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Xbox One Xbox - Series X|S

Inkvine

Bekanntes Mitglied
VR ist super! Aber solange es nach dem Zocken einem schlecht werden kann, ist es einfach keine Option.
So dumm es klingt, aber das gleiche Problem hatten die Leute auch schon vor 30 Jahren mit Video-Spielen. Ich kann mich noch an eine Unterhaltung am Weihnachtstisch erinnern, wo mein Onkel es mit meinem vater drüber hatte und meinte, ihm würde bei Doom schlecht werden wegen der Bewegungen etc. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Es wird Zeit, dass die Teile deutlich "ergonomischer" werden. Da gebe ich dir voll recht. Kein Kabel mehr. Wireless. Kein Gewicht, etc. Aber das WIRD kommen.
 

Jaro

Doctor Hobel
Klar ist Motion Sickness und Co ein Problem. Es kann auch sein, dass es Gewohnheit ist, und es wird sicherlich besser mit der Technik. Nur halt jetzt noch nicht, und (imho) auch in den nächsten 5 -10 Jahren vielleicht nicht.

Aber es haben deutlich mehr Menschen ein Problem mit VR-Sickness als bei Games. Und auch da geht es um Extrembeispiele. Doom mit 144Hz und extremem Sichtfeld z.B. und noch einen Haufen Weichzeichner....

Die Allermeisten spielen aber Fortnite und TheSims :D und haben kein Problem, setzen aber ne VR-Brille bei Google Earth auf und müssen nach 30-40 Mins selbst da abnehmen ^^ Ich hab mich nun nicht damit beschäftigt, aber das Prinzip ist doch das selbe, warum man beim Autofahren nicht lesen soll: Der Körper muss das Gesehene und Gefühlte in Einklang bringen.

Und je realistischer, desto schwieriger... k.A. wie man das überwinden kann, selbst mit 240Hz und 10000 TF... man bewegt sich ja dennoch nicht ...

10 Monate Übelkeit um dann abgehärtet zu sein ... Nope!

GGf. kann man chemisch etwas machen.
 

Tabris

Jiyuu Tenshi
Das Problem ist bei VR denke ich vor allem, dass Performance-Probleme viel stärker ins Gewicht fallen. Ruckler, Tearing etc. sind deutlich intensiver, wenn sie direkt vor den eigenen Augen auftreten. Unser Gehirn hat enorm Mühe damit sowas zu verarbeiten.
 

Inkvine

Bekanntes Mitglied
Das Problem ist bei VR denke ich vor allem, dass Performance-Probleme viel stärker ins Gewicht fallen. Ruckler, Tearing etc. sind deutlich intensiver, wenn sie direkt vor den eigenen Augen auftreten. Unser Gehirn hat enorm Mühe damit sowas zu verarbeiten.
Aber du sagst es doch: Intensiver. Das ist das Stichwort.
 

Jaro

Doctor Hobel
Je intensiver wir Bewegung sehen, aber nicht fühlen, desto schlimmer. Kann mir vorstellen, dass der Effekt mit besserer Technik noch schlimmer wird. Wie gesagt: lies mal beim hohen Seegang nen Buch unter Deck ;). Das dauert, bis man sich gewöhnt ... und nen VR Shooter ist ja maximaler Seegang ...
 

Inkvine

Bekanntes Mitglied
Ich bleib dabei: Fenster-Gaming wird nicht mehr allzuviel bringen. Zumindest mir. Moar of se säim.
 

Crayfish

Fuddl
Ich wiederum bezweifle, dass VR-Games der Heilbringer für mich sein werden und ob Spiele mehr Spaß machen, nur weil ich eine Brille trage. Ja, das Erlebnis wird ein anderes sein, aber mich schreckt es irgendwie ab. Meine ersten Erfahrungen mit Playstation VR waren nett, aber niemals würden sie das reguläre Zocken von der Couch aus ersetzen.

Das bringt mich zum Kernthema: Spaß. Egal, was ich spiele, es darf sich nicht nach "Arbeit" anfühlen. Ähnlich wie in einem Buch oder Film muss mich die Grundthematik interessieren. Das Spiel muss mir im Idealfall ein neues Spielerlebnis bieten, das ich nicht schon von zig anderen Games kenne. Zumindest muss es bei ähnlichem Gameplay (und nach 30 Jahren Zockerfahrungen hat man da doch schon fast alles gesehen) eine gute Story haben. Das Spiel und seine Aufgaben dürfen nicht nerven.

Mammutgames, Open Worlds und 100-Stunden-RPGs fühlen sich inzwischen leider nach Arbeit an. Viele Next-Gen-Titel versprechen mir derzeit nichts, was ich mit der Current Gen nicht auch haben könnte. Ein Dilemma.

Warum ist Retro so in Mode? Warum verkaufen sich im Jahr 2020 Spiele im 8-Bit-Look? Warum wollen Spieler ein neues "Wave Race", ein neues "F-Zero", ein neues "Metroid"? Der Grund ist nicht etwa Innovation, der Grund liegt im Rückerleben der eigenen Kindheit, ein bisschen noch einmal das sein, was man einmal gewesen ist. Noch einmal diese Welten erkunden, fasziniert sein vom Erleben, noch einmal das Gefühl haben, zwölf Jahre alt zu sein, wenn man mit Samus Aran durch die Katakomben von Zebes stapft.

