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Fußball Bundesliga 20/21 - 6. Spieltag

Steve Austin

König von Europa
Freitag, 20:30 Uhr

FC Schalke 04 - VfB Stuttgart
Wenn nicht am Freitag, wann dann? Der VfB Stuttgart scheint der perfekte Gegner für den FC Schalke, um die Negativserie der Königsblauen zu beenden - zumindest statistisch gesehen. Die letzten acht Bundesliga-Partien gegen den VfB hat S04 nicht verloren, sechs davon sogar gewonnen. Und: Gegen kein anderes Team hat Schalke in der Bundesliga so viele Heimsiege gefeiert wie gegen Stuttgart. Verlässt man die Zahlenwelt, hat Schalke allerdings einen stark gestarteten Aufsteiger mit breiter Brust zu Gast. Reicht es, um den alleinigen zweiten Platz in einer historischen Negativ-Statistik zu verhindern? - Bilanz: 38-16-42, 124:150 Tore

Samstag, 15:30 Uhr

Eintracht Frankfurt - Werder Bremen
Tabellennachbarn unter sich: Frankfurt und Bremen haben vor ihrem Duell am Samstag jeweils zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage auf dem Konto - und liegen damit eigentlich voll im Soll. Probleme gibt es dennoch auf beiden Seiten: Die Eintracht kam zuletzt in München gehörig unter die Räder, Werders personelle Sorgen verschärften sich durch den Ausfall von Niclas Füllkrug noch weiter. Der Stürmer erzielte vier der sieben Saisontore der Bremer. - Bilanz: 36-22-42, 148:157 Tore

1. FC Köln - Bayern München
Ob sich Oliver Kahn über einen erfolgreichen Verlauf des Auswärtsspiels seines FC Bayern in Köln freuen würde? Ganz sicher. Ob es ihn innerlich doch ein wenig wurmt, wenn ihm dabei zwei Bestmarken auf einmal abhanden kommen? Nicht so sicher. Gewinnen die Bayern bei den noch sieglosen Rheinländern, stellt Thomas Müller Kahns Vereinsrekord von 260 Bundesliga-Siegen mit dem FCB ein. Hält Manuel Neuer dabei noch die Null, holt er mit 196 weißen Westen das heutige Vorstandsmitglied an der Spitze des Bundesliga-Rankings der "Zu-Null-Spiele" ein. - Bilanz: 23-23-46, 118:184 Tore

FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05
Letzte Chance am 6. Spieltag? Noch keine Mannschaft, die die ersten sechs Ligaspiele allesamt verlor, hat am Ende einer Saison die Klasse gehalten. Sollte Mainz 05 also schon einmal für die Zweitliga-Saison 2021/22 planen, wenn das Team in Augsburg leer ausgeht? Vermutlich etwas früh, denn die bisherige Datenmenge ist klein. Sehr klein. Einzig das Team von Fortuna Düsseldorf 1991/92 verzeichnete in der Bundesliga-Geschichte bislang sechs Niederlagen zum Auftakt - und stieg am Ende als Letzter ab. - Bilanz: 8-2-8, 25:28 Tore

Arminia Bielefeld - Borussia Dortmund
Gegen welchen aktuellen Bundesligisten hat Borussia Dortmund in der Liga die schlechteste Auswärtsbilanz aufzuweisen? Total einfach, FC Bayern? Falsch. Mönchengladbach, Bremen, Leipzig? Daneben. Klammert man Union Berlin (erst ein Spiel) aus, lautet die Antwort: Arminia Bielefeld. Die BVB-Historie beim westfälischen Konkurrenten ist nahezu verheerend. Gerade einmal zwei von insgesamt 17 Gastspielen auf der Alm konnte der BVB bislang gewinnen, das letzte liegt fast genau 21 Jahre zurück. Die Tore beim 2:0 im Oktober 1999 schossen Guiseppe Reina und Lars Ricken, in der Sturmspitze agierte Victor Ikpeba. Haaland, Reyna und Sancho waren da noch gar nicht geboren - und sollen die Serie nach Möglichkeit am Samstag stoppen. - Bilanz: 12-8-14, 37:65 Tore

Samstag, 18:30 Uhr

Borussia Mönchengladbach - RB Leipzig
"Ich glaube, dass wir Real Madrid unangenehm in Erinnerung bleiben", sagte Max Eberl nach dem 2:2 gegen die Königlichen am Dienstag. Stellt sich die Frage: Wie sehr hat Borussia Mönchengladbach selbst daran zu knabbern, einen Sieg gegen ein europäisches Spitzenteam zum zweiten Mal in Folge in den Schlussminuten hergegeben zu haben? Die Antwort gibt es am Samstagabend gegen eine weitere Mannschaft, die nicht nur in der Bundesliga Top-Qualität verkörpert. Gegen RB Leipzig, aktuell Tabellenführer, haben die Fohlen bislang alle ihre Heimspiele in der Bundesliga verloren. - Bilanz: 0-3-5, 8:15 Tore

