dagegen kassierte fünf der sechs Saisonniederlagen in der Fremde. Hoffnungsträger beim SC ist Vincenzo Grifo, der nur noch ein Tor braucht, um Nils Petersen an der Spitze der meisten Pflichtspieltreffer für Freiburg einzuholen (104). Gegen Augsburg trifft Grifo dabei besonders gern. Gegen keinen Verein hat Grifo häufiger eingenetzt als gegen den FCA (achtmal). - Bilanz: 6-8-13, 32:49 Tore
 
Zurück
Oben