• Wie letztes Jahr von einigen gewünscht, hier eine Erinnerung zur Unterstützung.
  • Hallo zusammen, bitte prüft mal die im Forum hinterlegte Mail Adresse auf Aktualität. Es ist jetzt schon mehrfach passiert, dass Mails (z.B. für Benachrichtigung neuer PNs) nicht zugestellt werden konnten, weil die Konten nicht mehr existieren oder voll gelaufen sind. Danke!
  • Hallo Gast, falls du dich wunderst, wieso Bilder und Videos nicht mehr sofort angezeigt werden, schau mal hier.

Fußball Bundesliga 21/22 - 28. Spieltag

Steve Austin

Deutschlands Bester
Freitag, 20:30 Uhr

1. FC Union Berlin - 1. FC Köln
Zwei Jahre spielte Steffen Baumgart an der Alten Försterei (2002 bis 2004), in diese Zeit fiel auch die höchste Zweitliga-Niederlage, die die Eisernen je kassierten - 0:7 beim 1. FC Köln, der jetzige FC-Trainer erlebte die bitteren 90 Minuten hautnah mit. Fast exakt acht Jahre ist es hier, dass der Geißbock-Klub in Köpenick triumphierte - mit einem 2:1 (30. Spieltag 2013/14) machte der FC einen großen Schritt Richtung Bundesliga, Union dagegen musste diese Träume begraben. In der gemeinsamen Bundesliga-Zeit jubelten dagegen fast immer die Berliner: Von den fünf bisherigen Duellen siegte die Fischer-Elf viermal, in der Hinrunde setzte es ein 2:2. Auch für die Unioner spricht, dass sie die letzten drei Freitagsspiele gewannen, die Kölner ihre dagegen stets verloren. - Bilanz: 4-1-0, 10:5 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

SC Freiburg - Bayern München
Dienstag in Amsterdam: Im DFB-Tor steht Manuel Neuer, im Kasten von Oranje Mark Flekken. Am Samstagnachmittag sehen sich die beiden Keeper schon wieder, das Duo weist die beste Paradenquote in der Liga auf: Neuer wehrt 73 Prozent der Bälle ab, Flekken sogar 79 Prozent. Ein Augenmerk gilt es auch auf die Standardspezialisten Vincenzo Grifo und Joshua Kimmich zu richten: Der Freiburger war schon mit 17 ruhenden Bällen direkt oder indirekt an Toren beteiligt, der Bayern-Sechser kann mit 14 erfolgreichen Standards gerade so mithalten. Und richtig spannend wird das Duell zwischen Torjäger Lewandowski sowie dem frischgebackenen Nationalspieler Nico Schlotterbeck. - Bilanz: 4-9-30, 36:96 Tore

Arminia Bielefeld - VfB Stuttgart
Der aktuelle Trend der Arminen zeigt deutlich nach unten - die letzten vier Spiele gingen ohne eigenes Tor verloren. Seit 398 Minuten warten die Ostwestfalen auf ein Erfolgserlebnis, sollte dem DSC auch gegen Stuttgart in den ersten 22 Minuten kein Tor gelingen, wäre ein neuer Bielefelder Negativrekord perfekt. Den bisherigen Rekord mit 419 torlosen Minuten stellten die Bielefelder im Februar/März 2021 auf - die Durststrecke sorgte für Frank Kramers Anstellung. Einen Treffer verzeichnete der damalige Aufsteiger und derzeitige Tabellenvorletzte allerdings erst im dritten Spiel des jetzigen Trainers (2:1 in Leverkusen). Das Kellerduell - beide Klubs trennt ein Zähler - gibt dem VfB Stuttgart wieder mal die Chance, erstmals zwei Siege in Folge einzufahren. Dass die Matarazzo-Elf über viel Moral im Abstiegskampf verfügt, bewies sie in den vergangenen drei Partien, als die Schwaben jeweils nach Rückstand punkteten. Kramer und Matarazzo liefen sich erstmals 2011 in der Regionalliga Süd über den Weg - das kleine Frankenderby zwischen dem 1. FCN und Fürth endete damals 4:4. - Bilanz: 12-10-15, 48:58 Tore

Bayer Leverkusen - Hertha BSC
Hertha stoppte gegen Hoffenheim (3:0) den freien Fall, in Leverkusen sitzt Digital-Trainer Felix Magath nach seiner COVID-19-Infektion erstmals physisch auf der Hertha-Bank. Die Vorzeichen für weitere Berliner Punkte stehen gar nicht so schlecht, denn die letzte Niederlage gegen die Werkself setzte es zum Ende der Saison 2018/19 - ein krachendes 1:5, das Bayer damals noch in die Champions League hievte. Magaths persönliche Bilanz gegen Leverkusen ist allerdings gar nicht so rosig. Auf seinen mittlerweile acht Bundesliga-Stationen kassierte er gegen Leverkusen schon 14 Niederlagen und 50 Gegentore. - Bilanz: 24-13-14, 99:71 Tore