Sonntag, 15:30 Uhr

SC Freiburg - Bayer Leverkusen
Was ist eigentlich mit Bayer 04 Leverkusen passiert? Die Rheinländer, die in den vergangenen Jahren so oft für Offensiv-Spektakel sorgten und die Defensive dabei gerne mal vernachlässigten, kommen nach fünf Spieltagen auf eine Tordifferenz von 6:3. Nur in Spielen mit Beteiligung des VfL Wolfsburg fielen bislang weniger Tore. Keine tollen Zahlen für neutrale Offensiv-Liebhaber - und auch nicht für die Offensive des SC Freiburg, die am Sonntag Bayer 04 empfängt. Die Breisgauer Angriffsreihe läuft bislang noch nicht wirklich rund, zudem hat Freiburg in den letzten sechs Spielen gegen Leverkusen nur ein einziges Tor erzielt. - Bilanz: 9-13-18, 40:65 Tore

Sonntag, 18:00 Uhr

Hertha BSC - VfL Wolfsburg
Dass Bruno Labbadia in der Bundesliga auf einen seiner Ex-Klubs trifft, ist alles andere als ein ungewöhnlicher Fakt. Zählt man seine Spielerstationen hinzu, passiert das in dieser Saison insgesamt in 14 von 34 Spielen. Doch ein bisschen besonders wird das Aufeinandertreffen des Hertha-Coaches mit dem VfL Wolfsburg am Sonntagabend schon, denn Labbadia trifft zum ersten Mal auf die Niedersachsen, seit sich die Wege im Sommer 2019 trotz einer erfolgreichen Saison trennten. Und: Nach dem missglückten Saisonstart muss Labbadia langsam liefern. "Drei Punkte aus den ersten fünf Spielen - damit kann und darf man nicht zufrieden sein", stellte Herthas Manager Michael Preetz zuletzt klar. - Bilanz: 17-11-14, 59:57 Tore

Montag, 30:30 Uhr

1899 Hoffenheim - 1. FC Union Berlin
Abgeschlossen wird der Spieltag erneut erst am Montagabend mit dem Aufeinandertreffen zwischen Hoffenheim und Union Berlin - und einer nicht unbegründeten Hoffnung auf einen Haken auf der "Bucket List". Denn Hoffenheim ist der einzige Klub, gegen den Union in seiner ersten Bundesliga-Saison kein Tor erzielen konnte. Nun stehen die Chancen nicht schlecht, diesen Makel zu beseitigen: Unter Sebastian Hoeneß kassierten die Kraichgauer bislang in jedem Bundesligaspiel mindestens einen Gegentreffer. - Bilanz: 2-0-0, 6:0 Tore
 

Steve Austin

König von Europa
Freitag, 18:30 Uhr

Fortuna Düsseldorf - 1. FC Heidenheim 1846
Parallel empfängt Fortuna Düsseldorf den 1. FC Heidenheim. Nach einem schwachen Saisonstart wird der Druck bei F95 größer. Seit drei Spielen sind die Flingeraner sieglos (0/1/2). Unter Trainer Uwe Rösler gelangen saisonübergreifend nur drei Siege in 20 Ligaspielen. Zudem trat Düsseldorf zuletzt mutlos, ideenlos und überfordert auf. Trotzdem stärkte Fortuna-Vorstand Klaus Allofs dem Coach den Rücken: "Von unserer Seite gibt es da kein Fragezeichen. Es gibt bei uns keine Diskussion um Uwe Rösler." Sicher ausfallen wird Defensiv-Allrounder Zimmermann (Gelb-Rote Karte), zudem gab es einen Corona-Fall eines Spielers. Auch beim Gegner aus Heidenheim fehlt noch ein wenig die Leichtigkeit. Zudem hat der FCH die schwächste Chancenverwertung der Liga (18,2 Prozent, wie Osnabrück). "Wir müssen weitermachen, dürfen überhaupt nicht daran zweifeln, uns nichts einreden, sondern müssen weiter daran arbeiten, dass uns der Ball auch mal vor die Füße fliegt", sagte Trainer Frank Schmidt. - Bilanz: 2-2-4, 8:12 Tore