Schau ich mein Spieleregal an, so fällt mir auf, dass jetzt doch die meisten Spiele vor sich hinplätschern. Denke ich an meine größten Videospielmomente zurück, denke ich vor allem an die SNES-Ära, aber auch an die Zeit mit N64, Dreamcast und Co. Ja, auch danach gab es schöne Spielerlebnisse. Nur verblassen diese Erinnerungen je aktueller die Spiele werden. Es fehlt mir an Substanz - oder an möglichen Verknüpfungen mit Echtzeiterinnerungen. Beispiel Dreamcast-Ära: Ich erinnere mich, dass ich die Konsole bekam, als meine Eltern in Urlaub waren, ich erinnere mich an Media-Markt-Sessions, die Jahrtausendwende und meine ersten Fahrtstunden im Auto. Ich erinnere mich an ein Lebensgefühl.

Ich denke hinter der Zockunlust steckt einfach mit die Tatsache, dass wir zwar gute Spiele bekommen, dieser Lebensbezug jedoch fehlt oder keine Verknüpfung zwischen Games und Realität stattfindet. Und dann gibt es doch das ein oder andere Spiel, das in uns etwas auslöst und eine Brücke zum echten Leben baut. Hier habe ich sogar ein aktuelles Beispiel: In der Hochzeit der Coronakrise, April 2020, hab ich "Ni No Kuni 2" durchgespielt. Dies kommt mir immer mal wieder in den Sinn. Bei den Vätern hier bleiben gewiss vor allem jene Spiele haften, die ihr zusammen mit euren Kindern spielt. Und wer weiß - wenn diese mal erwachsen sind und das Elternhaus verlassen haben, schließt ihr vielleicht mal wieder die Switch an, legt "Super Mario Odyssey" rein und erinnert euch an die Zeit zurück, als ihr das Spiel mit euren Kindern gespielt habt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Caesar III

Oh Noes
Und vr heißt auch nicht, dass man im Raum stehen und rumfuchteln muss. Gerade tetris effect spielt man eher sitzend. Die visuellen Effekte sind dann aber einfach überall und nicht nur in dem flachen Kasten. Das kann man dann auch auf dem Sofa sitzend spielen @Crayfish
 

Jaro

Doctor Hobel
Bei mir ists halt so, dass ich fast nur noch Interesse an MP habe. Das ist so etwas "Back to the Roots"... Für die Story allein gibt es bessere Medien. Dass es alle Jahre mal so eine Situation gibt, wo sich Spiel, Zeit, mein Mood und die Mondphase 100% treffen, und ich danach ein Spiel krass "suchte"... das will ich nicht ausschließen – zuletzt bei Horizon der Fall gewesen, davor ggf. bei Kingdoms of Amalur.

Ich kann gar keine "Regeln" aufstellen. Zwar weiß ich mittlerweile ganz gut, was so gar nicht mehr geht (Beat Em Ups, ellenlange Managerspiele oder Micromanagement ... oder realistische Racer usw.). Aber es ist etwas wie mit der Liebe ;) .... manchmal kommt es unverhofft, nur darauf hoffen und warten und ERwarten sollte man nichts.

Gaming ist gerade total raus aus meinem Zenit, und ich spiele so viel, wie seit Jahren nicht mehr... Widerspruch? Ne... ich spiele MMOs und MP wegen und mit den "Leuten" ... so wie man manchmal nen öden Sport begeistert praktiziert... weil es eine Dynamik gibt.

Vor der Glotze ein SP-Spiel, das reizt mich aktuell Null. Bis halt wieder so ein Game kommt, dass mich so richtig hooked. Es wird aber sicher kein Farcry, Halo oder Assasins Creed sein.
 

Jaro

Doctor Hobel
Das schließt sich mit vr nicht aus. Gibt diverse cs Klone.
Neee.. CS ist mir zu krass in meinem Alter ;) ... Mona und ich versuchen bis Ende der Saison in der WoW-Arena mal wieder seit Jahren Fuß zu fassen... und dann reicht mir COD. Bei VR wird mir halt übel nach ca. 20 Mins, und diese Übelkeit bleibt dann aber auch gern mal ne Stunde... und noch mehr Hardware will ich auch nicht.

Mir macht es auch ohne VR Spaß aktuell, für den Rest warte ich halt ab ^^ Ich lamentiere ja nicht, es fehlt ja nix oder so. Nur interessieren mich die Games und die Branche halt nicht mehr so.
 

MrBurns

Bekanntes Mitglied
Ich hab bereits bei Gamepass das Gefühl, dass Microsoft in Zukunft voll auf Ingame Monetarisierung setzt. Halo Infinites Multiplayer als F2P und eine mögliche Abschaffung von Gold würden ja dazu passen. Klingt alles irgendwie ungeil. Nachdem Microsoft lauter Studios gekauft hat, hatte ich ein bisschen die Hoffnung, dass man wie Sony fett in klassische 1st Party Titel investiert. Da glaube ich inzwischen kaum noch dran. Sony einfach zu kopieren macht natürlich auch gar keinen Sinn, damit kann man allenfalls ein paar Prozent Marktanteil gewinnen, mehr aber nicht. Microsoft scheint wie Nintendo mehr sein eigenes Ding machen zu wollen.
 

Tempest2K

JeffMinterVerehrer
Bei F2P und Ingame Monetarisierung würden die Gamer durchaus abstrafen denke ich. Ich glaube und hoffe nicht, dass es in die Richtung geht, aber mal abwarten.
 

MrBurns

Bekanntes Mitglied

Neuer Store ab dem 05.08. für die ersten Insider. Das ist doch was für dich, @mcpete. :D
Hoffentlich wird nicht mehr automatisch ein Vollbildvideo gestartet, wenn man auf die Detailseite eines Spiels geht.
 
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