1899 Hoffenheim - VfL Bochum
Besonders nette Erinnerungen hat der Bochumer Milos Pantovic an die TSG Hoffenheim: Beim Hinrundensieg des Aufsteigers schoss der VfL-Joker in der 97. Minute seinen ersten Bundesliga-Treffer - und zwar aus 66 Metern Entfernung. Pantovic, der erstmals in der Bundesliga 2015/16 für die Bayern auflief, benötigte sieben Spiele in dieser Saison, um erstmals jubeln zu dürfen. Der Hoffenheimer Kevin Vogt ist in dieser Kategorie längere Durststrecken gewohnt: Der Defensivspieler wartet schon seit 210 Spielen auf einen Treffer, zuletzt jubelte er am 18. Oktober 2014 beim 2:1 der Kölner gegen den BVB. Trösten lassen könnte sich Vogt vom Bochumer Routinier Robert Tesche, denn der 34-Jährige ist in Sachen Geduld Rekordhalter, nachdem sein letzter Treffer vom 23. September 2011 datiert (VfB-HSV 1:2). - Bilanz: 2-0-3, 7:8 Tore

Eintracht Frankfurt - SpVgg Greuther Fürth
Frankfurt und die Schlusslichter, das ist kein glorreiches Kapitel in der SGE-Historie. Schon 43-mal verloren die Hessen gegen einen Tabellenletzten und halten damit einen wenig erbaulichen Bestwert. 2012 waren Frankfurt und Fürth noch auf Augenhöhe, vor zehn Jahren stiegen die beiden Klubs gemeinsam auf. Während die SpVgg sich damals nur eine Saison hielt, gehört die Eintracht seit einem Jahrzehnt zum Oberhaus. Das letzte Duell Anfang November gewann die Glasner-Elf glücklich mit 2:1 in Fürth, für die SGE war es der Auftakt zu einer versöhnlichen Hinrunde mit sechs Siegen aus sieben Spielen. - Bilanz: 2-1-0, 6:4 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

Borussia Dortmund - RB Leipzig
Borussia Dortmund gegen RB Leipzig, Zweiter gegen Vierter, das Spitzenspiel des 28. Spieltags am Samstagabend. Schaut man nur auf die Rückrunde, trifft das umso mehr zu, denn da heißt es Erster gegen Zweiter, 23 Punkte für beide Teams ist die Spitzenausbeute seit dem 18. Spieltag. BVB-Torjäger Erling Haaland hat besonderen Gefallen an den Duellen mit den Leipzigern gefunden, denn der Norweger traf in seinen bisher drei Spielen gegen RB (Liga, Pokal) jeweils doppelt. Marco Reus könnte Bayern-Profi Thomas Müller auf die Pelle rücken, denn mit seinem nächsten Treffer würde der BVB-Kapitän zum vierten Mal eine Spielzeit beschließen, in der sowohl seine Trefferanzahl als auch seine Vorlagen im zweistelligen Bereich liegen - der Münchner schaffte das bisher sechsmal. Seit ihrer Bundesliga-Zugehörigkeit 2016 weist Leipzig nur gegen drei Klubs negative Bilanzen aus: Klar, gegen Bayern, gegen Dortmund und aufgemerkt: Ingolstadt (0-1-1). - Bilanz: 6-2-3, 21:14 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

FC Augsburg - VfL Wolfsburg
Wenn Max Kruse nach Augsburg reist, dann trifft er. Fünf Mal hat der Wolfsburger Wintereinkauf dort gespielt, fünfmal hat es geklingelt. Sollten die Niedersachsen am Sonntag beim FCA jubeln, hätte sich Augsburgs Trainer Markus Weinzierl einen wenig schmeichelhaften Rekord geangelt: Es wäre seine 100. Bundesliga-Niederlage im 222. Spiel, so schnell war vor ihm noch keiner. Zum Vergleich: Topmann Udo Lattek benötigte dafür 448 Spiele, von den aktuellen Bundesliga-Trainern reihen sich Felix Magath mit 368 und Christian Streich mit 260 Spielen in diese Liste ein. Und nochmal zurück zu Kruse: Sollte Augsburg über drei Punkte jubeln, hätte der Linksfuß seine 100. Niederlage kassiert - bei dann 296 Partien im Oberhaus. - Bilanz: 6-7-8, 18:26 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

