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Fußball Bundesliga 21/22 - 26. Spieltag

Steve Austin

Deutschlands Bester
Samstag, 15:30 Uhr

1899 Hoffenheim - Bayern München
Und damit zu den konkreten Spielen von diesem Wochenende - und Werder Bremen. Die Norddeutschen durften sich bislang als der Bundesligist feiern, der die meisten Partien im Oberhaus ausgetragen hat, nämlich 1934. Die Bayern werden diesen Rekord am Samstagnachmittag bei der TSG Hoffenheim einstellen und in der Woche darauf alleine übernehmen. Die Marke von 800 Siegen, die Werder im Oberhaus bisher bejubelte, haben die Münchner indes längst geknackt, sie stehen aktuell bei 1163 gewonnenen Partien. Sollte die Nagelsmann-Elf bei dieser Zahl stehen bleiben, freut das insbesondere TSG-Keeper Oliver Baumann. Dann hätte der 31-Jährige seinen 100. Sieg mit den Hoffenheimern eingefahren - was bei den Kraichgauern bislang noch keiner geschafft hat. - Bilanz: 4-5-18, 26:66 Tore

SC Freiburg - VfL Wolfsburg
Als Freiburg in der Hinrunde in Wolfsburg gewann, war das Aus von Trainer Mark van Bommel besiegelt. Es war damals die vierte Niederlage in Folge und damit die eine berühmte zu viel. Sollten die Breisgauer auch in der Rückrunde drei Zähler einfahren, hätten sie und ihr Trainer gleich zwei Dinge erreicht: Der SC hätte erstmals in dieser Spielzeit dreimal in Serie gewonnen und Christian Streich wäre mit dann 104 Siegen auf einer Stufe mit dem legendären Volker Finke angekommen. Ein besonderes Duell steht auch für Maximilian Eggestein an, der seinen früheren Coach Florian Kohfeldt aus Bremer Zeiten wieder trifft. 122-mal setzte Kohfeldt Eggestein für den SVW in der Bundesliga ein, so oft wie keinen anderen Bremer Feldspieler. - Bilanz: 13-10-12, 47:54 Tore

1. FC Union Berlin - VfB Stuttgart
Union trifft ohne Max Kruse nicht mehr ins Schwarze. Die Köpenicker warten seit dem Abgang des Offensivzauberers auf ein Erfolgserlebnis, doch beim Duell mit dem abstiegsbedrohten VfB Stuttgart könnte die Flaute ihr Ende finden, denn die Eisernen verloren noch nie gegen die Schwaben, seit sie sich 2019 gegen die Stuttgarter in der Relegation durchgesetzt hatten. Besonders heiß dürfte Taiwo Awoniyi sein, denn der Union-Stürmer könnte mit seinem nächsten Treffer mit dem vereinseigenen Rekordtorschützen - wieder Max Kruse mit 16 Toren - gleichziehen. Die Matarazzo-Elf kommt allerdings mit dem ersten Erfolgserlebnis (3:2 gegen Gladbach) nach zuvor neun deprimierenden Versuchen an die Alte Försterei. Kann der jüngste Kader der Liga (24,2 Jahre) beim ältesten (28,7) seine bisher miese Auswärtsbilanz von nur sieben Zählern aufbessern? - Bilanz: 1-2-0, 5:4 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

Borussia Mönchengladbach - Hertha BSC
Gladbach gegen Hertha BSC, ihr Duell strotzt vor Ausgeglichenheit. Beide Klubs feierten je 25 Siege, spielten 17-mal remis und erzielten in allen 67 Partien zusammen jeweils 105 Tore. Sollte sich diese Bilanz am Samstagabend so fortschreiben, wäre das für Berlins Trainer Tayfun Korkut zu wenig, denn alles andere als ein Hertha-Sieg - es wäre der erste der Rückrunde und zugleich Korkuts erster Auswärtsdreier - dürfte ihn den Job kosten. Fredi Bobic reist also extrem angespannt zur Borussia, wo er zudem auf das Treffen mit seinem ehemaligen Frankfurter Weggefährten Adi Hütter verzichten muss, da der Österreicher positiv getestet wurde. Assistent Christian Peintinger sitzt auf der VfL-Bank. Apropos Bank: Niemand kennt die in der Liga so gut wie der Gladbacher Tony Jantschke und der Herthaner Peter Pekarik - Ersterer saß 109-mal komplette 90 Minuten draußen, Zweiterer immerhin auch 84-mal. Solche Geduldsproben verbinden. - Bilanz: 25-17-25, 105:105 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

