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Fußball Bundesliga 20/21 - 7. Spieltag

Steve Austin

König von Europa
Freitag, 20:30 Uhr

Werder Bremen - 1. FC Köln
Los geht dieser Spieltag am Freitagabend mit dem Duell Werder gegen den 1. FC Köln. Ja, da klingelt es recht schnell. Denn mit einem 6:1 der Norddeutschen gegen die etwas lustlos wirkenden Kölner rettete sich die Kohfeldt-Elf am letzten Spieltag in die Relegation und Düsseldorf wurde damit indirekt ins Unterhaus geschickt. Auffälligster Spieler damals: Milot Rashica (ein Tor, zwei Assists), der über das Sommertransferfenster zum Problemfall wurde und wohl auch gegen den FC auf seinen ersten Startelfeinsatz warten muss. Die Kölner befinden sich auf dem besten Wege, ähnliche Erfahrungen zu machen wie die Bremer in der vergangenen Spielzeit, denn noch immer wartet der FC auf den ersten Sieg. - Bilanz: 35-24-35, 154:157 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

RB Leipzig - SC Freiburg
Leipzig nahm am Mittwochabend erfolgreich Revanche an PSG für das verlorene CL-Halbfinale im August - auch wenn klar ist, dass es für ein verlorenes Halbfinale in der Königsklasse durch einen Gruppensieg keine Wiedergutmachung geben kann. Immerhin bekam die Nagelsmann-Elf nach Rückstand noch die Kurve und siegte 2:1. Aufholjagden sind dabei die große Spezialität von RB in diesem Jahr, denn RB holte mit 13 Zählern von allen Bundesligisten am meisten nach einem Rückstand. Samstag-Gegner Freiburg kommt in diesem Fall wie gerufen, denn die Streich-Elf verspielte im selben Zeitraum ebenfalls 13 Zähler nach einer Führung. Sollten die Freiburger in Leipzig verlieren, so kassiert Trainer Christian Streich seine 100. Niederlage im 260. Spiel mit dem SC. Klingt schrecklich, ist aber auch ein Zeichen von Kontinuität, denn nur vier Trainer erlebten vor ihm diese Anzahl von Niederlagen in einer Amtszeit - Volker Finke (Freiburg: 153 Niederlagen/340 Spiele; Bremen: Thomas Schaaf 150/479; KSC: Winfried Schäfer 125/371 und Bremen: Otto Rehhagel 105/480). - Bilanz: 4-1-3, 17:11 Tore

1. FC Union Berlin - Arminia Bielefeld
Max Kruse ist beim 1. FC Union Berlin mittlerweile richtig angekommen. Nach sechs Spieltagen hat der 32-Jährige zwei Tore und drei Assists auf seinem Konto. Gegen die TSG Hoffenheim am letzten Spieltag avancierte Kruse zum Matchwinner mit einem Treffer und zwei Vorlagen. Der Offensivspieler verwandelte dabei auch seinen 15. Strafstoß in der Bundesliga – so viele Strafstöße ohne Fehlschuss schafften in der Bundesliga-Historie ansonsten nur Hans-Joachim Abel (16) und Ludwig Nolden (ebenfalls 15). Verraten will Kruse sein Geheimnis für den perfekten Elfmeter aber nicht: "Wenn ich das jetzt erzähle, fängt der Torwart den Ball im nächsten Spiel", lachte er nach dem Sieg gegen Hoffenheim. Gegen Arminia Bielefeld könnte er den uralten Elfmeter-Rekord bereits einstellen. - Bilanz: 0-0-0, 0:0 Tore

1. FSV Mainz 05 - FC Schalke 04
Und damit zum ultimativen Kellerduell: Das in der Liga noch punktlose Mainz empfängt das noch sieglose Schalke. Der 18. gegen den 17.; die beiden Klubs, die am 2. Spieltag zeitgleich ihren Trainer entließen; zwei Teams, die sich auch mental im Keller befinden. Die Serie von 22 sieglosen Liga-Partien hat das Nervenkostüm zerfleddert. Zum Glück für die leidgeprüfte Schalker Fan-Seele bekam die Baum-Elf am Dienstag das Pokalspiel gegen Schweinfurt angereicht, so dass sich die Knappen beim 4:1 gegen den Viertligisten mal wieder als Sieger fühlen durften. Eine Quelle für neues Selbstbewusstsein dürfte der Einzug in die zweite Pokalrunde aber nicht gewesen sein, denn die Nullfünfer aus Unterfranken waren keine Klasse schlechter als die Nullvierer aus dem Pott. Immerhin hat Schalke gute Erinnerungen an Mainz in einer Hinsicht: Das letzte zu-Null-Spiel der Königsblauen liegt 18 Partien zurück - eben ein 0:0 beim FSV. - Bilanz: 6-5-17, 22:42 Tore