Borussia Mönchengladbach - 1. FSV Mainz 05
Unter Gladbachs Interimstrainer Christian Peintinger feierte die Borussia zwei Siege in Folge - einen davon am grünen Tisch nach den Vorfällen in Bochum. Zwei Siege am Stück gelangen den Fohlen unter Adi Hütter nur am 6. und 7. Spieltag, in den vergangenen 13 Partien mit dem Cheftrainer an der Linie sprangen nur zwei Erfolgserlebnisse heraus. Dass Hütter die Gladbacher in der Spur halten könnte, dafür spricht auch die katastrophale Auswärtsbilanz der Mainzer: Die Svensson-Elf holte auswärts 23 Punkte weniger als zuhause (7:30), bei keinem anderen Bundesligsten ist diese Diskrepanz so groß. Gladbachs Stürmer Alassane Plea arbeitet dagegen an einer Serie, die nur ganz große Stürmer der Liga für sich beanspruchen können: Dreimal in Folge besorgte er das 1:0 für seine Farben - wenn er das noch zwei weitere Male schafft, steht der Franzose auf einer Stufe mit Jupp Heynckes, Lothar Emmerich und Klaus Fischer. - Bilanz: 14-9-8, 45:32 Tore
 

Steve Austin

Deutschlands Bester
Freitag, 18:30 Uhr

Dynamo Dresden - FC Schalke 04
In Dresden läuft es in diesem Jahr bisher überhaupt nicht. Dynamo ist nach zehn Rückrundenpartien noch sieglos. Seit Einführung der Drei-Punkte-Wertung stiegen alle Teams ab, die solch eine Serie verlängerten. Im Moment steht der Aufsteiger auf dem Relegationsplatz, hat aber neun Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Nun soll die schlechte Serie am Freitag gegen Schalke beendet werden. Dresden darf dabei erstmals nach über zwei Jahren wieder vor über 30.000 Zuschauern spielen, das könnte zum entscheidenden Plus werden. Königsblau ist aber der Favorit. Schalke siegte zuletzt zweimal in Folge und befindet sich einen Punkt hinter Rang drei und vier hinter Platz zwei. Ein Ausrutscher bei Dynamo wäre ein herber Rückschlag im Aufstiegsrennen. - Bilanz: 0-0-1, 0:3 Tore

FC Ingolstadt 04 - Erzgebirge Aue
Ebenfalls am Freitagabend kommt es zum Abstiegsduell schlechthin: Der Letzte Ingolstadt empfängt den Vorletzten Aue. Während die Schanzer 13 Punkte weniger als der 16. haben, sind die Veilchen bei neun Zählern Rückstand und einem Spiel weniger zumindest etwas näher dran. Beiden Teams hilft natürlich nur ein Sieg, um die Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren. - Bilanz: 4-7-4, 16:12 Tore

Samstag, 13:30 Uhr

Hamburger SV - SC Paderborn 07
Am Samstag ist unter anderem der HSV gegen Paderborn gefordert. Die Norddeutschen machten nach der Corona-Pause ein schlechtes Spiel in Düsseldorf, holten mit Glück noch einen Punkt. Die Rothosen müssen aufpassen, dass sie die Aufstiegsränge nicht aus den Augen verlieren. Aktuell sind es neun Punkte Rückstand auf Platz zwei, jedoch steht das Nachholspiel gegen Aue am Dienstag noch an. Und Fakt ist auch: Der HSV hat von allen Aufstiegsaspiranten das mit Abstand leichteste Restprogramm, muss gegen keinen direkten Konkurrenten mehr spielen. - Bilanz: 4-0-1, 11:9 Tore

SV Darmstadt 98 - Holstein Kiel
Ebenfalls am Samstagnachmittag hat Darmstadt die Nordlichter aus Kiel zu Gast. Holstein meldete sich nach vier Niederlagen am Stück mit dem 1:0 gegen Ingolstadt zurück, muss aber weiterhin nach unten schauen. Die Lilien erlebten am vergangenen Spieltag im Topspiel einen Rückschlag, verloren 0:1 gegen ersatzgeschwächte Bremer und sind nun drei Punkte hinter Rang 1 und 2. Aber in Sachen Aufstieg hat der SVD sowieso keinen Druck, gibt diesen getrost an die großen Teams weiter. "Das ist das Größte, was in einer Karriere passieren kann. Und das habe ich den Jungs ein bisschen vermittelt", sagte Mittelfeldmann Kempe über den Aufstieg in die Bundesliga, den er 2015 mit den Lilien erleben durfte. - Bilanz: 3-4-2, 13:13 Tore