Bayer Leverkusen - 1. FC Köln
Der Sonntag beginnt mit dem Rheinduell zwischen Leverkusen und Köln sowie der Frage: Gibt es diesmal einen Elfmeter, wenn der FC spielt? In den bisherigen 25 Saison-Partien gab es weder für noch gegen die Baumgart-Elf einen Strafstoß - nur die Frankfurter erlebten eine ähnliche Elfmeter-Flaute, 1970/71 war dies in den ersten 26 Spielen der Fall. Ob Elfmeter oder nicht - wenn Leverkusen spielt, sind auf jeden Fall Tore garantiert - 24 Rückrundentreffer sprechen eine deutliche Sprache. Großen Anteil daran hat auch Florian Wirtz, der das Kicken von 2010 bis 2020 auf der Kölner Rheinseite erlernte. - Bilanz: 26-25-16, 107:88 Tore

Sonntag, 17:30 Uhr

Borussia Dortmund - Arminia Bielefeld
Dortmund gegen Bielefeld - die ligabeste Abschluss-Effizienz trifft auf die schlechteste Torschuss-Ausbeute. Die Borussen jubeln nach etwa jedem fünften Torschuss, die Bielefelder brauchen für ein Tor fast 13 Anläufe. Sollte Erling Haaland nach seiner Verletzung am 22. Januar sein Comeback für den BVB feiern, dürfte sich die Lage für das Arminen-Tor noch etwas bedrohlicher gestalten. Zudem warten die Ostwestfalen seit dem Aufstieg 2020 auf ihren ersten Zähler gegen die Schwarz-Gelben, bei denen Kapitän Marco Reus sein 350. Pflichtspiel für die Borussen vor der Brust hat. - Bilanz: 17-8-12, 73:38 Tore

Eintracht Frankfurt - VfL Bochum
Am vergangenen Spieltag gewann Frankfurt bei Hertha, Bochum besiegte Fürth - rein rechnerisch ist damit der Klassenerhalt für beide Klubs eingetütet, denn noch nie stieg eine Mannschaft mit mindestens 32 Zählern nach dem 25. Spieltag ab. Während dies für den Aufsteiger aus dem Revier beruhigende Nachrichten sein dürften, entlockt dieser Fakt den Eintracht-Fans lediglich ein gequältes Lächeln, da die Ziele der SGE deutlich höher angesiedelt waren. Doch für höhere Gefilde ist auch die Heimbilanz in der Rückserie zu schlecht - die Glasner-Elf verlor alle vier Partien zu Hause und kennt eine solche Negativserie lediglich aus der Saison 2010/11. Besonders ist auch das Duell der beiden "Methusalems" der Liga: Der 38-jährige Makoto Hasebe trifft auf Anthony Losilla, der am Donnerstag seinen 36. Geburtstag feiert - der Bochumer ist aber mit insgesamt 271 Kilometern immerhin der drittlaufstärkste Akteur der Liga. - Bilanz: 22-15-24, 92:84 Tore

Sonntag, 19:30 Uhr

SpVgg Greuther Fürth - RB Leipzig
Zum Abschluss des Spieltags am Sonntagabend messen sich Fürth und Leipzig. Die Sachsen, selbst 2016 in die Bundesliga aufgestiegen, verloren noch keines ihrer 23 Duelle mit einem Liga-Neuling (20 Siege, drei Remis). Auf ein persönliches Erfolgserlebnis wartet indes Emil Forsberg schon seit 611 Minuten, letztmals traf der Schwede beim 4:1-Heimsieg gegen die Mittelfranken in der Hinrunde. Die SpVgg kann auf sechs Heimspiele ohne Niederlage zurückblicken, für das Schlusslicht bleibt das ein wesentliches Merkmal seiner Leistungssteigerung in der Rückrunde. Sollte die Leitl-Elf gegen RB ins Schwarze treffen, hätte sie in ihrer zweiten Bundesliga-Saison die Marke von 50 Toren geknackt. Das nächste Gegentor wäre allerdings schon der 125. Einschlag im eigenen Kasten. - Bilanz: 0-0-1, 1:4 Tore