FC Augsburg - Hertha BSC
Der FC Augsburg hat nach dem 3:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 am letzten Spieltag zehn Punkte auf dem Konto – nur einmal in der Bundesliga-Historie war die FCA-Ausbeute zu diesem Zeitpunkt noch besser, in der Saison 2017/18 waren es elf Zähler. „Wir malochen richtig und haben nach vorne das Tempo und die Qualität, um immer ein Tor machen zu können“, erklärt Andre Hahn, der gegen die Rheinhessen doppelt traf. Gewinnt Augsburg auch gegen Hertha BSC, sind es 13 Punkte nach sieben Bundesliga-Spieltagen – das wäre ein neuer FCA-Rekord. Die Form der Fuggerstädter ist zurzeit jedenfalls Vielversprechend und könnte für einen weiteren Triumph spielentscheidend werden: Augsburg stellt das laufstärkste Team der Liga (im Schnitt in dieser Saison pro Spiel 121,9 Km), hat aber trotz des nimmermüden Einsatzes auch die Konzentration und Coolness für den Abschluss. Im Schnitt brauchten die bayerischen Schwaben in dieser Spielzeit für einen Treffer nicht einmal sechs Torschüsse, diese Trefferquote überbietet nur der FC Bayern. - Bilanz: 3-8-5, 18:17 Tore

VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt
Der VfB Stuttgart kam in der Vorwoche auf Schalke ebenso zu einem 1:1 wie die Frankfurter Eintracht zuhause gegen den SV Werder. Für die Schwaben war das fast eine Enttäuschung; fiel doch der Gegner bislang nicht durch sportliche Erfolge auf. Dennoch – mit Platz sieben nach sechs Spielen ist man am Wasen hochzufrieden. In solchen Tabellenregionen waren die Schwaben in den letzten zehn Jahren kaum zu sehen. Gegen kein Team feierte der VfB Stuttgart mehr Siege als gegen Eintracht Frankfurt (42). Auch die meisten Treffer gelangen den Schwaben in der Bundesliga-Historie gegen die SGE (173). Die Frankfurter haben in dieser Saison allerdings den Vorteil, dass sie sich nicht unter der Woche in Europa League-Spielen verausgaben. Wie die Stuttgarter kommen sie auf neun Punkte, haben allerdings das schlechtere Torverhältnis. - Bilanz: 42-19-33, 173:160 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

Borussia Dortmund - Bayern München
Dortmund gegen Bayern also, der "deutsche Klassiko" - dieses Spiel in der Dortmunder Arena besticht durch seine außergewöhnliche Ausgeglichenheit: 16-mal siegte der BVB, 16-mal der FCB und die weiteren 19 Duelle endeten remis. Die Flick-Elf kommt mit breitester Brust ins Revier, landeten sie doch zum einjährigen Jubiläum ihres Trainers einen satten 6:2-Sieg in Salzburg, auch wenn dieser genau wie zuvor die 2:1-Siege in Köln und Moskau mit gewissen Disbalancen versehen war. Flick, auch angesichts von Kantersiegen ein sehr realistischer Beobachter, sprach davon, dass seine Elf "mehrmals kalt erwischt" wurde. In Dortmnd könnte sich dies folgenreicher auswirken. Dortmund schob am Mittwochabend CL-Gegner Brügge nach 32 Minuten professionell zur Seite und sparte Kräfte für den Showdown mit den Bayern. Haaland trifft in der Königsklasse bisher in jedem Spiel, Jadon Sancho wurde von BVB-Trainer Lucien Favre komplett geschont und Marco Reus wirkte ab der 72. Minute ein wenig mit. Der BVB-Kapitän ist übrigens der gefährlichste Gegenspieler der Bayern, denn seine sieben Tore und vier Assists machen ihn ligaweit zum besten Torschützen und Vorlagengeber gegen den Rekordmeister. - Bilanz: 25-29-48, 122:200 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