Hamburger SV - FC St. Pauli
Am Freitag steigt das Hamburger Stadtderby zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli. Der HSV ist in der 2. Liga noch ohne Punktverlust (5/0/0, 13:5 Tore) und grüßt als Spitzenreiter von ganz oben. Ein Zurücklehnen will Trainer Daniel Thioune unbedingt verhindern: "Wir sind noch nicht so stabil, wie ich es mir wünschen würde. Wir wissen, wir müssen in dieser Liga Widerstände brechen." Ein echtes Brecheisen ist Stürmer Terodde, der mit sechs Treffern die Torjägerliste anführt. "Simon ist menschlich und sportlich ein Gewinn. Er zündet die Jungs an", lobt Thioune, der allerdings auf Flügelflitzer Jatta verzichten muss. Heiß ist auch der FCSP. "Wir freuen uns aufs Derby und sind guter Dinge, dass wir was reißen können", betonte St. Paulis Trainer Timo Schultz. Die Kiez-Kicker warten noch auf den ersten Auswärtssieg in der laufenden Saison (0/2/1, 3:5 Tore). In der 2. Liga aber hat St. Pauli die bessere Derby-Bilanz (2/1/1) und konnte das letzte Duell für sich entscheiden (2:0 beim HSV). - Bilanz: 1-1-2, 4:4 Tore

Samstag, 13:00 Uhr

SC Paderborn 07 - Jahn Regensburg
Der SC Paderborn 07 bekommt es mit dem SSV Jahn Regensburg zu tun. Dabei wollen die Ostwestfalen die Offensivflaute ausgerechnet gegen die beste Defensive der 2. Liga beenden. "Uns hat die Durchschlagskraft gefehlt", sagte SCP-Innenverteidiger Hünemeier und fordert: "Fußballerisch müssen wir demnächst eine Schippe drauflegen." In der zweiten Hälfte gelang Paderborn in der laufenden Saison noch kein einziger Treffer. Der Jahn stellt zusammen mit Osnabrück das Bollwerk der Liga (erst drei Gegentreffer), auch dank Torwart Meyer. "Wenn wir zusammenhalten, sind wir schwer zu knacken", weiß Regensburgs Trainer Mersad Selimbegovic, der auch an der Pader voll auf Teamgeist setzt. - Bilanz: 2-1-1, 4:2 Tore

Erzgebirge Aue - Holstein Kiel
Am Samstag stehen sich der FC Erzgebirge Aue und die KSV Holstein gegenüber. Bei den Veilchen zeigt der Trend nach einem soliden Start mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen nach unten: Zuletzt kassierte der FCE zwei Niederlagen ohne einen eigenen Treffer (0:3 beim HSV, 0:2 in Bochum). Auf eigenem Rasen soll nun auch ohne dem gesperrten Rechtsverteidiger Rizzuto (Rote Karte) der Erfolg zurückkehren. Kiel verlor beim 1:3 gegen Fürth nicht nur Flügelspieler Reese (Rote Karte), sondern auch die Bezeichnungen "ungeschlagen" und "beste Defensive der Liga". "Wir müssen anerkennen, dass wir verdient verloren haben", sagte Störche-Trainer Ole Werner, der mit seiner Mannschaft nun beweisen möchte, dass dieser Auftritt nur ein Ausrutscher war. - Bilanz: 1-2-3, 7:14 Tore

VfL Osnabrück - SV Sandhausen
Der VfL Osnabrück spielt gegen den SV Sandhausen. Dabei wollen die Lila-Weißen auch im sechsten Ligaspiel ungeschlagen bleiben: Im Nachholspiel gegen Darmstadt am Mittwoch (1:1) sorgte Ihorst spät für eine gerechte Punkteteilung. Mit dem vierten Unentschieden ist Osnabrück der Remis-König im deutschen Fußball-Unterhaus. Sandhausen könnte erneut auf eine Viererkette (4-4-2-System) setzen. Auf die zuvor praktizierte Fünferkette (5-2-1-2) hatten sich die Gegner zuletzt besser eingestellt. SVS-Trainer Uwe Koschinat jedenfalls wünscht sich "mehr Unterstützung" für sein Sturm-Duo Keita-Ruel/Behrens, das seit vier Runden auf einen Torerfolg wartet. - Bilanz: 1-0-1, 2:3 Tore