Noch ohne Termin

FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05
Am Mittwoch stellten die Mainzer bei der DFL einen Antrag auf Spielverlegung, weil die Rheinhessen nach dem Corona-Ausbruch vor dem BVB-Spiel weiterhin nicht die erforderliche Anzahl von Lizenzspieler zur Verfügung haben. Kaum war der Antrag gestellt, gab es auf beiden Seiten Irritationen. Am Donnerstagabend wurde die Samstags-Partie abgesagt, ein neuer Termin wurde noch nicht kommuniziert. - Bilanz: 10-2-9, 30:33 Tore
 

Steve Austin

Deutschlands Bester
Freitag, 18:30 Uhr

SV Darmstadt 98 - SV Sandhausen
Am Freitagabend kann Darmstadt 98 im Heimspiel gegen den SV Sandhausen gegenüber der Konkurrenz vorlegen und zumindest bis Samstag zunächst wieder auf Rang eins klettern. Die Lilien, die zuletzt nach 0:2-Rückstand noch einen emotionalen 3:2-Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim einfuhren, können gegen den SVS zudem wieder mit Klaus Gjasula und Tobias Kempe planen, die beide nach Gelbsperren Trainer Torsten Lieberknecht wieder zur Verfügung stehen. Sandhausen gehört in der Rückrunde allerdings zu den Top-Teams der Liga, Trainer Alois Schwartz ist es sehr schnell gelungen, eine defensive Stabilität zu etablieren. - Bilanz: 5-3-3, 18:12 Tore

Hansa Rostock - Holstein Kiel
Im zweiten Spiel will Hansa Rostock endlich seine Heimmisere beenden: Der Aufsteiger hat seit Ende Oktober nicht mehr im Ostseestadion gewonnen. Ganz im Gegensatz zu in der Fremde, wo die Kogge doppelt so viele Punkte einfuhr wie vor eigenem Publikum. Gegen Holstein Kiel fordert Coach Jens Härtel einen mutigen und offensiven Auftritt, dabei soll aber nicht das Gleichgewicht verloren gehen: "Es gilt, den Mix zu finden: Nicht zu übersteuern, aber trotzdem zuzuschlagen." Die Störche haben zuletzt drei Spiele verloren und sind dadurch der gefährdeten Zone wieder näher gekommen. "Wir haben jetzt eine Phase mit drei Niederlagen, in der wir trotzdem nicht schwarzmalen und Endspiele ausrufen sollten“, gibt sich der zuletzt überragende Fabian Reese aber optimistisch. - Bilanz: 1-0-0, 2:0 Tore

Samstag, 13:30 Uhr

Hamburger SV - Erzgebirge Aue
Der Hamburger SV musste zuletzt zwei Niederlagen in Topspielen quittieren, wodurch der direkte Kontakt zu den Aufstiegsrängen abgerissen ist. Am Samstagnachmittag muss gegen Kellerkind Erzgebirge Aue ein Sieg her, sonst droht der Abstand noch größer zu werden. Verzichten muss HSV-Coach Tim Walter aber auf Stammkraft Moritz Heyer, der wegen eines positiven Corona-Tests ausfällt. In Aue ist nach vier Punkten aus den jüngsten zwei Partien der Glaube an den Klassenerhalt zurückgekehrt. Doch auswärts standen die Sachsen in dieser Saison meist auf verlorenem Posten, erst ein Sieg sprang bei den zwölf Auftritten heraus (fünf Unentschieden, sechs Niederlagen). Gewissheit hat Aue zumindest auf der Torhüterposition, Urgestein und Kapitän Martin Männel wird dem FCE erhalten bleiben - auch bei einem Abstieg. - Bilanz: 3-3-1, 15:9 Tore

SC Paderborn 07 - Fortuna Düsseldorf
Der SC Paderborn zeigte sich zuletzt in Torlaune und erzielte in den vergangenen zwei Partien satte sieben Tore. Diese wurden von sieben verschiedenen Spielern erzielt, offensiv gibt es also bei den Ostwestfalen keine Probleme. Doch auf der anderen Seite kassierte der SCP auch sechs Gegentore - nun stellt sich mit Rouwen Hennings (zwölf Tore) einer der Top-Ten-Torjäger in Paderborn vor. Allerdings ist noch unklar, auf welche personelle Unterstützung der Routinier zählen kann, denn bei der Fortuna hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Dieser betraf auch Chefcoach Daniel Thioune. - Bilanz: 6-4-3, 23:16 Tore