VfL Wolfsburg - 1899 Hoffenheim
Ungeschlagen ist weiterhin der VfL Wolfsburg. Allerdings haben die Wölfe bei sechs Versuchen auch fünfmal Unentschieden gespielt – Platz 11 ist das aktuelle Zwischenergebnis. Am vergangenen Wochenende kam die Mannschaft von Oliver Glasner zu einem 1:1 bei der Berliner Hertha. Der Gegner am Sonntag ist durchaus ambitioniert; die TSG Hoffenheim verlor am sechsten Spieltag aber überraschend zuhause gegen Union und hält derzeit auf Rang zwölf – also hinter dem VfL. Wout Weghorst erzielte in vier Bundesliga-Spielen gegen die TSG Hoffenheim fünf Tore für den VfL Wolfsburg – allerdings gelangen ihm diese Treffer allesamt in Sinsheim! - Bilanz: 11-7-6, 49:37 Tore

Sonntag, 18:00 Uhr

Bayer Leverkusen - Borussia Mönchengladbach
Der Tabellenvierte Bayer 04 Leverkusen empfängt am Sonntag den direkten Verfolger Borussia Mönchengladbach zum rheinischen Duell. Aus den letzten fünf Punktspielen holten beide Clubs jeweils elf Punkte mit jeweils drei Siegen und zwei Unentschieden. Selbst das Torverhältnis der letzten fünf Spiele war nahezu identisch (Leverkusen 10:5, Mönchengladbach 9:5). Es begegnen sich also zwei Top-Vereine auf Augenhöhe. Vor allem auf Lucas Alario wird es auf Seiten der Werkself wieder ankommen, denn der Argentinier ist in Topform. An den letzten beiden Bundesliga-Spieltagen schnürte der Stürmer jeweils einen Doppelpack. Gegen Mönchengladbach stehen die Chancen auf den dritten Alario-Doppelpack in Folge recht gut. Diese Saison trafen bereits Erling Haaland (1. Spieltag) und Jean-Philippe Mateta (5. Spieltag) doppelt gegen den VfL. Mit Borussia Mönchengladbach reist ein starker Gegner nach Leverkusen: Das Team von Marco Rose lieferte zuletzt in der Champions League eine 6:0-Gala-Vorstellung gegen Donetsk ab und setzte sich am letzten Bundesliga-Spieltag knapp gegen RB Leipzig durch. Ausgerechnet Ex-Leipziger Hannes Wolf schoss dabei den Siegtreffer gegen die Sachsen, was zeigt, dass Rose auf allen Positionen viel Qualität zur Verfügung hat. Wer wird sich im Rennen um die oberen Plätze durchsetzen? - Bilanz: 28-26-22, 141:112 Tore
 

Steve Austin

König von Europa
Freitag, 18:30 Uhr

1. FC Heidenheim 1846 - Würzburger Kickers
Am Freitag steigt auf dem Schlossberg das Kellerduell zwischen dem 1. FC Heidenheim (16.) und den Würzburger Kickers (18.). Der FCH ist seit fünf Spielen in Folge sieglos (0/2/3) und legte den schlechtesten Zweitliga-Start der Vereinsgeschichte hin. Knackpunkt bei den Schwaben ist nach wie vor die schlechteste Chancenverwertung in der 2. Liga (16,7 Prozent). Immerhin: Zu Hause hat Heidenheim in dieser Saison noch nicht verloren (1/2/0). Noch tiefer stecken die Unterfranken in der Krise: Würzburg wartet noch immer auf den ersten Saisonsieg (0/1/5), stellt die schlechteste Offensive (fünf Tore) und schlechteste Defensive (14 Gegentreffer) der Liga. Einen Rüffel kassierte zuletzt auch Kickers-Keeper Giefer. Muss sich der FWK also sieglos in die Länderspielpause verabschieden? - Bilanz: 1-0-1, 3:2 Tore