Eintracht Braunschweig - 1. FC Nürnberg
Endlich wieder zu Hause: Auswärts-Schlusslicht Eintracht Braunschweig (0/0/3, 1:9 Tore) tritt nun zu Hause gegen den 1. FC Nürnberg an. Vor allem in Sachen Tempo und Dynamik müssen sich die Löwen steigern, auch kassiert der BTSV zu einfache Gegentore. Spannend wird sein, wer bei den Blau-Gelben hinten links auflaufen wird: Stammkraft Kijewski (Kreuzbandriss) ist langzeitverletzt, Vertreter Klaß sah die Gelb-Rote Karte und ist gesperrt. Kann der Club davon profitieren? Dafür müsste der FCN allerdings die Angst vor Führungen ablegen: Schon viermal in der laufenden Saison brachten die Mittelfranken einen Vorsprung nicht über die Zeit. Statt Aufbruchstimmung zu erzeugen, findet sich Nürnberg im Mittelmaß wieder. "Wir sind in allen Spielen bisher nie komplett überlegen und nie komplett unterlegen gewesen", resümierte Club-Coach Robert Klauß. Wie wird sich der FCN an der Hamburger Straße präsentieren? - Bilanz: 3-1-4, 15:13 Tore

Sonntag, 13:30 Uhr

SpVgg Greuther Fürth - Hannover 96
Am Sonntag möchte die SpVgg Greuther Fürth gegen Hannover 96 nachlegen. Schon die ganze Saison tritt das Kleeblatt spiel- und offensivstark auf - doch der erste Sieg gelang erst am letzten Wochenende in Kiel (3:1). "Es war enorm wichtig zu punkten, weil das wichtig ist für unser Selbstverständnis, wie wir spielen wollen", sagte Fürths Trainer Stefan Leitl. "Darauf kann man aufbauen." In Top-Form ist SpVgg-Mittelfeldmann Seguin, der mit 2,4 den besten Notenschnitt aller Feldspieler hat und schon dreimal in der "Elf des Tages" auftauchte. Mit Hannover kommt ein starker, aber auswärtsschwacher Gegner in den Sportpark Ronhof: 96 verlor saisonübergreifend fünf Auswärtsspiele in Folge (5:11 Tore). "Das ist vollkommener Quatsch, das lassen wir uns nicht einreden", will Stürmer Ducksch nichts von einer Auswärtsschwäche wissen. "Wenn wir da von der ersten Minute an hochkonzentriert sind, glaube ich, dass wir das Spiel auch gewinnen werden." Ausfallen wird Mittelfeldmann Frantz (Teilabriss der rückseitigen Oberschenkelmuskulatur). - Bilanz: 3-5-8, 22:33 Tore

Karlsruher SC - SV Darmstadt 98
Der Karlsruher SC trifft im Wildpark auf den SV Darmstadt 98. Nach drei Niederlagen zum Auftakt konnte sich der KSC zuletzt stabilisieren und ist seit zwei Runden unbesiegt (1/1/0). Vor dem Duell mit den Lilien beschwört Karlsruhes Trainer Christian Eichner den Teamgeist: "Das muss eine unserer Stärken sein. So sind wir für alle Zweitligisten unangenehm, ja eklig zu spielen. So können wir gegen jeden bestehen." Nicht mit anpacken kann Flügelflitzer Kother (Gelb-Rot-Sperre) - für ihn dürfte Goller in die Aufstellung Rücken. Für den SVD ist es eine englische Woche: Im Nachholspiel in Osnabrück spielten die Lilien am Mittwoch 1:1. "Wir müssen den Punkt akzeptieren und uns nun zu 100 Prozent auf Karlsruhe fokussieren", fordert Torschütze Palsson. - Bilanz: 8-4-4, 33:17 Tore

Würzburger Kickers - VfL Bochum
Tabellenschlusslicht Würzburger Kickers bittet den VfL Bochum auf den Dallenberg. Der FWK ist das einzige Team in der 2. Liga, das noch sieglos ist (0/1/4). Zudem stellen die Unterfranken mit elf Gegentoren die Schießbude der Liga. "Der Lernprozess wird lange dauern. Vielleicht sogar bis zum Saisonende", glaubt Würzburgs Trainer Marco Antwerpen. Bei Bochum hat Trainer Thomas Reis die richtigen Knöpfe gedrückt. Ausgerechnet die angezählten Spieler Zulj und Ganvoula, die zunächst auf der Bank saßen, sorgten beim 2:0-Erfolg in Aue für die beiden Joker-Tore. Als "sehr gute Reaktion" bezeichnete das der Coach. "Es ist gut, wenn du diese Qualität auf der Bank hast und die Jungs dann nicht beleidigt sind, sondern mit ein bisschen Wut im Bauch spielen." Gut möglich, dass Zulj und Ganvoula nun wieder in die Startelf rotieren. - Bilanz: 1-0-1, 3:2 Tore
 
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