Dynamo Dresden - FC St. Pauli
Stimmungsvoll dürfte es bei der Partie zwischen Dynamo Dresden und dem FC St. Pauli hergehen - das weiß auch St. Paulis Simon Makienok, der einst selbst für die Sachsen gespielt hat: "In Dresden kann es ganz schön laut werden", erwartet der Däne, der nach seinen jüngsten Toren wohl erneut in der Startformation auftauchen dürfte. Dresden unterlag beim Debüt des neuen Trainers Guerino Capretti mit 1:2 bei Werder Bremen, nun soll dessen Debüt-Dreier vor eigenem Publikum eingefahren werden. Allerdings müssen die Sachsen auf Luca Herrmann verzichten, für den die Saison wegen einer Knie-OP vorzeitig gelaufen ist. - Bilanz: 4-4-7, 19:27 Tore

Samstag, 20:30 Uhr

1. FC Heidenheim 1846 - Werder Bremen
Im Abendspiel empfängt der 1. FC Heidenheim Spitzenreiter Werder Bremen. Heidenheim hat seit vier Partien nicht mehr gewonnen und dadurch im Aufstiegsrennen ordentlich Boden verloren. Gegen Bremen wollen sich die Ostalbstädter aber für die "ärgerliche" 2:3-Niederlage in Darmstadt rehabilitieren, bei der sie ein zwischenzeitliches 2:0 noch aus der Hand gaben. Bremen ist unter Trainer Ole Werner in zehn Spielen immer noch ungeschlagen, neun Siege bei einem Remis sprechen eine deutliche Sprache. Angesichts der Erfolgsserie sind großartige Änderungen in der Startelf nicht zu erwarten: "Es gibt keinen großen Grund, etwas zu ändern“, kündigte Clemens Fritz an, Leiter Profifußball bei Werder. Werner winkt ein Rekord: Kein Trainer in der 1. und 2. Liga holte mehr als 30 Zähler aus den ersten elf Spielen für einen Verein, der Werder-Coach käme mit einem Sieg auf 31. - Bilanz: 0-0-1, 0:3 Tore

Sonntag, 13:30 Uhr

Karlsruher SC - Jahn Regensburg
Im dritten Sonntagsspiel stehen sich der Karlsruher SC und Jahn Regensburg gegenüber. Beide Teams sind im Mittelfeld beheimatet, zuletzt aber aus dem Tritt geraten. Der KSC wartet seit drei, der Jahn gar seit sechs Partien auf einen Dreier. Für beide geht es also darum, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. - Bilanz: 1-3-3, 8:10 Tore

Hannover 96 - 1. FC Nürnberg
Mit drei Siegen in Serie hat sich der 1. FC Nürnberg im Aufstiegsrennen zurückgemeldet. Angesichts von fünf Punkten Rückstand und der gegenüber der Konkurrenz schlechteren Tordifferenz herrscht bei den Club-Verantwortlichen aber weiterhin Realismus, der Zielkorridor bleibt Rang fünf bis acht. Dennoch hat die Mini-Erfolgsserie das Selbstvertrauen steigen lassen: "Wir müssen uns vor keinem verstecken, aber immer an unsere hundert Prozent rankommen", sagte Sportvorstand Dieter Hecking. In Hannover soll Christopher Schindler, der sich beim 2:1 gegen den Hamburger SV einen Nasenbeinbruch zugezogen hat, mit Spezialmaske spielen. Die 96er erlitten zuletzt in Sandhausen (1:3) einen Rückschlag, zudem schlug auch das Coronavirus zu. Immerhin scheint Ron-Robert Zieler seine Kreislaufprobleme, die ihn zur Aufgabe in Sandhausen gezwungen hatten, überwunden zu haben. - Bilanz: 7-4-6, 30:29 Tore

FC Ingolstadt 04 - FC Schalke 04
Am Sonntag richten sich alle Augen auf Schalke 04, das beim FC Ingolstadt gefordert ist. Ob dabei auch Interimscoach Mike Büskens sein Comeback auf der Trainerbank feiern wird, ist weiter offen: Das Gelsenkirchener Urgestein hat sich mit dem Coronavirus infiziert, sein Genesungsstatus wird darüber entscheiden, ob Büskens mitreist oder nicht. Ob mit oder ohne Büskens: Ein Sieg für die Knappen beim Schlusslicht ist Pflicht, soll es mit dem direkten Wiederaufstieg in den noch verbleibenden neun Saisonspielen noch klappen. Der FCI rast ungebremst Richtung 3. Liga, Hoffnung auf Besserung besteht nur wenig: Erst sieben Punkte holten die Schanzer vor eigenem Publikum. - Bilanz: 0-0-1, 0:3 Tore
 
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