SV Sandhausen - Eintracht Braunschweig
Auch im Parallelspiel stehen sich mit dem SV Sandhausen und Eintracht Braunschweig zwei Teams aus dem unteren Tabellendrittel gegenüber. Der SVS ist seit drei Partien sieglos. "So haben wir uns das nicht vorgestellt", zeigte sich Trainer Uwe Koschinat unzufrieden. Vor allem in der Offensive läuft nur noch wenig zusammen: In den letzten fünf Spielen gelangen Sandhausen nur drei eigene Treffer. Auch der BTSV tat sich lange schwer mit dem Toreschießen, ehe beim jüngsten 3:2-Erfolg gegen Nürnberg der Knoten aufging. "Wir wachsen als Gruppe an solchen Erfolgserlebnissen. Und die Zeit spielt für uns, wir werden immer besser", sagte Löwen-Trainer Daniel Meyer. "Für uns bleibt eine Menge Arbeit, wir müssen stabiler werden." - Bilanz: 1-2-7, 8:15 Tore

Samstag, 13:00 Uhr

Hannover 96 - Erzgebirge Aue
Hannover 96 bekommt es mit dem FC Erzgebirge Aue zu tun. Die Niedersachsen zeigten bislang zwei Gesichter: Zu Hause wurden alle Spiele gewonnen (3/0/0, 9:1 Tore), auswärts alle verloren (0/0/3, 2:7 Tore). Als einziges Team der Liga spielte Hannover noch nicht unentschieden. "Bisher war es kein großes Thema, ich war überzeugt von unserer Qualität. Aber man sieht schon deutlicher, dass wir Woche für Woche ein anderes Gesicht zeigen. Diese Schwankungen müssen wir abstellen", fordert 96-Kapitän Kaiser. Gegner Aue konnte seit drei Runden nicht mehr gewinnen (0/1/2) und erzielte in diesem Zeitraum nur einen einzigen Treffer. "Wir müssen das Spielfeld noch größer ziehen und die Spieler noch besser freispielen über Überzahlsituationen am Flügel", plant FCE-Trainer Dirk Schuster. Kein Team in der 2. Liga spielte sich bislang weniger Chancen heraus als die Veilchen (18). - Bilanz: 2-1-1, 8:6 Tore

VfL Bochum - SpVgg Greuther Fürth
Am Samstag richtet sich der Blick dagegen aufs obere Tabellendrittel: Der VfL Bochum (2.) bittet die SpVgg Greuther Fürth an die Castroper Straße. "Es macht Spaß, mal auf die Tabelle zu schauen", sagt Bochums Trainer Thomas Reis. Die von ihm geforderte Gier soll der VfL nach zwei Siegen in Serie (5:2 Tore) auch gegen Fürth zeigen. Die Spielvereinigung hat sich zuletzt für ihre offensivfreudigen und spielstarken Auftritte mit Punkten belohnt. "Momentan macht es echt Spaß", strahlte Achter Seguin, der zweimal in Folge treffen konnte. Brandheiß ist das nordische Sturmduo Hrgota/Nielsen: Der Schwede erzielte drei Treffer, der Norweger ein Tor und zwei Assists in den letzten beiden siegreichen Partien (7:2 Tore). - Bilanz: 5-12-7, 35:39 Tore

1. FC Nürnberg - Fortuna Düsseldorf
Mit dem 1. FC Nürnberg und Fortuna Düsseldorf begegnen sich zwei Teams, die bislang hinter ihren eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind. Der Club ist seit vier Runden sieglos (0/2/2) und hat ein Führungsproblem: In allen sechs Ligaspielen lag der FCN zwischenzeitlich vorne - konnte aber nur eine einzige Partie gewinnen. "Zu ändern ist es nur, wenn wir als Mannschaft dagegen angehen und eine Führung mit allen Mitteln nach Hause bringen", so Nürbergs Sportvorstand Dieter Hecking. "Am besten schon gegen Düsseldorf." Die Fortuna nahm durch einen 1:0-Erfolg gegen Heidenheim zuletzt ein wenig Druck vom Kessel. Der Schachzug von Uwe Rösler, Sobottka als Linksverteidiger aufzubieten, ging voll auf. Diese Variante dürfte er wohl auch in Nürnberg beibehalten. - Bilanz: 5-2-5, 19:15 Tore