Hannover 96 - Jahn Regensburg
Hannover hat zur selben Zeit Regensburg zu Gast. Die 96er haben nur noch drei Punkte Vorsprung auf Platz 16 und sollten daher nach drei Liga-Niederlagen in Folge dringend punkten. Der Jahn sammelte zuletzt vier Punkte aus zwei Spielen und hat nach unten ein gutes Polster. Nach oben ist der Zug trotz starkem Saisonstart allerdings schon länger abgefahren. - Bilanz: 1-2-2, 5:6 Tore

Samstag, 20:30 Uhr

Hansa Rostock - FC St. Pauli
Am Samstagabend gibt sich dann der Spitzenreiter die Ehre: St. Pauli ist zu Gast beim FC Hansa Rostock. Und es gibt aktuell sicher leichtere Aufgaben als das Gastspiel bei der Kogge, die zuletzt dreimal in Folge gewann, unter anderem mit 4:3 auf Schalke. Dazu dürfen die Hausherren das Stadion wieder voll auslasten, was es für die Kiez-Kicker sicher nicht leichter macht. Allerdings sind die Hamburger mit zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen wieder richtig gut in Schwung gekommen und zusammen mit Bremen das aktuell gejagte Team in der 2. Liga. Und: Die letzten sechs Spiele verlor die Kogge gegen die Kiez-Kicker. "Ich weiß, dass zwischen beiden Vereinen eine große Rivalität herrscht. Für unsere Fans ist es ein wichtiges Spiel. Ich freue mich auf das Spiel, das sehr hitzig und sehr emotional werden wird", wird Burgstaller auf der Website der Hamburger zitiert. - Bilanz: 5-0-8, 17:22 Tore

Sonntag, 13:30 Uhr

Werder Bremen - SV Sandhausen
Am Sonntag hat der Tabellenzweite Bremen den SV Sandhausen zu Gast. Nimmt man nur die Rückrundentabelle, ist es ein Topspiel zwischen dem Ersten und dem Vierten. Werder hat weiter Personalsorgen, mit Abwehrchef Toprak, Weiser und Friedl fallen drei Stammspieler aus. Dafür sind Ducksch und Bittencourt nach Corona-Infektion zurück. Beim 1:0 im Topspiel gegen Darmstadt hat der SVW gezeigt, dass er solchen Widerständen trotzen kann. Verlass war einmal mehr auf Füllkrug, der seit Wochen in herausragender Form ist. An Sandhausen hat der Angreifer gute Erinnerungen, denn da platzte nach miserablem Saisonstart in der Hinrunde sein Knoten. In 17 Spielen traf er seitdem satte 14-Mal. - Bilanz: 0-1-0, 2:2 Tore

Karlsruher SC - Fortuna Düsseldorf
Komplettiert wird der Spieltag mit dem Duell KSC gegen Düsseldorf. Karlsruhe befindet sich im Niemandsland der Liga, nach oben wie unten geht unter normalen Umständen nichts mehr. Die Fortuna hat sich unter Coach Daniel Thioune zwar stabilisiert, muss bei nur vier Punkten Vorsprung auf Rang 16 aber noch nach unten blicken. Der KSC verlor die letzten vier Partien gegen die Düsseldorfer. Nur gegen Union Berlin, Eintracht Frankfurt und Aachen verlor der KSC einmal mehr in Folge. - Bilanz: 5-6-8, 23:31 Tore

1. FC Heidenheim 1846 - 1. FC Nürnberg
Heidenheim, die zweitbeste Heimmannschaft der Liga nach St. Pauli, hat am Sonntag Nürnberg zu Gast. Für den FCH muss angesichts von sechs Punkten Rückstand auf Rang drei und neun auf Platz zwei ein Dreier her, um oben dranzubleiben. Die Stärke vor heimischem Publikum zeigte die Schmidt-Elf zuletzt beim 2:1 gegen Bremen, die einzige Werder-Niederlage unter Coach Ole Werner. Die Nürnberger ließen nach vier Siegen in Folge beim 1:1 gegen Dresden Punkte liegen. Mit dem Duell in Heidenheim startet für den Club ein knackiger Monat April, denn es geht auch noch gegen die direkten Konkurrenten Darmstadt, Bremen und St. Pauli. Und zum Saisonabschluss spielt der FCN noch gegen Schalke. Fakt ist also: Will Nürnberg aufsteigen, muss es im Endspurt die Großen der Liga schlagen. - Bilanz: 4-3-6, 19:24 Tore
 
Oben