Sonntag, 13:30 Uhr

SV Darmstadt 98 - SC Paderborn 07
SV Darmstadt 98 gegen SC Paderborn 07 lautet die Begegnung am Böllenfalltor. Die seit fünf Partien ungeschlagenen Lilien (2/3/0) brannten beim 4:3 in Karlsruhe offensiv zwar ein Feuerwerk ab, waren defensiv allerdings auch völlig offen. Schwachstelle bleibt die Rechtsverteidigerposition, auf der bislang weder Bader noch Herrmann überzeugen konnten. Holt also erneut die Abteilung Attacke die Kohlen aus dem Feuer? Standardspezialist Kempe kürte sich jüngst mit vier Scorerpunkten (zwei Tore, zwei Assists) zum "Spieler des Spieltags". Gut drauf ist aktuell der SCP, der einen goldenen Oktober (2/2/0, 5:2 Tore) erlebte. "Insgesamt gibt es im bisherigen Saisonverlauf eine klare Aufwärtsentwicklung. Darauf lässt sich aufbauen", findet Paderborns Kapitän Schonlau. "Diese vier Spiele ohne Niederlage können nur der Anfang sein." - Bilanz: 2-0-2, 11:9 Tore

Jahn Regensburg - VfL Osnabrück
Am Sonntag will der SSV Jahn Regensburg dem VfL Osnabrück die erste Saisonniederlage beibringen. Die Oberpfälzer selbst waren bis zum vergangenen Wochenende ungeschlagen, verloren dann aber mit 1:3 in Paderborn. "Mit ein paar Fehlern haben wir uns selbst um den Lohn gebracht", haderte Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic. "Wir haben uns heute fast drei Eigentore reingehauen." Osnabrück (2/4/0) ist dagegen noch unbesiegt und will in der Liga weiter überraschen. "Wir wissen, dass wir vor Saisonbeginn bei vielen als Abstiegskandidat galten", sagte VfL-Kapitän Maurice Trapp trotzig. "Jetzt sind wir immer noch ungeschlagen - und wollen das noch lange bleiben." - Bilanz: 1-2-1, 6:8 Tore

FC St. Pauli - Karlsruher SC
Der FC St. Pauli spielt am Millerntor gegen den Karlsruher SC. Mit zwölf Toren und elf Gegentoren steht der FCSP durchaus für Spektakel. Allerdings springen dabei noch zu wenige Punkte heraus: Viermal in Folge konnten die Kiez-Kicker nicht gewinnen (0/3/1), trotzten dem Tabellenführer HSV im Hamburger Stadtderby aber ein 2:2 ab. "Wir haben schon eine gewisse Stabilität gewonnen", findet St. Paulis Trainer Timo Schultz, aber: "Gegen den Ball müssen wir noch weitere Schritte machen, um zu null zu spielen." Genau das gelang in der laufenden Saison noch nie. Der KSC kommt derweil nicht vom Fleck und steckt weiter im Tabellenkeller fest. Nun fällt mit Kobald (Gelb-Rot-Sperre) auch noch ein Innenverteidiger aus. Der große Hoffnungsträger bei den Badenern bleibt Sturmtank Hofmann, der beim 3:4 gegen Darmstadt einen Doppelpack schnürte. - Bilanz: 9-7-6, 30:25 Tore

Montag, 20:30 Uhr

Holstein Kiel - Hamburger SV
Am Montag steigt das Nordduell zwischen Holstein Kiel und dem Spitzenreiter Hamburger SV - ein echtes Topspiel. Bei den Störchen fehlt Rechtsverteidiger Neumann (Rot-Sperre), er könnte durch den Ex-HSVler Porath ersetzt werden. Trotz 75 Minuten in Unterzahl fand die KSV-Defensive in Aue (1:1) zurück zur alten Stabilität. "Wie wir das verteidigt haben, das hat richtig Bock gemacht, weil die gewisse Qualität dabei war", sagte Kiels Innenverteidiger Thesker. Die beste Abwehr der 2. Liga (fünf Gegentore, wie Osnabrück) soll nun auch gegen die beste Offensive (15 Tore) standhalten. Allen voran gegen Top-Torjäger Terodde (acht Treffer), der schon vier (!) Doppelpacks schnürte. "Meine Mannschaft entwickelt sich, wir sind auf dem richtigen Weg", stellt Hamburgs Trainer Daniel Thioune zufrieden fest und möchte auch im siebten Saisonspiel ungeschlagen bleiben (5/1/0). - Bilanz: 2-2-0, 10:5 Tore
 
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